Wien Modern 2001 unter dem Motto "unsichtbar-invisible"
37 Veranstaltungen an verschiedenen Locations in Wien
(un)sichtbar - (in)visible lautet das Motto des Festivals Wien Modern 2001
http://www.wienmodern.at ,
das von 28. Oktober bis 26. November stattfindet. Visuelle Aspekte in der
zeitgenössischen Musik stehen im Zentrum der 37 Veranstaltungen sowie der
Gespräche, Einführungsveranstaltungen, Workshops, Symposien und Publikationen
des Festivals. Bereits die Auswahl der Veranstaltungsorte deutet an, dass Wien
Modern 2001 bei der Suche nach den Verbindungslinien von visuellen und
auditiven Phänomenen die Grenze des rein Musikalischen bewusst überschreitet.
Neben dem Wiener Konzerthaus
http://www.konzerthaus.at
und dem Musikverein sind das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, das
Tanzquartier Wien, die Kunsthalle Wien, die Sammlung Essl, das Kasino am
Schwarzenbergplatz, der Narrenturm, das KlangTheater ORF und das Odeon die
Schauplätze eines musikalischen Programms, das angereichert ist durch
Ausstellungen, Film, Tanz und Licht, das sich in künstlerische Grenzbereiche
wie Musikalische Graphik, Farblichtmusik, Live-Video, Visualisierung,
Filmmusik und Musiktheater begibt.
Als Plattform neuen Musikschaffens in all seiner Vielfältigkeit präsentiert
Wien Modern 2001 ein musikalisches Spektrum, das vom klassischen
Orchesterkonzert bis zum experimentellen Elektronik-Event, von
Musiktheaterproduktionen bis zum Kammerkonzert, vom Solo-Recital bis zu
Tanzveranstaltungen reicht. Neben den zahlreichen österreichischen
Erstaufführungen stellt Wien Modern 2001 19 Uraufführungen von so
unterschiedlichen Komponisten wie Georges Aperghis, Morton Feldman, Ramón
González-Arroyo, Alvin Lucier, Gösta Neuwirth, Fabio Nieder, Ludwig
Nussbichler, Konrad Rennert, Germán Toro-Pérez und Gerhard E. Winkler vor und
zeigt neue Projekte von Bruce Odland und Sam Auinger, Michaela Grill und
Karlheinz Essl, von Wolfgang Mitterer, Erdem Tunakan, Matthew Ostrowski und
Lux*Flux, von Sabotage, Lanolin, Skizze, Zeitblom und dem vienna loop
orchestra.
Zu den vertrauten und weniger vertrauten Größen des internationalen
Musiklebens, die bei Wien Modern 2001 zu Gast sind, zählen Pierre Boulez,
Sylvain Cambreling, Franz Welser-Möst, Dennis Russell Davies, Emilio Pomárico,
Peter Rundel, Alvin Lucier, Markus Hinterhäuser, das Ensemble Modern
Orchestra, das Radio Symphonieorchester Wien, das SWR-Sinfonieorchester, das
Klangforum Wien, das ensemble recherche, das Arditti String Quartet, die Neuen
Vocalsolisten Stuttgart und zahlreiche andere.
Ermöglicht wird Wien Modern durch die großzügige Unterstützung der
Kulturabteilung der Stadt Wien, der Sektion Kunst im Bundeskanzleramt und des
Festivalsponsors Kapsch AG.
Hören und Sehen: Der Wien-Modern-Generalpaß ermöglicht nicht nur den Besuch
zahlreicher musikalischer Veranstaltungen, sondern ist während der Dauer des
Festivals auch Eintrittskarte für die Ausstellungen des Museums moderner
Kunst, der Kunsthalle Wien und der Sammlung Essl.
Weitere Informationen:
WIEN MODERN
Lothringerstraße 20
1030 Wien
Konzerthauskassa: 01/ 242 002
E-Mail: ticket@wienmodern.at