Weingut Gerhard Nekowitsch
Auszeichnungen en masse für Weingut Gerhard Nekowitsch.
Bei der ersten "International Austrian Wine Challenge" - 4126 Weine aus
10 Nationen - am 7. Dezember 2004 im Schloss Schönbrunn, belegte der Winzer
Gerhard Nekowitsch gleich 3 Spitzenplätze. Die Auszeichnung "Best
International Sweet Wine" ging an Sämling 88 TBA 2002; diese TBA wurde auch
mit der höchsten Punkteanzahl - 93,33 Punkte - aller eingereichten Weine
bewertet. Schilfwein "Tradition" 2002 belegte Platz 2 und Schilfwein
"Tradition" 2001 Platz 3.
Bereits am 2. November 2004 fand im Palais Coburg im Beisein von
Landwirtschaftsminister Pröll das erste "Burgenländische Prädikatsweinforum"
statt. In der Kategorie "Trockenbeerenauslese" belegte die Sämling 88 TBA
2002 von Nekowitsch den ersten Platz.

Französische Winzer setzen auf "Gesundheits"-Weißwein
Chardonnay mit erhöhtem Polyphenolgehalt bereits auf dem Markt
Weinexperten
der Universität von Montpellier haben einen Weißwein kreiert, der in etwa die
selben gesundheitsfördernden Eigenschaften wie Rotwein haben soll. Der Wein
"Paradoxe Blanc", ein Chardonnay, enthält vier Mal mehr antioxidativ wirkende
Polyphenole als gewöhnlich. "Paradoxe Blanc" ist bereits auf dem französischen
Markt. Zielgruppe sind Typ-I-Diabetiker. Bei diesen soll der Wein den
Antioxidantien-Gehalt im Blut steigern. Die Ergebnisse erscheinen im Journal
of Agricultural and Food Chemistry
http://pubs.acs.org/journals/jafcau/index.html .
Der Wein wurde von Forschern um Pierre-Louis Teissedre vom Laboratoire de
Chimie Analytique
http://iup.pharma.univ-montp1.fr/webca/ mit einem besonderen
Kelterverfahren produziert. In einem Extraschritt ließen die Wissenschaftler
die zerquetschten Weintrauben sechs Tage besonders weich werden und setzten
anders als beim herkömmlichen Verfahren eine höhere Temperatur ein.
Laut Teissedre sollen ein bis zwei Gläser täglich den oxidativen Stress bei
Diabetikern reduzieren. Der oxidative Stress wird durch zellschädigende freie
Radikale ausgelöst. Von den Polyphenolen wird seit längerer Zeit vermutet,
dass sie den Organismus unterstützen, diese aggressiven Substanzen unschädlich
zu machen. Außerdem sollen die Polyphenole, die besonders in der
Weintraubenschale vorkommen, die Arterien vor Fettablagerungen schützen. Dies
muss das französische Team bei "Paradoxe Blanc" erst beweisen. Gelingt dies,
könnte der Wein folglich vor Herzerkrankungen schützen, berichtet New
Scientist
http://www.newscientist.com .
Da Rotwein mit den Schalen gekeltert wird, genießt dieser den Ruf,
Herzerkrankungen vorzubeugen. Studien in vielen Ländern haben bereits gezeigt,
das der regelmäßige aber moderate Genuss von Alkohol das Herz schützt. Einige
wenige behaupten, dass Rotwein diesbezüglich eine größere Wirkung besitzt als
andere alkoholische Getränke. Dies wird wiederum auf den Polyphenol-Gehalt
zurückgeführt. Dennoch können einige Experten der postulierten
gesundheitsfördernden Wirkung nichts abgewinnen.

Einmal Winzer sein
In Purbach/Neusiedler See können Weinliebhaber unter dem
Motto "Wein erleben" eigene Weine keltern
Ab sofort hat jeder Weininteressierte die Möglichkeit, in Purbach am
Neusiedler See selbst einmal Winzer zu sein und seinen eigenen Wein zu
produzieren. Prämierte Winzer aus Purbach bieten die Gelegenheit, Rebstöcke in
bester Lage zu mieten, diese zu bearbeiten, zu ernten und eigene Weine zu
keltern.
Vom Rebschnitt im Weingarten bis zum Abfüllen im Weinkeller - in Purbach
können sich Weinliebhaber selbst einmal als Winzer versuchen und erleben, wie
die Früchte der eigenen Rebstöcke zum Rebensaft werden. Nach dem Motto "Wein
erleben" vermieten Purbacher Winzer jedem Interessierten 100 Rebstöcke,
speziell Rotweinsorten, in den besten Rieden. Theoretisch wie praktisch
begleiten die prämierten Winzer die Winzer-Neulinge von Beginn an - bei den
einzelnen Arbeitsschritten im Weingarten ebenso bis zur Produktion im
Weinkeller, sowie bei fachlich geführten Degustationen. Sechs Mal im Jahr
können die Neo-Winzer im Weingarten oder bei der Kelterung ihres Weines im
Keller mitwirken. Am Schluss des "Weinerlebnisses" steht die Abfüllung von
rund 100 Flaschen des eigenen Weines, der mit einem persönlichen Etikett
versehen wird.
Damit der selbst gemachte Wein optimal gelagert ist und fachgerecht reifen
kann, kann der Weinbegeisterte zudem Fächer im Winzerkeller mieten. Im
stilvollen Gewölbekeller findet der Weinmacher außerdem einen angemessenen
Rahmen, wenn er seine Weine vor Freunden und Bekannten in edlem Umfeld
präsentieren möchte.
Weinmachen beim Weltmeister
Seinen eigenen Wein ernten und keltern können Weinliebhaber auch in einem
schnellen aber intensiven Verfahren beim prominenten Weinmacher Willi Opitz in
Illmitz am Neusiedler See.
Von September bis November bietet das Weingut Opitz Weinlesewochenenden, bei
denen es gleich nach einem Kurs im Weingartenmanagement ab in den Weingarten
zur Weinlese geht. Die selbst geernteten Trauben werden in einer klassischen
Hand-Korbpresse gepresst.
Nach dem Abfüllen wird das eigene Fass gekennzeichnet und im darauf folgenden
Frühjahr können die Wochenend-Winzer ihre individuell, selbst gemachten Weine
abholen.
Das Leistungspaket "Wein erleben in Purbach" umfasst:
100 Rebstöcke in den besten Rieden
Kooperation mit prämierten Winzern aus Purbach
Theorie und Praxis der Weinproduktion
Degustationen in verschiedenen Betrieben
Ertrag des eigenen Weines (ca. 100 Flaschen)
Persönliche Etikettierung des Weines
Preis: EUR 800,-
Informationen erhalten Sie bei:
Tourismus- und Stadtmarketing Purbach
Tel: 02683/5920, Fax: DW 4
e-mail: info@purbach.at
Internet: http://www.purbach.at

Nasa-Technologie für besseren Wein
Weltraum-Ingenieure vermessen Blätterdichte der Reben und
bestimmten Erntezeitpunkt
Die US-Weltraumbehörde Nasa
http://www.nasa.gov will kalifornischen Winzern helfen, die Qualität ihres
Weines europäischen Qualitätsstandards anzupassen. Aus dem Weltraum soll dazu
die Blätterdichte auf großen Anbauflächen vermessen werden. Diese bestimmt,
wie viel Sonnenlicht die Reben erreicht und hat somit einen nachhaltigen
Einfluss auf das Aroma des Weines. Durch einen zusätzlichen Vergleich mit der
Bodenqualität und den Bewässerungsverhältnissen wollen die Nasa-Ingenieure
anschließend den optimalen Zeitpunkt für eine Ernte bestimmen, so ein Bericht
im Magazin Applied Engineering in Agriculture der American Society of
Agricultural Engineers
http://www.asae.org .
"Europäische Weinbauern hatten reichlich Zeit, um zu verstehen, wie man die
Weinernte einem Weinberg anpasst", erläuterte der Satelliten-Messtechniker Lee
Johnson. Die riesigen Anbauflächen für Wein in Kalifornien gibt es dagegen
erst seit den 60er Jahren des
vorigen Jahrhunderts. Das Nasa-Projekt "VINTAGE" (Viticultural Integration of
Nasa Technologies for Assessment of the Grapevine Environment)
http://www.forestry.umt.edu/ntsg/Projects/vintage soll nun die fehlende
Erfahrung ersetzen.

Genmanipulierte Weinrebe aus Frankreich wächst in Florida
Gen der Seidenraupe in Rebsorte Merlot eingebracht
Amerikanische Gentechniker haben eine französische Weinrebe so
verändert, dass sie auch im sonnigen Florida wachsen kann. Forscher der
Universität Florida in Gainesville
http://www.florida.edu
schleusten zu diesem Zweck ein Gen der Seidenraupe in die Rebsorte Merlot ein,
damit die Pflanze der Hitze widersteht, so ein CNN-Bericht
http://www.cnn.com . Extreme
Hitze und feuchte Witterungsperioden machen die Rebsorte besonders anfällig
für das Bakterium Xylella fastidiosa, das die Pflanze zur Gänze absterben
lässt. Der jetzt genmodifizierte Merlot soll dem Bakterium jedoch standhalten.
Das Gen der Seidenraupe namens Shiva kodiert für ein baterienabtötendes
Protein und wird in die Zellen anfälliger Pflanzen der Weinrebe eingebracht.
Dennis Gray von der University of Florida gibt sich optimistisch, dass das
Protein das Bakterium abtötet. Der Wissenschaftler geht aber davon aus, dass
die Entwicklung genmodifizierten Weines noch Jahre dauern wird. In fünf bis
zehn Jahren soll er jedoch spätestens auf den Markt kommen.
In den USA hat die Veränderung der genetischen Struktur der Merlot-Rebe
bereits zu hitzigen Debatten geführt. Es gebe laut Kritikern keine
Langzeitstudien, die zeigten, wie sich die Genmanipulation auf Gesundheit und
Umwelt auswirkt. Positive Reaktionen kommen von der kalifornischen
Weinindustrie, die auf das Ende des Bakteriums, das die so genannte Pierce
Erkrankung verursacht, hoffen. Ob Konsumenten und Weinbauern genmanipulierten
Wein allerdings akzeptieren, wagen Vertreter der Industrie zu bezweifeln. Auch
in Frankreich testen Forscher genmodifizierte Weinreben. Französische
Landwirtschaftsvertreter bekräftigen aber, dass es frühestens in 15 bis 25
Jahren Gen-Wein aus Frankreich geben werde.

DNA-Tinte schützt Weinflaschen vor Fälschungen
Sicherheitssiegel ab 1. August für australischen Eileen
Hardy
Australische Weinflaschen werden künftig mit einem genetischen
Fingerabdruck vor Fälschungsversuchen geschützt. BRL Hardy http://www.hardys-wines.com
hat heute, Donnerstag, das erste DNA-Sicherheitssiegel zur Autentifizierung
seiner "Flaggschiff"-Weine vorgestellt, wie BBC http://news.bbc.co.uk
berichtet.
Grund für den Sicherheitscode für Flaschen ist eine Serie bekannter
Betrugsfälle. So wurde z.B.1998 der Prämienwein Penfolds Grange in gefälschten
Flaschen entdeckt. "Gerade für Sammler bedeutet das große Verluste. Der
Kauf von zwölf Flaschen bedeutet eine Investition von mehr als 1.000 Dollar.
Keiner wird nach drei oder vier Jahren erfreut sein, eine Fälschung gekauft
zu haben", sagte der Marketingmanager von BRL Hardy´s international, Jim
Humphrys im Gespräch mit der BBC.
Für das Siegel wird DNA von rund 125 Jahre alten südaustralischen Weinen
in lichtreflektierende Tinte getränkt, die auf manipuliersichere
Halsetiketten gedruckt wird, die die Flaschen verschließen. Elektronische
Scanner können die DNA in der Tinte lesen, die Tinte selbst kann auf die
Anwesenheit der Wein-DNA untersucht werden. Sicherheitsüberprüfungen sollen
zufällig vor dem Verkauf in Auktionshäusern und bei Weinverkäufern
stattfinden. Auftragsrecherchen gibt es nur auf Anfrage.
Das Siegel wird ab 1. August auf Eileen Hardy shiraz Weine aufgebracht. Ab
diesen Zeitpunkt kommt die Weinlese von 1998 auf den Markt. Das Unternehmen
produziert jährlich zwischen 3.000 bis 6.000 hochpreisige Eileen Hardy Weine.
Weltweit künden Weinkonzerne Vorrichtungen wie spezielle Korkverschlüsse und
Laserradierungen an, um Prämienweine vor Fälschungen sicher zu machen.
