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"Viel Erfolg bei Ihrem Kampf gegen den Heise Verlag!"
Pressedienste unterstützen gerichtliches Vorgehen von Nutzwerk.

Pressedienste und Nachrichtenagenturen wurden vom Heise Zeitschriften Verlag abgemahnt. Damit sollte die Verbreitung von Pressemitteilungen der Nutzwerk GmbH behindert werden. Nachdem jetzt Aussagen vom Heise-Justitiar in diesem Zusammenhang vor Gericht verhandelt werden, begrüßen einige der abgemahnten Pressedienste die neuen Prozesse zwischen Nutzwerk und Heise.

Mit einer Gegendarstellung im Internet unter www.nutzwerk-heise.de wehrt sich Nutzwerk gegen einen Artikel auf der Online-Plattform heise.de, der das Unternehmen und dessen Mitarbeiter als "Abzocker" in eine kriminelle Ecke rücken soll.

Die Auseinandersetzung wird von Nutzwerk jetzt nicht mehr nur im Internet ausgetragen. In einem ersten Schritt werden der Heise Zeitschriften Verlag, Jürgen Kuri, stellvertretender Chefredakteur der Fachzeitschrift c't, und der freie Journalist Stefan Krempl gezwungen, vor Gericht ihre vorläufigen Rechtsmittel gegen Nutzwerk zu belegen. Jetzt lässt Nutzwerk auch die Aussagen von Joerg Heidrich, einem beim Heise Zeitschriften Verlag angestellten Rechtsanwalt, vor Gericht überprüfen.

Dieser schrieb am 17.12.2004 an einen Pressedienst: "Bezüglich der Nachricht und der darin beworbenen Website sind bereits rechtliche Maßnahmen gegen die Nutzwerk AG sowie Strafanzeigen eingeleitet worden." Nachdem Nutzwerk Kenntnis von dieser Aussage erlangt hatte, wurden die Staatsanwaltschaften in Leipzig und Hannover befragt. Beide antworteten Nutzwerk im gleichen Tenor: "Auf Ihre Anfrage teile ich Ihnen mit, dass die von Ihnen angegebenen Personen Jürgen Kuri, Stefan Krempl und die Firma Heise Zeitschriften Verlag GmbH in hiesiger Dienststelle nicht als Anzeigenerstatter gegen die von Ihnen vertretenen Ramona Wonneberger und René Holzer erfasst sind."

Über diesen Widerspruch informierte Nutzwerk die Öffentlichkeit in einer Pressemitteilung. Heise setzte daraufhin Pressedienste und Nachrichtenagenturen mit Abmahnungen unter Druck. Die von Heise beauftragten Anwälte Damm und Mann, Hamburg, sollten die Verbreitung dieser Pressemitteilung behindern. Die Heise-Anwälte geben in ihrem Abmahnschreiben über die Aussage von Heidrich an: "Die Erstattung einer derartigen Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Nutzwerk GmbH wurde insoweit lediglich angekündigt."

Diese Auffassung vertritt nun auch das Landgericht in Hamburg. Heise und sein Justitiar erwirkten, für Nutzwerk völlig überraschend, vorläufige Verfügungen. Nutzwerk reagiert darauf, indem sowohl gegen die Verfügung des Heise Zeitschriften Verlages wie auch gegen die vorläufigen Rechtsmittel des Heise-Justitiars Widersprüche beim Landgericht in Hamburg eingelegt werden.

Nutzwerk sagt zu den Prozessen: "Wenn Heise nicht versucht hätte, die Verbreitung unserer Meinungen über dubiose Abmahnungen zu verhindern, wäre die Sache mit den 'Strafanzeigen' wahrscheinlich für uns erledigt gewesen. So, wie Heise jedoch versucht hat, uns quasi ’mundtot’ zu machen, sind weitere Prozesse unumgänglich."

Einige Pressedienste, die bei der ersten Abmahnwelle im Dezember 2004 noch dem Druck nachgegeben hatten, verweigerten Heise bei weiteren Abmahnungen die Gefolgschaft. Dass sich Nutzwerk so konsequent zeigt, freute einige der unter Druck gesetzten Pressedienste. Zum Beispiel stand in einer eMail an Nutzwerk:: "… vielen Dank für den uns erteilten Auftrag zum Versand Ihrer Pressemeldung, diese werden wir in den nächsten Minuten versenden" und weiter: "Viel Erfolg bei Ihrem Kampf gegen den Heise Verlag!"
 

 


 

Zeitungsverlage als Postzusteller
Bücher und Events als Umsatzquellen

Schon heute verfügt mehr als ein Drittel der deutschen Zeitungsverlage über eine eigene Hauszustellung. Da in drei Jahren das Briefmonopol der Post fallen wird, liegt hier noch sehr viel Potenzial verborgen, hat KPMG in der Studie "Wachstumsfelder für den Zeitungsmarkt in Deutschland" festgestellt. http://www.kpmg.de/ So könnten künftig beispielsweise auch Arzneimittel von Zeitungszustellern vertrieben werden. Darüber hinaus zeichnet sich laut Umfrage ab, dass künftig etwa die Hälfte des Erlöses über den Vertrieb erzielt werden muss.

"Zeitungsverlage verfügen traditionell über eine eigene Zustellorganisation im jeweiligen Kernverbreitungsgebiet. Und so liegt es nahe, diese für zusätzliche Dienstleistungen einzusetzen", verweist Tammo Andersch, Leiter des Bereichs Corporate Restructuring bei KPMG, auf eine typische Branchenstärke. Doch derzeit nutzen nur wenige Zeitungsverlage die Chance auf höhere Umsätze, weil sie zu wenig über die Vorlieben ihrer Leser wissen. So ist jeder dritte Verlag beim Kundenbeziehungs-Management (CRM) eigenen Angaben zufolge "schwach" aufgestellt und kennt meist nur die Adressen seiner Abonnenten. "Mithilfe geeigneter CRM-Systeme ließen sich jedoch durch die Umsetzung neuer Produkte und Dienstleistungen Zusatzerlöse erzielen", so Andersch.

Wie die Umfrage ergab, bieten bereits 87 Prozent der Verlage Produkte und Dienstleistungen im Bereich Kultur an (Kunst, Bücher, Reisen). Dabei sind die Experten sich einig, dass die Preisgrenze für selbst vertriebene Bücher, CDs und DVDs bei fünf Euro liegt. Um den Umsatz anzukurbeln und die Leser-Blatt-Bindung zu stärken, bieten schon 60 Prozent der Zeitungsverlage Veranstaltungen an. Die Hälfte (49 Prozent) hat darüber hinaus Kurse oder Bildungsreisen für die Leser im Angebot, und ebenso viele können sich diese als zusätzliches Geschäftsfeld vorstellen.


 

Krone.at ist mit 966.111 Lesern die Nummer 1 der Online-Printmedien

Exakt 966.111 Unique Clients, also einzeln erfasste Endgeräte, haben im Dezember 2004 auf Krone.at zugegriffen. Das bestätigt die Österreichische Web Analyse (ÖWA) dem Internet-Portal der Krone. Mit einem Vorsprung von über 100.000 Unique Clients zu vergleichbaren Portalen im gleichen Erhebungszeitraum steht fest:
Krone.at ist die Nummer 1 der Online-Printmedien!

www.krone.at

   All-time-high für Krone.at: Ein Vergleich der veröffentlichten Monatsergebnisse der ÖWA zeigt außerdem, dass Krone.at damit um 250.000 Unique Clients mehr als noch vor einem Jahr und gleichzeitig den höchsten Wert erreicht, den Krone.at seit Einführung dieser Messgröße im April 2003 je bestätigt wurde.

   Die Grundlage für diesen Reichweitenerfolg liegt nicht zuletzt in der permanenten Analyse des Leser-Interesses für jeden einzelnen Krone.at-Bereich. Anhand dieser lässt sich natürlich auch der Zugewinn von über 40.000 Unique Clients im Vergleich zum Vormonat leicht erklären, so Krone.at-Chefin Susanne Obermayer.

   Neben der aktuellen Berichterstattung rund um die Flutkatastrophe und Österreichs Abschneiden bei der PISA-Studie, waren es der große Krone.at-Xmas-Markt und klassische Dezember-Themen wie die Krone.at-Wahl zum "Österreicher des Jahres", die mehr Leser als sonst angezogen haben. Der wahre Gewinner unter den Krone.at-Channels heißt im Dezember aber "Sport+Motor". Die Reichweitensteigerung von über 50 % liegt hier an Publikumsmagneten wie dem Ski-Weltcup und der Krone-Fussballerwahl 2004 mit Online-Voting. www.krone.at/fussball

   Krone.at: Das Internet-Portal der Kronen Zeitung ist die Nummer 1 unter den Online-Printmedien Österreichs. Die klassischen Reichweiten-Sieger "Krone" und "ORF" sind auch laut den aktuellen Ergebnissen des AIR (Austrian Internet Radar) im Online-Lesermarkt führend. Mehr als eine Million Österreicher zählen laut dieser Reichweitenstudie zu den regelmäßigen Lesern von Krone.at, das sind über 30 % der Internet-Nutzer Österreichs!
 


 

Karl Blessing zum Verleger des Jahres gewählt

 

 

Seit 1994 zeichnet BuchMarkt im Dezemberheft die Verlegerin oder den Verleger des Jahres aus, jeweils ausgewählt nach Beratung mit den bisherigen Titelträgern. In diesem Jahr wurde Dr. K. H. Blessing, Blessing Verlag, gewählt.

Monika Thaler, Verlegerin des Jahres 2002, fasst das Votum für den Verleger des Jahres 2004 so zusammen: "Vergesst sie alle, die coolen Jungs und Mädels in den Branchenmagazinen: Sie haben für ihre Autoren und Programme noch nicht genügend gekämpft, gelitten, geliebt, gesiegt und verloren. Er kennt das alles und ist dabei sich selbst und den Autoren treu geblieben. Er ist Verleger/Leser (nicht Verlagsleiter) mit innerem Engagement, persönlicher Beziehung zu Autor und Thema und leidenschaftlich seiner Arbeit verbunden".

Dr. Karl H. Blessing wurde am 24.März 1941 in Berlin geboren. Er hat über Alfred Döblin promoviert und war drei Jahre Assistent von Werner Schoenicke in der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Von 1976 bis 1982 war er zuständig für die belletristischen Auswahlbände bei Readers Digest und dann von 1982 bis 1995 Verleger und Programmgeschäftsführer der Verlage Droemer, Knaur und Kindler. Seit 1. Februar 1996 ist er innerhalb der Verlagsgruppe Random House Verleger und Geschäftsführer des Karl Blessing Verlages.  


 

Brockhaus übernimmt xipolis.net

Zum ersten Dezember 2002 übernimmt die Brockhaus Duden Neue Medien GmbH das Endkundenportal ".xipolis.net ". Die Tanto Xipolis GmbH wird das Portal weiterhin technisch betreuen, sich aber selbst ganz auf das B2B-Geschäft konzentrieren.

Die Brockhaus Duden Neue Medien GmbH ist eine Tochter des Verlages Bibliographisches Institut und F.A. Brockhaus AG und wird "xipolis.net" weiter als Bezahlportal ausbauen. Neben den Onlineprodukten von Duden und Brockhaus sollen auch künftig Substanzen von anderen Verlagen vermarktet werden. ots Originaltext: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG Im

Weitere Informationen über xipolis.net finden Sie auch im Internet unter der Adresse: www.xipolis.net
 


 

Springer-Verlag wirbt crossmedial für bild.de
Printbeilage und Gewinnspiel "Money Race"
 

Der Axel-Springer-Verlag http://www.asv.de/ startet am Samstag, 6. Oktober, sein kombiniertes Internet- und Handy-Gewinnspiel "Money Race", bei dem es innerhalb eines Tages insgesamt 100.000 Mark zu gewinnen gibt. Die "Bild"-Zeitung erscheint am selben Tag mit einer Printbeilage der Website bild.de http://www.bild.de , in der die Spielregeln erklärt werden. Zusätzlich kann das Gewinnspiel über den Videotext von SAT.1 http://www.sat1.de verfolgt werden. Der Springer-Verlag erwartet sich von diesen Maßnahmen crossmediale Vermarktungseffekte.

Moderiert wird "Money Race" von dem Ex-Model Yara Wortmann, die seit 1. September neue Unterhaltungs- und Spielformate für bild.de entwickelt. Die Quiz-Kandidaten können sich zwischen 6. und 13. Oktober sowohl per Handy als auch per Postkarte für das Gewinnspiel registrieren lassen. Der Start des Gewinnspiels erfolgt am 14. Oktober. Die erste Frage wird auf bild.de sowie auf der Videotext-Tafel 191 von SAT.1 gestellt, die Beantwortung erfolgt per SMS. Nach mehreren Qualifikationsrunden kann das Finale der verbliebenen zehn Kandidaten live im Internet verfolgt werden.
 

Von den rund elf Mio. "Bild"-Lesern sind erst rund 25 Prozent im Internet vertreten. Wortman gründete im Anschluss an ihre Model-Karriere und ein Kommunikationswissenschafts-Studium 1999 das Internet-Unternehmen alloo AG mit Sitz in Salzburg.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:42
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