Informationen rund um den Verbraucherschutz
Tabakwaren erst ab 18!
Ab 01.09.2007 dürfen Tabakwaren nur noch an Personen ab
18 Jahren abgegeben werden!
Bisher sah das Gesetz eine Altersgrenze von 16 Jahren
vor.
Bereits in dieser Woche wird in den Verkaufsstellen
darauf mit grossen Hinweisschildern aufmerksam gemacht.
Bezeichnend ist, dass diese Gesetzesänderung sang und
klanglos – somit sehr schnell -verabschiedet wurde. Selbst die Händler, die
sonst üblicherweise bereits im Vorfeld über solche einschneidenen Änderungen
informiert werden, wurden diese Woche mit den neuen Auflagen überrascht.
Tanja Baumann

Bio-Produkte im "Konsument"-Preisvergleich
Bio-Supermärkte bieten größte Auswahl. Diskonter kaum billiger.
Konsumenten kaufen Bio-Lebensmittel heute in erster Linie in Supermärkten,
vor allem Diskonter legten zuletzt kräftig zu. Auch beim Naturkosthandel
geht der Trend mittlerweile weg von kleinen Läden hin zu Bio-Supermärkten.
Für seine Februar-Ausgabe hat das Testmagazin "Konsument" erstmals Preise
und Angebotsvielfalt bei Bio-Produkten verglichen. In der Erhebung:
Klassische Supermärkte und Bio-Supermärkte in Wien, Niederösterreich,
Oberösterreich und Tirol. "Konsument"-Fazit: Am billigsten sind Bio-Produkte
bei Diskontern, auch wenn die Preisunterschiede insgesamt eher gering
ausfallen. Die beste Produktpalette bieten Bio-Supermärkte.
"Bio-Supermärkte bieten ein Vollsortiment und haben damit klar die Nase
vorn. Selbst Supermärkte mit gut sortierter Bio-Linie kommen an diese
Auswahl nicht heran", informiert Karl Schreiner, zuständiger "Konsument"-Projektleiter.
Bei Diskontern ist das Angebot sehr bescheiden: Hofer bietet vergleichsweise
noch das größte, Lidl führt überhaupt keine Bio-Produkte. Auch in puncto
Fachberatung können Supermärkte mit dem Fachhandel üblicherweise nicht
mithalten.
Schreiner rät zu Preisvergleichen bei Bio-Produkten, denn die Unterschiede
sind - zum Teil herkunftsbedingt - oft groß. So kostet ein Liter Apfelessig
bei "Billa" mit 4,58 Euro um 70 Prozent mehr als bei "dm", ein Liter
Kürbiskernöl bei "Livit" mehr als doppelt so viel wie bei "Winkler Markt".
Besonders große Unterschiede gibt's bei Obst- und Gemüsesäften, für das
teuerste Produkt zahlen Konsumenten fünf Mal soviel wie für das günstigste.
Auch bei Milch, bestimmten Käsesorten oder Eiern stellten die Tester
Preisunterschiede um das 1,5 bis 2fache fest.
"Viele Bio-Produkte im Bio-Supermarkt sind - wenn überhaupt - nur
unwesentlich teurer als im normalen Supermarkt. Bio-Produkte vom Diskonter
zählen meist zu den billigsten, die Preisunterschiede zu anderen
Bio-Anbietern sind bei manchen Produkten aber oft nur marginal", fasst
Schreiner zusammen.
"Konsument"-Tipp: Die Produktbezeichnung "Bio" ist nicht immer ein Garant
für ein biologisches Produkt. In Österreich verpackte Bio-Lebensmittel
werden mit der Bezeichnung "aus biologischer Landwirtschaft" versehen. Statt
"biologisch" kann auch "organisch-biologisch", "biologisch-dynamisch" oder
"ökologisch" draufstehen. Alle anderen Lebensmittel mit Aufdrucken wie etwa
"aus kontrolliertem Anbau" sind nicht biologisch erzeugt.
Infos zu diversen Bio-Siegeln und Details zur Preiserhebung erfahren Leser
im Februar-"Konsument". Alle Informationen gibt's auch online unter
www.konsument.at.

"Vogelgrippe": Schutzmaßnahmen in Deutschland bringen
Sicherheit für den Verbraucher
Die Umsetzung aller Vorsorgemaßnahmen zum Schutz
der Geflügelbestände vor der "Vogelgrippe" wird in der deutschen
Geflügelwirtschaft unverändert konsequent betrieben. Nach Auskunft
des ZDG Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V. und des
Deutschen Bauernverbandes bewährt sich insbesondere das laufende
Monitoring-Programm bei Puten und Hähnchen. "Seit fünf Jahren
erfassen wir damit den Gesundheitsstatus der Tiere. Die
Laborkontrollen sind alle negativ", so ZDG-Sprecher Thomas Janning.
Konkrete Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass deutsches Geflügel
frei ist von dem Erreger der "Vogelgrippe".
Zusätzlich zu den intensiven gesundheitlichen Kontrollen der Tiere
umfasst das Maßnahmenprogramm der deutschen Geflügelwirtschaft
detaillierte Checklisten mit Handlungsanweisungen zur Hygiene für das
Personal, das Futter sowie den gesamten Betrieb. Die betreuenden
Tierärzte bestätigen die Umsetzung dieser kontinuierlichen
Sicherungsmaßnahmen. Unabhängig davon gehört eine strenge Kontrolle
der Bestände durch die Amtstierärzte in Deutschland zu den
verpflichtenden Schutzmaßnahmen, um die Tiergesundheit und
Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Der Amtstierarzt muss die
Tiere im Stall begutachten und zur Schlachtung freigeben. "Diese
umfassenden Eigenkontrollen der Wirtschaft - ergänzt durch die
amtlichen Prüfungen auf allen Erzeugungsstufen sowie die von
Bundesminister Seehofer angekündigte Stallpflicht im Frühjahr -
stellen sicher, dass alle Geflügelprodukte, die aus heimischer
Erzeugung in den Handel gelangen, bedenkenlos verzehrt werden
können", so Thomas Janning.

Lebensmittel sind insgesamt nur geringfügig belastet
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit legt
die Ergebnisse des Lebensmittelmonitorings 2004 vor -
Monitoringbericht weist auf Problembereiche hin
Eine Vielzahl von Lebensmitteln in Deutschland ist nur geringfügig mit
Schwermetallen, Organochlorverbindungen und gesundheitsschädlichen
Stoffwechselprodukten von Schimmelpilzen belastet. Zu diesem positiven
Ergebnis kommt der Bericht zum Lebensmittelmonitoring 2004, den das
Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute
veröffentlicht hat. Der Bericht zum Lebensmittelmonitoring wird vom
BVL auf der Grundlage von Daten aus den Bundesländern erstellt. Die im
Rahmen des Monitorings gewonnenen Daten ermöglichen einen
repräsentativen Überblick über die Belastung einer ausgewählten Gruppe
von Lebensmitteln.
Positiv schnitten unter anderem das Grundnahrungsmittel Brot sowie die
bei vielen Verbrauchern beliebte Pizza ab: In den meisten Fällen waren
diese Lebensmittel nur gering mit 3-MCPD kontaminiert, ein im
Tierversuch Krebs hervorrufender Stoff, der sich beim Backen oder
Toasten salz- und fetthaltiger Lebensmittel bilden kann. Positiv
wurden auch Müsli und andere Frühstücksflocken beurteilt, bei denen
nur geringe Gehalte gesundheitsschädlicher Stoffwechselprodukte von
Schimmelpilzen (Mykotoxine) gefunden wurden. Ähnlich erfreulich
stellte sich die Situation bei Brühwürsten und Hering im Hinblick auf
allgemein in der Umwelt auftretende Organochlorverbindungen dar, sowie
bei Hering hinsichtlich der geringen Gehalte an Dioxinen und
polybromierten Diphenylethern. Die Blei- und Cadmiumbelastung von
Erdnüssen, die Bleigehalte in Roggen sowie die Quecksilbergehalte in
Hering verringerten sich im Vergleich zu Untersuchungen früherer
Jahre.
In rund sechs Prozent der im Rahmen des Lebensmittelmonitorings 2004
untersuchten Produkte wurden dagegen die gesetzlich festgelegten
Höchstgehalte für Pflanzenschutzmittelrückstände, Schwermetalle oder
andere unerwünschte Stoffe überschritten. Auffällig hoch waren
Pflanzenschutzmittelrückstände in Gemüsepaprika, Kopfsalat, Rucola,
Äpfeln sowie in Strauchbeerenobst. Ebenfalls negativ fielen hohe
Nitratgehalte in Kopfsalat und vor allem in Rucola auf. Im Hinblick
auf Schwermetallbelastungen berichtet das Lebensmittelmonitoring über
erhöhte Kontaminationen bei barschartigen Fischen aus Südostasien mit
Quecksilber. Abhängig von der Herkunft wurden bei Muscheln zum Teil
erhebliche Kontaminationen mit Blei, Cadmium und Tributylzinn
festgestellt. In Forellen aus Aquakulturen wurden polycyclische
Moschusverbindungen nachgewiesen, in Öl von Fischkonserven wurden
aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX) ermittelt. In Gewürzen und Kakao
wurden in einigen Proben relativ hohe Gehalte an Ochratoxin A
festgestellt, ein Stoffwechselprodukt von Schimmelpilzen mit leber-
und nierenschädigender Wirkung. Die Überschreitungen von
Höchstgehalten werden von den Bundesländern verfolgt und
gegebenenfalls geahndet.
Im Rahmen des von Bund und Ländern gemeinsam getragenen
Lebensmittelmonitorings wurden im Jahr 2004 annähernd 5000 Proben auf
unerwünschte Stoffe wie Pflanzenschutzmittelrückstände sowie
organische und anorganische Kontaminanten in und auf 50 Lebensmitteln
bzw. -gruppen untersucht.
Der gedruckte Bericht "Lebensmittelmonitoring 2004" kann über die
Pressestelle des BVL bezogen werden und ist als pdf online verfügbar
unter <www.bvl.bund.de/lebensmittelmonitoring>.
Hintergrundinformation
Das Lebensmittel-Monitoring ist ein System wiederholter
repräsentativer Messungen und Bewertungen von Gehalten an
unerwünschten Stoffen wie Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle und
andere Kontaminanten in und auf Lebensmitteln. Im Jahre 2004 wurde
das Lebensmittel-Monitoring, wie bereits 2003, nach einem
zweigeteilten Ansatz durchgeführt. Einerseits wurden Lebensmittel
eines definierten Warenkorbes untersucht, um die Belastungssituation
unter repräsentativen Beprobungsbedingungen weiter verfolgen zu können
(Warenkorb-Monitoring), andererseits wurden zielorientiert aktuelle
stoff- bzw. lebensmittelbezogene Fragestellungen in Form von Projekten
bearbeitet (Projekt-Monitoring).
Im Rahmen des Lebensmittelmonitorings wird eine für jedes
Untersuchungsjahr neu festgelegte Gruppe von Lebensmitteln von den
Bundesländern untersucht. Dieses so genannte Warenkorb-Monitoring
umfasst dabei innerhalb eines Jahres nicht die gesamte Breite der
angebotenen Lebensmittel. Für den definierten Warenkorb des
Untersuchungsjahres werden jedoch repräsentative Daten zur Belastung
dieser Lebensmittel gewonnen. Im Zuge der allgemeinen
Lebensmittelüberwachung durch die Bundesländer werden auch all die
Lebensmittel untersucht, die nicht im Monitoringprogramm des laufenden
Jahres berücksichtigt wurden. Das Warenkorb-Monitoring 2004 umfasste
folgende Lebensmittel: Brühwürste, Roggen- und Haferkörner, Erd-, Wal-
und Haselnüsse sowie Mandeln, Kopf-, Feld- und Eisbergsalat sowie
Rucola, Rotkohl und Porree, Tomaten, Erdbeeren, Äpfel, Bananen und
Orangensaft.
Treten neue Risiken für die Lebensmittelsicherheit, unerwünschte
Stoffe oder Kontaminanten erstmals oder in erhöhtem Maße auf, so wird
deren Vorkommen im Rahmen des Projekt-Monitorings untersucht, um
mögliche spezielle Belastungsursachen für den Verbraucher frühzeitig
erkennen zu können. Im Rahmen des Projektmonitorings wurden im Jahr
2004 Strauchbeerenobst und Gemüsepaprika im Hinblick auf
Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Für verschiedene
Lebensmittel wurden die Gehalte an Ochratoxin A und für
Frühstückscerealien die Belastung mit verschiedenen Mykotoxinen
ermittelt. Forellen wurden auf polycyclische Moschusverbindungen und
Muscheln auf Organozinnverbindungen und Schwermetalle untersucht.
Ermittelt wurden auch polycyclische aromatische (PAK) bzw. aromatische
Kohlenwasserstoffe (BTEX) in Fischerzeugnissen, Quecksilber in Fisch
aus Süd-ostasien sowie zahlreiche Rückstände und Kontaminanten in
Hering. Grundnahrungsmittel, vor allem Brot, wurden auf ihre Belastung
mit dem Stoff 3-MCPD untersucht. Auch die Acrylamidbelastung
verschiedener Lebensmittel wurde im Zuge des Projektmonitorings
ermittelt.
Die Ergebnisse des Lebensmittelmonitorings fließen kontinuierlich in
die gesundheitliche Risikobewertung ein und werden genutzt, um die
Höchstgehalte für unerwünschte Stoffe zu überprüfen und im Bedarfsfall
anzupassen. Auffällige Befunde können weitere Untersuchungen der
Ursachen in künftigen Überwachungsprogrammen der amtlichen
Lebensmittelüberwachung nach sich ziehen.

Comming soon:
Aktuelle Recherchen & Berichterstattungen zum unendlichen
Thema: "Schmidtlein GbR" ; konkreter Aufhänger hier:
www.fabrikverkauf.de .
Anfragen & Interviews / Statements von u.a. T-Mobile,
wapme-group, dem Verbraucherschutz, golem.de und vielen anderen.
Diesbezügliche TV-Beiträge sind derzeit in Arbeit.
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Schmidtlein GbR gesammelt haben und diese uns ggf. zur Verfügung stellen
möchten so senden Sie uns bitte eine kurze Mitteilung an:
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