REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

UNO

 


 

 

Home
Nach oben
UNCAV
Sicherheitsrat  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Jugendvertretung: UNO - Kritik zeigt Mängel bei Kinderrechten!

UNO Konvention braucht verfassungsrechtliche Verankerung 

Vergangenen Freitag hat Österreich zum zweiten Mal vom UNO - Kinderrechteausschuss eine Liste mit jenen Problemfeldern erhalten, die aus Sicht der Vereinten Nationen in Bezug auf Kinder und Jugendliche in Österreich bestehen.

   Aufgrund der im Dokument "Concluding Observations" aufgelisteten Mängel fordern wir im Einklang mit der UNO die Umsetzung folgender Forderungen:

- UNO Kinderrechtskonvention in die Verfassung (Bund und Länder)
- Aufhebung der Diskriminierung durch unterschiedliche,
   länderspezifische Jugendschutzgesetze
- Aufstockung der finanziellen Mittel für die Jugendwohlfahrt
- Demokratisierung der Bundesjugendvertretung
- Bewusstseinsbildung für die Kinderrechte in der Bevölkerung
- Errichtung einer bundesweiten Koordinationsstelle für Kinderrechte
- Keine Schubhaft für minderjährige Flüchtlinge

   Ein Meilenstein bei der Umsetzung der Kinderrechte wäre die verfassungsrechtliche Verankerung. Im bestehenden Verfassungsentwurf Konventspräsident Franz Fiedler wurden allerdings wieder nur einige wenige Rechte aufgelistet. Die Konvention in ihrer Gesamtheit aufzunehmen, ist ein wichtiger erster Schritt, um die Probleme von Kindern in Österreich ernst zu nehmen. In den Niederlanden beispielsweise können Kinder und Jugendliche dort ihre Rechte vor Gericht einfordern

   Österreich hat - auf Aufforderung ebenfalls der UNO - seit vergangenem November einen Nationalen Aktionsplan für Kinderrechte, von dem aber in der Öffentlichkeit kaum jemand weiß. Im Vergleich zum vorangegangenen unabhängigen 500 Seiten starken ExpertInnenbericht, der von der "National Coalition - Netzwerk Kinderreche" als der eigentliche Aktionsplan gesehen wird, umfasst der vom Ministerrat beschlossene Aktionsplan nur noch schlanke 80 Seiten. Und dass selbst dieser bescheidene Maßnahmenkatalog vollständig umgesetzt wird, ist derzeit nicht zu erwarten.

   Die gesamte Liste der UNO zu den Problemfeldern bei den österreichischen Kinderrechten findet sich auf:
www.jugendvertretung.at
 


 

Kinderrechte vor der UNO auf dem Prüfstand

"Zuerst waren sie alle beeindruckt, die Mitglieder des UNO-Kinderrechtsauschusses, von der Größe der österreichischen Regierungsdelegation und von der Wichtigkeit, die Österreich scheinbar den Kinderrechten gibt. Und natürlich stimmt es auch, dass es Kindern in unserem Land im allgemeinen viel, viel besser geht als anderen Kindern dieser Welt. Und trotzdem, auch bei uns werden tagtäglich die Kinderrechte verletzt: Kinder werden geschlagen, sexuell missbraucht, leiden unter Armut und wissen oftmals gar nicht von ihren Rechten, wie zum Beispiel dem Recht, gehört und ernstgenommen zu werden, und zwar von allen Erwachsenen, also von ihren Eltern, in der Schule, in der Politik. Hier versagt die österreichische Regierung in ihrer Informationspflicht, und hier wird die Katholische Jungschar wie bisher ganz genau die Umsetzung der Kinderrechte selbst unterstützen, beobachten und weiterhin kritisieren, was falsch läuft." verspricht Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez, gesellschaftspolitische Referentin der größten Kinderorganisation Österreichs.  Der UNO-Kinderrechtsausschuss in Genf, ein 18-köpfiges unabhängiges ExpertInnengremium, überprüft die Umsetzung der Kinderrechtskonvention auf der ganzen Welt. Nachdem im Oktober 2004 die Nichtregierungsorganisationen, unter anderem auch die Katholische Jungschar, zur kinderrechtlichen Situation in Österreich befragt wurden, war gestern, Freitag 14. Jänner 2005, die österreichische Regierungsdelegation an der Reihe.

   Unter der Leitung von Bundesminister Herbert Haupt reisten mehr als 15 hochrangige VertreterInnen aus dem Sozial-, Innen-, Außen-, Bildungs-, Justiz- und Verteidigungsministerium nach Genf. Von der Jungschar-Zuhörerin in Genf heißt es dazu: "Wir können nur hoffen, dass dies nicht ein einmalige kinderrechtliche Sternschnuppe war, dass sich so viele Ministerien mit den Kinderrechten auseinandergesetzt haben. Kinder und Jugendliche sind eine typische Querschnittsmaterie in der Politik, und nur wenn sich alle betroffen und willig zeigen, können die Lebensbedingungen junger Menschen in Österreich verbessert werden." Im Rahmen des gestrigen Hearings wurden grundlegende Problembereiche der Umsetzung der Kinderrechtskonvention, zu deren Einhaltung sich Österreich seit 1992 verpflichtet hat, zur Sprache gebracht. Die endgültigen Empfehlungen des UNO-Kinderrechtsausschusses an die Regierung, das heißt, alles, was die UNO als bedenklich und verbesserungswürdig in Österreich sieht, werden am 28. Jänner 2005 veröffentlicht werden. "Sehr bedauerlich war, dass die höchst schwierige Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Österreich, die noch immer legal in Schubhaft genommen werden können und wo sich Bund und Länder wechselseitig die  Zuständigkeiten für Grundversorgung und Vertretung hin und herschieben, nicht vor dem Ausschuss diskutiert wurde. Da hat sich die Regierungsdelegation die Redezeit - absichtlich oder nicht - falsch eingeteilt." kritisiert Schaffelhofer-Garcia Marquez.

   Sehr wohl Thema waren die Auflösung des Jugendgerichtshofes in Wien, die gravierenden Unterschiede im Bereich der Jugendwohlfahrt in den Bundesländern, Gewalt gegen Kinder, die Mittel der österreichischen Entwicklungshilfe, die bei 0,7% des BIP liegen sollten und derzeit aber nur 0,22% des BIP betragen, weiters das Problem der Familienzusammenführung, die auch im neuen Asylgesetz quotengeregelt bleiben soll, die verfassungsgesetzliche Verankerung von Kinderrechten und schließlich die allgemeine Information in der Gesellschaft über Kinderrechte. In diesem letzten Punkt  sieht die Katholischen Jungschar auch den größten Auftrag für die Regierung:
"Eine breite Information über Kinderrechte in Österreich existiert nicht. Kinderrechte müssten obligatorischer Bestandteil der Lehrpläne und in der Ausbildung von LehrerInnen, RichterInnen, PolizistInnen, JournalistInnen etc. sein. Auch ist der Staat verpflichtet, alle kinderrechtlichen Dokumente zu veröffentlichen, also seinen Staatenbericht, die Empfehlungen des Kinderrechtsausschusses und vor allem auch den Nationalen Aktionsplans für Kinderrechte, der bereits im November 2004 vom Ministerrat beschlossen wurde. All dies ist nie geschehen. Kinderrechte, die kaum ein Kind oder Erwachsener kennt, sind sinnlos."
 


 

Kofi Annan dankt dem THW

UN-Generalsekretär Kofi Annan machte sich heute im Rahmen seines Besuches in den von der Flutkatastrophe in Südostasien betroffenen Gebiete ein Bild von der Situation auf den Malediven. Dabei besuchte er auf einer der schwersten getroffenen Inseln die Experten des THW, die dort seit einer Woche sauberes Trinkwasser für die Menschen herstellen. Mit den Worten "you are doing excellent work", dankte er dem THW auf der Insel Vilufushi für die bislang erbrachte Leistung.

   Annan, der während der Reise von seiner Frau begleitet wird, ließ sich von einer THW-Laborantin die Arbeit der Hilfsorganisation auf den Malediven erklären. So erhielt er Informationen über die Kontrolle des gewonnenen Trinkwassers im THW-Labor und über die allgemeine Qualität des Wassers in den Brunnen und Vorratsbehältern. Die Maschinisten an den Trinkwasseraufbereitungsanlagen erläuterten ihm die Arbeitsweise der Anlagen. Von der Qualität des erzeugten Wasser überzeugte sich Annan persönlich mit einem kräftigen Schluck.

   Auf der Insel Vilufushi im Südwesten des Archipels sind 15 Bewohner ums Leben gekommen. Drei Inselbewohner von vormals rund 1.200 werden seitdem vermisst. Rund 95 Prozent der Gebäude auf der Insel sind zerstört.

   Laut Angaben der Vereinten Nationen gehört die Inselgruppe der Malediven zu den von der Flutkatastrophe am stärksten betroffenen Gebieten. Ein Großteil der Wasserversorgung für die Bevölkerung ist zusammengebrochen. Auf den Atollen Meemu und Thaa sind vier Trinkwasseraufbereitungsanlagen mit einer täglichen Gesamtkapazität von rund 40.000 Litern in Betrieb. Insgesamt werden so über 6.000 Menschen mit Wasser versorgt. Das Wasser wird mit Booten auch auf die umliegenden Inseln verteilt. Das THW ist seit dem 1. Januar mit 24 Trinkwasserexperten auf den Malediven im Einsatz.

   Im Auftrag des Bundes leistet das THW im globalen Netzwerk der Vereinten Nationen sowie in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union humanitäre Hilfe.

   In seiner Struktur ist das THW weltweit einmalig. Getragen von ehrenamtlichem Engagement ist diese Behörde Partner für Menschen in Not. Bundesweit engagieren sich in ihrer Freizeit über 76.000 Bürgerinnen und Bürger in den bundesweit 665 THW-Ortsverbänden. Dabei gewährleistet die enge Verzahnung mit der Feuerwehr, anderen Hilfsorganisationen, der Polizei sowie dem Bundesgrenzschutz einen maximalen Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ergänzen sich die Komponenten so, dass das gesamte Einsatzspektrum des THW im ganzen Bundesgebiet verfügbar ist und seine Spezialisten immer dort sind, wo technische Hilfe dringend benötigt wird.
 


 

UNO-Pensionisten besuchen das Wiener Uhrenmuseum

Auf Einladung der Stadt Wien, besuchten am Freitag ca. 30 Mitglieder der "Association of Retired Civil Servants in Vienna" (ARICSA) das Wiener Uhrenmuseum.

     Die Menschen, die aus allen Ländern der Welt kommen, um in der UNO-City zu arbeiten, sind eine tägliche Bereicherung für unsere Stadt und für unsere Gesellschaft. Besonders stolz kann Wien darauf sein, dass viele dieser Menschen, die meist auch in Städten anderer Länder gelebt und gearbeitet haben, Wien als ihren Wohnsitz im Ruhestand gewählt haben.

     Beim anschließenden Essen im Esterhazykeller wurde nicht nur begeistert über die großartige Sammlung des Wiener Uhrenmuseums gesprochen, sondern auch über die Liebe zur Stadt Wien, die für diese Menschen zur Heimat geworden ist.
 


 

Premiere für Österreich in UN-Sonderorganisation ICAO

Seit der Gründung der ICAO (International Civil Aviation Organisation) im Jahr 1944 ist es Österreich erstmals gelungen, in das 36 köpfige Ratsgremium eine Vertreterin zu entsenden. Die Bregenzerin Silvia Gehrer (39), die sich bereits etliche Jahre im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie als Luftfahrtexpertin international einen Namen gemacht hat, wurde als Vertreterin Österreichs von Mitgliedern aus 188 zählenden Mitgliedsstaaten in das Ratsgremium mit überweltigenden Mehrheit gewählt.

"Es freut mich, dass die Nominierung der Republik Österreich mit so überzeugender Mehrheit angenommen wurde. Es macht mich sehr stolz, dass nicht nur eine Vertreterin meines Ressort diese so verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen wird, sondern darüber hinaus mit Silvia Gehrer eine junge engagierte, kompetente Frau in einer derartig weltweit bedeutenden Organisation eine Funktion übernimmt" so Vizekanzler Infrastrukturminister Hubert Gorbach, zur heutigen Wahl in Montreal

"Es ist Zeit, dass wir Flagge zeigen und uns international besser postitionieren. Montreal als eines der wichtigsten Zentren der Luftfahrtindustrie eignet sich zudem als augezeichneter Lobbystandort für die österreichischen Zulieferer", so Gehrer zu ihrer neuen Aufgabe.
 


 

Konvention gegen Korruption: Beginn der vierten Verhandlungsrunde in Wien

In der Wiener UNO-City begann heute die vierte Verhandlungsrunde der Arbeiten an einer Konvention der Vereinten Nationen gegen internationale Korruption. Die Verhandlungen werden sich auf die Bereiche Korruption im Privatsektor, Rückführung illegaler Vermögenswerte und Überwachung der Implementierung konzentrieren. Thomas Stelzer, der österreichische Botschafter bei den Vereinten Nationen (Wien) sowie bei den anderen in Wien angesiedelten internationalen Organisationen, wird in der zweiten Verhandlungswoche den Vorsitz des Verhandlungskomitees bei den Beratungen über die Bestimmungen zur Implementierung der Konvention übernehmen. Es wird erwartet, dass die zweite Lesung des Konventionsentwurfs abgeschlossen werden kann.

Korruption gilt weltweit nicht nur als schwer zu verfolgendes Delikt, sondern auch als ein maßgeblicher Hemmfaktor in der Entwicklung von Staaten. Das große Interesse an der Korruptionskonvention wird daher auch von den Entwicklungsländern geteilt. Diese hoffen, dadurch ein weltweit umsetzbares Rechtsinstrument zu erhalten, um die Rückführung illegal erworbener und ins Ausland verschobener Vermögenswerte durchsetzen zu können.

Die Frage, ob Korruption im Privatsektor durch Aufnahme in die Konvention kriminalisiert werden soll, wird den ersten Teil der Verhandlungsrunde bestimmen. Gegen die Aufnahme gibt es Widerstände, da negative Folgen für Unternehmen, die zu Handelseinschränkungen führen könnten, befürchtet werden. Vor Kurzem gab es in der EU eine Einigung über eine Rahmenentscheidung zur Kriminalisierung von Korruption im Privatsektor, was einen Einfluss auf die Verhandlungen haben könnte.

Die wahrscheinlich schwierigsten Verhandlungen werden über die Rückführung illegal erworbener, ins Ausland verschobener Vermögenswerte erwartet. Besonders für die Entwicklungsländer entscheidet sich an der Lösung dieser Frage der Erfolg der Verhandlungen.

Bei der Überwachung der Umsetzung der Konvention sollen die Weichen zwischen zwei Hauptvorschlägen gestellt werden, wobei sich der eine an dem Implementierungsmechanismus der Konvention gegen das transnationale organisierte Verbrechen orientiert, während der andere detailliertere Bestimmungen für die Überwachung vorsieht.

Hitzige Debatten werden auch zum Thema einer allgemeingültigen Definition von Korruption erwartet. Dabei ist die Frage noch offen, ob eine solche Definition in die Konvention aufgenommen werden soll.

Für 2003 sind zwei weitere Verhandlungsrunden vorgesehen, mit dem Ziel, die Konvention der nächsten Generalversammlung der Vereinten Nationen im Herbst dieses Jahres zur Annahme vorzulegen. Danach soll die Konvention im Rahmen einer hochrangigen politischen Konferenz in Mexiko Ende des Jahres unterzeichnet werden.
 


 

Wien unterstützt UN Vienna Civil Society Award

Bereits zum vierten Mal fand am Dienstag im Kongresssaal des Bundeskanzleramtes die feierliche Prämierung der vier Preisträger des "UN Vienna Civil Society Award" statt. Aus den insgesamt 220 Bewerbungen konnte sich ein engagierten Anti-Drogenmissbrauch-Projekt aus Pakistan, ein innovatives Anti-Schlepper-Projekt aus Litauen und ein ebenso engagiertes Anti-Verbrechen-Projekt im Bereich von Jugendgangs aus Südafrika durchsetzen. Darüber hinaus konnte sich als viertes Projekt das in Österreich bereits recht bekannte Sozialarbeit-Projekt mit rumänischen Kindern und Jugendlichen, geleitet von dem geistlichen Pater Sporschill, durchsetzen. Letzteres wird seit 2002 auch von der Stadt Wien via Auslandshilfe unterstützt. Die Preissumme in der Höhe von 100.000 US-Dollar wird zu einem Drittel von Seiten der Stadt Wien, zu einem weiteren Drittel vom Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und zu einem letzten Drittel von der UN-Organisation Organisation on Drugs and Crime gestellt. Die Erfahrung der PreisträgerInnen vergangener Jahre hat gezeigt, dass die Prämierung nicht nur einen notwendigen finanziellen Beitrag bedeutet, sondern auch eine vermehrte und positivere Wahrnehmung der ausgezeichneten Projekte garantiert.


 

UNO startet weltweiten "Umwelt-Check"
23,5 Mio. Euro für Millennium-Ökostudie
 

Heute, Dienstag, ist laut UNO die weltweit größte Umweltstudie gestartet. Vier Jahre lang werden etwa 1.500 Wissenschaftler der Vereinten Nationen den globalen Öko-Zustand untersuchen. Projektziel ist die Erarbeitung einer "Null-Linie", mit der in Zukunft weltweit Veränderungen verglichen werden können. Das Vorhaben "Millennium Ecosystem Assessment" http://www.millenniumassessment.org soll die bisher umfassendste Bestandsaufnahme des Zustands der Weltmeere, Flüsse, Wälder und landwirtschaftlichen Anbauflächen werden.
 

Nach Angaben des UN-Umweltprogramms (UNEP) http://www.unep.org kostet das Millennium-Vorhaben rund 23,5 Mio. Euro. Die Studie wurde in den vergangenen drei Jahren vom UN-Entwicklungsprogramm, der UNEP, der Weltbank sowie dem World Resources Institute entworfen. Um die Durchführbarkeit der Millennium-Studie zu demonstrieren, wurde eine Pilotanalyse des globalen Ökosystems (PAGE) vorgeschaltet. Die Ergebnisse wurden bereits im Vorjahr in einer fünf-teiligen Serie veröffentlicht.
 


 

UN - Vienna Civil Society Award 2001

Am Mittwoch wurde im Wiener Rathaus zum 3. Mal der UN Vienna Civil Society Award vergeben. Eine Prominentenjury, der der Wiener UNO-Generaldirektor Pino Arlacchi, Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Außenministerin Benita Ferrero Walder, Königin Silvia von Schweden, der ehem. Schweizer Bundesrat Adolf Ogi sowie ein früherer Preisträger angehörten, wählte die vier Preisträger.

Die Preise werden an Personen und Organisationen verliehen, die sich in besonderem Maße um die Zivilgesellschaft, wie etwa auf dem Gebiet der Bekämpfung des Drogenmissbrauchs, der Drogenkriminalität, der Rehabilitation von Drogensüchtigen, der Betreuung von Entführten oder der Bekämpfung von Korruption verdient gemacht haben.

Insgesamt wurden heuer rund 100 Projekte aus den Bereichen Drogen/Verbrechensverhütung eingereicht, die meist ohne Unterstützung durch offizielle Stellen realisiert wurden. Projekte aus Algerien, Burundi, Kenia, Peru, Österreich, Indonesien, Pakistan, Thailand, Mexiko und Bolivien kamen in die Endrunde.****

Utl.: Die Preisträger

Frau Saida Benhabyles aus Algerien hat schon seit frühester Jugend eine führende Rolle in der Verteidigung der Rechte von Terroropfern und der Rechte der Frauen in Algerien inne. Trotz Repressionen, die ihre eigene Familie betrafen, wich sie nie von Ihrer Arbeit ab. Vor wenigen Jahren war Benhabyles für den Friedensnobelpreis nominiert.

Kinder vor Hunger, Ausbeutung und Drogenmissbrauch zu schützen, ist das Hauptanliegen von Athanase Rwamo aus Burundi. Er gründete zwei NGOs mit dem Ziel, Kinder betreffend die Gefahren des Drogenmissbrauchs, Hunger, Ausbeutung sowie AIDS zu unterrichten und konkrete Hilfe zu bieten. Er und seine Mitarbeiter konnten mehr als 400 Kinder in Familien integrieren, Weisenkinder einen Heimplatz und eine Ausbildung bieten und kriegsgeschädigte Kinder aus Ruanda betreuen.

Betroffenheit über den ansteigenden Drogenmissbrauch in Indonesien hat Veronica Colondam dazu animiert, die Non-Profit-Organisation YCAB zu gründen. Ziel ist die Information Jugendlicher zum Thema Drogenmissbrauch, die im direkten Kontakt an Schulen, Hochschulen und Universitäten aber auch in Moscheen, Kirchen und Spitälern erteilt werden kann. Die Organisation wendet sich auch an Lehrer und Eltern und bindet Massenmedien in ihre Kampagnen ein.

Das Peruanische Instituto Mundo Libre wurde 1985 gegründet. Straßenkinder im Alter zwischen 9 und 17 Jahren, die am meisten von Drogenmissbrauch betroffen sind, sollen in die Gesellschaft integriert werden. Eine Klinik kann bereits 89% Erfolgsrate bei der Behandlung von Drogenabhängigen verzeichnen, insgesamt wurden mehr als 700 Straßenkinder rehabilitiert und erhielten eine Ausbildung. Durch die Schulung von Erwachsenen im Bereich Drogenprävention und Kampagnen in den Massenmedien konnte das Insituto Mundo Libre die Zahl der drogenabhängigen Straßenkinder in Peru tatsächlich senken.

Utl.: Stadt Wien im internationalen Netzwerk

Mit dem Engagement der Stadt Wien geht diese einzigartige Zusammenarbeit zwischen Stadt, Bund und einer internationalen Organisation nunmehr in das dritte Jahr. Die Stadt Wien stellt nicht nur das Rathaus für die Verleihung zur Verfügung sondern stiftet auch ein Drittel des Preisgeldes in der Höhe von insgesamt 100.000 US-Dollar. Nach dem heurigen Event ist eine umfassende Evaluation betreffend die Verwendung der Preisgelder geplant. Die Stadt unterstützt damit das in Wien angesiedelte UN-Büro für Drogenkontrolle und Verbrechensbekämpfung, das eine wesentliche Aufwertung für den Standort Wien bedeutet. Neben der Verbundenheit der Stadt mit den Vereinten Nationen wird dadurch nicht zuletzt die Reputation Wiens als eine weltoffene Metropole und eine der sichtersten Großstädte der Welt unterstrichen. "Kriminalität im Drogenmilieu", so Bürgermeister Dr. Michael Häupl, "kennt weder soziale noch nationale Grenzen, der Kampf gegen jede Form von Gewalt muss daher ein übernationales zentrales Anliegen sein".


 

Friedensnobelpreis 2001 an Kofi Annan
UN-Generalsekretär und UNO geehrt
 

Heute, Freitag, wurde vom norwegischen Nobelpreis-Komitee http://www.nobel.no zum 100. Mal der Friedensnobelpreis vergeben. Der Preis ging zu gleichen Teilen an die Vereinten Nationen und UN-Generalsekretär Kofi Annan.
 

Der 1938 geborene Ghanese Annan, der seit dem 1.1. 1997 die Funktion als Generalsekretär der Vereinten Nationen bekleidet, habe sich Zeit seines Lebens für die Stärkung der Organisation der UNO eingesetzt, so die offizielle Aussendung des Nobelpreis-Kommitees. Annan habe sich neben der traditionelle Aufgaben der Friedenserhaltung auch für die Durchsetzung der Menschenrechte stark gemacht. http://www.un.org/Overview/SG/sg7bio.html
 

Der Friedensnobelpreis an die Vereinten Nationen wird vom Kommitee damit begründet, dass die weltumspannende Organisation seit ihrer Gründung 1945 jene Ziele verfolgt, die dem Ideal des Nobelpreises entspreche. "Das Nobelpreis-Komitee erklärt, dass im 100. Jahr seines Bestehens der einzige Weg zum Frieden derjenige ist, den die Vereinten Nationen gehen." http://www.un.org
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:41
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE