REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Wr.-Vorlesungen

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Bilanz der Wiener Vorlesungen

"Österreich Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive" Vortrag von Prof. Emmerich Tálos 


Die Wiener Vorlesungen setzten am Dienstag, dem 1. Februar 2005, im Festsaal des Wiener Rathauses ihre Reflexionen zu den Republikjubiläen mit dem Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Emmerich Tálos zum Thema "Vom Siegeszug zum Rückzug? - Sozialstaat Österreich 1945-2005" vor einem großen interessierten Publikum fort.

     Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt stellte in seiner Einführung das Anliegen der Wiener Vorlesungen zu den Republikjubiläen vor: genaue Befunde über eine Erfolgsgeschichte legen, aber auch zu einem Nachdenken über Versäumnisse und Defizite anregen.

     Die Sicherheiten der sogenannten "Fordistischen Arbeitswelt", sind, so Ehalt, in den 90erJahren des 20. Jahrhunderts verlorengegangen. Der Sozialstaat steckt aus vielfältigen Gründen in allen Ländern, in denen er ausgebildet wurde, in einer Krise.

"Ebenso wie in anderen europäischen Ländern gelten die Nachkriegsjahrzehnte in Österreich als "Goldenes Zeitalter des Sozialstaates". Leistungen wurden ausgeweitet, deren Niveau erhöht. Immer mehr Menschen kamen in den Genuss sozialstaatlicher Absicherung."

     Dieser "Siegeszug" währte - so Tálos - bis Beginn der 1980er Jahre. Seit damals zeichne sich eine merkbare Trendwende ab, die in erster Linie die Sozialversicherung betreffe.

     "Im Kontext wirtschaftlicher, sozialer und politischer Veränderungen geriet sozialstaatliche Sicherung unter beträchtlichen Druck. Finanzierungsprobleme und Versorgungslücken wurden offenkundig, ein restriktiver Kurs bestimmt die Entwicklung der Sozialpolitik." Der partielle Rückzug des österreichischen Sozialstaates zeige sich - so Tálos - am Bruch mit Zielen wie der Lebensstandardsicherung, an einschneidenden Leistungskürzungen und am Leistungsabbau.

     Das vor allem an der Vergangenheit orientierte "Gedankenjahr" dürfe nicht davon ablenken zu reflektieren, wo wir heute im Vergleich zu früheren Zeiten stehen und worauf wir zusteuern. "Dass der im ausgehenden 19. Jahrhundert grundgelegte Sozialstaat im 21. Jahrhundert eines Umbaues bedarf, ist unstrittig. Der Punkt ist nicht das "Dass", sondern das "Wie" und das "Wohin" dieses Umbaues. Es geht dabei um nicht mehr und nicht weniger als um die Sicherung materieller und sozialer Teilhabechancen unter sich tiefreichend verändernden Bedingungen in Gesellschaft und Erwerbsarbeitswelt. Angesichts dessen steht eine substantielle Erweiterung des Sozialstaates durch den Einbau von Grundsicherungsleistungen an."

     Um dies zu erreichen, bedarf es - laut Tálos - der Wiederbelebung von Orientierungen, die auch für das erste Nachkriegsjahrzehnt prägend waren: Solidarität, sozialer Ausgleich und Zusammenhalt.

     Die nächste Wiener Vorlesung im Rahmen der Reihe "Österreich Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive" findet am Donnerstag, 24.2. um 19.00 Uhr, im Wappensaal des Wiener Rathauses statt. Unter dem Titel "Wien im Rückblick" erzählen StadtforscherInnen, die in den letzten 60 Jahren nach Wien zugewandert sind, über ihre Erinnerungen an die Stadt: mit Univ.-Prof. Mag. Arch. Friedrich Achleitner, Univ.-Doz. Dr. Marie-France Chevron, Dr. Renée Gadsden, Ivana Jug, Dr. Dieter Schrage, Dipl.-Ing. Jan Tabor.


 

Wiener Vorlesungen: Zukunft des Sozialstaates

Der nächste Vortrag der Wiener Vorlesungen im Rahmen der Reihe "Österreich Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive" findet am Dienstag (1.2.)  um 19.00 Uhr, im Festsaal des Wiener Rathauses statt. Univ.-Prof. Dr. Emmerich Tálos wird zum Thema "Vom Siegeszug zum Rückzug? Sozialstaat Österreich 1945-2005" sprechen. Der Kommentar kommt von Dr. Sigrid Leitner, die Moderation hat Dr. Eva Pfisterer über.

o Informationen zu den Wiener Vorlesungen:
  www.wien.gv.at/ma07/vorlesungen/next.htm
 


 

Bilanz der Wr. Vorlesungen: Start mit Hannes Androsch

Die Wiener Vorlesungen begannen letzten Mittwoch (26.1.) im voll besetzten Festsaal des Wiener Rathauses mit dem Vortrag von Dr. Hannes Androsch zum Thema "Wirtschaft und Gesellschaft. Österreich 1945 - 2005" ihre Reflexionsarbeit zu wichtigen Schlüsseltagen der Zweiten Republik: 1945 wurde Österreich vom Nationalsozialismus befreit, 1955 wurde der Staatsvertrag unterzeichnet, 1995 trat Österreich in die Europäische Union ein.

Vorlesungen wollen Nachdenken initiieren

     Anlass für die Wiener Vorlesungen, Befunde einer Erfolgsgeschichte, aber auch ein Nachdenken über Versäumnisse zu initiieren. "Wenn man wissen will, wer man ist und wohin man gehen kann und soll", so Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt in seiner Einführung, dann "muss man wissen, woher man kommt und wo man steht. Die Vortragsreihe der Wiener Vorlesungen möchte Bilanz ziehen und solidarische Kritik üben.

     "Die Zweite Republik ist eine Erfolgsstory geworden", sagte Dr. Hannes Androsch in seinem Vortrag, "weil die Österreicher im Gegensatz zur Ersten Republik ein ebenfalls schwieriges Umfeld geschickt und fleißig zu nutzen verstanden und an Österreich glaubten."

Im Zuge der europäischen Integration und der Globalisierung erwachsen, so Androsch, Österreich neue Aufgaben, vor allem eine konstruktive Nachbarschaftspolitik sowie weiters eine zeitgemäße Wirtschafts- und Bildungspolitik. Konkret forderte Androsch eine moderne Wirtschaftsverfassung, den Abbau von Regulierungen und der Überbürokratisierung, den zukunftsgerichteten Ausbau der Infrastruktur, ausreichende Mittel für die Forschung und eine hinreichende Finanzierung der Universitäten, aber auch einen Maßnahmenkatalog gegen die gravierenden Mängel im Bildungswesen, wie sie durch die Pisa-Studie zu Tage getreten sind.

Mut zur Vergangenheit

     Androsch forderte weiters Mut zur Vergangenheit ein, gerade auch dann, wenn diese nicht angenehm ist. Mit Bezug auf die aktuelle Diskussion um die BSA-Studie betonte Androsch, dass die Nazi-Zeit nicht ohne die Vorgeschichte des Austrofaschismus gesehen werden kann. Er forderte eine breite Vergangenheitsaufarbeitung, die aber nicht zur Selbstreinigungs-Besessenheit oder Purifizierungs-Manie ausarten darf.

     "Es kann," so Androsch, "zur Ungnade der späten Geburt werden, wenn in selbstgefälliger Selbstgerechtigkeit und ohne die Berücksichtigung der politischen und gesellschaftlichen Umstände Urteile gefällt werden und sich jemand ohne Rücksicht auf politische Kollateralschäden Purifizierungen anmaßt."

     Die Diskussion im Anschluss an den Vortrag, den Frau Dr. Margaretha Kopeinig kommentierte, wurde von Herrn Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny, Vizerektor der Wirtschaftsuniversität Wien, exzellent geleitet.

o Informationen zu den Wiener Vorlesungen:
  www.wien.gv.at/ma07/vorlesungen/next.htm


 

Hannes Androsch bei den Wiener Vorlesungen

Start der Reihe "Österreich Zweite Republik. Befund, Kritik,
      Perspektive" 

Die Wiener Vorlesungen starten ihre Reihe "Österreich Zweite Republik. Befund, Kritik, Perspektive" am Mittwoch, dem 26. Jänner, mit einem Vortrag von Dr. Hannes Androsch zum Thema "Wirtschaft und Gesellschaft - Österreich 1945 bis 2005". Anschließend wird  Dr. Margaretha Kopeinig, Journalistin, dazu einen Kommentar geben. Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny übernimmt die Moderation an diesem Abend. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im Festsaal des Wiener Rathauses 1., Lichtenfelsgasse 2, Feststiege I, statt.

     Die nächsten Veranstaltungen der Wiener Vorlesungen finden am Dienstag, dem 1. Februar, (Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Emmerich Talos zum Thema "Vom Siegeszug zum Rückzug? Sozialstaat Österreich 1945-2005"), Mittwoch, dem 16. Februar (Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Ilse Kryspin-Exner zum Thema "Zu jung um alt zu sein!? Humanistische Gedanken zur Gerontopsychologie") und am Donnerstag, dem 24. Februar, (Podiumsgespräch zum Thema "StadtforscherInnen erinnern sich an Wien") statt.

     Die Planung und Koordination der Wiener Vorlesungen obliegt Univ.-Prof. Dr. Hubert Ch. Ehalt.


 

Wiener Vorlesungen über Johann Strauss Vater

Anlässlich des 200. Geburtstages von Johann Strauss Vater laden die Wiener Vorlesungen kommenden Mittwoch (10.3.) zur Abendveranstaltung "Johann Strauss Vater: "Werk, Bedeutung und Aktualität seiner Musik" ins Wiener Rathaus ein.

     Neben einem musikalischen Programm mit Werken des gegenwärtig noch im Schatten seines Sohnes stehenden Künstlers werden u.a. Clemens Hellsberg über "Johann Strauss Vater aus der Sicht der Aufführungspraxis der Wiener Philharmoniker" sprechen. Weitere Vorträge, wie jener des  Musikwissenschaftlers Norbert Linke ("Johann Strauss Vater als Komponist"), widmen sich weiteren Facetten dieses Musikers. Die Moderation hat Irene Suchy inne. Die Veranstaltung ist Teil der Festwoche für Johann Strauss Vater, die am 7. März begonnen hat und noch bis 14.3. andauert. Nähere Infos auch unter: www.johann-strauss.at/

o Termin: Mittwoch, der 10. März 04
  Ort: Wiener Rathaus, Festsaal
  Beginn: 19.00 Uhr
 


 

Die Wiener Vorlesungen im kommenden Jahr

Die Wiener Vorlesungen planen für das kommende Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen. Unter anderem sind Vorlesungen mit Gisela Breitling, Jean Clair, Rolf Dahrendorf, Francis Fukuyama, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Ernst von Glasersfeld, Eveline Goodman-Thau, Hermann Haken, Jack Lang, Chantal Mouffe und Sakia Sassen geplant. Weiters wird die Wien Akademie, das Matin Buder-Kollege sowie die Karl Kraus Vorlesungen zur Kulturkritik fortgesetzt.

Das Anliegen der Wiener Vorlesungen charakterisiert der Koordinator Univ.Doz. Dr. H. Ehalt: "Es ist eine Schärfung des Blicks auf die Differenziertheit und Widersprüchlichkeit der Wirklichkeit. Eine genaue Sicht auf Probleme dämpft Emotionen und ist die Grundlage für eine sachorientierte Analyse und Bewältigung, damit aber auch ein Fundament für eine humane Welt. Die Wiener Vorlesungen werden sich bemühen, auch weiterhin einen Freiraum des Denkens und Argumentierens zu ermöglichen, in dem es keine Grenzen gibt außer jenen, die durch die Verpflichtung zu Wahrheit, Genauigkeit, Aufklärung, Toleranz und zur Einhaltung der Menschenrechte gezogen werden."


 

Wiener Vorlesungen über die alternde Gesellschaft

Die Fakten sind eindeutig: Derzeit ist ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung über 60 Jahre alt, bis 2030 wird der Anteil der älteren Menschen auf gut ein Drittel steigen. Darunter werden etwa 15 Prozent über 75 Jahre alt sein. Die Zahl der Jungen geht während dessen deutlich zurück. Gegenwärtig liegt der Anteil der unter 20jährigen bundesweit bei 21 Prozent, im Jahr 2030 wird er auf 16 Prozent gesunken sein. Angesichts dieser ergrauenden Bevölkerungsentwicklung wird sich auch der gesellschaftliche Alltag verändern. Über Chancen aber auch Konfliktpotentiale dieser kaum veränderbaren demographischen Entwicklung wird der in Berlin lehrende Bevölkerungswissenschaftler Univ.Prof. Dr. Rainer Münz am Mittwoch, den 10. April, im Rahmen der Wiener Vorlesungen referieren. Der Titel der Veranstaltung lautet "Österreich ergraut. Die alternde Gesellschaft des 21. Jahrhunderts und ihre Bedeutung für unser Leben".

Rainer Münz, Jahrgang 1954, studierte in Wien Soziologie, Philosophie und Publizistik. Im Jahr 1986 habilitierte er in Soziologie und Demographie an der Universität Wien. Seit 1992 ist Rainer Münz Professor für Soziologie und Inhaber des Lehrstuhls für Bevölkerungswissenschaft am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Der auch in der Öffentlichkeit bekannte Fachmann tritt seit längerem für ein Überdenken der Zuwanderungspolitik hinsichtlich einer offensiven Einwanderungspolitik ein. Münz gehörte 2000/2001 der Zuwanderungskommission der deutschen Bundesregierung an. Zu seinen letzten Werken gehören "Ost-West-Wanderung in Europa" (2000, gem. mit H. Fassmann) und "Diasporas and Ethnic Migrants" (2002, gem. mit R. Ohlinger). Die Moderation hat Karin Steger inne.

o Termin: Mittwoch, 10. April

Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses
Beginn: 19 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Allgemeine Informationen:
o Wiener Vorlesungen: www.wien.gv.at/ma07/vorlesungen/next.htm
 


 

Wiener Vorlesungen im April

Interessante Einsichten versprechen die zahlreichen Veranstaltungen der Wiener Vorlesungen im April. Den Beginn wird der bekannte Bevölkerungswissenschaftler Rainer Münz am Mittwoch, den 10. April machen, wenn er über das Altern der Gesellschaft sprechen wird. Eine Woche später, am Mittwoch, den 17. April, wird der Soziologe Hans Albert über Karl Popper sprechen. Am Montag, den 22. April, wird der renommierte deutsche Zeithistoriker Hans Mommsen über die Verstrickungen der Wehrmacht am Völkermord des NS-Regimes referieren, tags darauf wird Alfred Taudes über die Verquickung von Informationstechnologie und Ökonomie vortragen. Am Donnerstag, den 25. April, wird der Schriftsteller Josef Haslinger über den womöglichen Verfall der Sprachkultur lesen, Montag, den 29. April wird sich Ernst von Glasersfeld über das Thema "Radikaler Konstruktivismus" öffentlich äußern.****

Die Wiener Vorlesungen im Überblick:

o Termin: Mittwoch, 10.April
Vortrag: Rainer Münz, "Österreich ergraut"
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses
Beginn: 19 Uhr
o Termin: Mittwoch, 17.April
Vortrag: Hans Albert, "Erkenntnislehre und
Sozialwissenschaften"
Ort: Großer Festsaal, Universität Wien
Beginn: 19. Uhr
o Termin: Montag, 22. April
Vortrag: Hans Mommsen, "Der besudelte Ehrenschild der Armee.
Die Mitwirkung der Wehrmacht am Völkermord des NS-Regimes"
Ort: Festsaal des Wiener Rathauses
Beginn: 19 Uhr
o Termin: Dienstag, 23.April
Vortrag: Alfred Taudes, "Informationstechnologie und Ökonomie"
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses
Beginn: 16 Uhr
o Termin: Donnerstag, 25.April
Vortrag: Josef Haslinger, "Am Ende der Sprachkultur"
Ort: Festsaal des Wiener Rathauses
Beginn: 19 Uhr
o Termin: Montag, 29. April 2002
Vortrag: Ernst v. Glasersfeld, "Konstruktivismus statt
Erkenntnistheorie"
Ort: Wappensaal des Wiener Rathauses
Beginn: 19 Uhr
 


 

Wiener Vorlesungen: Überblick für Februar

Das Wiener Rathaus ist kommenden Monat Ort von insgesamt vier besuchenswerten Veranstaltungen der "Wiener Vorlesungen". Kommende Woche, am Mittwoch, den 6. Februar, bittet der bekannte Psychiater und Neurologe Dr. Stephan Rudas mit seinem Vortrag "Österreich auf der Couch. Befund, Diagnose, Therapie" die Besucher, stellvertretend für das gesamte Land, auf besagtes Möbelstück. Ebenfalls an einem Mittwoch (20. Februar) werden der Abt des Daoistischen Dahuan Xian Klosters und Dr. Gudula Linck über das "Mysterium des Dao" bzw. über fernöstliche Lebensweisheiten berichten. Deutlich handfester und mit viel Lokalkolorit versehen geht es Dienstag, den 26. Februar, im Rathaus zu, wenn sich der bekannte Wiener Literaturprofessor Dr. Wendelin Schmidt-Dengler und Dr. Kurt Rudolf Fischer über die ambivalente Beziehung der beiden Wiener Fußballklubs Rapid und Austria in Literatur und Philosophie äußern werden. Mit der Psyche endet dann wieder der Februar: Am Donnerstag, den 28. Februar, wird Dr. Giselherr Guttmann über das Thema "Psychologie, eine Wissenschaft am Prüfstand zu Beginn des 21. Jahrhunderts" referieren.

Die Veranstaltungen im Überblick:

o 6. Februar: Stephan Rudas über "Österreich auf der Couch.
Befund, Diagnose, Therapie"
o 20. Februar: Abt des Daoistischen Dahuan Xian Klosters und
Gudula Linck über das "Mysterium de Dao"
o 26. Februar: Kurt Rudolf Fischer und Wendelin Schmidt-Dengler
über "Austria: Rapid. Fußball im Spiegel von Philosophie und
Literatur"
o 28. Februar: Giselherr Guttmann über "Psychologie, eine
Wissenschaft am Prüfstand zu Beginn des 21. Jahrhunderts"

Sämtliche Veranstaltungen finden im Wiener Rathaus statt. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.


 

Wiener Vorlesungen: Die urbane Ökonomie der Aufmerksamkeit

Auf Einladung der Wiener Vorlesungen spricht Prof. Dr. Georg Franck, Ordinarius für EDV-gestützte Methoden in Architektur und Raumplanung an der Technischen Universität Wien, am Mittwoch, dem 14. November um 19 Uhr, zum Thema "Die urbane Ökonomie der Aufmerksamkeit". Der Vortrag findet im Festsaal des Alten Rathauses, 1., Wipplingerstraße 8, statt, der Eintritt ist frei.

Diese Veranstaltung der Wiener Vorlesungen ist die Eröffnungsveranstaltung einer, vom Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) veranstalteten Tagung zum Thema "Technopolis: Telekommunikative Stadt(t)räume im 20. Jahrhundert", die vom 15. bis 17. November im IFK, 1., Reichsratsstraße 17, stattfindet.
 


 

Wiener Vorlesungen mit Prof. Dr. Elisabeth Bronfen

Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Elisabeth Bronfen würdigen die Wiener Vorlesungen am kommenden Donnerstag, 11. Oktober, die Arbeit der Frauenberatungsstelle "Frauen beraten Frauen", die in diesen Tagen ihren 20. Geburtstag feiert. Prof. Bronfen referiert im Festsaal der Gesellschaft der Ärzte 9., Frankgasse 8, um 19 Uhr, zum Thema "Im kulturellen Code leben: Eine Herausforderung an das weibliche Subjekt". Prof. Bronfen ist Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich. Ihr Spezialgebiete ist die Anglo-Amerikanische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die Moderation der Veranstaltung hat Erica Fischer. Die in England geborene freie Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin lebte über 40 Jahre in Wien, wo sie Anfang der 70er Jahre die "Neue Frauenbewegung" mitbegründete.


 

Wiener Vorlesungen: "Wie hätte ich mich verhalten?"

Im Festsaal des Wiener Rathauses, 1., Lichtenfelsgasse 2, hält der deutsche Sozialforscher Prof. Jan-Philipp Reemtsma Montag, 8. Oktober, 19 Uhr, einen Vortrag zum Thema "Wie hätte ich mich verhalten?". Jan-Philipp Reemtsma, geboren 1952, ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg und Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Er ist Autor zahlreicher Publikationen.


 

Wiener Vorlesungen über Hermann Broch

Im Palais Palffy, 1., Josefsplatz 6, ist vom 4. bis 29. Oktober die Ausstellung "Hermann Broch - 1886-1951" zu sehen. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Zur Eröffnung der Ausstellung halten die Wiener Vorlesungen am Mittwoch, dem 3. Oktober, 18 Uhr, im Palais Palffy eine Veranstaltung ab. Der Direktor des Schiller-Nationalmuseums und des Deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar Prof. Dr. Ulrich Ott informiert über die Ausstellung. Den Festvortrag unter dem Thema "Hermann Brochs Kosmopolitismus: Menschenrechte, Europa, Universität" hält Prof. Dr. Paul Michael Lützeler. Paul Michael Lützeler, geboren 1943, ist Distinguished Professor in the Humanities an der Washington University in St. Louis, USA. Die Moderation der Veranstaltung hat Dr. Bernhard Fetz, Mitarbeiter des Österreichischen Literaturarchivs an der Österreichischen Nationalbibliothek.


 

Wiener Vorlesungen am Montag und Dienstag

Die Wiener Vorlesungen beginnen am Montag die neue Herbstsaison. Zum Auftakt gibt es am Montag, 17. September, 20 Uhr, im neuen Institutsgebäude der Universität Wien, 1., Universitätsstraße 7, ein Podiumsgespräch unter dem Thema "Reine Kunst und Angewandte Mathematik". Die Veranstaltung findet im Rahmen des 15. Internationalen Kongresses der Österreichischen Mathematischen Gesellschaft statt. Unter der Moderation von Prof. Dr. Heinz Engl diskutieren Dr. Dieter Bogner, Prof. Dr. Roland Bulirsch, Prof. Dr. Helmut Neunzert und Prof. Benno Werth.

Am Dienstag, 18. September, 17 Uhr, ist der Biologe Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker Gast der Wiener Vorlesungen im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1., Dr.-Ignaz-Seipel-Platz 2. Das Thema des Referates lautet "Weltmarkt und Sozialökonomie. Das Spannungsfeld zwischen Wohlstand, politischer Freiheit und sozialem Zusammenhalt.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:46
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE