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Theater Akzent

 


 

 

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VP-Salcher: Theater Akzent muss in seiner derzeitigen Form erhalten bleiben

"Die kürzlich von der Arbeiterkammer Wien angekündigte Reduzierung der finanziellen Mittel für das Wiener Theater Akzent kann die ÖVP Wien nicht akzeptieren. Eine öffentlich so bedeutende Institution wie die Arbeiterkammer Wien kann sich nicht so einfach dem kulturpolitischen Auftrag entziehen. Ich sehe auch nicht ein, warum das Kulturamt der Stadt Wien einspringen soll. Das dortige Budget für den Theaterbereich ist knapp bemessen und wir bemühen uns gerade, mit der Wiener Theaterreform eine faire und ausgewogene Verteilung der Mittel zu gewährleisten. Das Theater Akzent ist bei der Subventionsvergabe innerhalb der Theaterreform nicht vorgesehen. Es kann doch nicht sein, dass alle anderen Theater ein Konzept bei der Theaterjury einreichen müssen und das Theater Akzent einfach so Gelder bekommt, nur weil die AK nicht mehr gewillt ist, zu zahlen", so der ÖVP Wien Kultursprecher, LAbg. Andreas Salcher.

Auch der ÖVP Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf ärgert sich über die Vorgangsweise der Wiener Arbeiterkammer. "Wie auch immer die finanziellen Probleme beim Theater Akzent bereinigt werden: Die Arbeiterkammer muss so schnell wie möglich einen vernünftigen Lösungsvorschlag präsentieren, der garantiert, dass das Theater in seiner derzeitigen Form erhalten bleibt und dass vor allem auch keine MitarbeiterInnen gekündigt werden. Ich fordere daher einen Gipfel zwischen Arbeiterkammer und der Stadt Wien zur schnellen Klärung des Problems", so Tschirf abschließend.
 


 

Kunst gegen Gewalt


Festival "Wiener Theaterbegegnungen"
21. bis 27. Mai 2002
Theater Akzent
1040 Wien, Theresianumgasse 18

Der Krieg in den Städten, die Gewalt auf den Straßen und hinter verschlossenen Türen innerhalb der Familie hat die Menschen auch in Europa abgestumpft und wird oft nur noch in Talkshows oder in Kurzmeldungen auf der Chronikseite thematisiert. Dabei haben noch vor einigen Jahren zig-tausende BosnierInnen, KroatInnen, SerbInnen, Kosovo-AlbanerInnen u. v. a. um das nackte Überleben kämpfen müssen, wurden verfolgt und vertrieben.

Vor diesem entsetzlichen Hintergrund hat sich mit dem Projekt "Theater ohne Grenzen" aus sechs interkulturellen und multiethnischen Theatergruppen mit etwa 100 SchauspielerInnen aus allen sieben Ländern des ehemaligen Jugoslawien eine Initiative herauskristallisiert. Ganz im Sinne von "KUNST GEGEN GEWALT" präsentiert diese Initiative die ohne nationalistische Ressentiments großartige Utopien über das friedliche, solidarische und respektvolle Neben- und Miteinander von Menschen.

Das Festival mit Gruppen aus Mazedonien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Bosnien/Herzegovina und Slowenien ist das erste seiner Art - und es ist natürlich kein Zufall, dass es ausgerechnet in Wien stattfindet, jener Metropole, die auch in schwierigsten Kriegszeiten Treffpunkt all jener war und ist, die den Dialog mit "den anderen" nicht aufgeben wollten. Jener Weltstadt also, wo das Projekt "KUNST GEGEN GEWALT" initiiert wurde, das mittlerweile zum internationalen Anliegen geworden ist. Tausende Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien haben in Österreich Schutz und Zuflucht vor Verfolgung und Vertreibung und damit eine neue Heimat gefunden und konnten sich aus eigener Kraft und mit Hilfe vieler privater und öffentlicher Organisationen eine neue Existenz aufbauen.

Im Bewußtsein ihres Schicksals öffnen sich die "Wiener Theaterbegegnungen" dem "Theaterfestival Ex-YU" und offerieren "Theater gegen Gewalt".

http://www.kunstgegengewalt.at
 


 

Jiddische Theaterwoche im Theater Akzent

Vom 16. bis 21. Oktober ist das Yiddishspiel Theater Tel Aviv unter der Leitung von Shmuel Atzmon mit zwei Stücken zu Gast im Theater Akzent (4., Theresianumg. 18). Auf dem Programm stehen "Das Herz sehnt sich nach Liedern", eine Reise durch die Liederwelt des Mordechai Gebirtig, für das Theater neu bearbeitet von Joshua Sobol am 16., 17. und 18. Oktober und "Gut Jomtev - Jiddisch", ein kabarettistischer Streifzug durch die Geschichte des Staates Israel von Shmuel Atzmon am 20. und 21. Oktober. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, Kartenreservierung unter Tel.: 50165/3306, Fax: 50165/3399, E-Mail: akzent@akwien.at

Zwtl.: Das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung

Die "Jiddische Theaterwoche" wird bereits seit mehreren Jahren vom Jüdischen Institut für Erwachsenenbildung (2., Praterstern 1) organisiert. Theatergruppen aus Israel, Kanada und Rumänien waren mit unterschiedlichen Produktionen zu Gast.

Das Jüdische Institut für Erwachsenenbildung wurde 1988 auf Initiative von Prof. Kurt Rosenkranz gegründet. Die enge Verbindung und Zusammenarbeit mit dem Verband Wiener Volksbildung hat sich von Anbeginn als äußerst positiv dargestellt. Das Jüdische Institut gilt als "Volkshochschule des besonderen Typs" und bietet schwerpunktmäßig Themenbereiche an, die sich mit jüdischer Religion, jüdischer Tradition und Lebensweise befassen. Im Programmangebot finden sich Sprachkurse für Hebräisch und Jiddisch in unterschiedlichen Stufen ebenso wie Tanzkurse für israelische Folklore oder Vortragsreihen zu historischen Fragen. Das Jüdische Institut bietet Interessierten insgesamt sechsmal pro Unterrichtsjahr die Möglichkeit, die Wiener Synagoge kostenlos zu besichtigen. Dieses Angebot wird jeweils von durchschnittlich 100 bis 150 Personen wahrgenommen, die Besucherzahlen des Jüdischen Instituts sind nicht zuletzt durch vermehrte Medienpräsenz gestiegen.
 


 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:38
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