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Tierschutz Seite 1

 

Verkauf von Hunde- und Katzenfellen in Österreich erlaubt

In der jüngsten Sitzung des Petitionsausschusses des Nationalrates hat sich die Mehrheit der Mitglieder gegen ein Import- und Handelsverbot von Katzen- und Hundefellen ausgesprochen. Somit ist in Österreich der Verkauf der äußerst tierquälerisch gewonnenen - meist aus den Oststaaten wie Rumänien und Bulgarien und aus Südostasien wie z.B. China, Indonesien und Philippinen importierten - Hunde- und Katzenfellen weiterhin erlaubt.

   Gerda Matias, Präsidentin des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner (IBT) und Erstunterzeichnerin der Bürgerinitiative für ein "Import- und Handelsverbot von Hunde- und Katzenfellen und von Hunde- und Katzenleder sowie von daraus hergestellten Produkten" ist über dieses Abstimmungsergebnis zutiefst enttäuscht. Gescheitert ist die Initiative an den Abgeordneten der ÖVP, der Freiheitlichen und des BZÖ, die sich gegen das Import- und Handelsverbot ausgesprochen haben. Überstimmt wurden die Grünen, die eine Zuweisung der Bürgerinitiative zur Weiterbehandlung an das auch für Tierschutz zuständige Gesundheitsministerium beantragt haben.

Keiner ist zuständig - ein klassischer Fall für den Volksanwalt, das Verfassungsgericht und den Europäischen Gerichtshof

   Jahrelang sind die Bemühungen der TierschützerInnen zur Durchsetzung des Import- und Handelsverbotes an der behaupteten Nichtzuständigkeit der Ministerien gescheitert. Zuletzt wurde auf Initiative des Petitionsausschusses der Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes zur Rate gezogen, der nicht das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aufgrund des Außenhandelsgesetzes 1995, sondern das Gesundheitsministerium aufgrund des Tierschutzgesetzes für zuständig erklärte. Trotzdem fühlt sich letzeres nicht zuständig (da das Bundestierschutzgesetz lediglich die Tötung von Hunden und Katzen zur Gewinnung von Nahrung und anderen Produkten verbietet) und tritt für Gemeinschaftsregelungen innerhalb der EU ein.

   Für Gerda Matias ist dies ein unhaltbarer Zustand, "da nicht nur die Ministerien in Österreich den Ball hin- und her spielen, selbst die EU-Kommission spielt diesen immer wieder an die Mitgliedstaaten zurück. "Ein klassicher Fall für die Höchstgerichte", bringt es Gerda Matias auf den Punkt, die sich nicht geschlagen gibt und jede mögliche Maßnahme ergreifen wird.

   Obwohl sich die EU-ParlamentarierInnen im Jahre 2003 mehrheitlich für ein Import-, Export-, Handels- und Erzeugungsverbot von Hunde- und Katzenfellen ausgesprochen haben, ist es zu keinem EU-Kommissions-Verordnungsvorschlag gekommen. Doch EU-Verbrauchschutzkommissar Byrne "ermunterte die Mitgliedstaaten, zunächst auf nationaler Ebene Importverbote zu erlassen", wie dem Bericht über die Tagung des Rates für Landwirtschaft und Fischerei vom 17.11.2003 in Brüssel zum Tagesordnungspunkt EU-Importverbot für Hunde- und Katzenfelle zu entnehmen ist.

   Die EU-Mitgliedstaaten Frankreich, Italien, Griechenland und Dänemark haben dies auch schon vollzogen. Jüngst hat die Schweiz ein Importverbot im Tierschutzgesetz gesetzlich verankert. Selbst das in den USA seit dem Jahre 2000 gültige Verbot beweist, dass das Importverbot von Hunde- und Katzenfellen sehr wohl auch eine WTO-konforme Lösung darstellen kann.

   Dies sind für die TierschützerInnen Argumente genug, die beweisen, dass sowohl bei den PolitkerInnen in Österreich als auch innerhalb der EU ganz einfach der politische Wille zu einem Verbot fehlt und lediglich die unterschiedlichsten Ausreden (Handelshemmnis, Nichtzuständigkeit) bemüht werden . "Wirklich traurig bei diesem Politikspektakel ist nur, dass dies zu Lasten eines unvorstellbaren Ausmasses von Tierleid geht, im speziellen von Haustieren, die uns besonders nahe stehen", so Gerda Matias.

Kein Herz für Tiere

   "Kein Herz für die Tiere können die ParlamentarierInnen haben, die weiterhin für den Verkauf von Hunde- und Katzenfellen sind", konstatiert Gerda Matias, zumal bekannt ist, auf welch grausame Weise die Hunde- und Katzenfelle in Ostasien gewonnen werden, wie erst jüngst wieder im ZDF gezeigt wurde.

   "In winzige Käfige quetscht man ca. zwanzig Katzen oder Hunde, man stapelt sie aufeinander wie Salatköpfe, sie zappeln und zucken, sie sind lethargisch, entkräftet, verwundet. Der Transport geht kreuz und quer durchs Land über Tausende von Kilometern ohne jeglichen Zugang für die Tiere zu Futter oder Wasser. Bis zu 8.000 Hunde und Katzen lädt man auf einen winzigen LKW. Käfige mit lebenden Tieren werden gewöhnlich beim Entladen einfach von ganz oben vom LKW 3 - 4 Meter nach unten geworfen, wobei sich ein Teil der Tiere die Beine brechen. Die Tiere wiesen offene Wunden auf. Viele der Tiere, die wir sahen, trugen noch Halsbänder", so ein Augenzeuge.

   Schon 1998 schockierte der bekannte Filmemacher Manfred Karremann mit seinen Bildern und Berichten über die Katzen- und Hundevermarktung in Fernost aufs Äußerste:
Momentaufnahme Nordchina: Ein Hund wird an einem Drahtseil aufgehängt, mit einem Messer in die Leiste gestochen. Ein minutenlanger Todeskampf beginnt. Das Fell wird schon abgezogen bevor das Tier tot ist. Er wird eigens für den Pelzexport - auch nach Österreich - getötet! In chinesischen Hundefarmen werden bevorzugt Schäferhunde gehalten - ausschließlich zur Fellgewinnung - bei minus 20 Grad, damit das Fell schön dicht wird. Sie werden sehr oft noch lebend gehäutet.

   Katzen werden in einem Käfig gehalten. Mit einer Drahtschlinge wird eine Katze herausgeangelt und stranguliert. Ihr Todeskampf dauert - vor den Augen der anderen Tiere - etwa 5 Minuten lang. Die Katzenfelle kommen aus China und den Philippinen. Das Fell wird zu Rheumadecken und Kragenbesätze verarbeitet. Aus Katzenhaut werden Trommelbespannungen hergestellt.

   Seither reissen die Berichte über die unvorstellbar tierquälerische grauenhafte Haltung und Tötung von Hunden und Katzen speziell zur Gewinnung ihrer Häute und Pelze - vor allem für den europäischen Mark - nicht ab. Jährlich sollen in Asien (China, Korea, Thailand, Philippinen, Taiwan) über 2 Millionen Hunde und Katzen wegen ihres Felles getötet und exportiert werden.

Ungenaue bis gar keine Deklaration der Produkte

   Die Produkte werden nicht eindeutig oder gar nicht deklariert. Somit weiss der Konsument/die Konsumentin in Europa beim Kauf von Produkten wie (Golf-) Handschuhen, Gürteln, Autopolsterungen, Schuhen, Stiefeln, Schischuhen, Ledermöbeln, Hundekauspielzeugen, Kragenbesätze, Verbrämungen etc. gar nicht, dass es sich hierbei um verwertete Hunden und Katzen handelt. Bei Fell- und Lederprodukten werden verschleiernde Namen, Phantasienamen oder allgemeine Bezeichnungen verwendet, wie etwa Echtpelz oder Orthopädisches Leder. Die KonsumentInnen werden bewusst in die Irre geführt oder überhaupt nicht informiert. Selbst Fachleute können bei den Produkten nicht immer genau feststellen, um welche Tierart es sich hierbei handle.

Hundefell in Filiale in München entdeckt

   Erst jüngst hat PETA eine diesbezügliche eklatante Verbrauchertäuschung aufgedeckt. In einer Filiale einer großen, bekannten Bekleidungsfirma in München-Neuperlach ließ eine Kundin einen Jacken-Fellbesatz analysieren. Das Ergebnis: Es handelt sich um Hundefell.

Verstoss gegen unsere sittliche Kultur

   "Abgesehen von den grauenhaften durch nichts zu rechtfertigenden Tierquälereien bei der Haltung und Tötung der Hunde und Katzen und der mangelhaften bis fehlenden Deklaration, für die wir uns durch den Import und Verkauf ebenso mitschuldig machen, muss respektiert werden, dass für uns Hunde und Katzen Haustiere darstellen, zu denen wir eine besonders enge, emotionelle Bindung pflegen, so dass die Verwertung von Hunden und Katzen einen eklatanten Verstoss gegen unsere sittliche Kultur darstellt", so Gerda Matias abschließend.
 


 

FP-Blind: Tierleid in Wien - Schwäne in Wiens Naturgewässern verhungern!

SP-Stadträtin Sima zuständig 

Als "beschämend" bezeichnet der freiheitliche Gemeinderat Kurth-Bodo Blind das Verhalten der Stadt und hier insbesondere der für das Jagd- und Forstwesen zuständigen Stadträtin Ulli Sima. "Dass der ORF die Wiener Bevölkerung aufrufen muss, die geschwächten Schwäne vor dem Verhungern zu bewaren, weil offensichtlich das Stadtgartenamt nicht in der Lage ist genügend Futter zur Verfügung zu stellen, treibt jedem Tierfreund die Tränen ins Gesicht".

"Stadträtin Sima soll sich das Handbuch der Stadt Wien durchlesen. Sie ist beim Tierschutz für die Entgegennahme von Meldungen sowie für die Tierschutzorgane zuständig. Sie ist auch für das Wasserrecht zuständig. Daher hat sie auch dafür zu sorgen, dass durch Eis eingeschlossene Tiere geborgen und versorgt werden", so der FP-Abgeordnete.

"Wenn die SP-Umweltstadträtin, wie in ähnlich gelagerten Fällen, wiederum der Meinung ist zwar zuständig aber nicht kompetent zu sein, möge sie die nach ihrer Meinung kompetente Stelle zu raschem Handeln auffordern. Für uns Freiheitliche ist klar, dass die Stadt Wien als Eigentümer der Gewässer auch die volle Verantwortung zu tragen hat", so Blind abschließend.


 

Godzilla bedroht Einkaufszentrum - Schwere Sicherheitsmängel im Wiener Tierschutzverein

Bedrohen nach einem Rudel Hunde auch Tiger, Leopard u. Affe die
      Autofahrer auf der A 21, Anrainer und die SCS? 

Er ist knappe zwei Meter groß, wiegt an die hundert Kilogramm und ist ein echter Ausbruchsprofis unter den Affen. Die Rede ist von Hias, dem Schimpansenmann des Wiener Tierschutzvereins in Vösendorf. In seinem etwa zwanzigjährigen Affenleben hat er rund ein Dutzend Ausbrüche geschafft. Zuletzt am 13. Mai 2004. Damals mussten ihn vierzig Polizisten mit entsicherten Waffen in Schach halten, nachdem es im WTV nicht einmal ein funktionsfähiges Betäubungsgewehr gab. Hilfe kam entsprechend zeitverzögert vom Tiergarten Schönbrunn. Vor wenigen Wochen war es einem Rudel Hunde gelungen, vom Gelände des Tierschutzvereins fast bis auf die A 21, die Wiener Außenringautobahn, zu entkommen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann Hias ihrem Beispiel folgen wird. Seiner Spezies entsprechend ist er nicht nur ziemlich intelligent. Wie die Sachschäden nach seinem letzten Ausbruch zeigen, verfügt er auch über übermenschliche Kräfte und ist haltungsbedingt überdurchschnittlich aggressiv. Durch den ständigen Personalabbau beim WTV bleibt den Tierpflegern immer weniger Zeit für ihn und seine Leidensgenossen. Beim nächste Ausbruch wird Hias dadurch möglicherweise erfolgreich entkommen. Nicht undenkbar wenn man weiß, dass Hias sich sogar schon einmal einen Schraubenzieher von einem Arbeiter "ausgeborgt" hatte, um sich damit Freiheit zu verschaffen.

   Bleibt die Frage, ob sich Kronister, der Bürgermeister von Vösendorf, oder der niederösterreichischen Landeshauptmann, Dr. Pröll, dieser latenten Gefahr bewusst ist. Nicht auszudenken was passiert, wenn Haisl & Co. ungehindert auf der Autobahn spazieren gehen. Eine Massenkarrambolage vielleicht? Etliche Verletzte und sogar Tote könnte auch sein Besuch in der SCS fordern. Tierfachleute halten Hias für eine tödliche Bedrohung und das Shopping Center in Vösendorf ist für ihn nur einen Affensprung entfernt. Wehe wenn er losgelassen!

   Mehr zu diesem Thema finden sie auf der Internetseite der Interessensgemeinschaft IG-WTV. (www.igwtv.at.tf)
 


 

Turbulenzen um den Wiener Tierschutzverein gehen weiter - Interessengemeinschaft (IG-WTV) wird jetzt aktiv

Dramatische Bilder von unglaublichen Zuständen im Wiener Tierschutzverein. Besorgte Tierschützer und betroffene Mitarbeiter (IG-WTV) klagen an und fordern den Rücktritt der Vereinsführung unter Präsidentin Loubé. Die Vorwürfe reichen von Tierquälerei über Veruntreuung von Spendengeldern und Betrug bis hin zu schweren Sicherheitsmängel. Die Folge sind Zahlungsrückstände in Millionenhöhe und ein Finanzdesaster, das die Tiere büßen müssen. Zusammenarbeit von IG-WTV mit neuer Tierschutzstiftung soll Tiere und Mitarbeiter jetzt vor Insolvenz retten.

   Schlagzeilen und Skandalberichte um den ältesten und größten Tierschutzverein Österreichs werfen die Frage auf: Was ist an den Berichten dran? Neidkampagnen und Skandaljournalismus oder skandalöser Missbrauch von Spendengeldern?

   Wie dramatisch die Situation im Wiener Tierschutzhaus tatsächlich ist, schilderte ein anonymes Schreiben an die ORF-Redaktion "Report". "Wir - Mitglieder und Angestellte - bitten Sie, sich der unfassbaren Zustände im Wiener Tierschutzverein anzunehmen." Die Recherchen der Redakteure brachten erschreckende Umstände ans Tageslicht.

   Beweisfotos und Dokumente, die eine kürzlich gegründete "Interessengemeinschaft von Mitarbeitern des Wiener Tierschutzvereins" (IG-WTV) zur Verfügung gestellt hat, erhärten die Anschuldigungen und Vorwürfe. "Tiere für Dreharbeiten vom Verein entwendet und geprügelt. ...Spendengelder für exorbitante Löhne ihrer Günstlinge verwendet...Hungernde Tiere...Betrug an der Gemeinde Wien...Tierquälerei bei Tierrettungstransporten".

   Auch das Finanzdebakel wird den Machenschaften der Präsidentin angelastet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken, dem Finanzamt und der Krankenkasse belaufen sich auf etwa Euro 700.000,-. Und das, obwohl die Finanzierungsgesellschaft des aufwendigen Neubaus in Vösendorf, die Bal Helios GmbH, die Rückzahlungsraten bis zu Beginn des heurigen Jahres ausgesetzt hatte, um dem WTV zu helfen.

   Schon beim Neubau wurden die vorveranschlagten Baukosten in Millionenhöhe überschritten, wobei ein nicht zu unterschätzender Anteil in Luxuseinrichtungen investiert wurde: Einen eigenen Aufzug bis vor ihre Bürotüre, Badezimmer, generöse Terrassen und andere luxuriöse Sonderwünsche wie z.B. einen Bodenbelag um rund 100.000,- Schilling im Zimmer der Präsidentin.

   Die Warnung der eigenen Steuer- und Rechtsberater vor einer finanziellen Überbelastung durch die Sonderwünsche der Präsidentin ignorierte sie. Den Tieren kommen diese aufwendigen und kostenintensiven Baumaßnahmen NICHT zu gute.

   Dass einiges im Wiener Tierschutzhaus faul sein muss zeigt schon das Verhalten der Geschäftsführung im Umgang mit Journalisten, Kritikern ja sogar "verdächtigen Kindern", die mit einem Fotoapparat nicht in das Tierschutzhaus gelassen werden (s. Kronebericht vom 22.11.04). Zur alljährlichen Generalversammlung waren alle Zugänge zum Tierschutzhaus durch Bodyguards hermetisch abgeriegelt. Denn die Geheimnisse hinter den Türen des Präsidentschaftstraktes mussten heuer umso strenger gehütet werden, als die Medien den Machenschaften der Vereinsführung schon unangenehm nahe auf den Fersen sind.

   Dass auch die Wiederwahl der Altpräsidentin nicht ganz mit rechten Dingen zugegangen sein soll, lassen Beobachtungen von Mitgliedern vermuten, die von einer sehr großen Gruppe atypischer junger Besucher der Generalversammlung berichten. Sie durften an der Veranstaltung teilnehmen, obwohl sie nicht Mitglieder waren. "Sie konnten den erforderlichen Zahlungsbeleg des Mitgliedsbeitrag nicht vorweisen, obwohl das nach den Statuten Voraussetzung für die Teilnahme an der Generalversammlung wäre", berichtet eine Mitarbeiterin des Vereins. "Dafür aber hatte jeder von ihnen vor Beginn der Versammlung ein eigenartiges Kuvert erhalten."

   M. Winkelhofer, ein ordentliches Mitglied des "Skandalvereins", die bei der Generalversammlung am 2. November 2004 anwesend war, spricht in einem "Gedankenprotokoll" von ungültigen Resolutionen und an stalinistische Zeiten erinnerndes Terrorverhalten von Vorstandsmitgliedern und Loubé-Sympathisanten gegenüber Kritikern und Fragenden.

   Die IG-WTV fordert daher den Vorstand des WTV zum Rücktritt auf, wie dies 2002 schon einmal geschehen ist.

   Dieser Vorstand ist dafür verantwortlich, dass die Mitarbeiter terrorisiert werden, keine fachkundige Führung haben, nach keinen unternehmensspezifischen Grundsätzen arbeiten können, ja nicht einmal ausreichende Waschmöglichkeiten haben. Sie bekommen auch keine Arbeitskleidung.

   Dieser Vorstand ist darüber hinaus dafür verantwortlich, dass in der Aufnahmestation tierquälerische Zustände herrschen, im Hundeaußengehege schwerst neurotische Hunde dahinvegetieren, der Kleintierbereich bis vor kurzem ein Tier-KZ war, schwer kranke und unbehandelte Tiere gegen Entgelt abgegeben werden, Hunde tagelang, ja sogar wochenlang in Kleinkäfigen oder an der Kette gehalten werden und bis zu hundert Katzen im Monat sterben oder eingeschläfert werden.

   "Was uns allen wirklich am Herzen liegt, dass die unerträglichen Zustände für Mensch und Tier im Wiener Tierschutzhaus möglichst bald ein Ende haben mögen und der Egotrip und die Streitereien der Chefin nicht auf dem Rücken der Tiere ausgetragen wird." erklärte ein Sprecher der Interessengemeinschaft.
 


 

Wiener Tierschutzombudsmann bestellt

Der 50jährige Tierarzt Mag. Hermann Gsandtner tritt am 1. Jänner 2005 seine Funktion als Wiener Tierschutzombudsmann an. Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer überreichte ihm am Dienstag in Anwesenheit der Stadträtinnen Mag.a. Ulli Sima und Mag.a Sonja Wehsely das offizielle Bestellungsdekret. Die Funktion war öffentlich ausgeschrieben worden.

     Gsandtner trat 1981, nach einem Studium an der Veterinärmedizinischen Universität, als Tierarzt in den Dienst der Stadt Wien. Er war zuletzt Leiter des für Tierschutz und Tierhaltung zuständigen Referats und Abteilungsleiter-Stellvertreter des Veterinäramtes (MA 60).

     Der Tierschutzombudsmann vertritt die Interessen des Tierschutzes und ist gemäß dem am 1. Jänner 2005 in Kraft tretenden bundesweiten Tierschutzgesetz weisungsfrei. Er ist für fünf Jahre bestellt.


 

Penz: Tierschutzgesetz mit vernünftigen Verordnungen komplettiert

"Die Bauern kommen mit dem neuen Bundestierschutzgesetz und den zugehörigen Verordnungen der gesellschaftlichen Erwartungshaltung der Bevölkerung entgegen", stellte heute der Präsident der Tiroler Landwirtschaftskammer und Vorsitzende des Viehausschusses in der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs, Ludwig Penz, fest. "Insbesondere die von den Tierschutzorganisationen aufgestellte Forderung nach der Verwirklichung des 'best of nine'-Prinzips wurde von den politischen Parteien in einen Arbeitsauftrag umgewandelt, der mit den nun vorliegenden Verordnungen praktikable Lösungen für die Bauern bringt. Auf Basis des geltenden EU-Rechtes und der 15a-Vereinbarungen aus 1994 wurde somit ein großer Schritt in Richtung eines österreichweit einheitlichen und modernen Tierschutzrechtes getan", so Penz.

   Das Ende Mai beschlossene Bundestierschutzgesetz mit den heute veröffentlichten Verordnungen bringt für die Landwirtschaft bei der Nutztierhaltung zusätzliche Anforderungen und Produktionsauflagen. Das Gesamtpaket ist aus Sicht der Landwirtschaft akzeptabel, da zahlreiche Forderungen für eine praxisgerechte Lösung und damit zur Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion in Österreich enthalten sind.

   "Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen werden Baumaßnahmen und Anpassungen bei Stalleinrichtungen innerhalb praktikabler und zumutbarer Übergangsfristen notwendig machen. Es muss daher kurz- und mittelfristig ein entsprechendes Maßnahmenpaket mit einem Schwerpunktprogramm in der Investitionsförderung umgesetzt werden", forderte Penz.

Umstiegsförderung für Geflügelwirtschaft wichtig

   Besonders betroffen ist die österreichische Geflügelwirtschaft durch deutlich höhere Anforderungen und damit einhergehende höhere Produktionskosten. Das Verbot der Käfighaltung von Legehennen ist ein großer Einschnitt, da fast die Hälfte der österreichischen Eier in dieser Haltungsform produziert werden. Es ist laut Penz notwendig, dass auch in Verarbeitungsprodukten wie etwa Teigwaren Eier aus alternativen Haltungsformen eingesetzt werden. Landwirtschaftsminister Josef Pröll hat bekanntlich vor kurzem den Entwurf für die Umstiegsförderung in alternative Haltungssysteme für Legehennen präsentiert.

Konsumenten können wichtigen Beitrag zum Tierschutz leisten

   "Es ist wichtig, dass Verarbeiter, Vermarkter und der Lebensmitteleinzelhandel vermehrt und konsequent auf Milch, Fleisch und Eier aus Österreich setzten. Den wichtigsten Beitrag zu einem nachhaltigen Tierschutz können die Konsumenten selbst leisten, indem sie zu den tiergerecht produzierten österreichischen Lebensmitteln greifen und nicht zu Importprodukten, die vielfach ohne Rücksicht auf irgendwelche Standards insbesondere zum Tierschutz hergestellt wurden", unterstrich Penz. Als weitere wichtige Arbeit sieht der Vorsitzende des Viehausschusses die Arbeit auf EU-Ebene, wo es in verstärkter Initiative darum gehen müsse, die Tierschutzstandards EU-weit zu harmonisieren.

Hohe Tierschutzstandards müssen auch für Importe gelten

   "Das Bundestierschutzgesetz mit den zugehörigen Verordnungen schafft nach einer längeren Zeit der Unsicherheit wieder eine verlässliche längerfristige Perspektive. Tierschutz darf aber auch nicht vor den Grenzen Österreichs Halt machen - die höheren Tierschutzstandards in Österreich dürfen nicht durch Importe aus Ländern mit weniger strengen Auflagen untergraben werden", forderte der Vorsitzende.

   Der Wunsch der Bevölkerung nach hohen Standards im Tierschutz müsse sich in der finanziellen Unterstützung für jene Betriebe niederschlagen, die auf Grund geänderter Rahmenbedingungen, wie etwa in der Legehennenhaltung, zu einer Neuausrichtung des Betriebes gezwungen sind, betonte Penz.


 

Krainer für Schaffung einer Datenbank mit Informationen über Tierversuche

Das Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen bezeichnete SPÖ-Umweltsprecher Kai Jan Krainer in seiner Rede am Freitag im Nationalrat als "einen Schritt in die richtige Richtung". Krainer sei weiters für eine Schaffung einer Datenbank, auf der Informationen über Tierversuche gesammelt werden. Diese Datenbank sei jedoch nicht nur auf europäischer Ebene, sondern auch auf nationaler zu schaffen. Dies sei wichtig, "um Erfahrung zu sammeln und um bei der Umsetzung auf europäischer Ebene mitzubestimmen". Krainer betonte die Zusammenarbeit aller Parteien beim Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen und erwarte sich von Anfang an eine Einbindung aller vier Parteien bei weiteren Adaptionen und Veränderungen der Gesetze über Tierversuche, um "den gemeinsamen Weg nicht zu verlassen".


 

Erfolgreiche Bürgerinitiative gegen Tierversuche an Menschenaffen

Am Freitag wurde der Vier-Parteien-Antrag für ein Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen vom Plenum des Nationalrates beschlossen. Gerda Matias, Präsidentin des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner (IBT) und Initiatorin der Parlamentarischen Bürgerinitiative für ein Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen ist über diesen erfolgreichen Abschluss hoch erfreut: "Mit dem gesetzlich verankerten Verbot wurde endlich ein klares und deutliches politisches Signal zur Einschränkung von Tierversuchen gesetzt." Als sehr positiv bewertet Gerda Matias auch die Einhelligkeit, mit der alle Fraktionen diese Forderung von Anfang an unterstützt haben sowie die ernsthaften Bemühungen der ParlamentarierInnen, das Verbot so rasch als möglich umzusetzen, wofür sie den politisch Verantwortlichen dankt.

   Nun hoffen die TierversuchsgegnerInnen, die gleichzeitig mit der erfolgreich abgeschlossenen Bürgerinitiative auch eine gleichlautende Petition an das Europäische Parlament eingebracht haben, dass es bald in der ganzen EU keine Experimente mehr an den Großen Menschenaffen geben wird.

   Zur Geschichte: Im September 2003 hat der Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) die Parlamentarische Bürgerinitiative für ein gesetzliches Verbot von Tierversuchen an den Großen Menschenaffen (Schimpansen, Gorillas, Orang-Utans und Bonobos) gestartet, die bei der Bevölkerung große Zustimmung fand. So konnten Anfang Februar 2004 dem Nationalratspräsidenten Univ. Prof. Dr. Andreas Khol statt der erforderlichen 500 Unterstützungserklärungen 6.040 Unterschriften vorgelegt werden.

   Ursprünglich sollte die Parlamentarische Bürgerinitiative am 15. Dezember erneut im Petitionsausschuss behandelt werden. Aber auf Initiative der Grünen haben sich schon am 2. Dezember die Mitglieder des Wissenschaftsausschuss auf einen Entschließungsantrag für ein Verbot von Experimenten an Menschenaffen geeinigt.

   Auch den weiteren Punkten des Entschließungsantrages hat das Plenum des Nationalrates am Freitag zugestimmt:
a) Verstärkte Förderung von Forschungsprojekten für Ersatzmethoden, b) auf EU-Ebene sollen Ersatzmethoden schneller anerkannt und validierte Methoden auch verbindlich eingesetzt werden, c) für den Aufbau einer EU-weiten Datenbank für Alternativen zu Tierversuchen sollen Anstrengungen unternommen werden.

   Jetzt ist Bildungsministerin Gehrer mit ihrem Ministerium gefordert, rasch eine Regierungsvorlage für eine Novelle zum Tierversuchsgesetz vorzulegen und Schritte zu setzen, um den weiteren Auftragspunkten des Parlaments nachzukommen.

   Durch diese Maßnahmen erhoffen sich sowohl TierversuchsgegnerInnen als auch PolitikerInnen eine deutliche Reduzierung der Tierversuche in Österreich, was hoffentlich auch in der Tierversuchsstatistik ihren Niederschlag finden wird.

   Dass diesen ersten, wichtigen Schritten nun weitere folgen müssen, ist für den IBT, der noch viele Schwachpunkte speziell auch im Tierversuchsgesetz ortet, eine klare Zielvorgabe. "Die nun bevorstehende Novellierung des Tierversuchsgesetzes stellt eine Chance dar, all jene Unklarheiten, die seit Bestehen des Gesetzes zutage getreten sind, zu beseitigen.

   Zum Beispiel entscheidet in Österreich der Experimentator selber, ob seine Tierversuche einer Genehmigung bedürfen oder nicht. Denn laut dem jetzigen Tierversuchsgesetz gelten nur belastende Eingriffe am Tier als Tierversuche. Wird der Eingriff allerdings als nicht belastend eingestuft, handelt es sich laut Gesetz um keinen Tierversuch. Ob es sich aber um einen belastenden Tierversuch handelt (der somit genehmigt werden muss) oder nicht, entscheidet der Experimentator allein. Dieser unhaltbare Missstand gehört dringend bereinigt."
 


 

Weinzinger warnt vor Verschlechterung des Tierschutzgesetzes

Vor "Verwässungen und Aushöhlungen des Tierschutzgesetzes" warnt heute die Tierschutzsprecherin der Grünen, Brigid Weinzinger, nachdrücklich. Morgen, Montag, sollen die schon lange überfälligen Verordnungen zum Tierschutzgesetz, welche am 1. 1. 2005 in Kraft treten sollen, von BMin Rauch-Kallat präsentiert werden.

Insbesondere in drei Bereichen drohen laut Weinzinger Aufweichungen des guten Gesetzes: Erstens dürfe das im Gesetz festgehaltene Verbot der Anbindehaltung für Rinder nicht durch einen Reigen an Ausnahmen derartig aufgeweicht werden, dass die Ausnahme zu Regel und das Gesetz selbst somit entwertet werde. Zweitens sei bei einer Ausweitung der Übergangsfristen beim Käfigverbot von Legehennen vom Jahr 2012 auf 2015 ein zentraler Erfolg des Tierschutzgesetzes massiv gefährdet. Und drittens drohen die klaren Regelungen bei der Tierquälerei entschärft zu werden. Konkret stünden hier die Zwingerhaltung von Hunden, das Abtrennen von Gliedmassen und das Kastrieren von Ferkeln ohne Betäubung plötzlich wieder zur Disposition.

"Ich warne Gesundheitsministerin Rauch-Kallat mit allem Nachdruck davor, das konstruktiv ausverhandelte und erfolgreiche Bundestierschutzgesetz über die Hintertür von Verordnungen zu verschlechtern", so Weinzinger.
 


 

Gehrer: Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen ist Vorbild in Europa UtL.: Vierparteienantrag im Wissenschaftsausschuss beschlossen

Erfreut zeigte sich Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer über den Vierparteienantrag im gestrigen Wissenschaftsausschuss zum Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen. "In Österreich werden keine Tierversuche mehr an Menschenaffen durchgeführt. Zwar sind derartige Tierversuche derzeit weder beantragt noch genehmigt, dennoch setzt Österreich mit dem ausdrücklichen Verbot hier ein Zeichen und ist Vorbild in Europa", so Gehrer, "Menschenaffen sind die dem Menschen am nächsten verwandten Tierarten. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, dass es dieses explizite Verbot gibt, damit auch künftig keine derartigen Tierversuche durchgeführt werden."

Neben dem Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen beinhaltet der Entschließungsantrag eine verstärkte Förderung von Forschungsprojekten für Ersatzmethoden zum Tierversuch und den Beschluss, dass sich Österreich für die rasche Anerkennung der bereits entwickelten und anerkannten Ersatzmethoden auf EU-Ebene einsetzen wird. Das BMBWK und alle übrigen für die Vollziehung des Tierversuchsgesetzes zuständigen Bundesministerien sind stets für die Anerkennung von bereits entwickelten und bewährten, "validierten" Ersatzmethoden eingetreten. Dies gilt im Besonderen auch für die österreichische Vertretung bei den zuständigen Behörden der EU-Kommission zur EU-Tierversuchsrichtlinie. EU und OECD arbeiten an der weiteren Anerkennung von Ersatzmethoden zum Tierversuch im Rahmen der so genannten "OECD-Test-Guidelines".

Darüber hinaus wird sich das BMBWK für den Aufbau einer EU-weiten Datenbank für Alternativen zu Tierversuchen einsetzen. In Anbetracht einer ständig zunehmenden gesamteuropäischen Verflechtung im EU-Raum macht eine nationale Datenbank kaum Sinn. Es ist deshalb richtiger, eine derartige Datenbank in einem EU-weiten Rahmen herzustellen.
 


 

ERSATZMETHODEN ZUM TIERVERSUCH SOLLEN VERSTÄRKT GEFÖRDERT WERDEN Wissenschaftsausschuss: Tierversuche an Menschenaffen verbieten

In einem gemeinsamen Entschließungsantrag an Bundesministerin Elisabeth Gehrer einigten sich heute alle vier Parlamentsparteien, Forschungsprojekte für Ersatzmethoden zum Tierversuch verstärkt zu fördern. Die Ministerin wird darüber hinaus aufgefordert, gemeinsam mit den mit der Vollziehung des Tierversuchsgesetzes betrauten Ministern eine Regierungsvorlage auszuarbeiten, wonach Tierversuche an Menschenaffen verboten sein sollen.

Grundlage für diese Initiative bildete ein Entschließungsantrag der Grünen zum selben Thema. (380/A[E])

Die Abgeordneten setzen sich auch für eine beschleunigte Anerkennung von bereits entwickelten und für die strikte Anwendung von "validierten" Ersatzmethoden zum Tierversuch auf EU-Ebene ein. Sie sprechen sich auch für den Aufbau einer EU- weiten Datenbank aus.

Die Abgeordneten Klaus Wittauer (F) und Martin Preineder (V) begrüßten die Entschließung als ein wichtiges Signal und einen richtigen Schritt, um nach neuen Ersatzmethoden zum Tierversuch zu forschen.

Auch Abgeordnete Brigid Weinzinger (G) sah den Beschluss als einen Erfolg an. Als ein ungelöstes Problem bezeichnete sie jedoch die Menschenaffen, an denen bereits Tierversuche vorgenommen worden waren und die nun einem ungewissen Schicksal in Gänserndorf entgegenblickten.

Wie Abgeordneter Kai Jan Krainer (S) bedauerte sie, dass man sich nicht einigen habe können, in Österreich eine Datenbank anzulegen, um Mehrfachversuche auszuschließen. Sie verstehe zwar datenrechtliche Probleme, meine aber, dass die von den Grünen zuletzt präsentierten Vorschläge diesen Bedenken Rechnung getragen hätten.

Bei der Abstimmung wurde der Vier-Parteien-Antrag einstimmig angenommen.


 

Fragwürdige Vorfälle beim Tatz & Co Award

Anlässlich des Welttierschutztages fand durch die ORF-Redaktion "Tatz & Co" ein Gewinnspiel statt, welches offensichtlich durch verschiedenste Falschaussagen wie Verschleierungstaktiken zu einem sehr strittigen Ergebnis führte.

Von Anbeginn an gab es viele Unklarheiten. So wurde z.B. der Publikumspreis als Internetwahl angekündigt, deren Ergebnis den Gewinner ermitteln sollte. Aufgrund angeblicher technischer Probleme haben die zwei bestplazierten Beiträge bereits gevotete Stimmen in sehr großen Ausmaßen verloren, die nicht erwähnt bzw. wiederhergestellt wurden.

Bei mehreren Interventionen gab es diverse widersprüchliche Aussagen seitens der Redaktion, welche sich kurzfristig zu einem neuen Wahlmodus - Telefonvoting zwischen den Top-Five - entschloß.

Nach mehreren eingeschriebenen Briefen an die dafür Verantwortlichen gab es ein kurzfristiges Treffen zwischen der Redaktion Tatz & Co (Frau Rettenmoser), dem verantwortlichen Vet. Med. Mag. Hübl (Tierschutzhaus - Triesterstrasse) und einem Teil der Belegschaft der Blindenorganisation Engel auf Pfoten.

Unsere Bedenken hinsichtlich der Vorgehensweise wurden mit dem Hinweis auf den "Olympischen Gedanken" abgeschmettert. Anzumerken ist, dass die Zweitplazierten nach mehreren Monaten der Teilnahme primär in Führung liegend von uns mit über 4.300 Stimmen binnen 10 Tagen überholt wurden und für die Redaktion offensichtlich ein Problem entstand.

Weiters wurden von den beiden in Führung liegenden Organisationen (1. Engel auf Pfoten, 2 HappyKids, Verein gegen Kindesmißbrauch) aufgrund des Mißtrauens, das durch die unprofessionelle Vorgehensweise der Red. entstanden ist, allen im engeren Umfeld befindlichen Personen, die beim neuen Televoting mitmachen wollten, im Vorfeld gebeten, eine Anruferstricherlliste zu führen.

Leider mussten die für uns Votenden feststellen, dass es zu schwerwiegenden technischen Pannen bei der Anrufregistrierung kam.

Durch diese peinliche Vorgangsweise der Verantwortlichen von Tatz & Co ist jedoch festzustellen, dass es bei diesem Award anlässlich des Welttierschutztages nicht um Glück bzw. persönlichen Einsatz ging, sondern um???

Der Sachspendenpreis im Wert von ATS 100.000,- wird am 4. Oktober in einer etwas fragwürdigen "geschlossenen Veranstaltung" im Tiergarten Schönbrunn durch Herrn Dr. Pechlaner übergeben, dies bedeutet, dass nur der Sieger geladen ist, obwohl uns im Vorfeld mündlich versichert wurde, dass alle Teilnehmer der Endrunde eingeladen werden und die Verleihung medial beworben wurde. Weiters wurde beim persönlichen Treffen darauf hingewiesen, dass es einen zweiten Preis (Jurypreis) gibt, der höchstwahrscheinlich Wildtieren oder Nutztieren zufallen wird.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:38
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