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EU will liberale
VoIP-Politik
Reding: Keine regulatorischen Hindernisse
Die EU-Kommission
http://europa.eu.int möchte bei der zukünftigen Entwicklung der
Internet-Telefonie (Voice over IP - VoIP) möglichst wenig Auflagen
sehen. "Die Europäische Kommission sieht in einer EU-weiten
liberalen Politik bei der Internet-Telefonie den besten Weg zur
Förderung des Wettbewerbs zwischen Internet-Telefonanbietern und
herkömmlichen Telefonnetzbetreibern", heißt es in einer heute,
Freitag, veröffentlichten Stellungnahme.
"Ich möchte mich stark machen für ein offenes, wettbewerbsförderndes
Herangehen an die Internettelefonie in allen 25 Mitgliedstaaten der
EU", sagte die für Informationsgesellschaft und Medien zuständige
EU-Kommissarin Viviane Reding (Bild). IP-gestützte Netze und Dienste
würden zur Grundlage eines neuen Spektrums von
Kommunikationsdiensten werden, die nicht nur unmittelbar den
Verbrauchern nützten, sondern sich auch auf die gesamte Wirtschaft
auswirken würden.
Laut Reding soll die Einführung IP-gestützter Dienste nicht auf
regulatorische Hindernisse stoßen. Ähnlich ist auch der Standpunkt
der 25 nationalen Regulierungsbehörden. Bei einer Tagung in Brüssel
nahm die Gruppe Europäischer Regulierungsstellen (ERG) eine
Erklärung an, um die Einführung und weit verbreitete Nutzung von
VoIP in Europa zu erleichtern. |
Ausgereifte Internet-Telefonie ohne
Grundgebühr
Neues VoIP-Service für Breitbandkunden von Silver Server
Die Abwicklung von Telefongesprächen über das Internet ist dank technischer
und organisatorischer Fortschritte inzwischen auch für Unternehmen mit hohen
Qualitätsansprüchen eine attraktive Alternative zum Festnetz. Der
unabhängige Wiener Provider Silver Server bietet seinen Breitbandkunden
daher jetzt eine VoIP-Lösung [Voice over IP], die konsequent die
Kostenvorteile der Technik nutzbar macht und gleichzeitig die Stabilität und
die Erreichbarkeit herkömmlicher Telefonanschlüsse beibehält.
Mit der Internet-Telefonlösung Silver:VoIP telefoniert man zu besonders
günstigen Tarifen ab 1,54 Cent pro Minute in die etablierten Netze,
gleichzeitig entfallen die Kosten für den Festnetzanschluss. Für die
Einrichtung von Silver:VoIP werden zudem keine Setup-Gebühren fällig, Kunden
müssen lediglich einen Mindestumsatz von nur 8 Euro im Monat erreichen.
Sekundengenaue Abrechnung der geführten Gespräche gehört für Silver
Server genauso selbstverständlich zum Service wie die individuelle Beratung
bei der Auswahl eines geeigneten VoIP-Telefons, die Möglichkeit der
Rufnummernportierung und die Einbindung der Internet-Telefonie ins eigene
Kommunikationskonzept mittels ENUM-Domain.
www.sil.at/_/_/PRODUKTE/VoIP/index.html
// SILVER:SERVER ///
Silver Server ist ein unabhängiger Internet Service Provider [ISP]
und bereits seit 1994 auf Kunden mit professionellen Ansprüchen fokussiert.
Neben Standard-Produkten, die mit besonders hohen Qualitätsansprüchen
realisiert werden, bietet Silver Server auch maßgeschneiderte Lösungen, die
das ganze Spektrum der Datenkommunikation abdecken.
www.sil.at
Skype testet
Voice-Mail-Service
Unternehmen auf der Suche nach Einnahmequellen
Der Internet-Telefonie-Anbieter Skype
http://www.skype.com startet mit dem Test eines
Voice-Mail-Dienstes. Wie das IT-Portal Cnet berichtet, will der VoIP
(Voice over IP)-Pionier damit einerseits zu Konkurrenten
aufschließen, die das Service schon länger anbieten. Außerdem ist
Skype offensichtlich auf der Suche nach neuen Einnahmequellen.
Genaue Details zum Service, vor allem zu den Kosten, wurden noch
nicht bekannt gegeben, schreibt Cnet. Skypes Vorstoß lasse
jedenfalls darauf schließen, dass das Unternehmen sich nach neuen,
kontinuierlichen Einnahmequellen umschaut. Skypes Konkurrenten
bieten meist ein Flat-Rate-Service zu einer bestimmten monatlichen
Gebühr an. Das bringt ihnen fixe Umsätze. Skype dagegen kann nicht
auf eine derart stetige Einnahmequelle aufbauen, der Download der
Software ist kostenlos, Telefonate zu anderen Skype-Usern kosten
ebenfalls nichts. Mit der Schaffung eines gebührenpflichtigen
Premium-Services wie Voice Mail versuche der Anbieter nun
gegenzusteuern.
Skype hat erst in dieser Woche seine VoIP-Software auch für Apple-
und Linux-User herausgebracht. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=050201019 Mit Skype for Mac OS X
Version 1.0 und Skype for Linux Version 1.0 seien nun
hochqualitative Gespräche über das Internet für verschiedene
Plattformen möglich, teilte der Anbieter mit. Derzeit hat das
Unternehmen weltweit 23 Mio. registrierte User, jeden Tag kommen
130.000 neue hinzu. |
US-Regierung warnt vor
VoIP
Behörden und Organisationen sollen Umstieg auf
Internettelefonie überdenken
Die US-Regierung hat vor Sicherheitsrisiken beim
Umstieg auf die Internettelefonie (Voice over IP - VoIP) gewarnt.
VoIP verspreche geringere Kosten und größere Flexibilität als die
Festnetztelefonie, heißt es in einem Bericht des National Institute
of Standards and Technology (NIST)
http://www.nist.gov
. Die Unterschiede in der Architektur beider Technologien
brächten aber erhebliche Sicherheitsmängel mit sich. Behörden und
Organisationen sollten daher die Einführung von VoIP gut überdenken.
http://csrc.nist.gov/publications/nistpubs/index.html (800-58)
"Administratoren könnten fälschlicherweise annehmen, dass sie, seit
die Sprache digitalisiert in Paketen transportiert wird, einfach
VoIP-Komponenten in ihre bereits gesicherten Netzwerke integrieren
und sicher bleiben. Aber der Prozess ist nicht so einfach", warnen
die US-Experten in ihrem Bericht. Laut NIST können
Sicherheitskomponenten wie Firewalls und Verschlüsselungssysteme
eine schlechtere Sprachqualität sowie Gesprächsabbrüche verursachen.
Um den Übergang zur Webtelefonie sicher zu gestalten, sollten die
Sicherheits-Features in VoIP-Systemen laut NIST benutzt und getestet
und die Software regelmäßig erneuert werden. Außerdem sollte
angesichts der Flut an Würmern und Viren auf so genannte "Softphone"-Systeme,
die VoIP mittels PC, Headset und spezieller Software benützen,
verzichtet werden.
Während der Bericht des Institutes vor allem die Regierungsbehörden
zur Vorsicht aufruft, dürfte der Siegeszug der Internettelefonie
nicht mehr aufzuhalten sein. Die Marktforscher von Gartner rechnen
bis 2007 damit, dass 97 Prozent aller neu installierten
Telefonsysteme in Nordamerika auf VoIP-Technik oder Hybridformen
(digital und analog) beruhen, schreibt die Financial Times. Die
Telecom Industry Association prognostiziert 26 Mio. VoIP-User bis
zum Jahr 2008. In Westeuropa sieht die ITK-Unternehmensberatung
Analysis bis zum Jahr 2008 rund 50 Mio. potenzielle VoIP-Nutzer (pte
berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=041108006 ). Bisher hat allein der
VoIP-Anbieter Skype weltweit 23 Mio. registrierte User. Jeden Tag
kommen 130.000 neue hinzu. |
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