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Neues Online-Service: Wiener Straßennamen und ihre Geschichte

Homepage der Stadt Wien - www.wien.at/ - ermöglicht Suche nach allen amtlichen Straßennamen der Bundeshauptstadt 

Die Stadt Wien bietet allen Wienerinnen und Wienern ein neues Online-Service: Auf der städtischen Homepage www.wien.at/ können historisch Interessierte die Bedeutung aller amtlichen Straßennamen nachlesen. Die Datenbank umfasst sämtliche Wiener Straßen, Gassen, Plätze und Stiegen sowie Brücken.

     Die Wiener Straßennamen erfüllen nicht nur einfach die Funktion der Orientierung, sondern erinnern ebenso an wichtige Ereignisse und ehren bedeutende Persönlichkeiten. Sie erzählen aber auch Geschichten und geben somit Aufschluss über den Charakter der Stadt und räumen mit so manchem "Gschichterl" auf - denn wer glaubt, die Herbststraße habe etwas mit dem Zyklus der Jahreszeiten zu tun, sollte sich auf die Suche im wien.at-Straßenlexikon begeben.

     Im Gegensatz zu vielen anderen Städten hat jede der insgesamt 6.200 Wiener Verkehrsflächen ihren eigenen aussagekräftigen Namen. Das neue Online-Service gibt Auskunft über das Jahr der Benennung sowie den Bezirk, in dem sich die gesuchte Straße befindet. Als besonderes "Zuckerl" wird die Lage der gewünschten Straße zusätzlich mit einem Stadtplanauszug dargestellt.

( S E R V I C E - www.wien.at/kultur/strassennamen/ )
 


 

Wiener Linien planen Relaunch der NightLine

Im Oktober 2005 wird die NightLine 10 Jahre alt. Die Wiener Linien nehmen nun einen Relaunch des Nachtverkehrs in Angriff. Anfang 2006 soll die "NightLine neu" ihren Betrieb aufnehmen.

Seit Einführung der NightLine am 26. Oktober 1995 sind die Wiener Linien ein Garant für Mobilität rund um die Uhr. Die Nachtautobuslinien bieten Nacht für Nacht im Halbstundentakt die Möglichkeit, sicher, praktisch und kostengünstig in allen Wiener Bezirken unterwegs zu sein.

In den bald zehn Jahren seines Bestehens ist der Nachtverkehr zu einem fixen Bestandteil des Angebots der Wiener Linien geworden. Selbstverständlich haben die Wiener Linien auch beim Nachtverkehr - so wie bei den Linien des "normalen" Tagesverkehrs - auf Nachfrageveränderungen reagiert. Die NightLine wurde im Laufe der Jahre immer wieder an die sich ändernden Bedürfnisse der Kunden angepasst.

Anfang 2006 soll "NightLine neu" starten

Für 2005 planen die Wiener Linien nun einen Relaunch der NightLine. Zielvorgabe für das Projekt "NightLine neu" ist es, den Nachtverkehr in Zukuft noch nachfragegerechter zu gestalten und den aktuellen Mobilitätsgewohnheiten und -bedürfnissen der Fahrgäste anzupassen. Grundintention beim Überarbeiten des bestehenden Nachtverkehrsnetzes ist es, möglichst viele Varianten zu berücksichtigen und keine Idee von vornherein auszuklammern.

Mitte des Jahres sollen die Vorerhebungen und Variantenvergleiche - gestützt auf Marktforschungsdaten und mit Unterstützung eines externen Beraters - abgeschlossen sein. Ende Oktober werden die Wiener Linien eine umfassende Informationskampagne starten und mit Jahresbeginn 2006 wird die "NightLine neu" ihren Betrieb aufnehmen.


 

U2 wegen Bauarbeiten eingestellt

Von Samstag, 5. Februar, bis einschließlich Montag, 28. März, muss der Betrieb der Linie U2 eingestellt werden.Der Grund sind massive Roh- und Gleisbauarbeiten im Tunnel unmittelbar anschließend an die Station Schottentor. Diese Arbeiten sind unumgänglich, da die neue verlängerte U2 bereits ab der Station Schottentor auf einer neuen Trasse unterwegs sein wird. Die zukünftige neue U2-Station Schottenring wird ja nicht mehr auf dem Niveau der U4, sondern quer unter dem Donaukanal liegen.

Straßenbahn als Ersatz

Während der U2-Eistellung werden die Straßenbahnen am Ring in wesentlich dichteren Intervallen verkehren. Die Linien 1 und 2 werden statt im 6-Minuten-Takt mit einem 3-Minunten-Intervall unterwegs sein. Dort, wo auf der Ringstraße neben dem 1er und 2er auch noch die Linien D und J verkehren, wird die Wartezeit auf die nächste Straßenbahn in den Spitzenzeiten gar nur mehr eineinhalb Minuten betragen. Um Fahrgästen im Rollstuhl einen möglichst barrierefreien Zugang anbieten zu können, werden während der Einstellung der U2 auf den Straßenbahnlinien 1 und 2 auch Niederflurgarnituren eingesetzt.


 


 

Wien hilft: "SozialRuf Wien 533 77 77"

Für Menschen, die Rat und Hilfe in verschiedensten Lebensbereichen von Schwangerschaft bis Tod, von A wie Adoption bis Z wie Zuwanderung brauchen, fungiert der "SozialRuf Wien 533 77 77" - www.sozialinfo.wien.at/ - als erste Anlaufstelle.

Seit über 30 Jahren für die Menschen dieser Stadt

     Fünf hauptberufliche und 17 "nebenberufliche" SozialarbeiterInnen kümmern sich täglich, auch am Wochenende, von 8.00 bis 20.00 Uhr um die Anliegen der Wienerinnen und Wiener. Über 50.000 Anrufe langen in der "SozialRuf Wien"-Zentrale jährlich ein. Es werden nicht nur Orientierungshilfen in der sich ständig ändernden Landschaft sozialer Leistungen, sondern auch Akuthilfe angeboten. Die Datenbank des "SozialRuf Wien" enthält Informationen über rund 1600 Sozialeinrichtungen und deren Angebote. Das ermöglicht gezielte Hilfe. Die MitarbeiterInnen können aber auch akut Hilfe veranlassen. Diese reicht von Heimhilfe, "Essen auf Rädern" bis zu pflegerischer Notversorgung und Soforteinweisung in ein Pflegeheim. In einem ersten telefonischen Beratungsgespräch wird die jeweilige Problemstellung ausführlich besprochen. Dabei werden auch gesetzliche Ansprüche und Leistungen privater Einrichtungen miteinbezogen.

Erste Entlastung in akuten Lebenskrisen

     Die SozialarbeiterInnen sind auf schwierige Gespräche in speziellen Schulungen vorbereitet worden. AnruferInnen in plötzliche auftretenden Lebenskrisen können so durch einen ersten Gesprächskontakt vorerst entlastet werden. Weitere professionelle Hilfe zur Krisenbewältigung können anschließend vermittelt werden.

     Die umfangreichen Datenbank ist auch unter www.sozialinfo.wien.at/ abrufbar. Über 500 Stichworte erleichtern die Suche. Die mehr als 100.000 Zugriffe pro Monat auf diese Internetseiten zeigen, wie gut dieses Service von den Wienerinnen und Wienern angenommen wird.

o Info:
  SozialRuf Wien
  Täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr
  Tel.: 01/ 533 77 77
  www.sozialinfo.wien.at/
  www.fsw.at/
 


 

www.help.gv.at neu und kostenlos in allen MultimediaStations von Telekom Austria

Rund 500 MultimediaStations in ganz Österreich bieten öffentlichen Internet-Zugang - Online-Dienstleistungen des öffentlichen Dienstes als kostenloser Service für alle - Hightech-Ausstattung der Internetstationen von apc interactive- Ideale Kombi-Werbefläche für Outdoor- und Online-Werbung mit Plakat in der Internet-Telefonzelle

Telekom Austria erweitert das Angebot ihrer rund 500 MultimediaStations in über 200 Gemeinden in ganz Österreich: Durch eine Kooperation mit dem Bundeskanzleramt stehen der gesamten Bevölkerung jetzt in allen neuen Telefonzellen mit Breitband-Internet, den so genannten MultimediaStations, wichtige E-Government Anwendungen, wie die beliebte www.help.gv.at Seite, kostenlos zur Verfügung - 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

"Das Bundeskanzleramt möchte mit diesem Kooperationsprojekt die E-Government-Anwendungen allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich machen, und zwar kostenlos und insbesondere jenen, die über keinen eigenen Internetzugang verfügen. Die MultimediaStations sind hervorragend dazu geeignet, E-Government-Dienste leichter erfahrbar und nutzbar zu machen, Informationen abzurufen oder Amtswege elektronisch abzuwickeln. Darüber hinaus freue ich mich, dass ein österreichisches Unternehmen diese herausragende Innovationsleistung entwickelt hat und damit neue Chancen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien öffnet", so Franz Morak, Staatssekretär für Kunst und Medien.
 


 

Denkmalschutz in Wien: Erfolge 2004, Projekte 2005

Über erfolgreich im Jahr 2004 abgeschlossene bzw. fortgeschrittene Projekte und über die Planungen für 2005 berichtete in einem Pressegespräch am Dienstag die Landeskonservatorin für Wien, Dr. Barbara Neubauer. Zahlreiche für das Stadtbild bedeutende Objekte - etwa 4000 Objekte, rund zwei Prozent der Wiener Bausubstanz stehen unter Denkmalschutz -  konnten 2004 fertiggestellt werden, darunter viele Profan- und Sakralbauten, zu deren Restaurierung auch die Stadt Wien über den Altstadterhaltungsfonds erhebliche Beiträge leistete. Neugebauer dankte auch der Stadt für ihr Engagement, ebenso der Kirche und den privaten Besitzern, die zur Erhaltung der wertvollen Bausubstanz beitragen. Das Landeskonservatorat selbst schafft vor allem auch mit restauratorischen und bautechnischen Fachuntersuchungen die Basis für den qualitätsvollen Umgang mit der alten Bausubstanz.

"Unterirdisch-Oberirdisch-Überirdisch"

     Erfolge an der Denkmalfront sind 2004 "Unterirdisch-Oberirdisch-Überirdisch" zu verzeichnen, so die Landeskonservatorin. "Unterirdisch" geht es um die Arbeiten in drei Grüften, der Kapuzinergruft, der Franziskanergruft und der Michaelergruft In den Grüften ist die Klimatisierung bereits teilweise abgeschlossen, die Restaurierung wertvoller Sarkophage schreitet voran. "Oberirdisch" konnten unter anderem Projekte wie der Schornstein des Hauptmünzamtes, ein frühes Industriedenkmal, die Ohmann'sche Wienflussverbauung, das Meinl-Haus am Graben, das ehemalige von Fellner und Helmer errichtete Springer-Schlössl in Meidling, heute Politische Akademie der ÖVP, der von Josef Hoffmann erbaute Klosehof in der Philippovichgasse  fertiggestellt werden. Zu allen Vorhaben stellte die Stadt Wien über den Altstadterhaltungsfonds erhebliche Mittel bei. Weiters wurde in der Herrengasse eine ganze Zeile von Palais in ihren alten Glanz gesetzt, darunter das Innenministerium, ehemals Palais Modena und das Palais Mollard-Clary, in das die Globensammlung der Nationalbibliothek einzieht.

     Auch "Überirdisch" sind Erfolge zu verzeichnen, so bei den Arbeiten in der Annakirche, unter anderem  mit der Restaurierung der Deckenfresken von Daniel Gran, den großen Fortschritten der Gesamtrestaurierung der Kirche am Steinhof oder der Donaufelder Kirche am Kinzerplatz, ein in neugotischem Stil gehaltener Hallenbau aus dem frühen 20. jahrhundert mit sezessionistisch-historisierenden Formen in der Innenausstattung. Auch an den Restaurierungen von Sakralbauten ist der Altstadterhaltungsfonds entscheidend beteiligt, die Kosten für die im städtischen Besitz befindliche Steinhofkirche trägt die Stadt aus verschiedenen Quellen.

     Für 2005 stehen wieder zahlreiche Projekte auf dem Programm, deren Restaurierung in Angriff oder fortgesetzt genommen werden soll:
so verschiedene Bundesbauten wie das Parlament oder das Palais Epstein, aber auch das Figarohaus, das die Stadt Wien saniert und zu einem Mozartzentrum ausbaut, die Werkbundsiedlung oder die Heumühle im vierten Bezirk, sowie Sakralbauten wie die Kirche am Hof, die Altlerchenfelder Kirche, die Karlskirche und die Votivkirche.

Ausstellung "Aus Trümmern wiedererstanden"

     "Denkmalschicksale 1945 bis 1955" zeigt die Ausstellung "Aus Trümmern wiedererstanden", die vom 29. April bis 30. Oktober , Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr zu sehen sein wird. Die Schau ist den Kriegszerstörungen wertvoller Bauten wie der Stephanskirche oder des Belvederes und ihrem Wiederaufbau nach dem Krieg gewidmet.


 

Stadt Wien hilft Heimkehrern schon am Flughafen

Eine Helferschar der Stadt Wien wird Montagabend am Flughafen Schwechat die ersten heimkehrenden Urlauber aus dem Katastrophengebiet empfangen. Das Flugzeug aus dem Krisengebiet kommt aus Colombo und hat 250 Passagiere an Bord. Laut der Leiterin der Akutbetreuung Wien, Dr. Brigitte Lueger-Schuster, wisse man noch nicht wie viele Personen tatsächlich unmittelbare Hilfe benötigten. Jedenfalls werden Hilfsmannschaften der Wiener Rettung, zwei Ärzte, österreichisches Rotes Kreuz und Mitarbeiter des Flughafens Wien den Opfern sowie ihren Angehörigen jede notwendige Unterstützung angedeihen lassen.  Die "Akutbetreuung Wien" stellt 20 Fachleute für die psychosoziale Betreuung  von Opfern und Angehörigen bereit. Die "Akutbetreuung Wien" war am Vormittag von der Flughafen Wien GesmbH offiziell um Unterstützung gebeten worden.

Winterbekleidung und Dokumentenersatz für Opfer werden vorbereitet

     Nach Angaben Lueger-Schusters gibt es für solche Hilfseinsätze einen genauen Ablaufplan, wie die konkrete Betreuung durchgeführt wird. In der aktuellen Situation werden die Helfer-Teams knapp nach der Ankunft versuchen, jene Passagiere heraus zu finden, die am dringendsten medizinische und psychologische Unterstützung oder auch warme Bekleidung brauchen. Dr. Lueger-Schuster: "Vor allem werden viele Opfer ihre Dokumente vermissen. Wir werden den Opfern helfen, über die erste schwere Zeit hinweg zu kommen." Die "Akutbetreuung Wien" gibt es seit fünf Jahren. Sie ist mit rund 50 MitarbeiterInnen in erster Linie für psychosoziale Betreuung nach traumatischen Ereignissen zuständig.


 

35 Jahre U-Bahn-Bau in Wien

Am 3. November 1969, also genau heute vor 35 Jahren, startete das größte kommunale Bauvorhaben in Wien: der U-Bahn-Bau - ein Jahrhundertprojekt, etwa vergleichbar mit der Donauregulierung oder dem Bau der Hochquellenwasserleitungen.

Zehtausende Arbeiter und Angestellte aus Wien und vor allem aus den Bundesländern, halfen in diesen 35 Jahren mit, das Großprojekt U-Bahn zu realisieren.

Mittlerweile ist das Wiener U-Bahn-Netz 61 Kilometer lang und umfasst 85 Stationen. 14 weitere Kilometer und 16 zusätzliche Stationen sind derzeit in Bau. Jede der bisher 20 Teileröffnungen wurde von der Bevölkerung mit einem Volksfest gefeiert. Und die nächsten drei Termine stehen auch schon fest: Ab 2. September 2006 fährt die U1 bis nach Leopoldau, ab 10. Mai 2008 kann man mit der U2 - rechtzeitig zur Fußball-EM - bis zum Ernst-Happel-Stadion fahren, und ab Ende 2009 geht's mit der U2 dann weiter zur neuen Endstelle Aspernstraße.

Ein Milliardenprojekt, das Arbeitsplätze sichert Der U-Bahn-Bau ist als Arbeitgeber ein wichtiger beschäftigungspolitischer Faktor für ganz Österreich. 6 Milliarden Euro, das sind durchschnittlich rund 170 Millionen Euro jährlich, wurden bisher in 61 U-Bahn-Kilometer, fast 700 U-Bahn-Wagen, 85 Stationen, moderne Aufzüge, Rolltreppen und die technische Infrastruktur investiert. Fast 1.000 Firmen aus Bauwirtschaft und Industrie durften sich über Aufträge für die Wiener U-Bahn freuen. Dadurch wurden und werden auch weiterhin Jahr für Jahr rund 5.000 Arbeitsplätze in Österreich direkt oder indirekt durch den kontinuierlichen U-Bahn-Bau der Bundeshauptstadt gesichert.

Zwtl.: Von der Bevölkerung anerkannt Die U-Bahn ist inzwischen das Herzstück der Wiener Linien. Mit ihr ist es gelungen, der Bevölkerung eine echte Alternative zum Auto anzubieten, wobei in Bereichen wie Geschwindigkeit, Sicherheit und Stressfreiheit die Vorteile der U-Bahn selbst von fanatischen Autofahrern anerkannt werden.

War die Anzahl der jährlichen Kundenfahrten auf den öffentlichen Verkehrsmitteln bis zur Eröffnung der ersten U-Bahn-Linie sogar rückläufig, so gab es mit den laufenden Netzerweiterungen der U-Bahn konstante Fahrgastzuwächse. Von 1978 (Inbetriebnahme der U1 zischen Reumannplatz und Karlsplatz) bis heute konnten mit den stetigen Erweiterungen des U-Bahn-Netzes die Kundenfahrten um 70 Prozent gesteigert werden.


 

Wien: UNO-Wohnbaukongress

Auf Einladung der Stadt Wien findet seit Montag dieser Woche im Wiener Rathaus eine Konferenz der UNECE - der Europäischen Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen - statt, die sich mit der Entwicklung sozialer Wohnbauprogramme vor allem in den ost- und südosteuropäischen Ländern befasst. Wien, so die UNECE, wurde als Veranstaltungsort gewählt, weil hier wie in sonst kaum einer anderen Großstadt sozialer Wohnbau an Ort und Stelle studiert werden kann. Dabei geht es um sämtliche Aspekte einer sozial orientierten Wohnungspolitik - Leistbarkeit für schwächere Haushalte, Ökologie, Architektur und Einbettung in eine urbane Infrastruktur. In seiner Begrüßungsansprache betonte der Vorsitzende des Wiener Wohnbauausschusses, Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher, die Bereitschaft der Stadt Wien, den osteuropäischen Ländern auch in Zukunft bei der Entwicklung eines sozialen Wohnungsbaus unterstützend zur Seite zu stehen - im Sinne einer ökonomische Ausgrenzung vermeidenden Stadtentwicklung und damit auch einer "friedlichen Zukunft in einem zusammenwachsenden Europa".

   Gerade bei dieser Kooperation hat Österreich auch schon Konkretes zu bieten: die Zusammenarbeit heimischer gemeinnütziger Wohnbauträger etwa beim Bau von neuen Wohnungen in Sarajewo oder in der Slowakei. Die Erfahrungen Wiens mit einer jahrzehntelangen "Marktkorrektur" im Wohnbau sollen nach dem Willen der UNECE in "guidelines for social housing" allen 55 Mitgliedsländern zugänglich gemacht werden und in gemeinsamen Projekten auch konkret in nationale Wohnbauprogramme umgesetzt werden - auch eine deutliche Abkehr vom Glauben an die alleinige Lösungsfähigkeit des Marktes im Zeichen der Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände.

   An der Wiener Konferenz nehmen rund 300 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern teil.
 


 

Streifzüge durch Wiens "geheime" Gassen

Rundgänge durch Wien, in der Hauptsache abseits der bekannten Straßen und Plätze, zu verborgenen Architekturjuwelen, aber auch thematische Streifzüge durch den Kosmos der Stadt bietet die Broschüre "Wiens "geheime" Gassen" an, die der Presse- und Informationsdienst der Stadt herausgebracht hat. Sachkundiger Führer ist Autor Camillo Schaefer, der die LeserInnen, BesucherInnen Wiens wie auch WienerInnen selbst, auf verschlungenen Stadtpfaden mitnimmt und zu immer neuen Entdeckungen animiert. Neben den  Pfaden in der Innenstadt und in den Bezirken zwei bis neun, die der Autor vorstellt, geht er auch verschiedenen historischen Entwicklungen, Phänomenen und Klischees nach, die Wien seine Unverwechselbarkeit geben. Der kleine Band ist gratis bei der Wiener Stadtinformation und den Bürgerdienstaußenstellen abzuholen oder zu bestellen.

     Was es alles in der Innenstadt neben den großen Sehenswürdigkeiten zu entdecken gibt, zeigen die den kleinen Gassen folgenden Spaziergänge rund um Freyung oder Judenplatz, im Viertel hinter dem Stephansdom oder um die Jesuitenkirche, wo sich immer wieder lohnende Blicke um die nächste Ecke, hinter die Haustore oder ins Innere mancher Gebäude, an denen man sonst vorbeigeht, auftun. Gleiches gilt für den Kranz der ehemaligen Vorstädte von der Leopoldstadt bis zum Alsergrund, wo noch zahlreiche Gebäude an die Geschichte und Entwicklung dieser Bezirke erinnern. Kleine Streifzüge führen auch durch das Jüdische Wien mit der von Kornhäusel erbauten Synagoge oder das "Rote Wien" der Gemeindebauten, das zwischen alten Dorfkernen und Hochhausmoderne hin- und hergerissene Transdanubien oder an die Simmeringer Peripherie mit dem Dornröschen-Schloss Neugebäude. Im Kaffeehaus oder beim Heurigen, im Böhmischen Prater oder "im Schatten der Burenwurst", in der Kapuzinergruft oder auf dem St. Marxer Friedhof, all das besungen von den Sängern und Dudlern des Wienerlieds, geht der Autor Wiener Klischees nach, die der Stadt insgesamt ihre Seele geben. Ein Wienheft für Anfänger und Fortgeschrittene, das auch bekannte und unbekannte Adressen nennt, an denen berühmte Wiener, Musiker, Dichter, Denker, Künstler gewohnt und gewirkt haben. Allein Beethoven, ein notorisch unruhiger Bewohner der Stadt, ist mit 31 Adressen vertreten.


 

Wenn's schneit in Wien

Welche Millionenstadt kann schon auf eine FIS-taugliche Schipiste verweisen? Die Hohe Wand Wiese ist eine solche, aber auch auf der Dollwiese im 13. Bezirk kann man Schifahren - vorausgesetzt das es wieder Schnee gibt in Wien. Zusätzlich bietet die Stadt auch Langlaufloipen und Rodelmöglichkeiten:

o Skianlage Hohe Wand
14., Mauerbachstraße 172-174
Tel.: 979 10 57
Montag bis Freitag: 9 bis 21.30 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertage: 9 bis 22 Uhr

o Skianlage Dollwiese
13., Ghelengasse 44
Tel.: 812 12 01
Nur bei ausreichender Schneelage Montag bis
Freitag: 12 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit,
Samstag, Sonn- und Feiertage schon ab 10 Uhr

o Langlaufloipe im Wiener Prater
2., Hauptallee/Kaiserallee

o Langlaufloipe Favoriten - Wiener Feld
10., Höhe Sahulkastraße/Forsthaus

o Langlaufloipe Schwarzenbergpark
19., Cobenzl/Ecke Höhenstraße

o Langlaufloipe Donauinsel
Reichsbrücke und Steinspornbrücke

o Rodelmöglichkeiten in zahlreichen Parkanlagen des
Stadtgartenamtes

Weitere Informationen:

o Wiener Skianlagen:
http://www.wien.gv.at/sportamt/angebot/winter/skiwiesen.htm o Langlaufen in der Stadt:
http://www.wien.gv.at/sportamt/angebot/winter/langlaufen.htm o Rodelmöglichkeiten:
http://www.wien.gv.at/ma42/rodeln.htm



 

Viennabike: Umstellung des Systems auf SMS-Basis

Seit dem 7. Mai können nun in Wien Räder ausgeliehen werden, diese Aktion sei bei 95 Prozent der Bevölkerung auf Zustimmung gestoßen. Dies gaben Vertreter von Viennabike am Mittwoch in einem Pressegespräch bekannt. Eine Umfrage habe ergeben, dass 35 Prozent der Wiener das Viennabike tatsächlich nutzen wollen, es gebe allerdings derzeit dafür noch zu wenig Räder. Der Schwund betrage im übrigen nicht mehr als 30 Prozent.

Dennoch kommt es zu einer Umstellung des Systems auf SMS-Basis:
Jeder Benützer muss sich künftig registrieren, erhält einen Code und kann sodann das Bike benützen. Bei der Rückgabe kann er sich auf gleicher Basis "ausklinken". An technischen Details wird derzeit gearbeitet, grundsätzlich wird aber der Besitz eines Handys Voraussetzung sein.

Der Umbau wird einige Wochen in Anspruch nehmen. Daher werden zunächst alle Räder eingezogen, die Aktion wird Anfang Juli neu gestartet.

Allgemeine Informationen:
o Viennabike-Standorte:
http://www.wien.gv.at/verkehr/radfahren/stadtrad/standort.htm



 

Drahtlos surfen in der Wiener Innenstadt / ELSA und metronet realisieren öffentlichen Internetzugang über Wireless LAN

Die ELSA AG, einer der führenden Anbieter von Internet-Zugangs-, Netzwerk- und Computergrafiklösungen, präsentiert in Kooperation mit dem Wiener Internet-Provider metronet das erste öffentlich nutzbare Funknetzwerk in einer europäischen Hauptstadt. In Wien sind zum Start von metronet bereits mehr als zwanzig sogenannter "Public Spots" an stark frequentierten Treffpunkten wie Kaffeehäusern, Szene-Treffs, Restaurants und im Haus der Industrie in Betrieb. Auch in Graz und Linz wurde mit dem Aufbau bereits begonnen. Damit wird drahtloses Surfen in der Innenstadt für alle möglich, deren Notebook, PC oder Organizer über eine Wi-Fi-kompatible Funkkarte verfügt. In der Einführungsphase bis Ende Januar 2002 kann metronet gratis getestet werden

Das Preismodell von metronet (im Detail unter www.metronet.at) ist an die Bedürfnisse der Benutzer angepasst. Für Privat- und Firmenkunden stehen Angebote mit Volumentarifen zur Verfügung. Bei gelegentlicher Nutzung kann ein zeitabhängiger Prepaid-Service über Paysafecard (in allen Tarifen erhältlich), Paybox (via Handy abrufbar) oder Kreditkartenbezahlung gewählt werden. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen jenen für mobile Datenübertragung via Handy und dem Internet-Zugang über das Festnetz. Eine detaillierte Preisübersicht ist im Internet unter www.metronet.at aufgeführt.

Realisiert wird der drahtlose Internetzugang mit Hilfe der Funkbasis-Station ELSA LANCOM Wireless mit Public Access-Funktionalität, die über Breitbandleitungen des VIX (Vienna Internet eXchange) an die metronet-Rechnerzentrale in Wien-Fünfhaus angebunden sind. Sie verwendet den verbreiteten Funk-Standard Wi-Fi (Wireless Fidelity) und ermöglicht Reichweiten von bis zu 500 Meter im Freien und bis zu 50 Meter in Gebäuden.

ELSA Funk-LAN-Lösungen, bestehend aus ELSA LANCOM Wireless Access Points sowie ELSA AirLancer Funk-Netzwerkadaptern und Antennen, ermöglichen die Anbindung von Desktop PCs und Notebooks an bestehende lokale Netzwerke sowie den flexiblen Aufbau von vollständig drahtlosen Netzen. Der Internetzugang über ISDN oder DSL wird durch integrierte Routing-Funktionen gewährleistet. Die Public Spot Option eignet sich besonders für die Einrichtung von öffentlichen Access-Netzen an Plätzen wie etwa Hotels, Restaurants oder z.B. Flughafen-Lounges - in denen die Gäste drahtlos im Internet surfen können oder für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern drahtlosen Zugang zum Firmennetzwerk bieten wollen. Alle Geräte basieren auf der Wi-Fi Funktechnologie nach IEEE 802.11b und arbeiten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 11 Mbit/s. Der Zugriff auf das Internet per Breitbandzugang erfolgt mit bis zu 2 Mbit/s.

Unter der Web-Adresse www.elsa.de/go-wireless hat ELSA eine zentrale Informationsplattform rund um Public Spots geschaffen. Ziel der go!wireless-Initiative ist Information und Beratung sowie die Vermittlung qualifizierter Lösungsanbieter und Betreiber von Public Spots.


 


 

  • wien.at: Alle eGovernment-Angebote der Stadt auf einen Mausklick

    eGovernment ist ein wesentlicher Faktor im Prozess der Verwaltungsmodernisierung. Wien forciert die neuen Informationstechnologien, um Effizienz und Service zu optimieren.

    Die elektronischen Dienstleistungen werden deshalb laufend erweitert. wien.at, das Internet-Portal der Stadt Wien, bietet nun einen zusätzlichen Zugang zu den eGovernment-Services der Stadtverwaltung. Unter der Adresse www.wien.at/egov/  gibt es einen - selbstverständlich laufend aktualisierten - Überblick über sämtliche eGovernment-Dienste der Stadt Wien, von der Gewerbeanmeldung bis zum Parkpickerl online.

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    Falter Verlag präsentiert neue Wiener City-Walks-Reiseführer
    Kultur-Routen durch die Bundeshauptstadt
     

    Mit einer neuen City-Guide-Serie will der Falter-Verlag http://www.falter.at auf Kunst und Kultur in der Bundeshauptstadt hinweisen. Die ersten beiden "City-Walks" unter dem Titel "Wiener Jugendstil" und "Wiener Galerien" sind soeben erschienen. Die handlichen und informativen Stadtkulturführer sind zum Sonderpreis von acht Euro ab sofort erhältlich.
     

    Auf den Spuren von Hoffmann, Wagner, Loos und Co durch Wien, lädt der Stadtführer "Wiener Jugendstil" zu ganz besonderen Spaziergängen durch die Bundeshauptstadt ein. Das Blättern in Stadtplänen, Namens- und Adressregistern wird mit dem neuen Band überflüssig. Autorin Inge Podbrecky legt einen kundigen, genau recherchierten Überblick über die Architektur um 1900 vor. Auf vier Routen begleitet das Buch den Wien-Besucher zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Fin de Siecle. Ingrid Podbrecky, Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt Architektur, hat die Objektauswahl und die Routen für die Stadtwanderungen erstellt.
     

    Beim zweiten Band der Falters City Walks geht es um die "Wiener Galerienszene". Dem Kunstinteressierten soll damit ein Überblick der Ausstellungsorte der bildenden Kunst in Wien gegeben werden, mit Tipps und Hinweisen auf lohnende Abstecher, Sehenswertes und Kulinarisches entlang der vorgeschlagenen Routen. Die beiden Autorinnen Jeanette Pacher und Desiree Schnellerer-Kos informieren über die Geschichte und die Schwerpunkte des Angebots und darüber, wo der Besucher welche Galerien findet.


     


     

  • Punks und Modeschöpfer: das Flex

    Der Audio-Live-Stream aus dem Flex zählt zu den großen Hits im Studio von
    Helmut Lang. Denn "das Flex hat sehr gute Musik", so der Modeschöpfer in der
    Januar-Ausgabe des englischen Trend-magazins "Arena".

    Damit aber keine falschen Vorstellungen entstehen: Das Flex ist kein cool
    gestylter, exklusiver Cocktailclub, es ist ein Underground-Club. In dessen
    Zentrum die Musik steht. Im März treten u.a. Stereo MCs und Goldfrapp live
    auf, zu den schon über die Bühne gegangenen Acts gehören Rockers HiFi und
    Chicks On Speed ebenso wie UK Subs und Mercury Rev.

    DJ-technisch wird die Woche in Tagesschienen mit einem ebenso großen Spektrum
    wie dem der Live-Auftritte geteilt: vom Dub-Club (Mo) über das Sub
    (Do/Drum'n'Bass) bis hin zu Punk bei "London Calling" (Mi). Freitag und
    Samstag bespielen wechselnde Clubs, meist mit elektronischem Sound, die
    Underground-Location.

    Die österreichischen Star-DJs Kruder & Dorfmeister gehören ebenso zu den
    Stammgästen wie ihr Kollege Patrick Pulsinger, der (in der österreichischen
    Tageszeitung "Der Standard") sagte: "Das Flex ist führend in ganz Europa! Ich
    war selten in einem Club, in dem so viele Faktoren passen: Dort ist ein lässig
    durchmischtes Publikum. Vom abgefuckten Punk bis zum gestylten Angestellten.
    Junge und Alte. So muss es sein!"

    INFO: Flex, 1., Vorkai Donaukanal/Schottenring, Tel. 0043 - 1 - 533 75 25,
    office@flex.at, www.flex.at

     

                                                                             


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    Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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     13.02.2007 03:34:45
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