Toshiba kämpft in
Österreich um Aufmerksamkeit
Im Notebook-Markt Österreich derzeit an siebter
Stelle
Der japanische Elektronikhersteller Toshiba
http://www.toshiba-europe.com hat diese Woche in Wien und München
seine neuen Notebookserien Tecra M2 (Business) und Satellite (Consumer)
vorgestellt (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040226014 ). Aus diesem Anlass
hat pressetext.austria den verantwortlichen Produktmanager Ulrich Jäger
und Österreich-Chef Hannes Schipany über die aktuelle Marktlage und die
Position von Toshiba befragt. Anders als in Deutschland, wo Toshiba
aktuell Nummer zwei im Gfk-Notebook-Ranking ist, kämpft der eher als
hochpreisig angesehene Elektronikhersteller in Österreich noch um mehr
Beachtung.
Toshiba Deutschland in Neuss bei Frankfurt besteht seit 18 Jahren. Seit
1995 ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Wien vertreten. Sein
Leiter, Hannes Schipany, sieht derzeit Aufwind. Im Consumerbereich gibt
es gute Steigerungen, hier werden rund 50 % der Toshiba-Notebooks
abgesetzt (vor allem über Mediamärkte). Auch im Businessbereich sei man
zuversichtlich, zuzulegen. Große Kunden sind hier etwa Uniqa,
Seibersdorf oder auch das Innenministerium. Vertrieben wird
ausschließlich über Händler wie a+d oder Data Technology. Der
Direkt-Verkauf übers Internet ist für Toshiba kein Thema.
Nach pte vorliegenden Zahlen von Dataquest hat Toshiba im vierten
Quartal 2003 rund 4.500 Notebooks verkauft, womit sich der Hersteller im
Notebook-Markt Österreich lediglich an siebter Stelle wieder findet.
Damit ordnet sich Toshiba weit hinter Branchenprimus Acer (32.000
verkaufte Notebooks) und dem zweiten Medion (12.000), aber auch hinter
IBM, Fujitsu Siemens und Gericom ein. Österreich-Chef Schipany sieht
allerdings keinen Grund für Resignation. Toshiba sei eine
Qualitätsmarke, und in einem so kleinen Markt wie Österreich könnten
sich Marktanteile mit einigen guten Deals über Nacht verschieben.
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Toshiba stellt Handheld für Europa vor
e570 mit zwei Erweiterungssteckplätzen
Toshiba steigt heute, Donnerstag, in Europa in den Handheld-Markt ein. Der
e570 mit PocketPC 2002-Betriebssystem wendet sich vor allem an den
Highend-Bereich und Unternehmenskunden. Der PDA orientiert sich weitgehend an
seinem japanischen Vorgänger 550 Genio, der bereits im Juli auf den Markt kam.
Der e570 wurde von Toshiba mit je einem Steckplatz für CompactFlash-Card II
und SD-Cards ausgestattet. Der PDA lässt sich mit entsprechenden Bluetooth-
und WLAN-Karten in Unternehmensnetzwerke einbinden. Gleichzeitig mit dem
Handheld wirft Toshiba zwei Highend-Notebooks mit auf den Markt.
"Für uns ist der e570 weniger ein Organizer als viel mehr ein Personal
Communication Assistant", so Thomas Kissel-Müller Marketingdirektor
Deutschland/Österreich für Computersysteme gegenüber pressetext.austria im
Rahmen einer Presseveranstaltung in Wien. Das 180 Gramm schwere Gerät verfügt
über einen 206 MHz StrongArm-Prozessor und 64 MB SDRAM sowie 32 MB ROM. Der
Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Punkten kann 64.000 Farben
darstellen. Der Handheld ist multimediafähig und kann MP3-Files und MPEG 4
verarbeiten. Der e570 ist ab Mitte November erhältlich und wird 10.595
Schilling (770 Euro) kosten.
Im Notebookbereich legt Toshiba besonders Wert auf Netzwerkfähigkeit. Das
Protege 4000 verfügt über integrierte WLAN- und Bluetooth-Technologie, sowie
Modem, LAN und Fast-Infrarot-Schittstelle. Das 1,7 Kilogramm schwere Notebook
kommt mit einem 750 MHz Intel Mobile Pentium III und einem 12 Zoll
Polysilizium-Display auf den Markt. Serienmäßig ist das Notebook mit einer
Slim-Select-Bay für CD- oder DVD-Laufwerke sowie Zusatzakkus und einem
Steckplatz für SD-Cards ausgestattet. Mit Zusatzakku beträgt die Betriebszeit
des Notebooks über sieben Stunden. Toshiba wird das Protege 4000 ab 54.078
Schilling (3.930 Euro) anbieten.
Auch das für den Businessbereich vorgesehene Tecra 9000 ist besonders auf
Connectivity ausgelegt. Das Notebook lässt sich je nach Kundenwunsch mit
integrierter LAN- und Bluetooth-Technologie versehen. Das Gerät verfügt je
nach Version über einen Intel Mobile Pentium III mit einer Taktfrequenz bis zu
1,2 GHz. Der Arbeitsspeicher kann bis zu 1 GB ausgebaut werden. Auch das Tecra
9000 verfügt über eine Slim-Select-Bay in die zusätzliche Laufwerke oder Akkus
eingesetzt werden können. Ein Preis für das Notebook wurde noch nicht genannt.

PDA von Toshiba
Mitte November kommt Toshibas erster Personal Digital Assistant (PDA) in den
Handel.
Wie der Notebook- und PC-Hersteller mitteilt, soll der im Juli angekündigte
"e570"
für 749 Euro angeboten werden. Der stiftbasierte e570 arbeitet mit dem
Microsoft-Betriebssystem Pocket PC 2002 und Intels 206-MHz-PDA-Prozessor "StrongARM".
Bis zu acht Sunden soll der 180 Gramm leichte PDA mit einer Akkuladung
durchhalten.
Das entspiegelte TFT-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Bildpunkten und
bis zu
64.000 Farben soll eine brillante Bildwiedergabe bei Text- und
Multimediaanwendungen
sicher stellen. Zum portablen Audio- und Video-System umfunktioniert, kann der
PDA
über Windows Media Player MP3-Files sowie MPEG4-Videodaten in hochwertiger
Qualität
abspielen.
Dank des 64 MB SDRAM Arbeitsspeichers können auch umfangreiche Pocket Word-
oder
Excel-Files sowie E-Mail Anhänge problemlos gelesen, bearbeitet und erstellt
werden.
Via USB-Adapter können Daten mit einem Notebook oder Desktop-PC in
Höchstgeschwindigkeit abgeglichen werden. Termine, Kontakte oder zu
erledigende
Aufgaben sowie Objekte aus dem Posteingang lassen sich ebenfalls einfach und
schnell
synchronisieren, verspricht Toshiba. Um eine reibungslose Kommunikation
innerhalb des
Unternehmensnetzwerkes zu gewährleisten, lässt sich der Toshiba-PDA via SD-
oder
CompactFlash-Slot über Wireless LAN (802.11b) oder Bluetooth in ein LAN (Local
Area
Network) beziehungsweise PAN (Personal Area Network) einbinden.
(toshiba/internetworld)
