REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Tourette

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Nikotinpflaster gegen motorische Störungen
Patch soll Medikamenteneinsatz bei Tourette Syndrom minimieren
 

 Ein Nikotinpflaster soll die Wirksamkeit von Medikamenten bei den durch das Tourette Syndrom ausgelösten unkontrollierten Bewegungen verbessern. Das Pflaster wirkt laut Forschern des University of South Florida College of Medicine http://www.med.usf.edu auch bei einer um die Hälfte reduzierten Medikamentendosis. Dies sei besonders bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen wichtig.
 

Die Forscher untersuchten 70 Patienten mit einem Tourette Syndrom im Alter zwischen acht und 18 Jahren. Die Jugendlichen erhielten den herkömmlich eingesetzten Tranquilizer Haldol, der der Kontrolle der motorischen Funktion dient sowie ein Pflaster mit sieben Milligramm Nikotin. Diese Menge entspricht dem Gehalt gängiger Nikotinpflaster, die der Rauchentwöhnung dienen.
 

Nikotin wird über die Haut aufgenommen und erreicht den höchsten Gehalt im Blut nach rund drei Stunden. Nach sieben Tagen zeigte sich, dass die Schwere und Häufigkeit der charakteristischen motorischen Tics wesentlich abnahm. Bei den Tics handelt es sich um unwillkürliche, rasche, meistens plötzlich einschießende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die immer in der gleichen Weise einzeln oder serienartig auftreten können. Die Symptome beinhalten sowohl multiple motorische als auch vokale Tics (Lautäußerungen).
 

Selbst zwei Wochen nach der Entfernung der Pflaster hatten Patienten die Symptome besser unter Kontrolle. Obwohl sich keine Nikotinabhängigkeit zeigte, traten Nebenerscheinungen wie Übelkeit und Schwindel auf. "Die Nebenerscheinungen könnten die umfassende Anwendung als ergänzende Behandlung einschränken", erklärte der Studienautor und Psychiater Archie Silver. Auch die Wirkweise von Nikotin bei unwillkürlichen Bewegungen ist derzeit noch unklar. Wahrscheinlich werden laut Silver spezifische Nikotin-Rezeptoren ausgeschaltet. Die Ergebnisse wurden im Journal of Clinical Psychiaty veröffentlicht.
 

Die Studie basiert auf vorangegangenen Forschungen, die zeigten, dass die chemische Substanz Nikotin nach der Trennung von Tabak bei neuropsychiatrischen Störungen zu therapeutischen Behandlungen eingesetzt werden kann. Seit längerer Zeit beschäftigen sich Forscher mit der therapeutischen Wirkung von Nikotin. Ziel ist es, künstliche Substanzen zu entwickeln, die die Wirkung von Medikamenten ohne Nebeneffekte und Suchtpotenzial nachahmen.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:39
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE