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Ein
Tagebuch.
Aufgezeichnet
in der
damaligen
Gegenwart
von
Paulheinz
Wantzen.
1664
Seiten, 2
320
Abbildungen,
Format 30
x 21 cm,
gebunden,
Schutzumschlag
(c)1999
Verlag Das
Dokument,
Bad
Homburg;
ISBN 3-
9806958-1-6;
DM 128,-
Diese
Neuerscheinung
ist nicht
nur ein
interessantes,
sondern
sicherlich
auch ein
bedeutendes
Buch - es
ist wohl
das
einzige,
in dem
authentisch,
umfassend
und
konsequent
über den
gesamten
Zeitraum
von
1939-1946
die Vorgänge
und Zustände
an der «Heimatfront»,
aus der
Sicht der
Zivilbevölkerung,
beschrieben
werden.
Der Autor,
Paulheinz
Wantzen
(1901-1974),
damals
leitender
Redakteur
einer
Zeitung in
Münster,
schilderte
die täglichen
Ereignisse,
die
Hoffnungen,
Befürchtungen
und die
Stimmung
der Bevölkerung.
Zusätzlich
sammelte
er ca. 4
500
Dokumente:
Zeitungsausschnitte,
Fotos,
Karikaturen,
Pamphlete,
Flugblätter
der
Alliierten,
Bezugscheine,
«Vertrauliche
Informationen»
der
Regierung
an
Redaktionsleitungen
- kurz
alles, was
er
bekommen
konnte und
ihm
wichtig
genug
erschien,
der
Nachwelt
zu
hinterlassen.
Seine
handschriftlichen
Aufzeichnungen
und die
eingefügten
Dokumente
umfassen
19 Bände
mit über
6 000
Seiten.
Das
Einmalige
an diesem
Buch: Es
handelt
sich nicht
um
Erinnerungen,
sondern um
Schilderungen
aus dem
Erleben
und den
Eindrücken
des
jeweiligen
Tages aus
der
damaligen
Gegenwart.
Die
Authentizität
dieses
Tagebuches
ergibt
sich auch
daraus,
dass es
weder vom
Autor überarbeitet
noch
literarisch
aufbereitet
wurde. In
diesem
Buch sind
seine
damaligen
Aufzeichnungen
unverändert
und ungekürzt
wiedergegeben
- mit über
2 300
Abbildungen
der
gesammelten
Dokumente.
Weggelassen
wurden
lediglich
sich
wiederholende
Zeitungsartikel
und solche
in ausländischer
Sprache.
Durch
seinen
Reichtum
an Details
bietet
dieses
Buch einen
Einblick
in Leben
und Umstände
einer Zeit
in
Deutschland,
über die
kaum
gesprochen
wird. Die
Formulierung
«damalige
Gegenwart»
weist
verstärkt
darauf
hin, dass
es sich um
ein damals
geschriebenes
Tagebuch
handelt
und dass
der Leser
alles aus
der Sicht
der
momentanen
Eindrücke
- nicht
mit dem
heutigen
Wissen um
die
Geschehnisse
- lesen
und
verstehen
soll.
60 Jahre
nach
Beginn des
Zweiten
Weltkrieges
und dem
Beginn der
Aufzeichnungen
ist es
Geschichte
pur -
anschaulicher
kann man
sich über
die
Geschehnisse
dieser
Zeit kaum
informieren.
Die älteren
Leser
werden
Bekanntes
wiederfinden,
für die jüngeren
ergeben
sich
viele
Antworten
auf Fragen
nach der
damaligen
Zeit.
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