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Die Wiener Volksoper

 

Volksoper: Muttonen fordert Kanzler Schüssel zum Handeln auf

Der vorzeitige Rückzug von Rudolf Berger als Direktor der Wiener Volksoper biete einmal mehr Anlass, um auf die strukturellen und budgetären Probleme, mit denen die Volksoper in den letzten Jahren zu kämpfen hat, hinzuweisen, erklärte SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Nach Dominique Mentha verlässt nun mit Rudolf Berger der zweite Direktor die Volksoper vorzeitig. Für die SPÖ-Kultursprecherin "kein Zufall".

   Muttonen betonte, dass sich Kanzler Schüssel angesichts der strukturellen und finanziellen Schwierigkeiten der Bundestheater nicht aus der Verantwortung stehlen dürfe. "Es besteht dringender Handlungsbedarf. Es muss für bessere Rahmenbedingungen gesorgt werden, und es muss garantiert sein, dass Häuser wie die Volksoper personell ideal besetzt werden können und die Direktion nicht vorzeitig die Flucht ergreift", so Muttonen abschließend.

 


 

Volksoper Wien - 19. Februar 2002: Falstaff von Giuseppe Verdi

"Falstaff", das geniale Spätwerk Giuseppe Verdis, wurde im Februar 2000 zum ersten Mal in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln an der Volksoper Wien aufgeführt. Der schwedische Regisseur und designierte Intendant des Nationaltheaters "Dramaten" in Stockholm Staffan Valdemar Holm gab damit sein Regiedebüt in Österreich. Die Ausstattung stammt von Bente Lykke Møller. Dirigieren wird der Japaner Tetsuro Ban, der seit 1998 Kapellmeister an der Komischen Oper in Berlin ist, und mit dieser Produktion sein Volksoperndebüt geben wird. In der Titelpartie des zügellosen Lebemanns Sir John Falstaff können Sie Weltstar KS Bernd Weikl erleben, der in dieser Rolle bereits weltweite Erfolge feiern konnte, und sie nun zum ersten Mal auch in der Volksoper Wien singen wird. Weiters singen: Althea-Maria Papoulia (Mrs. Alice Ford), Hiroko Kouda (Nannetta/Rollendebüt), Malgorzata Walewska (Mrs. Quickley), Mariselle Martinez (Mrs. Meg Page/Rollendebüt), Vladimir Stoyanov (Ford), Dario Schmunck (Fenton), Adolf Dallapozza (Dottore Cajus), Stephen Chaundy (Bardolfo), Noé Colin (Pistola).

"Falstaff" - 1893 an der Mailänder Scala uraufgeführt - zählt sowohl dank des Librettos von Arrigo Boito als auch dank der Musik zu den erstaunlichsten Leistungen der Operngeschichte. Den Meisterschöpfungen auf dem Gebiet der ernsten Oper läßt Verdi am Ende seines Schaffens, fast achtzigjährig, eine opera buffa, genauer eine commedia lirica, folgen. "Falstaff" ist eine stilistische Meisterleistung, die nur einem Künstler gelingen kann, der am Ende seiner Karriere mit heiterer Abkehr und melancholischem Lächeln genau die Leidenschaften betrachten kann, die die Figuren aller seiner anderen Opern beherrscht hatten: war dort alles Leiden und Mühe und Mitleid, so entschied er sich nun für die olympische Betrachtungsweise und das intellektuelle Spiel, gepaart mit einer großen Portion Humor.

Sir John Falstaff ist ein Mensch, der "aus dem Bauch heraus" lebt, mental und körperlich, dazu ein Beispiel an Selbstgefälligkeit. Er glaubt, zwei Frauen gleichzeitig verführen zu können, um auf diesem Wege an das Geld ihrer Männer zu kommen. Diese Mischung aus Selbstüberschätzung und Naivität machen ihn menschlich und anrührend. Doch sowohl die Frauen als auch die Männer decken unabhängig voneinander seinen Plan auf, und versuchen nun ihrerseits, Falstaff eine Falle zu stellen ... Am 9.7.1889 schreibt der Librettist Arrigo Boito an Verdi: "Es gibt nur einen Weg, um noch besser als mit "Otello" zu endigen: der glorreiche Abschluß mit Falstaff. Nachdem wir Schreie und Klagen im menschlichen Herzen geweckt haben, nun mit berstendem Gelächter schließen! Das wird alle umwerfen." Einen Tag später antwortet Verdi: "Lieber Boito, Amen; und so sei es! Machen wir also "Falstaff"!"

Weitere Termine mit wechselnder Besetzung:

24., 28. Februar 2002 (mit Bernd Weikl als Falstaff)
9., 15. März 2002 (mit Wicus Slabbert als Falstaff)

 



 

Volksoper Wien: Zusätzliche Vorstellungen von "Schwanensee Remixed"

Aufgrund der großen Nachfrage hat sich die Direktion der Volksoper Wien entschieden, anstatt der Tanzproduktionen "Nodding Dog" und "Caravaggio" eine weitere Serie von "Schwanensee Remixed" zu zeigen.

Die Erfolgsproduktion von Liz King und Catherine Guerin mit der bearbeiteten Musik Tschaikowskys von Pulsinger & Tunakan wird nun an folgenden Tagen gespielt werden:

1., 5., 6., 11., 22. Februar 2002, 12. März 2002. Beginn jeweils
um 20 Uhr, am 5. Februar um 19 Uhr.

Die Neubearbeitung von "Caravaggio" wird an folgenden Tagen gezeigt werden: 25., 27. März, 17., 20. und 25. April. Beginn jeweils um 20 Uhr.

Gelöste Karten behalten ihre Gültigkeit.

 



 

Volksoper Wien: Sensationserfolg der Neuproduktion "West Side Story"

Zu einer der erfolgreichsten Produktionen seit dem Bestehen der Volksoper Wien entwickelte sich Philippe Arlauds Inszenierung des Musicals "West Side Story".

Alle elf Vorstellungen der ersten Staffel Oktober/November waren restlos ausverkauft. Selbst für die zwei eingeschobenen Zusatzvorstellungen gab es innerhalb kürzester Zeit keine Tickets mehr. Insgesamt konnten in fünf Wochen 15 400 Gäste der Volksoper Wien die tragische Liebesgeschichte zwischen Tony und Maria erleben.

"Diese Produktion ist wieder ein Beweis mehr, dass der von mir eingeschlagene zukunftsweisende Weg der Volksoper Wien der Richtige ist", meinte heute der Direktor der Volksoper Wien Dominique Mentha. "Selbst Received: from OEBTHV-MTA by labor.oebdie drei Gastspielabende im Festspielhaus Baden-Baden waren restlos ausverkauft", so Mentha weiter.

Über 7500 Besucher feierten das aus zwölf verschiedenen Ländern stammende "West Side Story"-Ensemble der Volksoper Wien in Baden-Baden. Neben Thomas Hengelbrocks musikalischer Leitung und Philippe Arlauds Inszenierung hoben die Kritiken vor allem Anne Marie Gros Choreografie ("ihre Tanznummern sind der wahre Hit des Abends") und die alternierend auftretenden Tony-Darsteller Garrie Davislim und John Nuzzo ("Selten ist die Rolle des Tony sängerisch so hervorragend besetzt wie in der Wiener Aufführung.") hervor.

Karten für die Aufführungsserie im Februar/März 2002 können bereits schriftlich bestellt werden. Entweder an Volksoper Wien / Stadtbüro, Goethegasse 1, 1010 Wien oder per email an:
mailto:tickets@volksoper.at

Der Vorverkauf an den Kassen beginnt für alle Vorstellungen am 14. Jänner 2002.

 


 

Volksoper Wien: Großer Gastspielerfolg von "West Side Story" in Baden-Baden

Nach erfolgreichen Gastspielen der Tanzproduktion "Schwanensee Remixed" in Basel, Innsbruck und München präsentierte die Volksoper Wien vergangenes Wochenende ihre Neuproduktion des Musicals "West Side Story" im Festspielhaus in Baden-Baden.

Über 7500 Besucher feierten das aus zwölf verschiedenen Ländern stammende "West Side Story"-Ensemble der Volksoper Wien an drei Abenden. Neben Thomas Hengelbrocks musikalischer Leitung und Philippe Arlauds Inszenierung hoben die Kritiken vor allem Anne Marie Gros Choreografie ("ihre Tanznummern sind der wahre Hit des Abends") und die alternierend auftretenden Tony-Darsteller Garrie Davislim und John Nuzzo ("Selten ist die Rolle des Tony sängerisch so hervorragend besetzt wie in der Wiener Aufführung.") hervor.

Die im November angesetzten Vorstellungen der "West Side Story" sind bereits zur Gänze ausverkauft. Allerdings können bereits jetzt Karten für die Aufführungsserie im Februar und März 2002 schriftlich bestellt werden. Entweder an Volksoper Wien / Stadtbüro, Goethegasse 1, 1010 Wien oder per email an: tickets@volksoper.at.

Der Vorverkauf an den Kassen beginnt für alle Vorstellungen am 14. Jänner 2002.

 


 

Wien-Tourismus mit Volksoper auf "Deutschland-Tournee"

Soeben starteten der Wien-Tourismus und die Volksoper eine Serie gemeinsamer Auftritte in Deutschland, um Wiens Wintersaison und die Highlights des kommenden Jahres zu promoten:
Tourismusdirektor Mag. Karl Seitlinger und Volksoperndirektor Dominique Mentha laden zu Pressekonferenzen, für Reiseveranstalter und -büros werden Workshops abgehalten, und bei Abendveranstaltungen bieten drei Künstler/innen der Volksoper musikalische Gustostücke aus Wien. "Premiere" war am 7. November in München.

37 Kultur- und Reisejournalisten aus der Münchner Medienszene - von Radio- und TV-Redakteuren des Bayrischen Rundfunks bis zur "Abendzeitung" - waren der Einladung ins Veranstaltungszentrum "Praterinsel" gefolgt. Sie ließen sich von Dominique Mentha über Programm-Schwerpunkte der Volksoper informieren - wie etwa das Festival Europäische Operette oder den Operetten-Herbst 2002 bzw. den Operetten-Frühling 2003. Mag. Karl Seitlinger und Mag. Doris Trinker, Deutschland-Medienmanagerin des Wien-Tourismus (WTV), stimmten die Gäste auf Wiens Winter-Highlights und das "kunstjahrwien2002" unter dem Slogan "Kunst & Genuss" ein. Besonders hervorgehoben wurden auch jene Angebote, die der WTV derzeit in einer kurzfristig kreierten Inseratenkampagne in Nahmärkten bewirbt, um nach den Terroranschlägen in den USA Nächtigungsrückgänge aus Fernmärkten abzufangen. Dies reicht von Packages des Reiseveranstalters Mondial über eine Sonderaktion von 35 Wiener Qualitätshotels bis zu Attraktionen wie Adventzauber und MuseumsQuartier.

Zwtl.: Von Operettenmelodien bis zu Zwölftonmusik

Am Reisebüro-Workshop, organisiert von Mag. Gudrun Engl, Deutschland-Marktmanagerin des WTV, und ihrer Assistentin Anneliese Bycek, nahmen 60 Repräsentanten der süddeutschen Reisebranche teil. Ihnen präsentierten 9 Wiener Anbieter, - sowohl Repräsentanten der Wiener Hotellerie und Incoming-Reisebüros als auch Kulturveranstalter - ihre aktuellen Angebote. Beim für Journalisten und Workshop-Teilnehmer gemeinsam abgehaltenen "Dinner mit Kunstgenuss" stellten Künstler der Volksoper die Vielseitigkeit ihres Hauses unter Beweis: Mezzosopranistin Annely Peebo, Bariton Markus Werba und Margarita Vaiciulenas-Piss am Klavier brillierten vor einem begeisterten Publikum mit Opernarien, schwungvollen Operettenmelodien und den kabarettistischen "Brettl-Liedern" von Arnold Schönberg.

Das gemeinsame "Deutschland-Gastspiel" von Wien-Tourismus und Volksoper umfasst noch Auftritte nach demselben Muster in Berlin (Pressekonferenz), Düsseldorf (Workshop), und Frankfurt (Pressekonferenz und Workshop). Die "Generalprobe" war übrigens in Zürich über die Bühne gegangen, wo Seitlinger und Mentha vor 28 Journalisten aufgetreten waren, und 80 Vertreter der Schweizer Reisebranche am Workshop teilgenommen hatten.

 


 

Volksoper Wien: "West Side Story" statt "Carmen"

Die Direktion der Volksoper Wien gibt bekannt, dass statt der letzten Vorstellung dieser Saison von "Carmen" am Freitag, den 19. Oktober 2001, eine öffentliche Voraufführung der Neuproduktion "West Side Story", die am darauffolgenden Tag Premiere haben wird, angesetzt wurde. Beginnzeit: 19 Uhr.

Die bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch bis drei Tage nach der Vorstellung zurückgegeben werden.



 

Volksoper Wien: West Side Story Matinee mit Marcel Prawy am 30. September, 11 Uhr, Volksoper Wien

Anlässlich der bevorstehenden Premiere des Musicals "West Side Story" an der Volksoper Wien findet am kommenden Sonntag eine Matinee mit Marcel Prawy statt.

Neben Live-Auftritten von Miriam Sharoni und Garrie Davislim, die Maria und Tony in der Volksopernproduktion verkörpern werden, zeigt Marcel Prawy Videoaufnahmen mit Leonard Bernstein und führt Tonbeispiele aus der Geschichte der "West Side Story" vor.

Als weitere Gäste wird Marcel Prawy den Regisseur der Neuproduktion Philippe Arlaud und den ersten "Tony"-Darsteller der Volksoper Wien Kammersänger Adolf Dallapozza begrüßen.

Restkarten: 01 513 1 513
www.volksoper.at
tickets@volksoper.at
 


 

Volksoper Wien: "Meistersinger von Nürnberg am 22.9. letztmalig!

Die von Publikum und Presse gefeierte Wiederaufnahme von Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg" wird am kommenden Samstag, den 22.9. zum allerletzten Mal gezeigt werden.

Startenor Johan Botha wird in seiner Paraderolle des "Walther von Stolzing" zu hören sein. Der in Bayreuth gefeierte Oskar Hillebrandt gibt den "Hans Sachs", Fionnuala McCarty singt die "Eva" in der umjubelten Inszenierung von Christine Mielitz.

Sebastian Weigle, der seit der Saison 1997/98 Staatskapellmeister der Lindenoper ist, wird den Abend dirigieren.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:43
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