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Auch Väter sollen mit zum Kinderarzt
Aufklärungskampagne amerikanischer Akademie für Kinderärzte

Die amerikanische Akademie für Kinderärzte (AAP), The American Academy of Pediatristics, http://www.aap.org drängt Kinderärzte in einer aktuellen Studie, die Väter mit in das Praxisgeschehen einzubinden. "Beide Elternteile nehmen enormen Einfluss auf die körperliche und emotionale Gesundheit ihrer Kinder", berichtet Kinderarzt William Coleman der Seattle Post http://seattlepi.nwsource.com .

Denkt jemand an das Wartezimmer eines Kinderarztes sieht er Mütter und Kinder vor sich - das übliche Klischee. Aber mit der steigenden Anzahl von Vollzeit-Vätern, Single-Vätern, geteiltem Sorgerecht und kulturellen Veränderungen werden die Männer immer mehr in die Gesundheitsfürsorge ihrer Kinder miteinbezogen. Es ist immer häufiger der Fall, dass ein Vater allein mit seinem Kind in die Praxis kommt, oder Mutter und Kind begleitet. "Oftmals geschieht es, dass ein Vater die Mutter begleitet und dann unbeteiligt im Hintergrund steht. Dann liegt es am Kinderarzt, auch den Vater in das Gespräch miteinzubeziehen, eine Beziehung zu ihm aufzubauen", so Kinderarzt Craig Garfield.

Die AAP fordert Kinderärzte auf, sie sollen die Väter ermutigen, ihre Kinder zum Arzt zu begleiten und den Vätern Unterstützung zu geben, die es bereits tun. Um den väterlichen Besuch zu erleichtern, sollten außerdem Abendstunden und Wochenenddienste eingeführt werden. "Es ist vor allem in Notfällen wichtig, dass auch der Vater über die Krankheitsgeschichte der Kinder informiert ist. Weiß man nicht, ob das Kind eine Allergie hat oder welche Impfungen gemacht wurden, kann das zu Schwierigkeiten führen", so Kinderärztin Trevena Moore.


 

Vaterschaftstest mit Geld-Zurück-Garantie

Seit vergangenem Montag bietet die humatrix AG ihren Kunden im Geschäftsbereich Vaterschaftstest einen ungewöhnlichen Service. Auftraggeber, deren Testergebnis nicht innerhalb von drei Tagen nach Probeneingang im humatrix-Labor vorliegt, erhalten Ihr Geld zurück. Die Idee des Frankfurter Biotechnologie-Unternehmens beruht auf der Erfahrung, dass langes Warten auf das Ergebnis -üblich ist bei Vaterschaftstests eine Bearbeitungsdauer von mehreren Wochen- für die Kunden sehr belastend ist.

   "Wir zählen im Bereich privater Vaterschaftstest mit einer Bearbeitungszeit von nur drei Tagen zu den führenden Anbietern Europas", kommentiert Vertriebsvorstand Michael Ruiss diese Massnahme. "Für unsere Kunden ist es wichtig, nach Einsendung Ihrer Proben so schnell wie möglich das Ergebnis des Tests zu erfahren. Der hohe Automatisierungsgrad unseres Labors gewährleistet die kurze Bearbeitungszeit von nur 3 Tagen. Dadurch erhalten unsere Kunden nicht nur ein besonders schnelles, sondern auch ein 100-prozentig sicheres Testergebnis", so Ruiss weiter. Ein Kunde, der montags den humatrix-Test in der Apotheke erwirbt, die Proben noch am selben Tag entnimmt und zu humatrix sendet, könne sein Ergebnis somit noch in der selben Woche erfahren.

   Weitere Informationen im Internet: www.humatrix.de oder www.vaterschaftstest.net

   Über die humatrix AG:

   Die humatrix AG ist ein hochspezialisiertes Biotechnologie-Unternehmen, dessen Fokus auf der Analyse der menschlichen DNA liegt. Heute schon gilt die humatrix AG als einer der führenden Anbieter von Abstammungsnachweisen zwischen nahen Verwandten. Weiterer Tätigkeitsschwerpunkt der Wissenschaftler der humatrix AG ist die Erstellung sogenannter DNA-Fingerprints ("genetische Fingerabdrücke") im Auftrag der Landeskriminalämter. Im zukunftsweisenden Bereich der präventiven genetischen Diagnostik zählt das Unternehmen zu den maßgeblichen Wissensträgern Deutschlands. Diese Technologie, die auf eine Verbesserung der Lebensqualität abzielt, soll in den kommenden Jahren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
 


 

Vaterschutzmonat im Parlament eingebracht

Der von den Kinderfreunden geforderte Vaterschutzmonat wurde heute von SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl im Parlament eingebracht. Die Kinderfreunde fordern eine familienpolitische Maßnahme, die in unseren nordischen Nachbarländern seit 1973 üblich ist. Väter bekommen die Möglichkeit, den ersten Monat nach der Geburt ihres Kindes bei vollem Lohnausgleich zu Hause bleiben zu können. Während des Vaterschutzmonats soll den Eltern kein finanzieller Schaden entstehen. Die Kosten sollen zwischen Staat und Wirtschaft geteilt werden. ****

"Die Kinderfreunde sind die erste Organisation, die in Österreich den Vaterschutzmonat durchsetzten will. Wir wollen Familien ermöglichen, dass der Vater den ersten Monat nach der Geburt eines Kindes zu Hause bleiben kann und die Familie die Möglichkeit bekommt, zusammenzuwachsen. Man muss sich vorstellen, dass Mutter und Kind nach der Geburt nach Hause kommen und der Vater dieses neue Leben mit dem Baby gar nicht kennen lernen kann, da er früh morgens zur Arbeit geht und erst am Abend - quasi als Randfigur - in Erscheinung tritt. Dieser erste Monat, wo alles neu ist, wo sich der Lebensrhythmus massiv verändert, sollte der ganzen Familie genug Zeit gegeben werden. Ein Säugling braucht eine 24-stündige Betreuung, die viele Mütter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. Väter benötigen den Vaterschutzmonat, um ihre Partnerin zu unterstützen und um vom ersten Tag an aktiv an der Entwicklung des Kindes teilhaben zu können", weiß Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde.

"Für eine ausgeglichene Entwicklung von Buben und Mädchen ist der Vater unverzichtbar. Sie wollen sich nicht auf die Rolle des Ernährers reduzieren lassen, sondern eine wirklich tiefe und intensive Bindung zu ihrem Kind aufbauen. Auch das Rollenverständnis und die Erwartungen an Beziehungen werden in der Familie gebildet und geformt. Meine Vorstellung einer guten Erziehungs-Balance besteht aus Weiblichkeit und Männlichkeit, die Kindern eine große Gefühlspalette und Wahlmöglichkeiten in ihrer Entwicklung bieten. Erst wenn Kinder ihre Mütter und Väter in einer großen Rollenpalette erleben, ist unsere Gesellschaft zu einer Wandlung und einer Lösung von alten, klassischen Rollenbildern einen großen Schritt weiter", ist Rammer überzeugt.

Bundeskanzler Schüssel bekommt von den Kinderfreunden einen weiteren Baustein in Sachen Familienpolitik überreicht. So ist Österreich wirklich am Weg, ein kinderfreundliches und familienfreundliches Land zu werden. "Die ÖVP bekommt jetzt die Chance zu beweisen, dass ihnen Familienpolitik am Herzen liegt", schließt Rammer.

Die Kinderfreunde sind überzeugt, dass die Österreicherinnen und Österreicher dieses Familienrecht gemeinsam mit ihnen durchsetzen werden.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:41
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