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Junge Wiener Szene http://www.wien.info

Von Robbie Williams bis zur Viennale: die Highlights 2003

Im Jahr 2008 findet im Ernst-Happel-Stadion das Finale der
Fußball-Europameisterschaft statt. Bevor es so weit ist,
bespielen nicht nur Kicker das im Prater gelegene Oval. Im
kommenden Jahr treten hier auch einige musikalische
Superstars auf: Den Beginn macht am 24. Mai Herbert
Grönemeyer, gefolgt von Bon Jovi am 28. Mai. Am 18. Juni
spielen die Rolling Stones und Bruce Springsteen bringt am
25. Juni zum ersten Mal seit ewigen Zeiten seine E-Street-
Band mit. Den Abschluss der (bisher fixierten) Mega-Open-
Airs macht Frauenliebling Robbie Williams am 3. Juli.

INFO: Ernst-Happel-Stadion, 2., Meiereistraße 20,
Tel. +43 - 1 - 96 0 96, www.oeticket.com
Robbie Williams: Tel. +43 - 1 - 88 0 88, www.ticketline.cc

Wer beim Donauinselfest spielt, steht noch nicht fest, eines
ist aber gewiss: Vom 19. bis zum 22. Juni werden wieder
Millionen Menschen den Weg auf die Insel finden.
INFO: Tel. +43 - 1 - 535 35 35, office@donauinselfest.at,
www.donauinselfest.at

Das Jazz Fest (23.6.-6.7.) ist exklusiver, bespielt zahlreiche
Clubs der Stadt - und bringt sicher wieder absolute Topstars
des Jazz (und verwandter Musikrichtungen) nach Wien.
INFO: Tel. +43 - 1 - 712 42 24, office@viennajazz.org,
www.viennajazz.org

Der Sommer ist in Wien die Zeit der Open-Air-Kinos.
Terminlich schon fixiert ist das Musikfilm-Festival auf dem
Rathausplatz. Es geht von 28.6.-31.8. über die Bühne - wie
immer bei freiem Eintritt.
INFO: Tel. +43 - 1 - 319 82 00, office@wien-event.at,
www.wien-event.at

Der Oktober gehört den Cineasten - zumindest die zweite
Hälfte: Von 17.-29.10. läuft das Film-Festival Viennale. Das
heißt: zwei Wochen geballte Ladung an Filmen renommierter
Regisseure und interessanter Newcomer.
INFO: Tel. +43 - 1 - 526 59 47, office@viennale.at,
www.viennale.at

medien.welten: Multimedia-Historie der Superlative

Schon die Eckdaten sind beeindruckend: 2.500 m2 stehen
der Ausstellung "medien.welten" zur Verfügung, an ihrer
Vorbereitung wurde drei Jahre lang gearbeitet und sie
umfasst mehr als 700 historische Ausstellungsobjekte.
Das Technische Museum Wien - von 1913-1918 erbaut - dient
dabei als "Hintergrund", ist aber weit mehr als bloße Kulisse.
Das Museum verbindet sich mit den realen und virtuellen
Teilen der Ausstellung zu einem faszinierenden Gesamtbild -
und zahlreiche Objekte aus dem Bestand des Museums sind
in die Ausstellung integriert.
Daneben erwartet die Besucher eine breite Palette an
Kommunikationsmöglichkeiten: Sie können die zur Schau
gestellten Medien aktiv nutzen. Wie die medien.matrix, die
mehr als 500 Multimedia-Sites umfasst.
Inhaltlich besteht die Ausstellung aus zwei Hauptsträngen.
Der eine zeigt die Entwicklung und Verdichtung von
Netzwerken. Das beginnt beim Wege- und Straßennetz, führt
über Telegrafie und Telefon hin zu satellitengestützten
Funknetzen.
Der zweite Strang setzt sich mit der Entwicklung der
verschiedenen medialen Werkzeuge zur Speicherung von
Daten auseinander. Unterschieden wird hier zwischen
Speicherung in bildlicher, schriftlicher und mathematischer
Form.
Am - momentanen - Ende dieser beiden Entwicklungsstellen
steht die Digitaltechnik mit dem Cyberspace als globales und
multimediales Speicher- und Netzwerk.
Das alles ist eingebettet in ein neuartiges didaktisches
Konzept, das auf die Kombination von physischen Objekten
und digitalen Installationen setzt.

INFO: medien.welten, ab 8.3.2003, Technisches Museum, 14.,
Mariahilfer Straße 212,
Tel. +43 - 1 - 89 998, Mo - Sa 9 - 18 Uhr, Do 9 - 20 Uhr,
So & Feiertag 10 - 18 Uhr, mbox@tmw.ac.at, www.tmw.at


"Nackt und Mobil": Elke Krystufek zeigt sich in der
Sammlung Essl

Elke Krystufek funkelt als schillernder Popstar - umgeben
von einem Hauch anrüchigen Glamours - am Kunsthimmel.
Auf radikale, manchmal schockierende Weise treibt sie ein
Spiel mit körperlichen Inszenierungen und trägt offensiv
Privates in die Öffentlichkeit. Die 1970 in Wien geborene
Künstlerin hat aber nicht nur mit ihren skandalumwitterten
Selbstbefriedigungsaktionen international auf sich
aufmerksam gemacht. Die Sammlung Essl präsentiert nun
erstmals einen Überblick über ihr umfangreiches Schaffen
von den frühen
80er-Jahren bis heute.
In ihren Werken fungiert Krystufek als Kunstfigur "Elke
Krystufek", die sich in unzähligen Versionen immer wieder
selbst abbildet und neu erfindet. Die Mittel ihrer - oft
entblößten - Selbstdarstellung reichen von Performance
über Fotografie, bewusst amateurhafte produzierte Videos,
Installation, Collage bis hin zur Malerei. Die kontroversiell
behandelten Themen kreisen um gesellschaftlich geprägte
Rollenbilder, sexuelle Praktiken, familiäre Beziehungen oder
die Wahrnehmung von Identität. Anlässlich der Ausstellung
konzipiert die Künstlerin zudem eine Installation aus ihrer
eigenen Kunstsammlung, kombiniert mit ausgewählten
Kleidungsstücken.

INFO: Elke Krystufek - Nackt und Mobil, 12.2. - 27.4.,
Sammlung Essl, 3400 Klosterneuburg, An der Donau 1,
Tel. +43 - 2243 - 370 50, Di - So 10 - 19 Uhr, Mi 10 - 21 Uhr,
public-relations@sammlung-essl.at, www.sammlung-essl.at


Die Stadt der Bälle: In der Oper und der Disco

Wien ist die Stadt des Walzers - und damit des Opernballs.
Am letzten Donnerstag im Februar (27.2.2003) lässt er
historische Pracht wieder auferstehen. Er zählt unbestritten
zu den großen Wahrzeichen Wiens und lockt damit auch
Veranstalter auf den Plan, die sich mit diesem rauschenden
Fest der High Society ironisch - oder auch kritisch -
auseinander setzen.
Der Rosenball ist einer davon. Er findet alljährlich beim
donnerstäglichen Gay-Club "Heaven" in der Diskothek U4
statt - und ist weit bunter und schriller als der Opernball.
Die provokanteste "Gegenveranstaltung" zum Opernball war
einige Jahre lang der "Ball des schlechten Geschmacks".
Heuer hat er eine neue Heimat gefunden: das Theater im
Rabenhof. Damit aber auch einen neuen Termin (bereits am
15.2.) und einen leicht variierten Namen: Er heißt nun "Ball
des rechten Geschmacks". Auf diverse
Geschmacklosigkeiten kann man sich trotzdem gefasst
machen. Die Ehrenschützer Poeter C. Siegl & Erich Joham
bürgen dafür.
Ob der allseits beliebte Mauerblümchenball wieder
stattfindet, steht noch nicht fest. "Das hängt von den
Koalitionsverhandlungen ab", erklärt Veranstalter
Tomtschek.
Die muss niemand abwarten, der im Wiener Fasching Spaß
haben will, sei es beim Opernball oder bei einer der
Alternativen.

INFO: Opernball, 27.2., Staatsoper, 1., Opernring 2,
Tel. +43 - 1 - 51 444 - 2250, www.staatsoper.at
Ball des rechten Geschmacks, 15.2., Rabenhof, 3.,
Rabengasse 3, Tel. +43 - 1 - 712 82 82, service@rabenhof.at,
www.rabenhof.at
Rosenball, 27.2., U4, 12., Schönbrunner Straße 222,
Tel. +43 - 1 - 815 83 07 - 0, office@u4club.at, www.u4club.at


Ausgeschlafen frühstücken: Late Day Breakfast in Vienna

Nach einer langen Nacht braucht der Mensch ein kräftiges
Frühstück - wie schon die Großmutter immer gesagt hat.
Dabei kannte sie sicher nicht jene Lokale, in denen
Frühstücken bis zum frühen Abend möglich ist...
Ob Continental, Wienerisch, Französisch oder Englisch - ein
ausgedehntes Frühstück in einem netten Lokal, viel Zeit und
angenehme Menschen versüßen den Tag - egal wie spät er
beginnt.

Folgende Lokale eignen sich wunderbar dazu:

Blue Box
7., Richtergasse 8, Di - Fr 10 - 2 Uhr, Sa & So 10 - 4 Uhr,
Mo 18 - 2 Uhr, Tel. +43 - 1 - 523 26 82, bluebox@bluebox.at,
www.bluebox.at

Entspanntes Frühstücken bis 17 Uhr in unmittelbarer Nähe
der Mariahilfer Straße, Wiens größter Shopping-Meile. Die
Blue Box ist seit fast 20 Jahren ein Szenetreff. Das
Frühstücksangebot ist international - und im Sommer kann
der Tag im Gastgarten begonnen werden.

Café Stein
9., Währinger Straße 6 - 8, Mo - Sa 7 - 1 Uhr, So & Feiertag
9 - 1 Uhr, Tel. +43 - 1 - 319 72 41,
cafe-stein@cafe-stein.com, www.cafe-stein.com

Das Stein ist seit 1985 eine absolute Empfehlung für alle, die
in Universitätsnähe sehr spät (bis 20 Uhr) gut frühstücken
wollen. Es ist lichtdurchflutet und hat einen riesigen
Gastgarten, in dem im Sommer am Morgen viele Gesichter
der Nacht anzutreffen sind - meist sonnenbebrillt.

Blaustern
9., Döblinger Gürtel 2, So - Do 9 - 1 Uhr, Fr & Sa 9 - 2 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 369 65 64

Im Blaustern wird Frühstück den ganzen Tag lang serviert.
Der dazugehörige Kaffee kommt aus der eigenen Rösterei
und wird in hübschen Tassen serviert. Das alleine wäre schon
Grund genug, das Blaustern zu besuchen. Zudem ist es ein
idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug nach Grinzing  oder
auf den Kahlenberg.

Steindl
6., Stumpergasse 59, tägl. 8 - 24 Uhr, Tel. +43 - 1 - 596 52 76,
restaurant@steindl.co.at

Die Frühstückskarte kennt auch eine amerikanische
Breakfast-Variante mit roten Bohnen, Speck und Eiern. Das
Steindl - in der Nähe des Westbahnhofs gelegen - bietet am
Wochenende Frühstück bis 17 Uhr.

Café Drechsler
6., Linke Wienzeile 22, Mo - Fr 3 - 20 Uhr, Sa 3 - 18 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 587 85 80

Das Drechsler ist ein altes Kaffeehaus am Wiener
Naschmarkt. Es öffnet schon um drei Uhr früh und eignet sich
deshalb perfekt für ein Frühstück vor dem Schlafengehen.
Ein sicherer Tipp zu jeder Tageszeit sind die Eierspeisen, die
in kleinen Pfannen gebraten und auch serviert werden.


ViennaHype-Telegramm:

Jänner 2003

18.1.Die Goldenen Zitronen - deutscher Punk mit
hintergründigemHumor - Szene Wien
25.1.FM4 wird acht - die Geburtstagsfeier des ORF-
Jugendradiosmit Asian Dub Foundation, Console, Dzihan &
Kamien,Mia und ganz vielen anderen - Arena
25.1.- 9.3. Wiener Eistraum - Eislaufen vor dem Rathaus
30.1.Tori Amos - große Songs und starke Stimme -
Gasometer
31.1.- 27.4. Walter Niedermayr - Ausstellung des Südtiroler
Fotokünstlersin der Kunsthalle Wien

  WeitereHighlights 2003

  6.2.Vanessa Carlton - "Piano-Pop-Queen" im WUK
10.2.- 22.4. Zeit des Aufbruchs. Wien und die ungarische
Kunstvom Historismus bis zur
Avantgarde- Ausstellung im Palais Harrach
7.  & 8.2. Supermotard Indoor - wilde Drifts auf zwei Räder -
Stadthalle
12.2.- 27.4. Elke Krystufek Ausstellung
14.2.Trial Indoor - spektakuläre Zweiradakrobatik in der
Stadthalle
15.2.Ball des rechten Geschmacks
20.2.- 1.6. Daniel Spoerri - Objektkünstler mit
Legendenstatus- KunstHausWien
27.2. Opernball und diverse Alternativbälle
ab 8.3. Ausstellung medien.welten
13.3. - 29.6. Futurismus - Radikale Avantgarde zeigt das
Kunstforum Wien
14.3. - 22.6. Edvard Munch - (Wieder-)Eröffnungsausstellung
der Albertina
14.3.- 8.6. Das Auge und der Apparat. Die Geschichte der
Fotografie- ebenfalls in der Albertina
14. & 15.4. Calexico - Musik aus der Wüste: konkret TexMex-
Gebiet- Szene Wien
24.5.Herbert Grönemeyer
25.5. Vienna City Marathon - 42 km zum Glück
28.5. Bon Jovi
18.6. Rolling Stones
19. - 22.6. Donauinselfest
23.6. - 6.7. Jazz Fest Wien
25.6. Bruce Springsteen
28.6. - 31.8. Musikfilm Festival
3.7. Robbie Williams
17. - 29.10. Viennale
 


 

Junge Wiener Szene http://www.wien.info

You're in fashion: Junge Mode in Wien

Seit Helmut Lang Anfang der neunziger Jahre aus Österreich
auszog, um mit seinen minimalistisch-urbanen Entwürfen
weltweit Furore zu machen, hat sich in Wien eine pulsierende
Modeszene mit großem Kreativpotential etabliert.

Zahlreiche kleine Shops und Showrooms - vorwiegend im
1. und 7. Bezirk angesiedelt - sorgen dafür, dass sowohl die
aufstrebende heimische Fashiondesign-Szene als auch
internationale Couturierkunst abseits des Mainstreams
optimal zur Geltung gebracht werden.

Tipp: In der ruhigeren Zeit nach Weihnachten kann
besonders ungestört gestöbert und vielleicht das eine oder
andere Schnäppchen gefunden werden.

Art Point - Lena Kvadrat
7., Westbahnstraße 3, Mo - Fr 11 - 19, Sa 11 - 17 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 522 04 25, Presse: a.wachter@artphalanx.at,
www.artpoint.ru
Neben ihrer aktuellen Kollektion präsentiert die russische
Modedesignerin Lena Kvadrat im eben erst eröffneten
Geschäfts- und Projektraum auch Accessoires, Taschen,
Uhren und andere "Objekte der Betrachtung".

Be a good girl
7., Westbahnstraße 5a, Mo - Fr 10 - 19, Sa 10 - 17 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 524 47 28 - 14, goodgirl@beagoodgirl.com,
www.beagoodgirl.com
Hier kann man zuerst in raren Levis-Vintage-Stücken wühlen
oder die ungewöhnlichen "Zwangskombinationen" des
Wiener Labels Pen's Bungalow probieren und sich dann im
angeschlossenen Friseursalon einen neuen Haarschnitt
verpassen lassen.

Gloom
7., Neubaugasse 75, Mo - Fr 10 - 18.30, Sa 10 - 17 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 523 86 57, gloom@sil.at, www.gloom.at
Exklusive Stücke der in Paris ansässigen Exil-Wienerin Sissi
Holleis und der heimischen Shootingstars
Doppler/Michlmayr finden sich hier ebenso wie trendige
Accessoires des Pariser Labels French Kitty oder farbenfrohe
Glasperlenbörsen vom Londoner Camden Market.

Michel Mayer
1., Singerstraße 7, Mo - Do 12.30 - 18.30, Fr 11 - 19,
Sa 10 - 17 Uhr, Tel. +43 - 1 - 967 40 55, office@michelmayer.at,
www.michelmayer.at
Kurzbeschreibung: 200 Zeichen
Pur, aufwendig, anspruchsvoll, praktisch, sportlich,
aufregend: Diese scheinbaren Gegensätze vereint die
Wiener Modemacherin mühelos in ihrer von den 80er Jahren
und Streetwear beeinflussten Kollektion.

Song
1., Bauernmarkt/Landskrongasse 2, Mo - Fr 10 - 19,
Sa 10 - 17 Uhr, Tel. +43 - 1 - 532 28 58,
song@mail.austria.com, www.song.at
Wer Avantgardistisches sucht, wird hier fündig: Song führt
die aktuellen Kreationen von Martin Margiela, Lutz, Bernhard
Wilhelm und Viktor & Rolf - sowie kunstvoll bestickte
Taschen von Lulu Guinness und Antoni & Alison.


Punschkultur: Ein vorweihnachtlicher Spaziergang mit
warmen Getränken und anderen Inhalten

Punschhütten haben eigentlich den Ruf, rustikale Vorboten
alpiner Holzhäuser zu sein. in Wien stimmt das nicht mehr
unbedingt. Immer mehr Gastronomen und Kulturinitiativen
beauftragen junge Architekten und Designer, zeitgemäße
Formen für die Punschstände zu schaffen.
Für den Haupthof des Museumsquartiers hat das
Architekturbüro "ppag" vier Iglu-artige Häuschen entworfen
und gibt dem Kunstbezirk damit ein futuristisches
Polarstation-Flair. Licht- und Klanginstallationen, das "Kino
der Kälte", Silberwald und Eisstockschießen komplettieren
das winterliche Angebot.
Nicht weit entfernt liegt die Punschbar "Punsch & Co." Sie
versteckt sich in einem Innenhof an der Mariahilfer Straße -
Wiens größter Shopping-Meile. Von Weihnachtskitsch findet
man hier keine Spur. Stattdessen machen modernes Design
und warme Farben - unterstützt von einem innovativen
Lichtkonzept - "Punsch & Co." zu einem Ort, der die
winterliche Kälte vergessen lässt.

INFO: Winter im MQ, Museumsquartier, 7., Museumsplatz 1,
23.11. - 6.1, Tel. +43 - 1 - 523 58 81, office@mqw.at,
www.mqw.at
Punsch & Co., Mariahilfer Straße 101, Mo - Fr 16 - 22 Uhr,
Sa 10 - 20 Uhr, Tel. +43 - 1 - 596 51 73, punschbar@yahoo.de,
www.kantine.at


Fotografische Irritationen: Walter Niedermayr in der
Kunsthalle Wien

Internationale Bekanntheit erlangte der Südtiroler Fotograf
Walter Niedermayr mit Aufnahmen hochalpiner Schauplätze.
Seit 1988 arbeitet der 1952 geborene Künstler konsequent
an der Demaskierung werbewirksamer Alltagsmythen, die
die unangenehmen Seiten des Hochgebirges zugunsten
reinen Alpenglühens aussparen.

Niedermayrs Bilder hingegen verweigern den bequemen Seh-
Konsum. Die Naturschönheit der Alpen bleibt zwar intakt,
trotzdem wirken seine Fotografien verstörend "unwirklich".
Das schafft er durch Überbelichtung, verschobene Rahmung
der Objekte oder unmerkliche Verschiebung des
Blickpunktes. Bewusst richtet er sein Kameraauge auf die
überall vorhandene technologische Präsenz, die die
Vorstellung von Ruhe und Unberührtheit oft humorvoll
kontrastiert. Dabei schafft die Kühle seiner Betrachtung ein
hyperrealistisches Bild zwischen nüchterner Unheimlichkeit
und poetischer Entgrenzung.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Wien präsentiert nun
erstmals auch Arbeiten aus anderen Werkkomplexen des
Fotografen. Ca. 35 mehrteilige Fotoarbeiten und zwei
Videoinstallationen werden gezeigt, neben den berühmten
Bergmotiven, Krankenhäusern und Gefängnissen sowie
Aufnahmen von Autobahn- und Baustellenarchitektur. Diese
Zusammenstellung lässt in die Haltung des Künstlers
blicken, der etwas sichtbar machen möchte, "das der Masse
nicht mehr präsent ist".

INFO: Walter Niedermayr, 31.1. - 27.4., Kunsthalle Wien, 7.,
Museumsplatz 1, tägl. 10 - 19 Uhr,
Do 10 - 22 Uhr, Tel. +43 - 1 - 521 89 33,
office@kunsthallewien.at, www.kunsthallewien.at


Orientalischer Luxus in Mariahilf: Aux Gazelles

"Eine Oase der Ruhe im Zentrum einer modernen
europäischen Metropole, die orientalisches Lebensgefühl
mit zeitgenössischer Eleganz vereint", so beschreibt
Christine Ruckendorfer, die Betreiberin von Aux Gazelles,
das grundlegende Konzept dieses einzigartigen Lifestyle-
Komplexes.
Von der Mariahilfer Straße - Wiens größter Shopping-Meile -
geht man nur wenige Schritte über die Rahl-Stiege und schon
wartet orientalischer Genuss. Mitten in Mariahilf, Wiens 6.
Bezirk.
Im Zentrum von Aux Gazelles steht ein Hammam, ein
türkisches Bad, eine Oase der Entspannung. Kombiniert mit
einer Massage ist äußerstes Wohlbefinden schon fast
garantiert.
Das ist aber längst nicht alles: Cocktailbar, Kinder Lounge,
Brasserie, Café und Business Lounge machen Aux Gazelles
zu einer eigenen Welt, zu einem Hotel ohne Zimmer. Die
Alltagshektik bleibt draußen ...
Bei der Gestaltung des Aux Gazelles entstand aus Elementen
westlicher Moderne und orientalischer Opulenz eine
Atmosphäre, die Zeit und Raum vergessen lässt.
Die Idee zu dieser Oase zwischen Ost und West entstand, als
Christine Ruckendorfer nach Marrakech reiste und dort den
"Jardin de Gazelles" besuchte, einen 500 Jahre alten
königlichen Haremspalast. Den wollte sie nicht kopieren,
aber etwas von seiner einzigartigen Essenz an eine anderen
Ort und in eine andere Zeit "übersetzen".

INFO: Aux Gazelles, 6., Rahlgasse/Mariahilfer Straße 1b,
Tel. +43 - 1 - 585 66 45, info@auxgazelles.at,
www.auxgazelles.at


Zeit des Aufbruchs: Budapest und Wien zwischen
Historismus und Avantgarde

Österreich und Ungarn, die beiden Pole der
Doppelmonarchie, haben künstlerisch in vielen Punkten eine
ähnliche Entwicklung genommen. Besonders gut ablesbar ist
das an der Kunstgeschichte der beiden Residenzstädte Wien
und Budapest.
"Zeit des Aufbruchs" stellt nun erstmals Werke aus beiden
Städten direkt gegenüber, beginnend mit Historismus und
Jugendstil - bis hin zur Avantgarde. Diese Gegenüberstellung
bringt nicht nur die Parallelen zutage, sondern sie zeigt
besonders prägnant die Unterschiede.
Ein wichtiger Bezugspunkt für diese Ausstellung ist das Jahr
1873: Wien veranstaltete eine Weltausstellung und aus den
drei Kleinstädten Pest, Buda und Óbuda wurde Budapest.
Auf der Weltausstellung waren unter anderem auch Bilder
von Mihály Munkácsy, Bertalan Székely und László Paál
ausgestellt - wie auch bei "Zeit des Aufbruchs".
Das andere Extrem markieren Werke avantgardistischer
Wiener Künstler, die sich 1912 unter dem Namen "Neukunst"
in Budapest zeigten.
Darunter waren Künstler wie Schönberg, Kokoschka und
Gütersloh - und die Budapester Ausstellung war ein wichtiger
Schritt für sie.
Das geballte Angebot der Ausstellung ermöglicht es den
Besuchen, die Werke kontextuell besser einzuordnen und so
oft überraschende Entwicklungslinien nachzuvollziehen.

INFO: Zeit des Aufbruchs. Budapest und Wien zwischen
Historismus und Avantgarde,
10.2. - 22.4., Palais Harrach, 1., Freyung 3, täglich 10 - 18 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 525 24 - 0, info.pr@khm.at, www.khm.at


Vienna City Marathon: Online-Anmeldung für die
Jubiläumsveranstaltung

Noch denken die wenigsten an den Frühling. Marathonläufer
wissen aber, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. Und die
beste Motivation für regelmäßiges Training an kalten
Wintertagen ist der Gedanke an einen Frühlingsmarathon in
einer schönen Stadt.
Deshalb ist es eine gute Idee, sich schon jetzt für den Vienna
City Marathon anzumelden. Das geht online ganz einfach
und in Echtzeit. Jeder Teilnehmer bekommt sofort seine
Startnummer zugeteilt - und kann mit frischer Motivation auf
ein Ziel hinarbeiten: den Vienna City Marathon 2003 - die
Jubiläumsveranstaltung zum 20. Geburtstag dieses
Laufevents.

INFO: Vienna City Marathon, 25.5.,
office@vienna-marathon.com, www.vienna-marathon.com


Ciao Mama: Ein Stück vom Werden des Menschen

"Ciao Mama" ist ein Spiel vom Vergeh'n und Werden. In
phantasievollen Verwandlungen stellt das Serapions-
Ensemble die Entdeckung des Lebens dar. Der Weg von der
träumerischen Kindheit über oft schmerzliche Erfahrung hin
zu einem erfüllten Dasein ist das Grundthema dieser
Inszenierung.
Schauspieler aus verschiedenen Kulturkreisen bringen eine
enorme sprachliche Vielfalt auf die Bühne, unterstützt von
Wolfgang Mitterers Musik, die alle Konventionen bricht - und
so die Aufbruchsstimmung des Inhalts verstärkt.
Dazu trägt auch das Bühnenbild bei, das die Nestroy-
Preisträgerin Ulrike Kaufmann mit enormer Phantasie - ganz
dem Stoff entsprechend - gestaltet hat.
"Ciao Mama" ist damit ein weiterer Beweis für die Fähigkeit
des Serapions-Ensembles, eine "grenzüberschreitende Form
der szenischen Kunstdarbietung" zu schaffen. Dabei
verschwinden die Grenzen zwischen verschiedenen Genres
und es entsteht ein neu definierter Raum für Tanz und
Theater.

INFO: Ciao Mama - von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits,
Musik: Wolfgang Mitterer, bis 4.1.2003, Odeon, 2.,
Taborstraße 10, tägl. außer So+Mo 20 Uhr,
Tel. +43 - 1 - 216 51 27 - 20, odeon@odeon-theater.at,
{ HYPERLINK "http://www.odeon-theater.at" }www.odeon-theater.at


Wunderbar glattes Parkett: Der Wiener Eistraum

Der Wiener Eistraum steht für eine der ungewöhnlichsten
Erfolgsgeschichten überhaupt: Eislaufen am Rathausplatz,
direkt an der Ringstraße, mitten im Herzen Wiens, das schien
eine Idee ohne Chance.
Mittlerweile ist die Veranstaltung aus dem Wiener Winter
nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr finden hier 100.000
Aktive und doppelt so viele non-sportive Besucher beste
Unterhaltung.
Zu Klängen von Walzer bis Disco, je nach Tageszeit und
Event, ziehen die Eisläufer ihre Schleifen. Die 2.000 m² große
Eisfläche zwischen Burgtheater und Rathaus bietet genug
Platz dafür.
Für besonderes Vergnügen sorgt die "Fun Zone", aber auch
für jene, die nicht auf die schmalen Kufen steigen wollen, ist
vorgesorgt: Die Eisstockbahn lädt zu traditionellerem
Wintervergnügen.
Damit alles reibungslos klappt, sind unter anderem 3.000
Tonnen Schotter zum Niveauausgleich notwendig. Aus
12.000 Liter Wasser entsteht das glatte Parkett - in dem sich
die bunte Beleuchtung und die historische Kulisse prächtig
spiegeln.

INFO: Wiener Eistraum 2003, 25.1. - 9.3., 1., Rathausplatz,
tägl. 9 - 23 Uhr, info@wienereistraum.com,
www.wienereistraum.com


ViennaHype-Telegramm:

HighlightsDezember 2002

  bis 4.1.2003 Ciao Mama
3.12.No Angels - "The Four Seasons Tour" - Kurhalle Oberlaa
7.12. - 2.3.2003 Heimo Zobernig - Mid Career Survey im
MUMOK
13.12.- 19.2.2003 site-seeing: Disneyfizierung der Städte? -
Ausstellungim Künstlerhaus
20.12.Er ist auf jeden Fall dagegen: Der Junge mit der Gitarre
    - Szene Wien
30.+31.12.Silvester in der Wiener Altstadt und am
Praterstern- von Walzer bis Hip Hop

Highlights 2003

25.1.- 9.3. Wiener Eistraum
30.1.Tori Amos - eindrucksvolle Songs und Stimme im
Gasometer
31.1.- 27.4. Walter Niedermayer
6.2.Vanessa Carlton - "Piano-Pop-Queen" im WUK
10.2.- 22.4. Zeit des Aufbruchs. Wien und die ungarische
Kunst
7.+8.2.Supermotard Indoor - spektakuläre Drifts auf zwei
Rädern- Stadthalle
14.2.Trial Indoor - Zweiradakrobatik in der Stadthalle
20.2. - 1.6. Daniel Spoerri - legendärer Objektkünstler -
KunstHausWien
27.2. Opernball und diverse Alternativbälle - Staatsoper u.a.
13.3. - 29.6. Futurismus - Radikale Avantgarde zeigt das
Kunstforum Wien
15.3. - 22.6. Edvard Munch - Eröffnungsausstellung der
Albertina
15.3.- 8.6. Das Auge und der Apparat. Die Geschichte der
Fotografie- ebenfalls in der Albertina
25.5. Vienna City Marathon
 


Junge Wiener Szene http://www.wien.info

Punschkultur: Ein vorweihnachtlicher Spaziergang mit
warmen Getränken und anderen Inhalten

Punschhütten haben eigentlich den Ruf, rustikale Vorboten
alpiner Holzhäuser zu sein. In Wien stimmt das nicht mehr
unbedingt. Immer mehr Gastronomen und Kulturinitiativen
beauftragen junge Architekten und Designer, zeitgemäße
Formen für die Punschstände zu schaffen.
Für den Haupthof des MuseumsQuartiers hat das
Architekturbüro "ppag" vier Iglu-artige Häuschen entworfen
und gibt dem Kunstbezirk damit ein futuristisches
Polarstation-Flair. Licht- und Klanginstallationen, das "Kino
der Kälte", Silberwald und Eisstockschießen komplettieren
das winterliche Angebot.
Das MuseumsQuartier - genauer das Zoom Kindermuseum -
ist auch Ausgangspunkt für den "Advent-Umgang". Dieser
Spaziergang, an dem sich zwölf Kulturinstitutionen
beteiligen, führt durch den 7. Bezirk (Neubau), zu den "Felsen
in der Punschbrandung".
An den verschiedenen Stationen stehen Musik, Tanz,
Literatur und Theater auf dem Programm. Den Abschluss
bildet eine Weihnachtslesung im Literaturhaus.
Nicht auf der Route des "Advent-Umgangs" liegt die
Punschbar "Punsch & Co." Sie versteckt sich in einem
Innenhof an der Mariahilfer Straße - Wiens größter Shopping-
Meile. Von Weihnachtskitsch findet man hier keine Spur.
Stattdessen machen modernes Design, DJs und warme
Farben - unterstützt von einem innovativen Lichtkonzept -
"Punsch & Co." zu einem insider Tipp, der die winterliche
Kälte vergessen lässt.

INFO: Winter im MQ, Museumsquartier, 7., Museumsplatz 1,
23.11. - 6.1, Tel. +43 - 1 - 523 58 81, office@mqw.at,
www.mqw.at
"Advent-Umgang", 5.12., 17 Uhr, Treffpunkt: Zoom
Kindermuseum im MuseumsQuartier,
7., Museumsplatz 1, Informationen im MICA, Tel. +43-1-52104,
office@mica.at, www.mica.at
Punsch & Co., Mariahilfer Straße 101, Mo-Fr 16-22 Uhr,
Sa 10-20 Uhr, Tel. +43 - 1 - 596 51 73, punschbar@yahoo.de,
www.kantine.at


Wunderbar glattes Parkett: Der Wiener Eistraum

Der Wiener Eistraum steht für eine der ungewöhnlichsten
Erfolgsgeschichten überhaupt: Eislaufen am Rathausplatz,
direkt an der Ringstraße, mitten im Herzen Wiens, das schien
eine Idee ohne Chance.
Mittlerweile ist die Veranstaltung aus dem Wiener Winter
nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr finden hier 100.000
Aktive und doppelt so viele non-sportive Besucher beste
Unterhaltung.
Zu Klängen von Walzer bis Disco, je nach Tageszeit und
Event, ziehen die Eisläufer ihre Schleifen. Die 2.000 m² große
Eisfläche zwischen Burgtheater und Rathaus bietet genug
Platz dafür.
Für besonderes Vergnügen sorgt die "Fun Zone", aber auch
für jene, die nicht auf die schmalen Kufen steigen wollen, ist
vorgesorgt: Die Eisstockbahn lädt zu traditionellerem
Wintervergnügen.
Damit alles reibungslos klappt, sind unter anderem 3.000
Tonnen Schotter zum Niveauausgleich notwendig. Aus
12.000 Liter Wasser entsteht das glatte Parkett - in dem sich
die bunte Beleuchtung und die historische Kulisse prächtig
spiegeln.

INFO: Wiener Eistraum 2003, 25.1.-9.3. (Eröffnung 14.1.,
19 Uhr), 1., Rathausplatz, tägl. 9-23 Uhr,
info@wienereistraum.com, { HYPERLINK "http://www.wienereistraum.com" }www.wienereistraum.com


Ciao Mama: Ein Stück vom Werden des Menschen

"Ciao Mama" ist ein sprachfreies und deshalb für Wien-
Besucher/innen aus aller Welt besonders gut geeignetes
Spiel vom Vergeh'n und Werden. In phantasievollen
Verwandlungen stellt das Serapions-Ensemble die
Entdeckung des Lebens dar. Der Weg von der träumerischen
Kindheit über oft schmerzliche Erfahrung hin zu einem
erfüllten Dasein ist das Grundthema dieser Inszenierung.
Schauspieler aus verschiedenen Kulturkreisen bringen eine
enorme Vielfalt auf die Bühne, unterstützt von Wolfgang
Mitterers Musik, die alle Konventionen bricht - und so die
Aufbruchsstimmung des Inhalts verstärkt.
Dazu trägt auch das Bühnenbild bei, das die Nestroy-
Preisträgerin Ulrike Kaufmann mit enormer Phantasie - ganz
dem Stoff entsprechend - gestaltet hat.
"Ciao Mama" ist damit ein weiterer Beweis für die Fähigkeit
des Serapions-Ensembles, eine "grenzüberschreitende Form
der szenischen Kunstdarbietung" - ohne Worte - zu schaffen.
Dabei verschwinden die Grenzen zwischen verschiedenen
Genres und es entsteht ein neu definierter Raum für Tanz und
Theater.

INFO: Ciao Mama - von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits,
Musik: Wolfgang Mitterer,
bis 4.1.2003, Odeon, 2., Taborstraße 10, tägl. außer So & Mo
20 Uhr, Tel. +43 - 1 - 216 51 27 - 20, odeon@odeon-theater.at,
{ HYPERLINK "http://www.odeon-theater.at" }www.odeon-theater.at

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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:42
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