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UTA macht die erste Ärztepraxis Österreichs e-card-tauglich
e-card Service Provider UTA bietet den Ärzten umfangreiche Zusatzleistungen

Seit heute ist die e-card, die Nachfolgerin des Krankenscheins, erstmals in Österreich im Einsatz. Der Pionier Dr. Milan Kornfeind entschied sich in der "Musterpraxis", seiner Ordination in Trausdorf/Wulka (Bgld.), für das umfassende Angebot von UTA und dessen Partner HCS/medical net.


Ende Februar startet bei 80 burgenländischen Ärzten der Probebetrieb für den österreichweiten Einsatz der e-Card - jene elektronische Chipkarte, die bis spätestens Ende 2005 bei 12-15.000 Kassen-Vertragsärzten den Papier-Krankenschein abgelöst haben soll. Die Patienten des Trausdorfer Arztes Dr. Milan Kornfeind können bereits ab sofort auf ihren Krankenschein verzichten und benötigen für ihren Arztbesuch lediglich noch die scheckkartengroße e-card.

Sicherheit wird groß geschrieben - schnelle Übertragung durch hohe Bandbreite
Die Übertragung der sensiblen Informationen erfolgt über einen vom Internet unabhängigen und ausschließlich für die Übertragung der Patientendaten genutzten Breitbandanschluss von UTA. Über ein virtuelles privates Netz werden die Daten mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 1024/256 kbit/s zwischen Arzt und dem Rechenzentrum der Sozialversicherung (Krankenkasse) transportiert. Die erforderliche Hardware - ein Kartenlesegerät und ein Adapter - wird beim Arzt installiert und kann sowohl in bestehende IT-Infrastruktur integriert, als auch als eigenständiges System verwendet werden.

Umfangreiche Zusatzleistungen
Mit der Wahl von UTA als e-card Provider entscheidet sich der Arzt für eine zukunftssichere Lösung. Denn neben einem der modernsten Telekommunikationsnetze Österreichs stehen ihm durch die Partnerschaft zwischen UTA und Health Communication Service (HCS, ehemals: medical net) zahlreiche weitere Services zur Verfügung, die den medizinischen Alltag künftig deutlich erleichtern werden. Das Basispaket für die elektronische Befundübermittlung ist bei der Installation gleich mit dabei. Über 2.000 niedergelassene Ärzte, 100 Krankenhäuser und nahezu alle Labors Österreichs nutzen bereits heute die Infrastruktur von HCS. Um auch privat den Ärzten den Einstieg ins Breitband-Internet schmackhaft zu machen, bietet UTA den Ärzten zusätzlich zur Installation des Breitbandanschlusses in der Ordination auch eine kostenlose Vor-Ort-Installation von UTA Complete inklusive einem Monat ohne Grundgebühr für zu Hause.
 


 

UTA-Übernahme durch Tele2 erfolgreich abgeschlossen

Nach der rasch und ohne Auflagen erteilten Genehmigung durch die Bundeswettbewerbsbehörde konnte der Zusammenschluss von Tele2 und UTA bereits am Dienstag, den 7. Dezember, erfolgreich abgeschlossen werden. Bis zur endgültigen organisatorischen und gesellschaftsrechtlichen Verschmelzung bleiben beide Unternehmen getrennt bestehen und führen alle Services unverändert fort. Die Führung beider Unternehmen übernimmt Norbert Wieser, der als Geschäftsführer der Tele2 GmbH und Vorstandsvorsitzender der UTA Telekom AG fungiert. Wichtigste Ziele sind die Forcierung des Infrastrukturwettbewerbs durch Ausweitung des Serviceangebots und die Markteinführung neuer Produkte sowie die reibungslose und schrittweise Integration im Laufe des nächsten Jahres.

Wien, 8. Dezember 2004: Nach Vorliegen der kartellgerichtlichen Genehmigung und aller erforderlichen Gremienbeschlüsse wurde gestern, Dienstag, der Kauf von 100 Prozent der Aktien der UTA Telekom AG durch Tele2 formalrechtlich abgeschlossen. Mit dem Abschluss der Transaktion wurden zugleich auch der Aufsichtsrat und der Vorstand von UTA neu bestellt. Dem neuen Aufsichtsrat gehören die vier internationalen Manager von Tele2 AB, Lars-Johan Jarnheimer (CEO von Tele2 AB), Johnny Svedberg (COO von Tele2 AB), Hakan Zadler (CFO von Tele2 AB) und Anders Olsson (Market Area Director für Central Europe von Tele2 AB) sowie die beiden UTA-Belegschaftsvertreter Elisabeth Böhm (Betriebsratsvorsitzende) und Richard Mittermayer als ihr Stellvertreter, an.

Für die Zeit bis zur gesellschaftsrechtlichen Verschmelzung der beiden Unternehmen ziehen neben Norbert Wieser als Vorstandsvorsitzendem auch die zwei Tele2-Manager Helmut Hofer als Finanzvorstand und Gerald Trattnig als Technikvorstand in den Vorstand von UTA ein, die diese Funktion zusätzlich zu ihrer angestammten Funktion bei Tele2 übernehmen. Alexandra Reich bleibt unverändert Marketing- und Vertriebsvorstand von UTA. Der bisherige UTA-Vorstandsvorsitzende Günther Ofner scheidet aus dem Vorstand aus, wird dem Unternehmen aber als Berater des Vorstands weiterhin zur Seite stehen. Technikvorstand Romed Karre wird wie geplant mit Ende des Jahres das Unternehmen verlassen, ihm jedoch gleichfalls beratend verbunden bleiben.

"Hauptaufgaben der neuen Führung sind die weitere Expansion des Geschäfts und die reibungslose Integration der beiden Unternehmen, die schrittweise im Laufe des nächsten Jahres erfolgen wird", erläutert Wieser. Als erster Schritt werden die MitarbeiterInnen von Tele2 noch vor Weihnachten in den ARES Tower übersiedeln.

Kunden werden durch neue Produkte vom Zusammenschluss profitieren

Mit dem Zusammenschluss von Tele2 und UTA entsteht der mit Abstand größte und leistungsfähigste alternative Telekom-Komplettanbieter Österreichs. Insbesondere die Kombination aus eigener Infrastruktur und dem kompletten Produktportfolio an Telekommunikations-Dienstleistungen (Festnetz, Mobil, Internet, Daten für Privat- wie Geschäftskunden) eröffnet neue Möglichkeiten zur Expansion. "Von dieser Bündelung der Stärken beider Unternehmen werden in erster Linie unsere Kunden durch eine noch größere Auswahl und Vielfalt an innovativen Komplettprodukten profitieren. Gemeinsam wird diesen neuen Produkten sein, dass sie alle einfach, billig und von hoher Qualität sein werden", verspricht Wieser.

Darüber hinaus wird es, wie bereits bei der Vertragsunterzeichnung angekündigt, keine Änderungen für die Kunden geben. "Natürlich werden alle bestehenden Dienste für unsere Kunden in der gewohnten Top-Qualität weitergeführt", erklärt Wieser.

Investitionen in die Entbündelung werden Wettbwerb auf der "last mile" intensivieren

"Unser Ziel ist ganz klar", so Wieser weiter: "Wir werden unsere Geschäftsaktivitäten in Österreich weiter ausbauen und expandieren! Vor allem wollen wir dem Infrastrukturwettbewerb endlich zum Durchbruch verhelfen und werden daher weiter in die Entbündelung investieren. Das entspricht auch dem Wunsch der Konsumenten, die sich auf der "last mile" einen unabhängigen alternativen Anbieter mit eigenständigen Produkten wünschen. Diesen Kundenwunsch werden wir erfüllen. Denn durch den weiteren Standortausbau werden wir nächstes Jahr bereits an 146 Standorten direkte Services anbieten können und damit 2/3 aller Unternehmen und 60 Prozent der privaten Haushalte erreichen."

Beim weiteren Infrastrukturausbau rechnet der Tele2/UTA-Chef auch mit der Unterstützung der Behörden, die dem verstärkten Wettbewerb beim Endkundenzugang national wie auf europäischer Ebene höchste Priorität einräumen, um dauerhaften Wettbewerb am Telekom-Markt zu gewährleisten. Denn derzeit würde die weitergehende Öffnung der "last mile" durch weit überhöhte Entbündelungskosten de facto blockiert. "Im Sinne unserer Kunden hoffen wir deshalb auf eine schnelle Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Entbündelung durch den Regulator, um endlich nachhaltigen Dienste- und Infrastrukturwettbewerb zu ermöglichen", so Wieser abschließend.

  Über Tele2

Tele2 AB ist Europas führender und profitabler alternativer Telekommunikationsanbieter. Tele2 ist immer bestrebt die besten Preise am Markt anzubieten. Im Rahmen unserer Unternehmenswerte haben wir es uns daher zur  Aufgabe gemacht, allen Europäern einfache und billige Telekommunikationsservices zu bieten. Derzeit bieten wir knapp 26 Millionen Kunden in 24 Ländern Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Festnetz- und Mobiltelefonie, Internet(zugang), Datennetzwerke, Kabel TV und Content Services. Unsere Hauptmitbewerber sind die früheren staatlichen Monopolbetriebe. Tele2 wurde 1993 von Jan Stenbeck gegründet und notiert seit 1996 an der Stockholmer Börse und seit 1997auch an der Nasdaq. 2003 wies Tele2 einen Umsatz in Höhe von SEK 36.911 Millionen und ein EBITDA in Höhe von SEK 5.710 Millionen aus.

In Österreich ist Tele2 seit März 1999 mit einem flächendeckenden Telefonie- und Internetangebot und seit Frühjahr 2003 auch als Mobilfunkanbieter aktiv. Nach dem Kauf von UTA im Dezember 2004 ist Tele2 der mit Abstand größte alternative Telekom-Komplettanbieter in Österreich. Tele2 bietet privaten Haushalten und Unternehmen ein komplettes Telekommunikationsangebot aus einer Hand: Das Produktportfolio umfasst Festnetz- und Mobiltelefonie, Schmal- und Breitband-Internetservices sowie Datenservices. Die Abrechnung erfolgt über eine übersichtliche, gemeinsame Rechnung für Festnetz-, Mobil- und Internet-Dienste. Tele2 Kunden telefonieren und surfen immer einfach billig.
 


 

UTA/Netway kündigt weitere 105 Mitarbeiter
Netway-Vorstand Georg Hahn geht
 

Die UTA-Gruppe http://www.uta.at hat weitere 105 Mitarbeiter gekündigt. Wie es heute, Montag, in einer Aussendung heißt, wurden insgesamt 161 Mitarbeiter beim Arbeitsamt gemeldet "deren derzeitige Dienstverhältnisse voraussichtlich gelöst werden müssen." Bis Jahresende soll der Personalstand auf 609 Mitarbeiter reduziert werden, Ende 2000 waren es noch 866. Vom Abbau betroffen ist vor allem die Administration.
 

"105 Mitarbeiter werden gekündigt, 34 wechseln von netway zu UTA, netway hat vorsorglich 7 freie Dienstnehmer beim AMS gemeldet und 15 Mitarbeiter erhalten geänderte Verträge", schlüsselte UTA-Sprecher Martin Halama die Zahl 161 auf Anfrage von pressetext.austria auf. Die größten Einsparungen gebe es im Finanz- und Verwaltungsbereich sowie in der IT. 69 UTA- und 36 netway-Angestellte müssten den Hut nehmen. "Insgesamt erreichen wir damit im nächsten Jahr eine Reduktion der Gemeinkosten um 25 Prozent", so Halama.
 

Für die betroffenen Mitarbeiter wurde gemeinsam mit dem Betriebsrat ein Sozialplan ausgearbeitet, der – wie es heißt – Härtefälle abfedern und die Mitarbeiter bei ihrer Arbeitsplatzsuche so effektiv wie möglich unterstützen soll. "Die heute angekündigten Maßnahmen sind zwar insbesondere personalseitig schmerzlich, sichern jedoch nachhaltig unsere Wettbewerbsfähigkeit auch im kommenden schwierigen Jahr", so der Kommentar der UTA-Geschäftsführung zum Personalabbau. Nach Angaben von Halama sind für das Jahr 2002 keine weiteren Kündigungen mehr vorgesehen.
 

Die Zusammenführung von UTA und netway soll räumlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das gesamte netway-Team wird in den Ares-Tower an die Neue Donau übersiedelt. Der operative Bereich von netway wird künftig unter der Leitung von Thomas Kasa als eigenständiges Unternehmen fortgeführt. Für die Betreuung der KMU wird eine gemeinsame Vertriebseinheit aufgebaut. Technik-Vorstand Georg Hahn verlässt voraussichtlich noch im Oktober das Unternehmen.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:41
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