Informationen aus dem Versicherungswesen:
Versicherungsbranche
erwartet starkes Wachstum
Lebensversicherungen und Vorsorgeprodukte sollen
boomen
Die Lebensversicherung ist 2004 der treibende
Wachstumsfaktor der Versicherungsbranche gewesen. Dieses Fazit zogen
heute, Donnerstag, die Mitglieder des Verbandes der
Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO)
http://www.vvo.at
bei der Präsentation der Geschäftsergebnisse 2004 der privaten
Versicherungswirtschaft.
"Eines kann man klar und deutlich sagen: Einmal mehr hat sich die
Lebensversicherung als der Wachstumsmotor bewährt, denn sie ist eine
solide und kontinuierliche Sparform für die private Lebensvorsorge",
sagte der Präsident des VVO, Konstantin Klien (Bild links). Indiz
dafür ist insbesondere das Wachstum des Gesamtvolumens aus laufenden
Prämienzahlungen, welches im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 Prozent
auf 4,64 Mrd. Euro anstieg.
Generell konnte 2004 im Bereich der Zukunftsvorsorge ein großes
Publikumsinteresse verzeichnet werden. Für Zukunftsvorsorgeprodukte
haben die Österreicher im vergangenen Jahr 309 Mio. Euro bezahlt,
das entspricht einer Steigerung gegenüber 2003 um 131,3 Prozent. "Es
ist ein logischer Erweiterungsschritt um komplementär zur
staatlichen Vorsorge etwaige Finanzbelastungen abzufangen", erklärte
Günther Geyer, Generaldirektor der Wiener Städtischen (Bild rechts).
Nach vorläufigen Prognosen wird das Gesamtprämienaufkommen 2005 um
etwa 5,2 Prozent wachsen, schätzen die Experten des VVO. Ein
weiterhin starkes Wachstum bis zu einem Plus von 6,2 Prozent wird
auch bei den Altersvorsorge-Produkten erwartet. Im Bereich
Krankenversicherung soll aufgrund moderater Prämienanpassungen in
der Zusatzkrankenversicherung das Prämienvolumen um etwa drei
Prozent wachsen. Bei den Schaden- und Unfallversicherungen rechnen
die Experten des Versicherungsverbandes mit einem Prämienwachstum
von rund 4,6 Prozent.
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EXTRA Pflegegeld: Die neue
Pflegevorsorge der Wiener Städtischen
Als erster Versicherer in Österreich bietet die Wiener Städtische ab
sofort eine Pflegeversicherung ohne Wartezeit und mit voller Leistung, auch
bei Krankenhausaufenthalten. Ein zusätzliches einmaliges Highlight: keine
Prämienzahlung während des Leistungsbezugs.
Heute geborene Mädchen haben eine Lebenserwartung von bis zu 102 Jahren,
die Anzahl der Pflegebedürftigen in Österreich ist im Jahr 2004 bereits auf
rund 300.000 gestiegen und das staatliche Pflegegeld kann nur die
Grundversorgung decken. Eine private Zusatzvorsorge für den Pflegefall wird
immer wichtiger. Mit der neuen Pflegeversicherung der Wiener Städtischen
erhalten KundInnen wahlweise 25, 50, 100 oder sogar 200 Prozent des
staatlichen Pflegegeldes zusätzlich - ohne das Ausfüllen umfangreicher
Gesundheitsfragen oder Beibringung eines ärztlichen Attests.
Freie Wahl
Das Extra-Pflegegeld der Wiener Städtischen läuft parallel zum
staatlichen Pflegegeld. Es wird während der gesamten Dauer der
Pflegebedürftigkeit ausbezahlt, im Fall des Falles ein Leben lang zwölf Mal
pro Jahr. Bei Vertragsabschluss kann man frei wählen:
Sowohl die Höhe als auch die Pflegestufe, ab der das Pflegegeld bezogen
werden soll - ab der Pflegestufe eins (Top-Variante) oder ab Pflegestufe
vier (Basis-Variante) oder beides in Kombination - damit verdoppelt man
sogar das staatliche Pflegegeld!
Die Wiener Städtische zahlt selbstverständlich auch an jene Kundinnen und
Kunden, die nach einem Unfall Pflege benötigen.
"Mit der Pflegevorsorge der Wiener Städtischen ist die finanzielle Seite
im Pflegefall geregelt", so Wiener Städtische Generaldirektor Dr. Günter
Geyer. "Laufende Kosten sind gedeckt und man kann selbst bestimmen, wie das
Geld verwendet wird, ob für technische Geräte, die den Alltag bewältigen
helfen, medizinische Hilfsmittel, Haushaltshilfen oder persönliche Betreuung
zu Hause durch geschultes Personal."
Abschließen kann man die Pflegeversicherung der Wiener Städtischen ab dem
Zeitpunkt der Geburt bis zum Alter von 65 Jahren, wenn keine chronischen
Krankheiten vorliegen. Ein Beispiel: Ein heute 30-jähriger Mann sichert sich
mit 3,13 Euro monatlich seine Basis-Zusatzvorsorge von 25 Prozent des
staatlichen Pflegegeldes. Ein Autounfall macht ihn zum Pflegefall. Mit dem
Extra Pflegegeld der Wiener Städtischen erhält er in der Pflegestufe vier
sofort und ohne Wartezeit 158,18 Euro zusätzlich zum gesetzlichen Pflegegeld
von 632,70 Euro im Monat - auch während seines Spitalsaufenthaltes.
Die Highlights des EXTRA Pflegegeldes
- Bietet die Möglichkeit, in gewohnter Umgebung gepflegt zu werden
- Auszahlung während der gesamten Dauer der Pflegebedürftigkeit,
wenn notwendig, ein Leben lang
- Freie Wahl über die Verwendung des Geldes
- Freie Wahl über Höhe und Pflegestufe, ab der das Extra Pflegegeld
bezogen werden soll
- Wird zusätzlich zum gesetzlichen Anspruch ausbezahlt
- Volle Leistung auch bei Spitalsaufenthalten (im Gegensatz zum
staatlichen Pflegegeld)
- Wird auch bei Pflegebedürftigkeit nach Unfällen ausbezahlt
- Mit dem Leistungsbezug setzt die Prämienzahlung aus
- Keine Wartezeit
- Abschlussmöglichkeit bis 65 - je jünger, desto günstiger ist die
Prämie
- Kostenlose Assistance, die bei der Organisation von
Pflegeleistungen behilflich ist
Zahlen und Fakten
Heute sind bereits 16,2 Prozent der über 60-jährigen ÖsterreicherInnen
Pflegefälle. Geht man von einer gleich bleibenden Fallhäufigkeit aus und
berücksichtigt man das steigende Bevölkerungswachstum wird sich der Anteil
der Pflegebedürftigen im Jahr 2010 auf 24 Prozent erhöhen, im Jahr 2030
bereits auf 32 Prozent (Quelle Wiener Städtische).
In einem privaten Pflegeheim fallen monatliche Fixkosten zwischen 2.400
und 4.000 Euro an. Dazu kommen noch die Pflegepauschalgebühren je nach
Pflegestufe.
Für professionelle Unterstützung zu Hause bezahlt man zwischen 8,65 Euro
und 27 Euro pro Stunde z. B. für Pflege oder Reinigungsdienste (Quelle
Volkshilfe NÖ, 2004). Essen auf Rädern kommt auf rund 220 Euro pro Monat.

Versicherungen zahlen
Rekordsummen
Katastrophen verursachen 2004 einen Schaden von
105 Mrd. Dollar
Das abgelaufene Katastrophenjahr kommt den
Versicherungen teuer zu stehen. 2004 ereigneten sich weltweit rund
300 Katastrophen, durch die ein finanzieller Gesamtschaden von 105
Mrd. Dollar entstanden ist, so die Rückversicherung Swiss Re
http://www.swissre.com . 42 Mrd. Dollar des Gesamtschadens
fielen dabei auf die Sachversicherer zurück, die somit ein weiteres
rekordteures Jahr zu verbuchen haben.
Die höchsten Versicherungsschäden fielen in den USA und Japan an.
Die USA, die Karibik, der Golf von Mexiko und Teile des
Atlantik-Beckens wurden im August und September von einer Serie von
Hurricanes heimgesucht: Charley, Frances, Jeanne und Ivan
verursachten Schäden in Millionenhöhe. Ivan wütete am meisten. Sein
Schaden belief sich auf 22 Mrd. Dollar, wovon die Sachversicherer
elf Mrd. zu zahlen hatten. Japan wurde von Juni bis Oktober von der
höchsten Anzahl Taifune seit Jahrzehnten heimgesucht. Im Oktober
erschütterte zudem das Chuetsu-Erdbeben (6,9 auf der Richterskala)
sowie starke Nachbeben die Region von Niigata. Die Gesamtschäden des
Bebens und der dadurch verursachten Erdrutsche werden auf 19 bis 28
Mrd. Dollar geschätzt.
Laut Swiss Re sind die Schäden vor allem in den mehrfach von
Katastrophen betroffenen Gebieten nicht zur Gänze abschätzbar. Fest
steht aber, dass 2004 mit versicherten Schäden von rund 42 Mrd.
Dollar zu den "teuersten Jahren" der jüngsten Zeit zählt. Zum
Vergleich die Schäden der Vorjahre: 1999 lagen die Schäden bei 36
Mrd. Dollar (Orkane Lothar und Martin) und 2001 bei 37 Mrd. Dollar.
2004 bestätige damit den Trend zu hohen Schäden, der unter anderem
auf die zunehmende Besiedlungsdichte zurückgeführt wird. |

EFM AG warnt: 90
Prozent der Österreicher sind falsch versichert
Trotz hohem finanziellen Aufwand sind die
Österreicher schlecht abgesichert
Die EFM Versicherungsmakler AG, Österreichs
führender Versicherungsmakler für Privatklienten, zeigt auf, dass
ein Grossteil der Österreicher häufig ungenügend bzw. erschreckend
schlecht versichert ist. Obwohl laut Statistiken Versicherungen nach
Lebenshaltungskosten für Wohnungen und Autos zu den drei größten
Ausgabenposten in den heimischen Haushalten zählen, bedeutet die
dabei eingesetzte Summe an Geld nicht, dass der Versicherungsschutz
dementsprechend gut ist.
"Wir haben in der Vergangenheit immer wieder beobachtet, dass unsere
Klienten - egal ob Angestellte, Arbeiter oder Selbstständige aus
welchen Führungsebenen und mit welchem Bildungsgrad auch immer -
eine hohe Summe für den Versicherungsschutz ausgeben, aber dennoch
ungenügend bzw. teilweise erschreckend schlecht versichert sind,"
informiert Josef Graf, Vorstand und Gründer der EFM
Versicherungsmakler AG.
Der Grund für fehlerhafte bzw. mangelnde Versicherungen liegt darin,
dass kaum jemand über seine persönlichen, existenzbedrohenden
Risiken wie Unfälle, schwere Krankheiten, Berufsunfähigkeit,
Pensionslücken, Haftpflicht und Tod informiert ist. Bei der
Versicherung von Hab und Gut - wo eine bessere
Versicherungssituation als bei den existenzbedrohenden Risiken
herrscht - wurden in der Vergangenheit nicht so gravierende Fehler
gemacht. Kleinschäden hingegen wurden überbewertet, viel wurde über
Kulanzleistungen manipuliert und emotionalisiert, wobei andere -
weitaus wichtigere Leistungen - übersehen wurden.
"Bei Abschluss einer Versicherungspolizze muss man auf eine richtige
Risikobewertung und die entsprechende Deckungssumme sowie auf die
notwendigen Zusatzdeckungen achten. Indem wir gemeinsam mit unseren
Klienten jährlich das Deckungskonzept überarbeiten und auf geänderte
Lebensbedingungen reagieren, ist es uns als unabhängige Makler sehr
wichtig, dass unsere Klienten bestmöglich und bedarfsgerecht
versichert sind," so Graf.
Über die EFM Versicherungsmakler AG
Die EFM Versicherungsmakler AG, Österreichs führender
Versicherungsmakler für Privatklienten, ist derzeit an 27 Standorten
in Österreich mit 170 Mitarbeitern und einem Prämienumsatz von 30
Mio. Euro vertreten. Eine zentrale Experten-Abteilung sondiert
professionell alle österreichischen Versicherungsprodukte und
vergleicht Leistungen, Vertragsklauseln und Preise der Branche. Die
eruierten Best-Advice-Vorteile können so direkt an Klienten
weitergegeben werden. Ein weiterer Vorteil für Klienten liegt im
exklusiven Dreifachschutz - laufende Analyse der Produkte,
unentgeltliche Bereitstellung eines Klientenanwalts und
Beweisumkehrlast bei Beratungsfehlern. EFM wurde 1991 von Josef Graf
gegründet. Der erste Franchise-Pilotbetrieb wurde 1994 in Schladming
eröffnet.
Foto Josef Graf elektronisch unter:
http://www.prime.co.at/graf.html
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Donau Versicherung
inkludiert Chinesische Medizin in Modellprojekt
Kostensenkende Variante alternativer Heilmethoden
unter der Lupe
Als erste Versicherung in Europa erforscht und
evaluiert die Donau-Versicherung
http://www.donauversicherung.at gemeinsam mit der TCM
Privatuniversität Li Shi Zhen
http://tcm-university.edu die Wirksamkeit und die kostensenkende
Wirkung der Chinesischen Medizin. Die TCM-Privatuniversität Li Shi Zhen
zeichnet verantwortlich für das Studiendesign und die statistische
Evaluierung des Projekts.
"Wir haben hierfür ein hochwertiges Betreuungssystem geschaffen, welches
über 200 TCM Therapeuten und Ärzte und 16 Apotheken in ganz Österreich
umfasst", erläutert Andreas Bayer, Rektor der Privatuniversität Li Shi
Zhen. Neukunden der Lebensqualitätversicherung erhalten einen Gutschein
für eine kostenlose Diagnose und Beratung in der chinesischen Medizin.
"Die eingehende Beratung und Betreuung unserer Kunden durch
TCM-Therapeuten im Rahmen der Lebensqualitätversicherung soll den Kunden
anregen, Maßnahmen zum Erhalt der Gesundheit zu setzen", so Hans Raumauf,
Generaldirektor der Donau Versicherung. Der vorbeugende Charakter der
chinesischen Medizin erlaube bereits zu Handeln bevor eine Störung
manifest geworden ist, erklärt Bayer. " Die chinesische Ernährungslehre,
die asiatischen Bewegungstechniken aber auch die chinesische
Kräuterheilkunde hilft das Entstehen vieler Zivilisationskrankheiten zu
verhindern", meint der Mediziner.
In der Unfallversicherung der Donau-Versicherung können bei
Schadensereignissen erstmals neben Therapiekosten auch die Kosten für
chinesische Kräuterzubereitungen und Kräuterpflaster ersetzt werden.
"Die Kosten hierfür sind weit niedriger als für vergleichbare
schulmedizinische Medikamente", so Raumauf. "Die Akupunktur und
chinesische Manualtherapie, Tuina, sind in vielen Bereichen der
Traumatologie und Sportmedizin den schulmedizinischen Methoden
gleichwertig und zum Teil sogar überlegen", meint Bayer.
In dem für eineinhalb Jahre geplanten Forschungsprojekt kooperieren mit
der Privatuniversität qualifizierte TCM Therapeuten und Apotheken mit
Fachkräften für chinesische Kräuterheilkunde. Die anonymisierten
Ergebnisse der Therapien und Beratungen werden von der TCM
Privatuniversität statistisch evaluiert. "Wir wissen zwar um die
Vielzahl an Wirkmöglichkeiten der Jahrtausende alten chinesischen
Medizin. Zur Eingliederung in das Gesundheitssystem ist es jedoch
entscheidend, neben der therapeutischen Wirkung auch den Kosten
senkenden Faktor festzustellen", erläutert Bayer. "Im Vordergrund steht
die Qualitätssicherung im Sinne des Patienten", so Bayer.
Die im September 2003 vom Akkreditierungsrat einstimmig akkreditierte
erste europäische Universität für chinesische Medizin wartet, um ihre
volle Rechtsfähigkeit zu erlangen, noch auf den Bescheid, der nach der
Akkreditierung zugestellt hätte werden sollen. Dieser Bescheid erlangt
erst dann Rechtskraft, sobald er durch die Bundesministerin für Bildung,
Wissenschaft und Kultur genehmigt wird.
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Schi-Unfallversicherung per SMS
Auch wenn`s mit dem Schnee noch in weiten Teilen Österreichs hapert - die
Schi-Saison hat begonnen. Speziell für die jugendliche Zielgruppe und Familien
bietet nunmehr Call direct, ein Tochterunternehmen der Uniqa, gemeinsam mit
dem Mobilfunkbetreiber mobilkom austria eine Ski-Versicherung an. Das
Spezielle daran: Der Vertrag wird per SMS abgeschlossen - geworben wird mit
schnellem Abschluss und promptem Versicherungsschutz. Doch der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) warnt: Von einer echten Unfallversicherung kann
keine Rede sein - die einzige Leistung ist eine einmalige Geldleistung von
1000 Euro, aber nur dann, wenn man nach einem Knochenbruch einen Gipsverband
bekommt.
Die Anbieter der Versicherung sprechen von einem modernen Produkt, der VKI von
einem Gag und irreführender Werbung: Auf die Schnelle können Einzelpersonen
und Familien, auch noch direkt im Schigebiet, per SMS eine sogenannte
Schi-Versicherung für drei oder zehn Tage abschließen. Kosten: je nach
Variante von 2 bis 12 Euro. Das Prozedere: Ein leeres SMS wird an eine
bestimmte Nummer geschickt, der Kunde erhält dann eine SMS mit den Angeboten,
wählt aus und erhält ein Bestätigungs-SMS des Versicherers. Ab dann gilt der
Versicherungschutz. Das Angebot ist nur A1-Vertragskunden zugänglich, die
Abrechnung erfolgt per Handyrechnung.
"Das ist keine echte Unfallversicherung", ärgert sich Gabi Riener,
Versicherungsexpertin im VKI, über die Werbemethoden, die Kunden in falscher
Sicherheit wiegt für den Fall eines Unfalls vorgesorgt zu haben. Denn eine
richtige Unfallsversicherung beinhaltet üblicherweise Leistungen für eine
mögliche bleibende Invalidität. Das ist der springende Punkt, aber bei diesem
Produkt nicht der Fall: Nur bei Knochenbrüchen mit anschließend verpasstem
Gipsverband gibt`s eine einmalige Geldleistung von 1000 Euro.
"Nicht mehr als ein Trostzuckerl für Gips", urteilt Riener über dieses Produkt
und rät Schifahrern zum Abschluss einer richtigen Unfallversicherung, die
nicht nur für den Fall einer bleibenden Invalidität vorsorgt, sondern auch
Leistungen für Unfallkosten, wie Bergekosten, enthält.
Auch der Vertriebsschiene SMS kann der VKI nichts Positives abgewinnen. Für
Versicherungsprodukte ist sie völlig ungeeignet, denn dabei ist Beratung
absolut notwendig. Auch wenn sich die Anbieter durch SMS einen innovativen
Schub mit interessanten Zukunftsoptionen erwarten und bei Erfolg weitere
Produkte planen: Der VKI rät zu ausführlicher Beratung und umfassenden
Vergleichen.

Geniales Redaktionssystem für die Versicherungswirtschaft
Der Versicherungsnavigator (
http://www.versicherungsnavigator.at ) setzt mit seinem Redaktionssystem
ein Zeichen und geht damit neue Wege. Versicherungsmakler,
Versicherungsagenten und Vermögensberater haben ab jetzt die Möglichkeit zur
Nutzung von Redaktionsplätzen.
Dadurch möchte man Mitgliedern die Möglichkeit geben, die Aufmerksamkeit
auf den eigenen Webauftritt zu lenken. Als größtes Versicherungsportal
Österreichs unterstreicht das Magazin damit einmal mehr seine Rolle als
Kommunikationsplattform der Versicherungswirtschaft. Um seine Dienste auch für
kleine Unternehmen nutzbar zu machen, sind diese gegen eine geringe
Mitgliedsgebühr in der Höhe von 209,30 Euro pro Jahr zugänglich. Ein
Dauerzugang im Expertenbereich ist ebenso enthalten, wie die Nutzung eines
geschützten Expertenforums. Damit nicht genug, besteht zusätzlich die
Möglichkeit, der Einrichtung einer Expertenpage innerhalb der Portaleigenen
Expertensuche.
Auf die Frage, wie es möglich ist, ein Magazin von diesem Umfang über mehr
als geringe Beiträge zu finanzieren, erhielt man von der Geschäftsleitung die
Antwort; "Dank großer Partner und der Unterstützung durch ehrenamtliche
Mitarbeiter sind wir in der Lage, unabhängig zu arbeiten und unsere
Dienstleistungen einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Dabei
möchten wir allen freien Experten die selben Chancen einräumen."
Mehr als 30 Versicherungsexperten aus ganz Österreich nutzen bereits die
Dienste des Versicherungsnavigators, der sich mit über 9000 Hits pro Tag, als
Nummer Eins unter den österreichischen Versicherungsportalen etabliert hat.
Hier kommen Sie direkt zur Anmeldung des Versicherungsnavigators:
http://www.versicherungsnavigator.net/new_entry.php
Kontakt:
office@versicherungsnavigator.at

Münchener Rück mit dramtischem Gewinneinbruch
Bruttobeitragseinnahmen um 16,1 Prozent auf 36,1 Mrd. Euro
gestiegen
Die Münchener Rück
http://www.munichre.com/index_d.html , der weltweit größte
Rückversicherer, hat das Geschäftsjahr 2001 mit einem krassen Gewinneinbruch
beendet. Vor allem wegen der extremen Schadensbelastung durch den
Terroranschlag vom 11. September und aufgrund der in den USA notwendigen
Verstärkungen der Rückstellungen für frühere Schadensjahre, aber auch wegen
der weltweiten Schwäche der Kapitalmärkte sank der Konzerngewinn um 1,5 Mrd.
auf 250 Mio. Euro. Einnahmenseitig ist der Konzern allerdings noch stärker
gewachsen als im Vorjahr, hieß es heute, Freitag, in einer Aussendung. Die
Bruttobeitragseinnahmen stiegen um 16,1 Prozent auf 36,1 Mrd. Euro.
Im Gewinn seien positive Sondereffekte von 830 Mio. Euro enthalten. Das
Ergebnis je Aktie fiel demnach von 9,89 Euro im Vorjahr auf 1,41 Euro. Allein
der 11. September habe mit 2,2 Mrd. Euro zu Buche geschlagen.
Hauptumsatzträger blieb mit 57 Prozent der Bereich Rückversicherung. Hier
nahmen die Beiträge um 21,1 Prozent auf 22,2 Mrd. Euro zu. Am stärksten sei
die Gruppe in der Lebens- und Krankenrückversicherung gewachsen, hieß es
weiter. Die Bayern verzeichneten ein Plus von 25,5 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro.
Wie im Vorjahr wurde das Wachstum ausschließlich von den Auslandsmärkten
getragen. In der Schaden- und Unfallrückversicherung kletterte der Umsatz um
19,6 Prozent auf 16,3 Mrd. Euro. In diesem Bereich stieg die
Schaden-Kosten-Quote auf 135,1 Prozent. Insgesamt belasteten die
Rückversicherer das operative Ergebnis mit minus 700 Mio. Euro.
Bei den Erstversicherern erhöhten sich die Beiträge um neun Prozent auf
15,7 Mrd. Euro. In der Lebens- und Krankenversicherung ergab sich ein Zuwachs
um 7,9 Prozent auf 11,1 Mrd., in der Schaden- und Unfallversicherung um 11,7
Prozent auf 4,6 Mrd. Euro. Die Erstversicherer trugen im abgelaufenen
Geschäftsjahr 600 Mio. Euro zum operativen Ergebnis bei. Die Kapitalanlagen
der Gruppe stiegen um 1,3 Prozent auf 161,5 Mrd. Euro. Für 2002 rechnet die
Münchener Rück, trotz der Kündigung von, gemessen am Beitragsvolumen, fast
einem Fünftel seiner Rückversicherungsverträge, mit einem
Rückversicherer-Umsatzwachstum in der Höhe von elf Prozent. Aus der
Erstversicherung werden 2002 um sechs Prozent mehr Einnahmen erwartet.

Katastrophenjahr 2001 kostete Versicherungen 34,4 Mrd.
Dollar
33.000 Todesopfer durch Man-made oder Naturkatastrophen
Das Jahr 2001 war sowohl aus versicherungstechnischer als auch aus
menschlicher Sicht ein Rekordkatastrophenjahr. Laut einer sigma-Studie, die
heute, Mittwoch, von der Swiss Re
http://www.swissre.com
veröffentlicht wurde, betrug der weltweite Schaden für die Sachversicherung
insgesamt 34,4 Mrd. Dollar. Dabei entfielen allein auf die Sach- und
Betriebsunterbrechungsschäden des 11. Septembers 19 Mrd. Dollar. Zusätzlich
müssen die Versicherer Haftpflicht- und Lebensversicherungsschäden aus dem
Terroranschlag decken, deren Höhe auf weitere 16,5 bis 39 Mrd. Dollar
geschätzt wird. Daraus resultiert ein Gesamtschaden von bis zu 58 Mrd. Dollar.
Insgesamt kamen im Vorjahr 33.000 Menschen durch Natur- oder von Menschenhand
verursachten Katastrophen ums Leben.
Neben den knapp 3.000 Toten durch den Anschlag des 11. Septembers war bei
einem Erdbeben in Indien mit 15.000 die größte Opferzahl zu beklagen. Weitere
Versicherungsgroßschäden waren mit 3,2 Mrd. Dollar der Tropensturm Allision in
den USA, wo zusätzliche Überschwemmungen, Hagel und Tornados zu einem
Versicherungsschaden von weiteren 1,9 Mrd. Dollar führten sowie die Explosion
einer Düngemittelfabrik in Toulouse , die sich mit einem Schaden von 1,4 Mrd.
Dollar zu Buche schlug. Ohne den 11. September wäre 2001 ein
"durchschnittliches Schadenjahr" geworden, hieß es in der Studie. Die
Sturmschäden lagen bei 7,2 Mrd. Dollar, jene aus Erdbeben und Fluten bei "nur"
600 bzw. 70 Mio. Dollar. Ohne Terrorschäden beliefen sich die Kosten aus
Großbränden und Explosionen auf 3,7 Mrd. Dollar, jene aus Luft- und Raumfahrt
auf 1,1 Mrd. Dollar.
Der 11. September habe für die weltweite Versicherungsbranche eine völlig
neue Dimension eröffnet. Bisher hatten nur Naturkatastrophen ähnlich hohe
Schäden verursacht, nämlich der Hurrikan Andrew mit 22,2 Mrd. Dollar oder das
Northridge-Erdbeben mit 16,7 Mrd. Dollar. Daher sehe sich die
Versicherungswirtschaft einer Bedrohung gegenüber, welche die Deckung von
Terroranschlägen in Frage stellt. Die sigma-Studie bietet als Lösungsmodell
eine Mischung aus kommerzieller, staatlicher und Pflichtversicherung an. Der
Staat sollte dabei als Versicherer der letzten Instanz fungieren, während
einer Übergangszeit könnten staatliche und privatwirtschaftliche Ressourcen
kombiniert werden. Ein ähnliches Modell wird zurzeit in der Flugindustrie
diskutiert (siehe pte:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=020305034 ). Generell gebe es einen Trend zu
höheren Schäden. Die Gründe dafür liegen in den steigenden Risikofaktoren wie
zunehmende Besiedelungsdichten, höhere Wertekonzentrationen in Ballungsräumen
(wie z.B das WTC, wo viele internationale Unternehmen ihren Firmensitz
hatten), Raubbau an der Natur oder Klimaveränderungen.

Internet-Versicherungsmakler Censio ist bankrott
Geschäftsbetrieb wird Ende März eingestellt
Der deutsche Internet-Versicherungsdienstleister Censio
http://www.censio.de/ ist
pleite und wird seinen Geschäftsbetrieb voraussichtlich Ende März einstellen.
"Trotz eines verheißungsvollen Starts ist es uns nicht gelungen, uns so rasch
zu stabilisieren, wie das für einen dauernden Fortbestand notwendig gewesen
wäre", heißt es in einem Abgesang auf der Censio-Homepage. Das
Insolvenzverfahren wurde am Amtsgericht Wiesbaden vor wenigen Tagen eröffnet.
Bereits im August 2001 hatte das Unternehmen in einem Brief seine Gläubiger
um die Stundung der Forderungen gebeten. In diesem Zusammenhang war die Rede
von "erheblichen Liquiditätsschwierigkeiten". Censio war im Mai 2000 mit dem
Ziel gestartet, das aufwändigste und umfassendste Versicherungsportal im
deutschsprachigen Internet zu bieten. Die Betreiber mussten allerdings
feststellen, dass es zwar reges Interesse für die auf der Website angebotenen
Preis-Leistungsvergleiche von rund 125 Versicherungen gab, eine fundierte
Gratis-Information aber meist nicht auch zum Kauf führt. Nur selten wurden
Verträge online abgeschlossen, so dass Censio kaum Maklerprovisionen erhielt.

Münchner Rück wechselt Chef der US-Tochter aus
Edward J. Noonan wird von Kanada-Boss abgelöst
Die US-Tochter der größten Rückversicherung der Welt, der Münchner Rück
Gruppe
http://www.munichre.com/index_d.html , bekommt einen neuen Chef. US-CEO
Edward J. Noonan scheidet per 31. März dieses Jahres aus und werde durch den
Boss der Kanada-Tochter der Rückversicherung ersetzt, heißt es in einer
Pressemitteilung von heute, Donnerstag.
Das Ziel der US-amerikanischen Tochter, 2001 in die Gewinnzone zu kommen,
konnte nicht erreicht werden. Die Münchner Rück Gruppe wurde von den
Terroranschlägen in den USA schwer in Mitleidenschaft gezogen. Im abgelaufenen
dritten Quartal musste ein Konzernverlust nach Steuern in der Höhe von 1,21
Mrd. Euro hingenommen werden (pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=011129036 ).
Nach den Terroranschlägen am 11. September in
den USA haben Versicherungsunternehmen den Fluggesellschaften die
Versicherungsverträge mit dem Großrisiko "Krieg und Terrorismus"
gekündigt. Mit 20 Milliarden Mark übernimmt nun die Bundesregierung
die Risikohaftung für die Deutsche Lufthansa. Auch der "Lipobay-Fall"
im Sommer 2001 stellt die Haftpflichtversicherungen vor neue
Haftungsdimensionen.
Die dreitätige EUROFORUM Konferenz "Haftpflicht 2002" (22. bis 24.
Januar 2001 in Hamburg) geht auf die aktuellen Diskussionen und
rechtlichen Veränderungen in der Haftpflichtsparte aus Sicht der
Versicherungswirtschaft und der Industrie ein.
Die Entwicklung und Zukunft der industriellen Haftpflicht zeigen
Dr. Christian Hinsch (Mitglied des Vorstandes des HDI
Haftpflichtverbandes der Industrie V.a.G und der HDI Versicherung AG)
und Ralf Oelßner (Leiter Versicherungsvermittlung, Deutsche Lufthansa
AG und Vorstandsvorsitzender des Deutschen
Versicherungs-Schutzverbandes e.V.) auf. Weitere Themen sind
spezielle Versicherungslösungen für internationale agierende
Unternehmen und für den E-Commerce. Rechtsfragen aus Sicht der
Versicherungswirtschaft zum Schuldrechtsmodernisierungsgesetz und zum
Schadenersatzrechtsänderungsgesetz werden erörtert und Vertreter der
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG sowie der Nestlé
Deutschland AG sprechen über die Versicherung und den Umgang mit
Produktrückrufen. Wichtige Aspekte der Umwelt-, Patenthaftpflicht
werden zudem thematisiert. Unter dem Fokus "Managerhaftpflicht"
werden am dritten Konferenztag strafrechtliche Fragen diskutiert und
am Beispiel der D&O Versicherung wird die Debatte um Vermögensschäden
aufgegriffen. Die Employment Practices Liability Insurance (EPLI)
wird sowohl im nationalen und internationalen Zusammenhang
besprochen.
EUROFORUM Deutschland GmbH
EUROFORUM Deutschland GmbH ist eines der führenden Unternehmen für
Konferenzen, Seminare und Jahrestagungen. Der Markteintritt in
Deutschland erfolgte 1990 mit leistungsfähigen Teams sowie
innovativen Produkten im Informationsgeschäft. Seit 1993 ist
EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für
Handelsblatt-Veranstaltungen. Mit nunmehr über 230 Mitarbeitern sind
in 2001 mehr als 1060 Veranstaltungen in über 20 Themengebieten
geplant. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr
EUROFORUM-Veranstaltungen.
