Neue Bezirkshauptleute in Zwettl und in Gmünd
Die Bezirke Zwettl und Gmünd haben nach Mistelbach und Krems ebenfalls neue
Bezirkshauptmänner: In Zwettl folgt Dr. Michael Widermann Dr. Werner Nikisch,
der nach Krems wechselte. In Gmünd löst Mag. Johann Böhm Dr. Gerhard Schütt
ab, der seit 1. Jänner dem Bezirk Mistelbach vorsteht. Beide
Bezirkshauptmänner wurden heute von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in ihr Amt
eingeführt.
Pröll betonte, funktionierende Bezirksverwaltungsbehörden seien eine wichtige
Basis für die gute Entwicklung eines Landes. Die Bezirksverwaltungsebene sei
die bürgernächste Stelle. Der Slogan "Näher zum Bürger, schneller zur Sache"
werde in Niederösterreich täglich praktiziert. Pröll: "Die Behörde ist für den
Bürger da." Jede Bezirkshauptmannschaft verfüge daher über ein Bürgerbüro. 80
Prozent der niederösterreichischen Bevölkerung sei mit der Arbeit der
Bezirkshauptmannschaften zufrieden. "Die Bezirkshauptmannschaften sind nicht
wegzudenkende Bestandteile der Landesverwaltung", unterstrich Pröll.
Bezirkshauptleute müssten fachlich wie menschlich den höchsten Anforderungen
entsprechen. Sie seien das Verbindungsglied zwischen Politik und Bürger.
Niederösterreich habe eine derart effiziente Verwaltung, dass sich immer mehr
Betriebe ansiedeln würden. Das Rotationsprinzip bei den Bezirkshauptleute habe
sich bewährt.
Der neue Bezirkshauptmann von Zwettl, Michael Widermann, wurde 1958 geboren
und trat nach dem Jusstudium 1984 in den Landesdienst ein. Er war auch
stellvertretender Bezirkshauptmann in Tulln und in Krems. Johann Böhm,
Jahrgang 1955, trat 1975 in den NÖ Landesdienst ein, schloss 1984 sein
Jusstudium ab und war stellvertretender Bezirkshauptmann in Gänserndorf und in
Bruck an der Leitha.
Strohpuppenfest in Zwettl 15. und 16. September
Für Samstag, 15. September, dem zweiten Niederösterreichischen Kulturtag, hat
sich die Brau- und Kuenringerstadt Zwettl etwas Besonderes einfallen lassen:
Humorvoll und originell gestaltete Strohpuppen werden das gesamte Stadtzentrum
von Zwettl bevölkern und Farbe auf die Plätze und Straßen bringen. Bereits am
Vortag machen sich im gesamten Waldviertel die farbenfrohen Strohpuppen auf
den Weg zum weltweit größten Strohpuppentreffen, das Zwettl bis einschließlich
16. September zur Puppenhauptstadt werden lässt.
Im Jahr der Volkszählung setzt Zwettl damit am 15. und 16. September auf eine
"Bevölkerungsexplosion" der besonderen Art. Rekordverdächtig ist aber nicht
nur die Zahl der Puppen, geplant ist auch die Anfertigung und Aufstellung der
weltgrößten Strohpuppe. Die angereisten Strohpuppen stellen sich zudem einem
spannenden Schönheitswettbewerb. Prämiert werden aber nicht nur die schönsten
und originellsten Puppen, sondern auch die schönsten Fahnendörfer des "mitanaund"-Festivals.
Für das Publikum wird an beiden Tagen ein abwechslungsreiches kulinarisches
und kulturelles Programm geboten. Neben Stelzengehern und Feuerschluckern
beteiligen sich auch die Volkstanzgruppe Jahrings und der Musikverein C. M.
Ziehrer am bunten Geschehen in der Stadt. Auch die aus 35 Amateur- und
Profimusikern bestehende Gruppe der "mitanaund"-Klatscher mit ihren
rhythmischen, für Furore sorgenden Klatsch-Darbietungen tritt in Zwettl in
Aktion.