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UNIQA Versicherungen AG - Gewinnprognose
"Ernte eingefahren"

UNIQA erreicht mit Jahresbeginn 2005 4,2 Mrd. Bestandsprämie und erreicht 30 % Auslandsanteil - Für 2004 dreistelligen IAS-Konzern-EGT erwartet

Die seit Jahresbeginn 2005 zur UNIQA Gruppe zählenden Unternehmen im In- und Ausland (inklusive Claris Vita und Mannheimer Krankenversicherung) erreichen zum 1.1.2005 in Summe - und inklusive der Sparprämie aus der fondsgebundenen Versicherung - einen Prämienbestand von mehr als 4,2 Mrd. Euro. Der Zuwachs um 27% gegenüber dem Vorjahrswert bestätigt die erfolgreiche Umsetzung der Expansionspläne des österreichischen Marktführers. Der Auslandsanteil ist allein in den vergangenen 12 Monaten von rund 17% auf rund 30% gestiegen.

Wie bereits im November verlautbart, erwartet UNIQA für 2004 ein IAS-Konzern-EGT, das um rund 50% über dem Vorjahreswert von 68,3 Mio. Euro liegen, und somit erstmals dreistellig ausfallen wird.

Mit der Übernahme des italienischen Lebensversicherers Claris Vita im Dezember 2004 und dem - nach der Freigabe durch die Zusammenschlusskontrollbehörden - unmittelbar bevorstehenden Erwerb von 100% an der Mannheimer Krankenversicherung AG hat die UNIQA Gruppe einen weiteren Wachstumsschub erhalten und ihr Portfolio deutlich erweitert. In der Bilanz werden diese beiden Gesellschaften auf Grund der Konsolidierungsrichtlinien erst 2005 berücksichtigt sein. Seit ihrem Entstehen vor knapp mehr als 5 Jahren ist UNIQA von einer österreichischen Versicherung mit einigen wenigen Auslandsbeteiligungen und einem Auslandsanteil von rund 5% zu einem wesentlichen Player im gesamten mitteleuropäischen Raum aufgestiegen.

"In den vergangenen 5 Jahren haben wir durch Akquisitionen und eigenes Wachstum nicht nur unsere Position auf dem österreichischen Heimatmarkt, in der Slowakei, Tschechien, Italien, Kroatien und der Schweiz verstärkt - wir haben unseren Wirkungsbereich auch auf Polen, Ungarn, Deutschland und Liechtenstein ausgedehnt. Wir sind damit unserem Ziel, neben der Marktführerschaft in Österreich auch die größte österreichische Versicherungs-Gruppe in Mitteleuropa zu werden, einen deutlichen Schritt näher gekommen", kommentiert UNIQA Generaldirektor Dr. Konstantin Klien, "Dabei haben wir nach dem wegweisenden Zusammenschluss von Bundesländer/Raiffeisen und Austria/Collegialität und der Markeneinführung von UNIQA mehr als zehn Akquisitionen und Merger in acht europäischen Ländern erfolgreich gemanagt und aus den einzelnen Unternehmen einen einheitlichen Konzern geformt. Heute kommt nicht nur jeder dritte Euro Prämie bereits aus dem Ausland - sie werden auch im Rahmen einer einheitlichen Organisationsstruktur erwirtschaftet."

Für 2004 erwartet Klien für den UNIQA Konzern - der als erste österreichische Versicherung bereits seit 2000 nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften bilanziert - ein gegenüber dem Vorjahr (68,3 Mio. Euro) um rund 50% gesteigertes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Klien: "Nachdem es uns bereits 2003 gelungen ist, das Konzernergebnis zu verdoppeln, wird 2004 erstmals die 100 Mio. Euro-Grenze überschritten und die Ernte eingefahren. Das ist ein Resultat aus Wachstum, verbesserter Kosten- und Schadensituation, einer positiven Entwicklung der Kapitalmärkte und Beweis dafür, dass bei UNIQA Expansion mit Umsicht und nicht um jeden Preis betrieben wird. Im Inland ist es uns sogar gelungen, die Produktivität im Kostenbereich bei gleichzeitigem Ausbau der Vertriebskapazitäten und Nutzung der Synergien aus der AXA-Integration um rund 34 Mio. Euro zu verbessern".


 

UNIQA 2003 mit deutlichem Wachstums- und Ergebnisschub

Vorläufige Daten: Prämien +22%, EGT (IAS) fast verdoppelt und deutlich über 60 Mio. Euro, Dividende um 25% höher bei 20 Cent je Aktie

Durch die Akquisition der ehemaligen AXA Unternehmen in Österreich, Ungarn und Liechtenstein und ein starkes organisches Wachstum hat die UNIQA Gruppe 2003 (http://www.uniqagroup.com) einen deutlichen Wachstumsschub erhalten, der die führende Position der Gruppe am österreichischen Markt festigt und das Auslandsgeschäft in Zentral- und Osteuropa massiv anhebt.

- In Summe liegt die vorläufige abgegrenzte Prämie der in- und ausländischen Unternehmen der UNIQA Gruppe mit 3.265,2 Mio. Euro um 22,1% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Rund 440 Mio. Euro des absoluten Prämienwachstums von 590,3 Mio. Euro resultieren aus der 2003 erfolgten Übernahme der ehemaligen AXA Unternehmen in Österreich, Ungarn und Liechtenstein. Im IAS-Konzernabschluss 2003 der UNIQA Gruppe werden entsprechend den Konsolidierungsrichtlinien für diese Unternehmen nur die Werte für das zweite Halbjahr enthalten sein.

- Das Konzern-EGT (der UNIQA Konzern bilanziert seit 1999 nach IAS) wird sich nach vorläufigen Daten gegenüber 2002 (35,3 Mio. Euro) annähernd verdoppeln und deutlich über 60 Mio. Euro liegen.

- Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat bzw. der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 25% auf 20 Cent je Aktie vorschlagen.

- Der Kostensatz (exkl. Provisionen) konnte gegenüber 2003 um 0,2 Prozentpunkte von 14,9% auf 14,7% gesenkt werden, obwohl die Integration der übernommenen AXA Unternehmen in Österreich, Ungarn und Liechtenstein und die Markenumstellungen in Polen und Ungarn 2003 nicht unerhebliche Einmalkosten verursacht haben.

- Die Kapitalanlagen aller Gesellschaften lagen mit Jahresende bei 13.282,6 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (inkl. der ehemaligen AXA Unternehmen) ergibt das eine Steigerung um 3,3%, obwohl es im 4. Quartal auf Grund verstärkter Fälligkeiten in der Lebensversicherung zu starken Liquiditätsabflüssen kam.
Mit einer Gesamtperformance der Wertpapierveranlagung von 6,2% konnte die zugrundegelegte Benchmark deutlich übertroffen werden.


Österreich
Innerhalb Österreichs erwirtschafteten die Unternehmen der UNIQA Gruppe 2003 in Summe mit 2.792,5 Mio. Euro um 17,4% mehr Prämien als 2002. Mit 10,5% stiegen die Versicherungsleistungen (2.079,6 Mio. Euro) deutlich langsamer als die Prämien.

Am markantesten fiel dabei das Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung aus, wo die abgegrenzten Prämien um 33,8% auf 1.012,3 Mio. Euro gesteigert wurden. Der Zuwachs im KFZ-Bereich und den anderen Sachversicherungssparten entwickelte sich dabei annähern gleich. Die Versicherungsleistungen wuchsen mit 19,3% (auf 666,9 Mio. Euro) in Relation zur Prämiensteigerung weniger schnell.

In der Lebensversicherung wurden 1.131,4 Mio. Euro Prämien erreicht, was einem Plus von 13,1% entspricht. Mit rund 52.000 Verträgen, Prämien von 51,3 Mio. Euro und einer deutlich über dem Marktschnitt liegenden Durchschnittsprämie von 996 Euro pro Vertrag wurden die hochgesteckten Erwartungen im Bereich der "Prämiengeförderten Zukunftsvorsorge" in der UNIQA Gruppe sogar noch übertroffen.
Auf Grund der hohen Zahl an Abläufen stiegen die Versicherungsleistungen in der Lebensversicherung um 11,1% auf 871,0 Mio. Euro.

Auch in der Krankenversicherung ist es der UNIQA Gruppe trotz eines Marktanteils von rund 50% gelungen mit einem Prämienplus von 4,2% auf 648,8 Mio. Euro stärker als der restliche Markt zu wachsen.
Die Versicherungsleistungen stiegen um 0,5% auf 541,8 Mio.

Ausland
Ebenfalls deutlich gesteigert hat die UNIQA Gruppe die Summe der außerhalb Österreichs erwirtschafteten Prämien - mit 472,8 Mio. Euro liegen sie um 60% über dem Vorjahreswert. Die Versicherungsleistungen der Auslandsgesellschaften stiegen um 40,1% auf 322,4 Mio. Euro.

Sehr erfolgreich gestartet wurden die Kooperationen im Vertrieb von Versicherungsprodukten mit den Raiffeisen Banken in der Slowakei und Kroatien. In Ungarn und Polen - zwei sehr großen und für beide Partner wichtige Märkten - wird die Kooperation heuer intensiviert.

Zusätzlichen finanziellen Spielraum für die weitere Expansion in den CEE Ländern ergibt sich für UNIQA durch das Engagement der EBRD (Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung). In einem 2003 unterzeichneten Frameworkagreement erhielt UNIQA von der EBRD die volumenmäßig größte Beteiligungszusage (bis zu 70 Mio. Euro), die bisher einem Versicherungsunternehmen zum Ausbau seiner Osteuropaaktivitäten gewährt wurde.

Bis voraussichtlich Mitte des Jahres werden die rechtlichen Schritte zur Übernahme der beiden Gesellschaften der R+V in Polen und der Slowakei abgeschlossen. UNIQA wird damit ihre Bedeutung auf diesen Märkten massiv verstärken. Die Vorbereitungen zur Integration der beiden Unternehmen in die UNIQA Gruppe laufen planmäßig.

Steuerreform
Die vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung der steuerlichen Behandlung der versicherungstechnischen Rückstellungen, die Senkung der Körperschaftssteuer und die flankierenden Maßnahmen zur Holdingbesteuerung werden - als erster Schritt - zur Verbesserung der Standortsituation in Österreich beitragen.

Mannheimer
Im Dezember 2003 hat UNIQA ein Kapitalisierungs- bzw. Sanierungskonzept für die deutsche Mannheimer AG Holding bekannt gegeben. Nach diesem Konzept soll UNIQA der Mannheimer AG Holding frisches Eigenkapital in der Höhe von 79,5 Mio. Euro zuführen und den Anteil am Grundkapital von derzeit unter 20% auf knapp über 87% anheben.


 

UNIQA startet mit prämienbegünstigter Zukunftsvorsorge ins neue Jahr

Das neue Jahr wird für alle, die eine sichere private Vorsorgelösung suchen, gut beginnen: Ab Januar 2003 bietet UNIQA ( http://www.uniqa.at ) mit der „GarantiePension“ ein neues prämienbegünstigtes Zukunftsvorsorge-Produkt mit attraktiven Ertragschancen, steuerlichen Vorteilen und Kapitalgarantie an.

Die UNIQA „GarantiePension“ weist eine Reihe von überzeugenden Vorteilen auf: Bis zu einer jährlichen Prämienhöhe von maximal Euro 1.851,- steuert der Staat eine 9,5-prozentige Förderung bei, das entspricht rund Euro 176,- pro Jahr und Person. Darüber hinaus sind für diese private Pensionsvorsorge-Form keine Versicherungs- und Ertragssteuern zu bezahlen. Steuerfrei sind auch die Pensionsbeträge, wenn ihre Auszahlung nach dem 40. Lebensjahr beginnt.

60 Prozent der eingezahlten Beiträge werden gemäß den staatlichen Veranlagungsrichtlinien in – vorzugsweise österreichische – Aktien investiert. Die restlichen 40 Prozent werden von erfahrenen UNIQA Finanzmarktexperten nach den Kriterien der Ertragssicherheit auf verschiedene Anlageformen verteilt. Dieser Mix bedeutet für UNIQA Kunden ausgezeichnete Ertragschancen und maximale Sicherheit durch die Kapitalgarantie auf eingezahlte Beträge bereits ab dem 10. Ansparjahr.

Ein zusätzlicher Pluspunkt des neuen UNIQA Vorsorge-Produkts besteht darin, dass bereits heute aus den garantierten Kapitalleistungen eine in der Höhe fixierte Pension festgelegt wird, die lebenslang gültig ist, auch wenn sich die Berechnungsgrundlagen verschlechtern würden. Damit bietet die UNIQA „GarantiePension“ für die Anspar- wie für die Verfügungsphase alle Garantien, die es zu einem idealen Produkt der privaten Vorsorge für den 3. Lebensabschnitt machen.
 


 

UNIQA baut Vorreiterrolle im e-Health aus
http://www.meduniqa.at - UNIQA GesundheitsWeb relaunched
 

Mit dem optisch und inhaltlich umgestalteten GesundheitsWeb ( http://www.meduniqa.at ) startet UNIQA ( http://www.uniqa.at ) in eine neuartige Dimension der Gesundheitsinformation. Für Patienten und alle Gesundheitsinteressierte werden medizinische Informationen und eine einfache Orientierung im österreichischen Gesundheitswesen angeboten. Vor kurzem startete das Portal mit dem aktuellen Schwerpunkt Herz und Herzkrankheiten.
 

Der zuständige UNIQA Vorstandsdirektor Dr. Peter Eichler zum neuen GesundheitsWeb: "Mit dem Relaunch gehen wir einen weiteren strategischen Schritt im Bereich e-Health. Wir setzen unsere als Marktführer in der privaten Krankenversicherung erworbene Kompetenz ein, um erneut unsere Vorreiterrolle bei medizinischen Informationsdiensten im Internet zu behaupten. Das GesundheitsWeb war so erfolgreich, dass der im Portal integrierte "Dental Guide” vom Internetportal Yahoo-Deutschland bereits in den ersten Tagen zur Website des Tages gekürt wurde.”
 

Wie oft passiert es, dass schnell ein Arzt aufgesucht werden muss, die Reiseapotheke aufgefüllt werden soll oder einfach Informationen über eine Krankheit oder ein Medikament benötigt werden? Für Fragen dieser Art und vieles Mehr stellt UNIQA das GesundheitsWeb im neuen Design ins Netz.
 

Zwtl.: Interaktives Serviceangebot
UNIQA setzt im GesundheitsWeb auf zahlreiche besondere interaktive Serviceleistungen wie zum Beispiel das österreichweite Arztabfragesystem. In den Bereichen Krankheiten A-Z und Notfälle können sämtliche Symptome und andere Beschreibungen alphabetisch und nach Gebieten gesucht werden. Eine Neuheit ist der überarbeitete Bereich "Gesund Reisen” mit verschiedenen Tipps und Links. Auch die Themen Ernährung und Wellness kommen mit Kochtipps für Ernährungsbewusste, der Ernährungspyramide und Tipps aus der Ernährungslehre sowie ausführlichen Informationen zu alternativen Heil- und Entspannungsmethoden nicht zu kurz.
 

Zwtl.: "Dental Guide”
Neu und bislang einzigartig präsentiert sich das integrierte Zahnportal "Dental Guide” mit dem UNIQA sämtliche Informationen zum Thema Zahngesundheit zur Verfügung stellt: die Vorgehensweise beim Zähneziehen, die optimale Zahnpflege, Informationen über Kosten einer Klammerzahnkrone und vieles mehr. Zusätzlich steht im "Dental Guide” eine Suchmaschine für österreichische Zahnärzte zur Verfügung.
 

Zwtl.: Medizinisches Call Center
UNIQA Kunden mit dem MedPLUS24service können per "CallBack Formular” direkt Anfragen an das medizinische Call Center mit fachkundigen Ärzten richten. Dabei stehen medizinische Informationen aller Art wie z.B. Befund- und Diagnoseerklärung, zweite Meinung, alternative Behandlungsmöglichkeiten, Tipps für Vorsorgeuntersuchungen, Reisemedizin oder Adressen von geeigneten Spitälern und Hilfsdiensten zur Verfügung.
Für Interessierte ohne MedPLUS24service gibt es die Möglichkeit diesen Service unter http://www.meduniqa.at oder der Telefonnummer 0800/ 204 99 99 einmalig zu testen.
 


 

UNIQA Group Austria verzeichnet Prämienwachstum von 3,5%
Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses
 

- Technisches Ergebnis in der Schaden- und Unfallversicherung in Österreich um 25% verbessert.
 

- Gespannte Kapitalmarktsituation wird bei Anhalten der derzeitigen Situation Auswirkungen auf die Gewinnbeteiligung in der Lebensversicherung zeigen und zu einem Rückgang des Geschäftsergebnis der Gruppe führen.
 

 

Im ersten Halbjahr 2001 gelang es den Unternehmen der UNIQA Group Austria ( http://www.uniqa.at ) im direkten Geschäft das verrechnete Prämienvolumen um 3,5% auf ATS 19.212,4 Mio. (Euro 1.396,2 Mio.) zu steigern. Wachstumsträger waren die Krankenversicherung (+6,6%) und die Lebensversicherung (+3,8%). Das Prämienvolumen in den Schaden- und Unfallsparten erhöhte sich - trotz des wachstumsbremsenden Rückzuges der Salzburger Landes-Versicherung vom deutschen Kfz-Markt - um +0,8%. Bereinigt um diesen außerordentlichen Einfluss wuchs das inländische verrechnete Prämienvolumen in den Schaden- und Unfallsparten um 4,5%.
 

Die Leistungszahlungen an Kunden erreichten die Höhe von ATS 11.712,8 Mio. (Euro 851,2 Mio.) - um 7,4% mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Insgesamt ist im ersten Halbjahr eine erfreuliche Verbesserung des versicherungstechnischen Ergebnisses eingetreten, die auf eine konsequente Profitabilitätsorientierung - sowohl im Neugeschäft als auch im Versicherungsbestand - und auf eine allgemeine Verbesserung der technischen Rechnung in den Sachversicherungs- sowie Kfz-Sparten zurückzuführen ist.
 

Die gesamten Kapitalanlagen der UNIQA Group Austria betrugen Ende Juni 2001 - exklusive der Depotforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft - ATS 153.085,2 Mio. (Euro 11.125,1 Mio. / +6,1%). Die laufenden Vermögenserträge erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 12,9% auf ATS 4.388,6 Mio. (Euro 318,9 Mio.). Das außerordentliche Finanzergebnis belastete aufgrund der Rückschläge auf den Aktienmärkten die Ergebnisses der Unternehmen der Gruppe im ersten Halbjahr mit ca. ATS 655 Mio. (Euro 47,6 Mio.).
 

Die Maßnahmen zur Kostensenkung haben im ersten Halbjahr 2001 bereits gegriffen. Die Kosten der Konzerngesellschaften entwickelten sich - ohne Provisionen und unter Berücksichtigung der Sozialkapitalaufwendungen für aktive Beschäftigte - mit +1,7% auf ATS 2,9 Mrd. (Euro 207,4 Mio.) weiterhin moderat, wobei die Kostenstruktur der inländischen Gesellschaften aufgrund der gesetzten Einsparungsmaßnahmen eine deutlich rückläufige Tendenz aufweist und auf Jahressicht eine erhebliche Unterschreitung des vorjährigen Kostenniveaus zu erwarten ist.
 

Die ausländischen Unternehmen der UNIQA Group Austria setzten ihren erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2001 fort und erreichten ein Prämienvolumen von ATS 1.193,4 Mio. (Euro 86,8 Mio.). Die ausbezahlten Leistungen betrugen im selben Zeitraum ATS 681,8 Mio. (Euro 49,5 Mio.). Die Ende Juni erworbenen polnischen Polonia Versicherungen sind bei diesem Ergebnis noch nicht berücksichtigt. Sie werden erst ab 1.7.2001 in den Konzernabschluss einbezogen.
 

Der im Mai dieses Jahres beschlossene Rahmen für den Aktienrückkauf der UNIQA Versicherungen AG im Ausmaß von max. 2% des Grundkapitals wurde voll ausgeschöpft. Insgesamt wurden 2.395.556 Stück Aktien zum durchschnittlichen Kurs von Euro 6,20 zurückerworben.
 

Ausblick
Die angespannten Kapitalmärkte und deren weitere Entwicklung nach den Terroranschlägen in den USA haben großen Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung. Ob die durch die Terroranschläge ausgelöste Destabilisierung der Kapitalmärkte bis zum Jahresende eine Verbesserung erfahren wird, kann aus heutiger Sicht nicht abgeschätzt werden.
 

Hält die derzeit negative Stimmung der Kapitalmärkte an, so ist branchenweit eine erhebliche Rücknahmen der Gewinnbeteiligungssätze in der Lebensversicherung zu erwarten und mit einem signifikaten Rückgang des Konzernergebnisses der UNIQA Gruppe zu rechnen.
Der Konzern hat keine direkte versichungstechnische Beteiligung an den Schäden im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in den USA vom 11.09.2001. Als großer mitteleuropäischer Konzern ist UNIQA allerdings über die Rückversicherung indirekt betroffen. Das tatsächliche Schadenergebnis für UNIQA - derzeit auf rund Euro 3 Mio. geschätzt - wird allerdings erst in 3-4 Jahren fest stehen.
 

Detailbetrachtung
 

Größte Wachstumsträger im ersten Halbjahr 2001 war die Sparte Krankenversicherung. Sie setzte Ihre Expansion fort und erzielte mit nunmehr ATS 4.613,0 Mio. (Euro 335,2 Mio.) eine Steigerung der verrechneten Prämien von 6,6% oder ATS 287,0 Mio. (Euro 20,9 Mio.). Die ausbezahlten Leistungen erhöhten sich im Vergleich dazu lediglich um 2,7% auf ATS 3.668,6 Mio. (Euro 266,6 Mio.).
 

Die Lebensversicherung, die auf hohem Niveau einen Prämienzuwachs von 3,8% auf ATS 8.550,7 Mio. (Euro 621,4 Mio.) erreichte, war erneut eine wichtige Säule des Erfolges. Dem stehen mit 9,8% überproportional gestiegene Leistungen von ATS 4.501,9 Mio. (Euro 327,2 Mio.) gegenüber.
 

Das Prämienvolumen der Schaden- und Unfallversicherung konnte in den ersten sechs Monaten trotz des Rückzuges der Salzburger Landes-Versicherung vom deutschen Kfz-Markt um 0,8% auf ATS 6.048,7 Mio. (Euro 439,6 Mio.) vergrößert werden. Die im Vergleich zum äußerst schlechten Schadenjahr 2000 absehbare Besserung der Lage in den Kfz- sowie
Sachversicherungssparten hielt im ersten Halbjahr 2001 weiterhin an. Die bezahlten Schäden und Leistungen aus der Schaden- und Unfallversicherung erhöhten sich - insbesondere durch die Abwicklung der Hagel- und Sturmschäden des Vorjahres - um 9,5% auf ATS 3.542,3 Mio. (Euro 257,4 Mio.). Dabei kamen die im vergangenen Geschäftsjahr im ausreichenden Umfang gebildeten Schadenreserven zum Tragen.
 

Insgesamt zeitigen die gesetzten Maßnahmen bezüglich der Sanierung schlechter Risken erste Erfolge. Trotz des weiterhin starken Konkurrenzdruckes konnten die auf dem österreichischen Markt tätigen Schaden- und Unfallversicherungsunternehmen der Gruppe das technische Ergebnis in diesen Sparten um nahezu 25% verbessern.
 

Das Prämienvolumen der börsennotierten Konzernobergesellschaft UNIQA Versicherungen AG aus der aktiven Rückversicherung belief sich im ersten Halbjahr 2001 auf ATS 3.770,0 Mio. (Euro 274,0 Mio.). Davon stammten alleine ATS 3.410,3 Mio. (Euro 247,8 Mio.) aus dem Konzern
Die eingetretenen Schäden der ersten sechs Monate des Jahres betrugen insgesamt ATS 2.076,2 Mio. (Euro 150,9 Mio.), davon verblieben ATS 1.377,0 Mio. (Euro 100,1 Mio.) im Eigenbehalt.
 

Die Unternehmen der UNIQA Group Austria im Ausland entwickelten sich im ersten Halbjahr 2001 weiterhin sehr erfolgreich.
Das Prämienvolumen der vollkonsolidierten Gesellschaften im Ausland belief sich in den ersten sechs Monaten auf ATS 1.193,4 Mio. (Euro 86,8 Mio.). Die größten Prämienanteile entfielen dabei auf die tschechische UNIQA Pojistovna (ATS 291,6 Mio. / Euro 21,2 Mio.), die im vergangenen Jahr erworbene Carnica Versicherung aus Italien (ATS 279,5 Mio. / Euro 20,3 Mio.) sowie auf die Schweizer UNIQA Assurances (ATS 260,9 Mio. / Euro 19,0 Mio.).
 

Die ausbezahlten Leistungen der ausländischen Konzernunternehmen betrugen im selben Zeitraum ATS 681,8 Mio. (Euro 49,5 Mio.), wovon ebenfalls die tschechische UNIQA Pojistovna (ATS 116,6 Mio. / Euro 8,5 Mio.), die Carnica aus Italien (ATS 169,0 Mio. / Euro 12,3 Mio.) und die UNIQA Assurances (ATS 244,0 Mio. / Euro 17,7 Mio.) die meisten Leistungen erbrachten.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:41
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