Yahoo produziert
Webportal für Verizon
Bringt zusätzlichen Umsatz jenseits der Werbung
Yahoo wird ein Webportal für die Breitband-Kunden
des US-Providers Verizon produzieren und betreiben. Verizon
http://www.verizon.com hat bereits einen ähnlichen Vertrag mit
Microsofts MSN, Yahoo eine ähnliche Vereinbarung mit dem US-Provider
SBC Communications. Der Deal bringt Yahoo zusätzlichen Umsatz, der
nicht aus der Werbung stammt, berichtet das Wall Street Journal (WSJ)
heute, Dienstag.
Yahoo bremst mit dem Deal auch den Konkurrenten MSN ein, weil alle
Neukunden von Verizon ab nun automatisch das Yahoo-Portal nutzen,
solange sie nicht ausdrücklich auf das MSN-Portal von Verizon
umsteigen wollen. MSN bleibt aber weiterhin ein Partner des
Providers und eine Alternative für seine Kunden. Yahoo kassiert für
das Portal eine nicht genannte monatliche Gebühr, die sich nach der
Zahl der Portal-User richtet. Der Provider hat derzeit rund 3,3 Mio.
US-Breitbandkunden, für die das Verizon Yahoo Portal keine
Zusatzkosten bedeutet.
Für den Verizon-Konkurrenten SBC hat sich ein ähnlicher Deal mit
Yahoo bereits ausgezahlt, so das WSJ. Laut Angaben des Unternehmens
zieht der Markenname von Yahoo viele Kunden an, die an der Marke SBC
wenig interessiert sind. SBC hat derzeit über fünf Mio.
Breitbandkunden. Es ist laut WSJ unwahrscheinlich, dass der neue
Deal von Yahoo mit dem Konkurrenten Verizon das Verhältnis zu SBC
trübt. Die beiden US-Provider konkurrieren derzeit nicht stark
miteinander. Das könnte sich aber ändern, wenn sie über ihre
traditionellen Regionalmärkte hinaus expandieren.
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