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Freie Fahrt für Schwere Jungs
Mautrechner von OneStepAhead

 

[3 Pressefotos anzeigen]
Mit der Einführung des modernen Wegzollgesetzes, besser bekannt unter dem aus dem süddeutschen stammenden Begriff "Maut", hat die Bundesregierung für alle deutschen Autobahnen den Wegepfennig wieder eingeführt. Im Mittelalter waren Ritter und Klerus vom Wegegeld befreit. Heute sind es nur wenige, u.a. fahrende Zirkusartisten und Schausteller, die von der Maut befreit sind. Lkw-Fahrer und Transportunternehmen gehören nicht zu dieser Gruppe und werden seit dem 1. Januar 2005 mit einem noch schwer greifbaren Kostenfaktor konfrontiert.

Das Stuttgarter Unternehmen OneStepAhead stellt auf ihrer Internetseite www.mautrechner.info einen Online Mautrechner zur Verfügung, der auf Basis von Einzelabfragen die exakte Autobahngebühr zwischen zwei innerdeutschen Adressen ermittelt. Mit diesem vorerst kostenlosen Service möchte das Unternehmen insbesondere auch kleinere Spediteure und Fuhrunternehmer bei der Planung und Kalkulation ihrer täglichen Transportaufgaben unterstützen.

Nach Eingabe der Start- und Zieladresse wählt der Anwender seine mautspezfischen Fahrzeugdaten wie Achszahl und Schadstoffklasse aus. Das System berechnet anschließend die kürzeste und somit kostengünstigste Autobahnstrecke zwischen den eingegebenen Standorten und gibt die zugehörige Mautgebühr auf den Cent genau aus. Neben den Tarifkilometern wird der genaue Streckenverlauf sowohl tabellarisch als auch interaktiv auf einer digitalen Karte dargestellt.

Als weiteren Leckerbissen bietet das junge Unternehmen, das in Fachkreisen für seine außergewöhnlichen Ideen und seine nachhaltige Kreativität bekannt ist, auf seiner Website www.mautrechner.info rund um die Uhr aktuelle Verkehrsmeldungen flächendeckend für das gesamte Bundesgebiet.

Anregungen und Kritik zu diesem Online Dienst nimmt die OneStepAhead AG gerne entgegen und steht für weitere Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch kundenspezifische Lösungen für den kommerziellen Einsatz an.

Die OneStepAhead AG (www.onestepahead.de) ist eine nicht börsennotierte und wirtschaftlich unabhängige Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart und Berlin, die ein außergewöhnlich breites Spektrum an professionellen Leistungen im Bereich der Informationstechnik anbietet. Das Unternehmen ist branchenübergreifend tätig und verfügt über jahrelange Projekt- und Produkterfahrung in verschiedensten Marktsegmenten. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei dem Bereich Mobilität, Telematik und Verkehr.
 
 


 

"profil": Lkw-Maut: Italienische Autostrade strengt Schlichtungsverfahren gegen Asfinag an

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, werden die Auseinandersetzungen um den Lkw-Mautbetreiber Europpass demnächst die Gerichte beschäftigen. Der italienische Alleingesellschafter Autostrade hat ein Schlichtungsverfahren gegen die Autobahngesellschaft Asfinag angestrengt. Die Asfinag hatte im Dezember des Vorjahres die vollständige Übernahme von Europpass verkündet und sich auf eine mit den Italienern vertraglich vereinbarte "Kaufoption" berufen. Ein Autostrade-Manager gegenüber "profil": "Die Option ist nichtig, wir fechten das an." Die Asfinag erlöste 2004 rund 750 Millionen Euro an Einnahmen aus der Lkw-Maut, davon gingen 70 Millionen Euro an den Systembetreiber Europpass.
 


 

Lkw-Maut in Deutschland verteuert Transportkosten

Bisher reibungslos verlief die Einführung der Maut in Deutschland. Ein Engpass könnte allerdings in den nächsten Tagen bevorstehen, wenn die Firmen wieder ihre Arbeit aufnehmen und damit Transportleistungen nachfragen.  In Deutschland waren mit Jahresende ca 175.000 Lkw mit der On Board Unit (OBU) ausgestattet, geschätzte 150.000 waren jedoch noch ohne OBU unterwegs. Bedenkt man, dass das manuelle Einbuchen über Terminals pro Stunde die Abfertigung von nur wenigen Fahrzeugen erlaubt, sind Probleme nicht auszuschließen.

   Die deutsche Maut, so der Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr, Komm.Rat Harald Bollmann, wird ausschließlich für Lkws über 12 Tonnen, abhängig von der tatsächlich zurückgelegten mautpflichtigen Strecke, der Anzahl der Fahrzeugachsen und der Schadstoffklasse eines Fahrzeugs berechnet. In Unterschied dazu wird in Österreich die Maut für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen unabhängig vom Emmissionswert eingehoben, also auch für die umweltfreundlichen und für den öffentlichen Personenverkehr wichtigen Autobusse, was völlig sinnwidrig ist, betont Bollmann.

   Die deutsche Maut verteuert die Transportkosten um 10-16%, was an die Endkunden weitergegeben wird, so Bollmann. Tschechien und die Slowakei planen eine Maut einzuführen und die Schweiz erhöht ihre Maut kräftig mit 1.Jänner. Alles Faktoren, die den Kostendruck auf die Güterbeförderer weiter erhöhen. Belastend wirkt sich auch der Dieselpreis aus, der Preisindex ist letztes Jahr um knapp ein Viertel gestiegen.


 

Von wegen Mautpreller! / Ungerechtfertigte OBU-Sperre: Spediteure beklagen Zeit- und Imageverlust / Erste Probleme bei Maut / digipen maut connect nicht betroffen

   Einem Guthabenzahler, Dietrich Kuhlmann aus Hilgermissen, wurden wie vielen anderen Speditionen gestern durch Toll-Collect ohne jegliche Vorwarnung die OBU's gesperrt - wegen angeblich fehlendem Guthaben.

   Spediteur Dietrich Kuhlmann: "Zunächst konnte mir keiner bei Toll-Collect sagen, warum die OBU's gesperrt wurden. Glücklicherweise habe ich immer noch eine Alternativlösung an Bord, das digipen maut connect Buchungssystem von bendit GmbH. So konnten meine Fahrer doch noch ihre Buchungen erledigen und weiterfahren."

   Doch das Problem mit der abgeschalteten OBU ließ dem Spediteur keine Ruhe - schließlich war überall die Rede von Mautbetrug. Nach einiger Zeit in Warteschleifen der Firma Toll-Collect kam für Dietrich Kuhlmann die Gewissheit: "Auf Nachfrage wurde mir dann heute von Toll-Collect bestätigt, dass mein Guthaben ausreichend ist."

   Auch Hauke Ernst von der bendit GmbH kann dies bestätigen "Bei Dietrich Kuhlmann war definitiv ein Guthaben vorhanden - sonst hätte ja auch die Buchung mit dem Digipen über unsere Internetschnittstelle nicht funktioniert."

   Dietrich Kuhlmann wurde nun mitgeteilt, dass die OBU´s wahrscheinlich bald wieder aktiviert werden. "Ich finde es eine Unverschämtheit, ehrliche Unternehmer als Mautpreller zu bezeichnen, wenn doch in Wirklichkeit ein Systemfehler bei Toll-Collect vorliegt. Ich werde nun auf jeden Fall noch einige Maut-Kit's mit dem Digipen von bendit auf die LKW nehmen - wer weiß, was als nächstes passiert."

   Weitere Informationen zu digipen maut connect finden Sie unter www.mautconnect.de
 


 

Deutsche LKW-Maut beeinträchtigt österreichische Wirtschaft
Auch Schweiz erhöht die Maut

Verteuerte Transportkosten und neue Belastungen für die österreichische Wirtschaft befürchtet der Zentralverband Spedition und Logistik durch die Einführung der LKW-Maut in Deutschland und die Mauterhöhung in der Schweiz ab 1. Jänner 2005. Auch bei der Einführung des Systems selber werden massive Komplikationen und Verzögerungen erwartet. "Die Einführung der LKW-Maut betrifft nicht nur den direkten Handel mit Deutschland. Insgesamt werden über 60 Prozent unseres Außenhandels über Deutschland abgewickelt", gab Heidegunde Senger-Weiss, Präsidentin des Zentralverbandes Spedition und Logistik und Vorstandsvorsitzende Gebrüder Weiss GmbH http://www.weisslogistics.com , heute, Donnerstag auf einer Pressekonferenz zu bedenken.

Die Mautpflicht in Deutschland gilt für LKW ab 12 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht und ist abhängig von der Achsenzahl und der Emissionsklasse. Der durchschnittliche Mautsatz liegt bei 12,4 Cent. Die deutsche Regierung erhofft sich damit 2,8 Mrd. Euro Einnahmen. "Durch die Einführung der Maut in Deutschland rechnen wir mit Kostenerhöhungen bei Stückgut von acht Prozent und bei Teil- und Komplettladungen von acht bis 18 Prozent und die nächste Erhöhung ist schon angekündigt. Ab 2006 ist eine Erhöhung der durchschnittlichen Kilometerkosten von 12,4 Cent auf 15 Cent geplant", so Senger-Weiss.

Erschwerend kommt hinzu, dass immer noch über 500.000 On Board Units (OBU) fehlen. "Es gibt schlicht zu wenige OBUs", sagte Günther Baumgartner, Divisionsleiter der Ost-Österreich Quehenberger Logistik AG & Co KG. Die mit der Einführung der deutschen LKW-Maut betraute Toll Collect http://www.toll-collect.de hat bis zum Jahreswechsel die Auslieferung von maximal 400.000 On Board Units eingeplant. Der tatsächliche Bedarf an OBUs wird jedoch deutlich höher, nämlich auf 850.000 bis eine Mio. geschätzt. Aktuell waren im November in Deutschland 270.000 Stück ausgeliefert und davon 150.000 Stück eingebaut. In Österreich waren zu dieser Zeit 8.234 Stück ausgeliefert und davon 3.639 eingebaut. Als weiteres Problem komme hinzu, dass das technologisch sehr komplexe System seinen flächendeckenden Testlauf erst nach Einführung absolvieren wird.

Mit dem Jahreswechsel wird auch in der Schweiz die schon höchste Mautbelastung in Europa durch die LSVA (leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) um 50 bis 100 Prozent angehoben. Im Unterschied zu Deutschland und Österreich gilt in dem Nicht-EU-Land die LKW-Maut für jede Wegstrecke. Da aber kaum Transporte durch die Schweiz abgewickelt werden, betrifft die Erhöhung der LSVA fast ausschließlich den direkten Handel.


 

Mäxchen steuert LKW-Flotte
GPS-Komplettlösung WEBfleet für Unternehmen
 

max.mobil http://www.maxmobil.at steigt in das Geschäft der Flottensteuerung via GPS (Global Positioning System) ein. Mit der web-basierten Software "max.flottensteuerung" bietet der Mobilfunkbetreiber Unternehmen die Möglichkeit, ihre Fahrzeug-Flotte online zu beobachten und zu steuern. Die Kommunikation mit den Fahrern erfolgt über das GSM-Netz. Die Software beruht laut max-Aussendung auf der WEBfleet-Lösung des deutschen Anbieters Datafactory http://www.webfleet.de , der damit in den österreichischen Markt einsteigt.
 

Das Kartenmaterial umfasst neben Österreich den gesamten europäischen Raum bis zur russischen Grenze. Damit ein Fahrzeug seine Position an die Zentrale senden kann, muss es mit einem Telematik-Gerät ausgestattet sein. Abhängig von der gewünschten Anwendung sind laut max verschiedene Systeme verwendbar - vom einfachen Mobiltelefon mit GPS-Funktionalität bis hin zum Bordcomputer oder Fahrzeug-Navigationssystem.
 

"Die Ortung der einzelnen Fahrzeuge ermöglicht es den Unternehmen, etwa Leerfahrten zu vermeiden, indem Aufträge kurzfristig vergeben werden", so Michael Krammer, Leiter Marktcenter max.businesskunden. Nachrichten der Zentrale können an einzelne Fahrzeuge oder an vordefinierte Gruppen versendet werden. Die Nachrichten werden in einem eigenen Fenster am PC dargestellt und können nach Art, Zeit und Fahrzeug sortiert werden. Nach Anmeldung zur max.flottensteuerung. wird ein passwortgeschützter Zugang eingerichtet und die zur Flotte gehörenden Fahrzeuge angelegt. Zusätzlich wird das Datenverschlüsselungssystem SSL eingesetzt.
 

Über die Anzeige historischer Fahrzeugspuren kann das System auch als elektronisches Fahrtenbuch verwendet werden. Werden entsprechende Endgeräte eingesetzt, können über die max.flottensteuerung auch Daten wie Ölstand, Kühltemperatur und Fahrzeugstatus abgefragt werden.


 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:39
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