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Theater a.d. Wien

 


 

 

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Umbesetzung in IDOMENEO, RÈ DI CRETA

Musikdirektor Seiji Ozawa, der die bevorstehende Premiere von IDOMENEO, RÈ DI CRETA im Theater an der Wien musikalisch leiten sollte, ist erkrankt und mußte die Produktion zurücklegen. Peter Schneider, der IDOMENEO an der Bayerischen Staatsoper einstudiert und bereits 1997 an der Wiener Staatsoper dirigiert hat, wird die IDOMENEO-Vorstellungen am 27., 31. Jänner und 4., 8., 12., 16. Februar 2006 sowie alle bevorstehenden Proben übernehmen. Auch der Regisseur dieser Produktion, Willy Decker ist erkrankt und mußte daher alle zukünftigen Proben absagen. Seine Assistentin Karin Voykowitsch wird die Produktion in seinem Sinne zu Ende betreuen.


 

Theater an der Wien: Idomeneo-Matinee mit Köhlmeier und Shicoff

Mit einer Idomeneo-Matinee mit Michael Köhlmeier und Neil Shicoff  wartet am Sonntag, 15. Jänner, 11 bis 13 Uhr, das Theater an der Wien auf und bietet damit einen interessanten Vormittag für Opernliebhaber und Fans von Michael Köhlmeier. Im Vorfeld der Premiere  am 27. Jänner wird der populäre Autor, bester Kenner antiker Mythen, die historischen Hintergründe der Mozart-Oper erläutern, Startenor Neil Shicoff wird mit Vertretern des Leading Teams der Produktion ebenfalls an der Veranstaltung teilnehmen. Moderator der  Matinee, die in Zusammenarbeit mit den Freunden der Wiener Staatsoper veranstaltet wird, ist Peter Dusek.

      Köhlmeier führt das Publikum kenntnisreich in die Geschichte der Atriden ein. Und er geht dabei  verschiedenen Fragen nach. Unter anderem: "Wie kommt Elektra nach Kreta?" oder "Wieso ist ihre Rivalin - die Tochter des Königs von Troja - ebenfalls auf der Insel des Idomeneo?" In einer Schlussdiskussion wird dann mit den Stargästen die aktuelle Produktion besprochen.

     Der Eintrittspreis beträgt einheitlich zehn Euro, Karten gibt es  an der Tageskassa im Theater an der Wien und im Wien Ticket Pavillon bei der Oper, beide täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

     Allgemeine Informationen:

o Theater an der Wien
  Tel.: 588 30-660
  Internet: www.theater-wien.at/
 


 

Rieder/Mailath-Pokorny zu Meldungen um das Theater an der Wien

Zur aktuellen Diskussion rund um die Vereinigten Bühnen Wien stellen Wiens Vizebürgermeister Dr. Sepp Rieder und Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny fest, "dass mit dem Beschluss für die Modernisierung des Ronachers im Wiener Gemeinderat bereits die Entscheidung gegen einen Mischbetrieb mit Oper und Musical im Theater an der Wien gefallen ist."

     Das in einem Wochenmedium zitierte Konzept stammt aus einer Zeit vor der Entscheidung für eine Renovierung des Ronachers und kann daher nicht in Zusammenhang mit der jetzt in Umsetzung befindlichen Strategie - Oper im Theater an der Wien, Musical im Raimundtheater und modernes Musiktheater im Ronacher - gesehen werden. Diese damals erstellte Denkvariante hat sich mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 23. September 2004 für die Renovierung des Ronachers erledigt.


 

Theater a.d. Wien: Vernichtendes Zechner-Gutachten zur Opernbespielung

Kathrin Zechner, Musical-Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien und damit Protagonistin der Neuordnung des Kulturkonzerns, hat dem demnächst in Kraft tretenden Modell in einem vertraulichehn Gutachten ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. Das berichtet NEWS, dem die Eckdaten des Dokuments zugespielt wurden, in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Zechner selbst will die Causa unter Verweis auf die Vertraulichkeit des Dokuments nicht kommentieren.

   Das vor zwei Jahren erstellte Gutachten thematisiert alle Probleme, die sich nun offenbaren: Intendant Roland Geyer, der das ab 2006 Musical-freie Theater an der Wien mit Opern bespielen soll, gab für das Mozart-Jahr eine Ausnutzung von nur 86 Abenden (unter ihnen 65 szenische) bekannt, was zu heftigen Reaktionen führte.

   In einer präzisen Kosten-Nutzen-Rechnung thematisierte Zechner die hohen Kosten der Opern-Umwidmung, die eine geringe Bespielung zur Folge haben müssten, und die Gefahr drohenden Publikumsmangels in Direktkonkurrenz zur 300 Mal im Jahr geöffneten Staatsoper.

   Als Alternativkonzept empfiehlt Zechner, so NEWS, das Theater an der Wien als  "Festivalhaus" zu führen: Nach dem Vorbild des Mozart-Jahrs solle es alle drei bis vier Jahre für die klassische Bespielung reserviert und mit einem  Schwerpunkt versehen werden (etwa Händel im Jahr 2009). Mehr sei seriöserweise nicht finanzierbar. In diesen Jahren müsse man mindestens 150 Abende erreichen. Diese Festivals sollten in Zusammenarbeit mit der Staatsoper oder den Festwochen disponiert werden. So könne man das Repertoire der Staatsoper ergänzen statt konkurrenzieren.

   In den Jahren dazwischen solle der derzeitige Mischbetrieb zwischen Musical und  Oper erhalten bleiben, erweitert durch einen Mozart-Schwerpunkt im September. Erst im Fall exzessiven Publikumszuspruchs sei an die Erweiterung des Opern-Anteils zu denken.

   Derweil kündigen die Kultursprecher aller drei Oppositionsparteien in NEWS an, das von der SP-Mehrheit beschlossene , insbesondere den Ausbau des Ronacher zum Musical-Haus, im Koalitionsfall zu verhindern. Marie Ringler von den Grünen: "Dafür ist zuwenig Geld da, so dass wieder das Kulturbudget belastet wird. Ich halte sowohl den Umbau als auch die Opernbespielung für falsch. Beide sind zentrale Punkte für eine Koalition." Andreas Salcher (ÖVP): "Der Umbau wird sofort gestoppt, wenn wir in der Koalition sind." Auch Heidemarie Unterreiner von der FPÖ will den Umbau verhindern. Wiens Vizebürgermeister Sepp Rieder (SP) verweist auf den Gemeinderatsbeschluss, wünscht aber nach dem Mozart-Jahr eine deutliche Steigerung der Vorstellungszahl.

   Im übrigen erinnert sich Rieder an die Konvulsionen um den Bau des Wiener AKH: "Die Politiker, die damals am lautesten nach dem Abbruch der Bauarbeiten gerufen haben, standen bei der Eröffnung in der ersten Reihe."
 


 

Auftakt zum Mozartjahr im Theater an der Wien

Neupositionierung als innovatives Opernhaus 

In einem Mediengespräch heute, Mittwoch, wurde das Programm des Theaters an der Wien im Mozartjahr 2006 präsentiert, das insgesamt 12 Produktionen, teils bekannte, teils weniger gespielte Werke Mozarts, sowie zwei Werke des 20. und 21. Jahrhunderts umfasst. Das Mozartjahr gilt als Auftakt für die Neupositionierung des Theaters an der Wien als Opernhaus. Das unterstrich auch Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, der auf das große Engagement der Stadt Wien, auch in finanzieller Hinsicht für diese "Vision, die nun Wirklichkeit werde", verwies. Die Stadt stärke damit ihre Position als europäische Kulturmetropole. Das Mozart-Jahr sei ein schöner Anlass für den Neubeginn im Theater an der Wien, das in Zukunft mit einem Spielplan von der Barockoper über Klassik und Raritäten bis hin zur Moderne einen essentiellen Beitrag zum Musiktheaterleben in Wien leisten solle. Wichtig sei ihm auch die Einbeziehung der Wiener Symphoniker, die wie das Radio Symphonie Orchester im Theater an der Wien spielen werden. Auch Intendant DI Roland Geyer verwies auf den "Schritt in eine neue Epoche" mit dem Mozartjahr, Festwochen-Musikdirektor Stéphane Lissner betonte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen kulturellen Institutionen im Mozartjahr, Mozartjahr-Intendant Dr. Peter Marboe unterstrich die Notwendigkeit der zeitgenössischen künstlerischen Auseinandersetzung mit Mozart.

Theater an der Wien als Bereicherung der Wiener Opernlandschaft

      Mit einem Inaugurationskonzert am 8. Jänner 2006 wird das neue ganzjährige Opernhaus der Stadt Wien glanzvoll mit Stars wie Plácido Domingo und Julian Rachlin eröffnet. Anlässlich des 250. Geburtstag des Komponisten am 27. Jänner 2006 wird Mozarts musikalisch epochale Oper Idomeneo von der Wiener Staatsoper in Koproduktion mit dem Theater an der Wien zur Premiere gebracht.

     Das Theater an der Wien wird eine Bereicherung der Wiener Opernlandschaft darstellen und Wiens Ruf als Kultur- und Musikmetropole untermauern. Geplant ist ein innovatives Opernhaus, das das Kulturangebot in Wien um ausgesuchte Preziosen der Opernwelt und des Musiktheaters erweitern und einen wichtigen Beitrag zur Aktualisierung des Themas Oper beitragen wird. Als ganzjähriges Opernhaus wird das Theater an der Wien künftig sein Publikum durch die hervorragende Akustik und das authentische, intime Ambiente beeindrucken.

Exemplarische Mozart-Aufführungen

     Mozarts "unsterbliche Musik" exemplarisch zu präsentieren hat sich das Theater an der Wien für das Jahr 2006 zur Aufgabe gestellt. Auch die Wiener Staatsoper, die Wiener Festwochen und die Festivals OsterKlang und KlangBogen werden dazu wichtige Beiträge liefern.

     Echte Kostbarkeiten werden für musikalischen Höchstgenuss sorgen, so wird Dirigent Nikolaus Harnoncourt einerseits die Wiener Festwochen 2005-Produktion "Lucio Silla" erneut im Theater an der Wien dirigieren, andererseits mit der "Schuldigkeit des ersten Gebots" zum ersten Mal dieses Werk Mozarts szenisch präsentieren.

     Mit "Idomeneo", "La Clemenza di Tito", "Zauberflöte", "Così fan tutte" und "Don Giovanni" - ihm wird mit der musikalischen Tragikkomödie "Flammen" von Erwin Schulhoff ein Werk des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt -, werden fünf der Hauptopern Mozarts als Neuproduktionen gezeigt - in außergewöhnlichen Inszenierungen von Willy Decker, Christof Loy, Krystian Lupa, Patrice Chéreau und Keith Warner. Das von John Neumeier choreographierte "Requiem" wird in musikalischer Neueinstudierung in Wien zu sehen sein. Als zeitgenössischer Beitrag steht die Uraufführung "Odio Mozart / I hate Mozart" mit Musik von Bernhard Lang, Libretto von Michael Sturminger auf dem Programm.

     Mit Bertrand de Billy, Paolo Carignagni, Daniel Harding, Fabio Luisi und Seiji Ozawa garantieren erstrangige Maestri für anspruchsvolle musikalische Darbietungen.

     Darüber hinaus geben Weltstars wie Sir Simon Rattle, Gidon Kremer, Thomas Hampson, Rudolf Buchbinder und andere in rund 20 Konzerten einen Querschnitt durch das instrumentale Gesamtwerk Wolfgang Amadeus Mozarts.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:38
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