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TUI will Ferien AG
übernehmen
Reiseportal mit monatlich 800.000 Visits verliert
seine Unabhängigkeit
Die TUI TUI Leisure Travel Management GmbH
http://www.tui-lt.de/ will das Online-Reisebüro Ferien AG
http://www.ferienag.de übernehmen. Wie die FAZ berichtet, will
TUI zur Übernahme ein Joint Venture mit FIRST & TRC Franchise AG
gründen, an dem beide Unternehmen je 50 Prozent halten. Finanzielle
Einzelheiten der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. ferien.de
gehört nach eigenen Angaben zu den erfolgreichsten
Online-Reiseportalen Deutschlands mit monatlich rund 800.000 Visits.
Mehr als 100.000 Internet-Benutzer lassen sich über den
wöchentlichen ferien.de-Newsletter über aktuelle Angebote
informieren.
Bisher konnte ferien.de als unabhängiges Reiseportal punkten.
Derzeit arbeitet ferien.de mit den zehn führenden Veranstaltern
Deutschlands sowie vielen Spezialveranstaltern zusammen und deckt
über 90 Prozent des gesamten deutschen Reisemarktes ab. Zusätzlich
bietet das Unternehmen auf seiner Homepage viele Zusatzangebote und
Informationen, wie Linien- und Charter-Flüge, Mietwagen, Hotelinfos,
Ferienwohnungen, Reiseversicherungen, Reise-Specials.
ferien.de bietet seinen Kunden vorwiegend Restkontingente von
Pauschalreisen bereits sechs Wochen vor Reisebeginn zu
Last-Minute-Preisen an. Dabei verfügt ferien.de über eine
komfortable Buchungsmaschine, die speziell für die Bedürfnisse des
Unternehmens entwickelt wurde. So ist es möglich, mit nur drei
Klicks die gewünschte Reise zu buchen. Seit Mai 2001 ist ferien.de
auch selbst als Veranstalter tätig und bietet Reisen zu Sportevents
wie beispielsweise Formel 1, Fußball-Highlights, Tennis an.
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TUI: Keine Flüge bis 16.
Januar nach Phuket und Sri Lanka
Die TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, hat entschieden
aufgrund der Flutwelle in Südostasien bis einschließlich 16. Januar 2005
keine Urlauber mehr nach Phuket (Thailand) und Sri Lanka zu bringen.
Urlauber, die für diesen Zeitraum eine Reise zu diesen Zielen geplant
hatten, werden aktiv von TUI informiert. Ihnen wird eine kostenlose
Umbuchung in andere Länder angeboten. Für die Malediven gilt weiterhin, dass
alle Reisen bis 31.12.2004 abgesagt wurden.
Der TUI Konzern hat rund 2.000 Gäste in den betroffenen Gebieten, davon
rund 800 aus Deutschland.
Auf den Malediven gibt es nach aktuellen Informationen keine verletzten
Kunden. Der Sachschaden ist allerdings hoch. Besonders starke Schäden sind
auf den Inseln Paradise Island, Velavaru, Olhuveli und Villu Reef zu
verzeichnen. Die Gäste dieser Regionen wurden auf andere Inseln gebracht.
Alle Kunden werden derzeit kontaktiert. Wünsche nach einer vorzeitigen
Rückreise gibt es wenige.
Auf Sri Lanka werden keine deutschen TUI Urlauber mehr vermisst. Die
ersten Gäste, die aus dem Süden Sri Lankas evakuiert wurden, werden heute
zurück nach Deutschland gebracht. Die verbleibenden Gäste sind in Zeltlagern
im Zentrum Colombos sowie im "Convention Center" Colombos untergebracht. Die
Kunden reagieren verständnisvoll und besonnen. Die meisten Hotels sind stark
beschädigt.
Die Situation in Khao Lak (Thailand) ist nach wie vor unübersichtlich. Es
gibt hier keine verlässlichen Informationen über mögliche Opfer. Für die
evakuierten Kunden wurde von der thailändischen Regierung ein "Rescue
Center" im Norden Phukets errichtet. Auf Phuket (Thailand) befinden sich
nach derzeitigen Angaben keine Gäste der World of TUI unter den Opfern.
Für Rückfragen wurde eine telefonische Kunden-Hotline eingerichtet. Die
TUI ist täglich von 9.00 bis 20.00 Uhr unter der Telefonnummer 0511/567-8000
zu erreichen. Darüber hinaus erhalten TUI Gäste weitere Informationen in
ihrem zuständigen Reisebüro.
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