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Wiener Videofilmtage zeigen neueste Produktionen Jugendlicher

Die alle zwei Jahre stattfindenden Wiener Video&Filmtage, welche heuer zwischen dem 4. und 6. Oktober im cinemagic, dem ehemaligen Opernkino, über die Bühne gehen, zeigen diesmal 50 Produktionen Jugendlicher. Insgesamt wurden laut Barbara Eppensteiner, Leiterin des Medienzentrums und langjährige Beobachterin der Filmtage, rund hundert Beiträge eingesandt. Eine Jury, der u.a. der Regisseur Florian Flicker, die Filmemacherin Elisabeth Scharang, Diagonale-Intendantin Christine Dollhofer und der designierte Direktor des Filmmuseums Alexander Horwath angehören, wählte hierbei die interessantesten und originellsten Beiträge aus. Mit dem Beitrag "Ist es Zukunft?" sind die 10jährigen Schüler der Volksschule Hofmühlgasse die jüngsten Teilnehmer.

Die bis zu 30minütigen Videos und Filme setzen sich mit vielseitigen, oft auch außergewöhnlichen Themen auseinander: vom Horror eines menschenfressenden Müllcontainers bis zur 3D-animierten Fassung von Franz Kafkas Text "Die Verwandlung". In einer Night-Line, welche jeweils um 21.30 Uhr beginnt, werden Beiträge gezeigt, die, laut Eppensteiner "recht unverblümt und authentisch Aspekte jugendlichen Alltagslebens zeigen."

Grundsätzlich wird jeder Beitrag vor und mit dem Publikum diskutiert. Als Förderpreise werden u.a. Praktika bei Filmproduktionen vergeben. Die Wiener Video&Filmtage finden seit 1991 statt. Gewisse Talente konnten in den letzten zehn Jahren entdeckt und gefördert werden. So etwa Valentin Spirik, der heute als Drehbuchautor in Berlin lebt oder Martin Nechvatal, der 1993 mit dem Beitrag "Das Wiener Kettensägenmassaker" für heftige Diskussionen sorgte.

Die Wiener Video&Filmtage, eine Veranstaltung des Medienzentrums und des Wiener Landesjugendreferates, sind gratis zu besuchen. Programm- und Termininfos sind unter der Internet-Adresse www.medienzentrum.at/ zu finden. Am Mittwoch, den 3. Oktober, wird das 10jährige Bestehen der Wiener Video&Filmtage in Anwesenheit von Jugendstadträtin Grete Laska feierlich begangen.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:42
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