Print Oscar 2005 noch attraktiver
- Erstmals mit eigener Kreativ-Trophäe
- Einreichungsfrist für VÖZ-Wettbewerb bis zum 31. Jänner 2005
Die Einreichungsfrist für die "Anzeige des Jahres" ist angelaufen und endet am
31. Jänner 2005. Teilnahmeberechtigt sind alle Auftraggeber von Anzeigenwerbung,
die ihren Sitz in Österreich haben, Werbeagenturen und Werbegestalter für ihre
Auftraggeber sowie Jurymitglieder. Die Bewertung der eingereichten Anzeigen
erfolgt in fünf Kategorien, nämlich Auto und Motor, Dienstleistungen, Konsum-
und Industriegüter, Handel sowie Social Advertising.
Die Jury für die "Anzeige des Jahres" wird vom Manstein-Verlag gemeinsam mit
dem Verband Österreichischer Zeitungen bestellt, die jeweils die besten drei
Anzeigen in den fünf Kategorien ermittelt.
Kreativer Einsatz von Printwerbung
Erstmals gibt es diesmal eine eigene Trophäe für den "Kreativen Einsatz von
Printwerbung". Teilnahmenberechtigt daran sind alle Auftraggeber von
Anzeigenwerbung, die ihren Sitz in Österreich haben, Werbeagenturen und
Werbegestalter für ihre Auftraggeber. Die Fachjury wird die Einreichungen nach
vorgegebenen Kriterien bewerten, die unter anderem ebenso den innovativen
Einsatz von Print, die Aufmerksamkeitsstärke sowie Erfolg und Effizienz
berücksichtigen.
Neu 2005: Der Print Werber des Jahres
Im kommenden Jahr gibt es eine weitere Premiere: Erstmalig wird der "Print
Werber des Jahres" für den kontinuierlichen und konsequenten Einsatz des Mediums
Print ausgezeichnet. Die Nominierungen erfolgen durch die Mitglieder des
VÖZ-Boards für Marketing/Anzeigen, aus dessen Reihen auch die Jury gebildet
wird.
Die benötigten Unterlagen und Informationen zur Einreichung für die "Anzeige
des Jahres" sowie für den "Kreativen Einsatz von Printwerbung" finden Sie auf
der Homepage des Verbandes Österreicher Zeitungen:
www.voez.at

Handelsblatt launcht
Hörversion
Audible.de stellt Portal zur Verfügung
Die Wirtschaftstageszeitung Handelsblatt
http://www.handelsblatt.de hat eine Hörversion der gedruckten
Ausgabe gelauncht. Abonnenten des Services können bereits um Mitternacht
die aktuelle Ausgabe des nächsten Tages als Audiofile direkt hören oder
herunter laden. Mit diesem neuen Service kommt das Handelsblatt, laut
eigenen Angaben größte Wirtschaftszeitung in deutscher Sprache, vor
allem Lesern, die viel unterwegs sind, entgegen.
Die Hörversion dauert rund 20 Minuten und umfasst die wichtigsten
Berichte aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Unternehmen, Märkte und
Finanzen sowie den Leitartikel, das aktuelle Porträt und zwei
Kurzkommentare. Die Audioversion wird in Zusammenarbeit mit der
Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-afx
http://www.dpa-afx.de
und dem Internet-Portal audible.de
http://www.tr.audible.de erstellt.
Neben dem zum Holtzbrinck Verlag gehörenden Handelsblatt, gibt es auf
dem Portal von audible.de bereits Audioversionen von der deutschen
Wochenzeitung Die Zeit sowie den US-Tageszeitungen New York Times und
Wall Street Journal. Das im August diesen Jahres gegründete
Internet-Portal audible.de ist ein Joint Venture der Verlagsgruppe
Holtzbrinck mit dem US-Unternehmen Audible
http://www.audible.com . Das 1997 von Donald Katz gegründete
Unternehmen ist laut eigenen Angaben Pionier für Hörbuch-Downloads und
Erfinder des ersten MP3-Players. |

Internetkonsum bedroht
Printmedien
Jeder dritte ohne Internet "verloren"
10. November 2004 15:21 - Laut einer Studie der
European Interactive Advertising Association (EIAA)
http://www.eiaa.net
verbringen Europäer mittlerweile doppelt so viel Zeit im Internet wie
mit dem Lesen von Zeitungen. An der Spitze steht nach wie vor das
Fernsehen mit 33 Prozent Anteil am gesamten Medienkonsum. An zweiter
Stelle steht der Hörfunk mit 30 Prozent, gefolgt vom Internet mit 20
Prozent.
Während das Internet im Vorjahr nur zu zehn Prozent von allen Medien
genutzt wurde, ging der Anteil der Schriftmedien um zwei Prozent auf elf
Prozent zurück. Insgesamt verbringen Europäer durchschnittlich elf
Stunden pro Woche im Web, berichtet der Guardian. 88 Prozent der
Internet-User gaben an wegen E-Mail ins Netz zu gehen und 61 Prozent
benutzen das Medium um Nachrichten zu lesen. Immerhin die Hälfte aller
User gab an, das Internet als ihre bevorzugte Quelle für
Informationsbeschaffung zu benutzen. Jeder dritte User gab sogar an,
ohne das Internet verloren zu sein und jeder zehnte verbringt 25 Stunden
in der Woche online.
Alison Fennah, Geschäftsführerin von EIAA, führt die zunehmende Zeit,
die Konsumenten im Web verbringen, zurück auf vermehrte
Breitbandanschlüsse. Für die Studie wurden insgesamt 7.000 telefonische
Interviews in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien,
Niederlanden, Skandinavien und Spanien durchgeführt. |

Internet verdrängt
Printmedien
Jugendliche informieren sich zunehmend digital
Jugendliche nutzen zur Informationsbeschaffung vor
allem digitale Medien. Das Internet verdrängt zunehmend die Printmedien.
Selbst bei ausführlichen Texten ist der Trend zur Textrezeption am
Computerbildschirm zu beobachten. Zu diesem Schluss kommt die heute,
Mittwoch, vorgestellte Studie "Timescout" des
Jugendmarktforschungs-Unternehmens tfactory
http://www.tfactory.com . Im Rahmen von "Timescout" wurden im
Dezember 2003 deutschlandweit 900 Meinungsführer befragt. Die Studie ist
repräsentativ für das Segment der elf- bis 29-Jährigen.
Neben dem Trend zur verstärkten Textrezeption in digitalen Medien
stellten die Marktforscher zwei weitere bestimmende Trends bei den
Jugendlichen fest. Die Pluralisierungstendenzen in den Jugendkulturen
sind demnach am Ende angelangt. Die Jugend wird wieder homogener.
Außerdem nehmen die Jugendlichen ihre Integration in die Gesellschaft
offenbar selbst vor. Die wichtigsten Ratgeber für sie sind die Freunde.
Eltern, Familie, Schule und Arbeit treten in ihrer Bedeutung zurück, so
die Ergebnisse der Studie.
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Kompromiss beim Zeitungsversand steht bevor
Die Erhöhung der Zustelltarife der Post für Zeitungen soll nun doch deutlich
geringer
ausfallen. Die Übergangsfrist für die Einführung der neuen Preise soll zudem
statt
bis 2004 nunmehr bis 2007 laufen. Das schreibt "Die Presse" in ihrer
Samstag-Ausgabe
unter Berufung auf "Informationen von Regierungsseite". Post-Generaldirektor
Anton
Wais bestätigte gegenüber der Zeitung "heftige Gespräche und Verhandlungen".
Ursprünglich war die Post davon ausgegangen, durch den Wegfall der
Bundeszuschüsse
zum Zeitungsversand pro Jahr rund 900 Millionen Schilling zu verlieren. Diese
Kosten
sollten durch eine Portoerhöhung für Zeitungen auf die Verlage abgewälzt werden.
Nun
werde diese Lücke, gestützt auf ein neues Gutachten, jedoch nur noch mit 600
Millionen Schilling angenommen. Daraus ergebe sich, dass die von der Post
geplante
Erhöhung der Porti - in manchen Gewichtsklassen waren gar Steigerungen um bis zu
400
Prozent bis zum Jahr 2004 geplant - deutlich reduziert werden müsse.
Gleichzeitig, so der Bericht, sei die Post offenbar bereit, den
Übergangszeitraum,
innerhalb dessen das nun nachgebesserte neue Tarifmodell umgesetzt werden soll,
von
drei auf sechs Jahre (bis 2007) zu erstrecken. Zudem werde - statt in drei
Stufen -
jetzt in sechs Schritten erhöht. Dadurch entschärfe sich die Situation für jene
Verlage, die beim Vertrieb ihrer Printprodukte weiterhin auf die Post angewiesen
sind. Auch für jene Medienunternehmen, die Alternativmodelle, wie etwa eine
eigene
Zustellung, selbst aufbauen, gebe es jetzt bei der Umstellung weniger Zeitdruck.
Da die Post aber eine Abwanderung zur privaten Konkurrenz offenbar doch
verhindern
wolle, plane sie dem Vernehmen nach kräftige Rabatte für Verlage, die sich
langfristig an eine Zustellung ihrer Printprodukte durch die Post binden. Im
Gespräch
seien Rabatte auf das Porto von bis zu 50 Prozent. Post-Generaldirektor Anton
Wais
bat die "Presse" um "Verständnis, dass ich in dieser äußerst sensiblen Situation
keine Stellungnahme abgeben kann". Wais erklärte jedoch, dass man in "heftigen
Gesprächen und Verhandlungen" sei.

Fachverband Werbung lehnt neues Lizenzsystem der Zeitungsherausgeber ab
Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation befasste sich bei seiner
Villacher-Tagung anlässlich der WWT ausführlich mit dem vom Verband
Österreichischer Zeitungen (VÖZ) geplanten
"Pressedokumentationsnutzungs-Lizenzsystem (PDN). Demnach soll eine
gebührenpflichtige Lizenz für die Verwendung (Vervielfältigung und Verbreitung)
von Zeitungsartikeln über den Eigengebrauch hinaus eingeführt werden. Basis für
diese Neuregelung soll eine demnächst umzusetzende EU-Richtlinie sein. Noch
bevor diese überhaupt besteht, will der VÖZ Unternehmungen auf Vertragsbasis zur
Zahlung gewinnen.
Von dieser Regelung wären insbesondere die PR-Berater betroffen, zu deren
Aufgabengebiet oftmals die Erstellung von Pressespiegeln für Unternehmen ebenso
gehört wie die Dokumentation ihrer Pressearbeit. Dies gilt auch für
Werbeagenturen und eigentlich jedes Unternehmen, das Pressespiegel erstellt. Man
habe zwar Verständnis für die durch die Zeitungs-Postgebührenerhöhung
entstehende finanzielle Belastung der Medien, aber deswegen könnten nicht
bisherige Partner zur Kasse gebeten werden, die eigentlich Werbung für die
Medien betreiben und ihnen keine Absatzeinbußen verursachen. Keinesfalls dürfe
es dazu kommen, dass Fachverbandsmitglieder durch den Abschluss eines Vertrages
gegebenenfalls schlechter gestellt würden, als durch eine allfällige gesetzliche
Regelung im Rahmen des Urheberrechtes. Man wird seine Mitglieder diesbezüglich
informieren. Da sich der VÖZ offiziell noch nicht an den Fachverband gewandt
hat, wird vorerst dessen weiteres Vorgehen abgewartet.

Feuilleton-Journalisten verlassen die FAZ
Drei Leistungsträger wechseln zur Süddeutschen Zeitung
Drei Redakteure der Frankfurter Zeitung (FAZ), die für das Feuilleton tätig
waren, sind zur Süddeutschen Zeitung (SZ) gewechselt. Franziska Augstein,
bisher kulturpolitische Korrespondentin in Berlin, Ulrich Raulff, bisher Leiter
des Feuilleton Ressorts der FAZ und Thomas Steinfeld, Ressortleiter für
Literatur und literarisches Leben, arbeiten künftig für die Konkurrenz in München.
Überrascht über den Wechsel war nach Aussagen von Branchenkennern selbst
der Vize-Chef des Feuilletons der SZ, Claudius Seidl. Denn die Verhandlungen
zwischen den FAZ Redakteuren und der SZ fanden unter großer Geheimhaltung
statt. Laut dem deutschen Branchendienst kress http://www.kress.de
dürfte der Abgang von drei weiteren "Leistungsträgern" ein Schlag für
die FAZ sein, wobei vor allem Feuilletonchef und Mitherausgeber Frank
Schirrmacher und die Leser besonders betroffen seien.
Bereits im vergangenen Jahr verließen Konrad Adam und Eckhard Fuhr die FAZ
und wechselten zur Springer Tageszeitung Welt. Diese sprach kürzlich in einem
Bericht von einem "Richtungsstreit bei der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung".