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Temelin

 


 

 

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Gallup-Umfrage in NEWS: 58 Prozent weiter gegen Temelin-Veto

Utl.: 74 Prozent für Neuverhandlungen, 65 Prozent gegen
Volksabstimmung
- Temelin-Gewinner Haider, Temelin-Verlierer Gusenbauer
Vorausmeldung zu NEWS 4/02 v. 24.01.2002=

In der jüngsten NEWS-Gallup-Umfrage, die unmittelbar nach Vorliegen des Ergebnisses des Temelin-Volksbegehrens diesen Dienstag durchgeführt wurde, spricht sich mit 58 Prozent eine deutliche Mehrheit der Österreicher gegen ein Österreich-Veto in Sachen Temelin aus. Nur 37 Prozent würden bei einer Volkabstimmung dafür votieren, den Beitritt Tschechiens zur EU wegen des grenznahen Atomkraftwerks zu blockieren.

Auf die Frage, was jetzt mit dem Volksbegehren passieren soll, plädieren

+ 74 Prozent für Neuverhandlungen mit Tschechien über das Grenz-AKW

+ 28 Prozent für eine Vollksabstimmung über Temelin und
+ 25 Prozent für einen Bruch der Koalition wegen der Veto-Frage..

Auf die Frage, welcher Politiker vom Temelin-Volksbegehren profitiert, antworten die Befragten so:

+ 34 Prozent sehen FP-Altobmann Haider als Gewinner
+ 23 Prozent glauben, daß FP-Vizekanzlerin Riess-Passer profitiert
hat,
22 Prozent sehen als Verlierer des Veto-Volksbegehrens

Eindeutig als Verlierer des Temelin-Votums sehen

+ 39 Prozent SP-Chef Alfred Gusenbauer
+ 37 Prozent VP-Kanzler Wolfgang Schüssel und
+ 31 Prozent Grünen-Chef Alexander van der Bellen.
 

KURIER-KOMMENTAR: Tarnen und Täuschen

Auch wenn die Parlamentsparteien höchst unterschiedliche Positionen zum FPÖ-Volksbegehren, dessen Inhalt (Veto gegen Tschechiens EU-Beitritt) und Ergebnis haben - in einem sind sich die Interpretationen durchaus ähnlich: Man streut den Wählern Sand in die Augen. Aus wahltaktischen Überlegungen werden Szenarien entwickelt und Forderungen aufgestellt, die nichts mit der europäischen Wirklichkeit zu tun haben.

Die SPÖ tut so, als ob es eine EU-weite Bewegung zum Ausstieg aus der Atomenergie gäbe. Das ist falsch. In Europa ist das kein vorrangiges Thema.

ÖVP und Grüne tun so, als könnte man von einer neuen Regierung in Prag ernsthafte Gespräche über die "Null-Variante" (Stilllegung von Temelin, Ausstiegsszenario) erwarten. Auch das ist falsch. Es gibt keine Aussage eines tschechischen Politikers, aus der man ein solches Szenario ableiten könnte.

Tschechien hat 2,9 Milliarden - in Temelin gesteckt. Dank FPÖ ist das AKW für Tschechien ein nationales Prestigeobjekt. Warum sollte Prag mit Österreich nachverhandeln - zumal 14 andere EU-Staaten und die Kommission kein Problem mit Temelin haben? Es gibt nur ein Szenario (hier hat Grünen-Chef Van der Bellen recht), das zu einer Schließung von Temelin führen kann: Tschechien wird EU-Mitglied, und es stellt sich heraus dass das AKW ohne Subventionen unprofitabel ist.

Aber die FPÖ tut weiter so, als ließe sich Temelin mit der Vetodrohung verhindern. Wobei auffällt, dass sowohl Vizekanzlerin Riess-Passer als auch Altparteichef Haider das Wort "Veto" plötzlich viel schwerer über die Lippen kommt als vor dem Schlusspfiff des Volksbegehrens. Sie wissen - auch wenn sie es nie zugeben würden -, dass es ein Veto gegen den EU-Beitritt Tschechiens nicht geben wird. Kanzler Schüssel hat klargestellt: Mit ihm nie. Die FPÖ könnte höchstens die Koalition verlassen, aber keinesfalls einen Veto-Beschluss herbeiführen.

Das Tarnen und Täuschen geht also auch nach Abschluss des FPÖ-Volksbegehrens weiter. Aber die große Bruchlinie, die durch die politische Landschaft und mitten durch die Koalition geht, lässt sich nicht mehr schönreden: Die FPÖ versteht sich (entgegen dem von ihr unterschriebenen Koalitionspakt) als Anwältin der EU-Skeptiker und Erweiterungsgegner; am anderen Ende des Spektrums steht die ÖVP mit einer klaren pro-europäischen Haltung; dazwischen die verwaschene SPÖ und die Grünen, die von Van der Bellen immer mehr auf Europakurs gebracht werden. Für die Koalition bedeutet das permanente Spannung. Das ist das Problem für Schüssel und Riess-Passer. Der nächste Konflikt rund um die Benes-Dekrete zeichnet sich bereits ab. Aber solange die vehementesten EU-Gegner in der Regierung sitzen, garantiert das noch immer eine gewisse Stabilität. Die FPÖ in Opposition würde vermutlich noch aggressiver gegen Tschechien und die gesamte EU-Erweiterung mobilisieren.
 

"Sodbrennen bei politischen Gourmets" - von Engelbert Washietl

Jetzt erst recht: Diese drei Worte verbalisieren die störrische Komponente des österreichischen Nationalcharakters. Die alpine Sturheit ist eine politische Realität, mit der man rechnen muss. Sie hat 1986 geholfen, eine Waldheim-Krise auszulösen, danach aber auch, sie zu überstehen. Im Jahr 2000 bewahrte ihr Chitinpanzer die österreichische Seele vor grösseren Schäden durch das Sanktionen-Spektakel von verwirrten Spitzenpolitikern aus 14 EU-Staaten. Die Jetzt-erst-recht-Mentalität zerbröselte bisher jede denkbare Parlamentsmehrheit, die zur Abschaffung des Neutralitätsartikels der Bundesverfassung nötig wäre. Und - sie lässt sich hervorragend manipulieren.

Wie sehr, zeigt sich jetzt im Fall Temelin. Zwar ist die Sicherheit des tschechischen Atomkraftwerks überhaupt erstmals formell zum gemeinsamen EU-Anliegen gemacht worden, aber es könnte sein, dass Österreich den schönen Plan durchkreuzt: eine Kompetenz hat Brüssel natürlich nur für EU-Mitglieder, im Volksbegehren ist aber die ultimative Aussperrung Tschechiens eingebaut.

Mit dem Zulauf zum FP-Volksbegehren droht einzutreten, wovor zahlreiche und sehr prominente Wirtschaftsführer warnten. Die tschechisch-österreichischen Beziehungen werden vergiftet, ein natürlicher Wirtschaftsraum beschädigt, über dem Termin der Osterweiterung hängt ein Fragezeichen.

Offenbar haben schwarze Landeshauptmänner wie Erwin Pröll in Niederösterreich, vor allem aber Josef Pühringer in Oberösterreich geglaubt, sie könnten Emotionen, die sie schüren, bei Bedarf zurück rufen. Oder es dürfe die Volksseele lediglich durch lizenzierte Haubenköche wie Pühringer aufgekocht werden, nicht aber von denen, die mit ihren Würstelbuden dort stehen, wo das Volk zahlreicher ist und lieber in knoblauchduftende Langos beisst als in die von der oberösterreichischen Regierung servierten "Rechtsmittel" gegen Temelin. Ein Jörg Haider und neuerdings sogar der tschechische Ministerpräsident Milos Zeman kochen halt deftiger.

Was jetzt? Politik machen heisst auch führen. Und diejenigen, die sich in hohe Ämter wählen liessen, müssen jetzt eines verhindern:
dass innerhalb weniger Wochen wieder halb Europa mit Fingern auf Österreich zeigt - und dabei zum zweiten Mal übersieht, wie es mit der Europa- und Demokratie-Reife in anderen Staaten, beispielsweise Italien, steht.
 

Temelin-Volksbegehren: Dialog gegen Demagogie Personenkomitee "Stimmen für Europa" fordert neue politische Initiative

"Jetzt ist endgültig bewiesen, dass es bei diesem Volksbegehren nicht um Temelin, sondern um die politische Ausbeutung tief sitzender Feindschaftsgefühle geht, deren Überwindung ein Hauptziel der europäischen Integration ist." Zu diesem Schluss kommt man in der überparteilichen Personeninitiative "Stimmen für Europa - Veto, nein danke", die von Anbeginn gegen dieses Volksbegehren Stellung bezogen hat.

Nach dem jüngsten verbalen Schlagabtausch zwischen dem tschechischen Ministerpräsidenten Milos Zeman und dem Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider müsse man umso mehr bedauern, dass eine ernste Frage der Energiepolitik zum Spielball parteipolitischer Interessen und künstlich aufgeheizter Emotionen geworden ist. Mit Vorwürfen wie "Postfaschist" und "Postkommunist" würde jede sinnvolle Lösung des Sachproblems Kernenergie verbaut. Genau das hat die Initiative "Stimmen für Europa - Veto, nein danke!" immer befürchtet und davor gewarnt.

"Mehr denn je ist jetzt eine Rückkehr aller vernünftigen Kräfte zu einem aufrichtigen und sachlichen Dialog notwendig," wird in der Presseerklärung gefordert. "Den Ausritten unbeherrschter Demagogen muss rasch eine neue politische Initiative des guten Willens von österreichischer und von tschechischer Seite entgegengesetzt werden."
 

AKW TEMELIN WIRD DURCH VETOPOLITIK GEGEN TSCHECHIEN NICHT SICHERER Nationalratspräsident Fischer über VfGH, Temelin und den Nahen Osten

Aus Anlass der Äußerungen des Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider gegenüber dem Verfassungsgerichtshof und dessen Präsidenten Ludwig Adamovich legte Nationalratspräsident Heinz Fischer in seinem heutigen Pressegespräch ein uneingeschränktes Bekenntnis zum Verfassungsgerichtshof, zur Verfassungsgerichtsbarkeit und zu den im VfGH tätigen Richtern "in ihrer Gesamtheit" ab. Heinz Fischer erinnerte sowohl daran, dass der VfGH eine unverzichtbare Einrichtung darstelle, die an den Beginn unserer Bundesverfassung zurückreiche, als auch an das Alarmsignal, das die Ausschaltung des VfGH in der kritischen Phase der Ersten Republik dargestellt habe.

Für unproblematisch hielt Fischer die kritische Analyse von VfGH- Erkenntnissen, deutlich in die Schranken zu weisen sei es aber, wenn ein Urteil verächtlich gemacht, der VfGH-Präsident bezichtigt werde, er habe sich unwürdig verhalten und zugleich ankündigt werde, ein Erkenntnis ignorieren zu wollen. "Das disqualifiziert jenen, der sich solche Entgleisungen leistet", hielt der Nationalratspräsident fest.

Die mit Ende des Jahres aus Altersgründen notwendig werdenden Nachbesetzungen zweier Sitze im VfGH sind für den Nationalratspräsidenten kein Anlass, den Bestellmodus für Verfassungsrichter zu ändern. Die diesbezüglichen österreichischen Bestimmungen, die eine gemischte Bestellung durch Bundespräsident, Nationalrat und Bundesrat vorsehen, entsprächen gutem europäischem Standard, hielt der Nationalratspräsident auf die Frage eines Journalisten fest und fügte hinzu: "Die 14 Verfassungsrichter sind höchstqualifizierte Persönlichkeiten. Ich möchte, dass dieser Standard beibehalten wird und nur höchstqualifizierte Personen in den Verfassungsgerichtshof kommen". Gewährleistet werde dies durch die Bereitschaft zur Objektivität bei der Handhabung der an sich guten Bestimmungen. Konkret empfahl der Nationalratspräsident die Instrumente Ausschreibung und Hearing, die einen transparente Entscheidungsfindung gewährleisten.

Was Fischer im Zusammenhang mit dem Verfassungsgerichtshof aufrechterhielt, war der Vorschlag, die in anderen Ländern bewährte "dissenting opinion" einzuführen, das heißt, die Möglichkeit zu schaffen, dass Verfassungsrichter, die bei Entscheidungen in der Minderheit bleiben, ihre Auffassung veröffentlichen können.

Hinsichtlich der zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten liege nun ein Erkenntnis vor, der VfGH habe auch eine Frist gesetzt. Das Problem sollte daher auf Basis der Bundesverfassung, des Staatsvertrages und des VfGH-Erkenntnisses mit möglichst breitem Konsens gelöst werden, sagte Fischer abschließend zu diesem Thema.

Das Anti-Temelin-Volksbegehren, das von drei freiheitlichen Landesparteiobmännern präsentiert wurde und rechtlich vertreten werde "und daher als FPÖ-Volksbegehren bezeichnet werden kann", ziele darauf ab, in der Bundesverfassung festzuschreiben, dass ein EU- Beitritt Tschechiens solange zu verhindern und per Veto zu beeinspruchen sei, solange das AKW Temelin nicht stillgelegt werde. Demgegenüber gab Nationalratspräsident Fischer seine Sorge zu erkennen, dass Temelin nicht sicherer werde, wenn man Tschechien dran hindere, der EU beizutreten. Außerdem werde ein europaweiter Ausstieg aus der Kernkraft nicht erleichtert, wenn Österreich die vom Volksbegehren vorgeschlagene Position einnehme. Fischer gab zu bedenken, dass in Europa 100 AKW in Betrieb seien und man angesichts Temelins nicht vergessen sollte, dass es notwendig sei, im Kampf gegen AKW möglichst viele europäische Verbündete zu gewinnen. Wer an die Zukunft seiner Kinder denke, trete für ein Europa des Friedens und der Stabilität sowie dafür ein, das Thema Sicherheit europaweit, umfassend und in Zusammenarbeit mit allen Betroffenen in Angriff zu nehmen. "Temelin wird nicht sicherer, wenn man Österreich per Verfassungsgesetz zu einer Vetopolitik gegen die Tschechische Republik zwingen will", sagte Fischer.

Am Beginn seines Einleitungsstatements war der Nationalratspräsident auf die "besorgniserregend stark ansteigende Arbeitslosigkeit" eingegangen und hatte sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass die Warnungen vieler Parlamentarier und Experten lange nicht ernst genommen worden seien und man statt systematischer und längerfristiger Maßnahmen jetzt kurzfristige Feuerwehraktionen setzen müsse.

Zudem informierte Nationalratspräsident Heinz Fischer die Medienvertreter über seinen kürzlich absolvierten Besuch in Israel und in den palästinensischen Gebieten. Er sei als erster österreichischer Politiker seit der letzten Regierungsbildung vom israelischen Staatspräsidenten empfangen worden, sagte Fischer und brachte seine Freude über den freundlichen und interessierten Empfang, den man ihm bereitet hatte, zum Ausdruck. Die bilateralen Beziehungen entwickeln sich laut Fischer "in kleinen Schritten in eine positive Richtung".

Weniger optimistisch beschrieb der Nationalratspräsident die Situation zwischen Israel und den Palästinensern. Man habe sich von den Hoffnungen und Erwartungen des Osloer Friedensprozesses entfernt, das gegenseitige Misstrauen sei größer geworden. "Ein verhängnisvoller Kreislauf von Terroranschlägen und Vergeltungsmaßnahmen", die auf beiden Seiten unschuldige Opfer fordern, zerstöre das Vertrauen und mache die Situation immer schwieriger, lautete die Einschätzung des Nationalratspräsidenten, der zugleich ein wachsendes Maß an Übereinstimmung zwischen den diesbezüglichen Positionen der USA und der EU registrierte.

Fischer: "FPÖ-Volksbegehren macht Temelin nicht sicherer"

ablehnende Haltung zum FPÖ-Volksbegehren gegen Temelin deponierte heute der stv. SPÖ-Vorsitzende, Nationalratspräsident Heinz Fischer in einer Pressekonferenz. Das Volksbegehren könne man auch angesichts dessen, dass drei FPÖ-Landesobmänner das Begehren formuliert und eingebracht haben "mit Fug und Recht" als FPÖ-Volksbegehren bezeichnen. Es ziele darauf ab, den Beitritt Tschechiens zu verhindern, solange das Akw Temelin nicht stillgelegt wird. Das Akw werde allerdings nicht sicherer, wenn man Tschechien am EU-Beitritt hindert, sagte Fischer. ****

"Der Kampf um Sicherheit auf diesem Gebiet kann nur europaweit sinnvoll geführt werden, und nicht durch Isolation des Beitrittswerbers Tschechien", so Fischer. Auch der Kampf um einen europaweiten Atomausstieg werde durch ein Veto gegen Tschechien nicht leichter; die beste Strategie sei, möglichst viele Verbündete zu finden. "Wer an die Zukunft seiner Kinder denkt, muss dafür eintreten, dass eine möglichst große Friedenszone entsteht und das Thema Sicherheit auf Europaebene behandelt wird."

Angesprochen auf einige SPÖ-Bürgermeister, die angekündigt haben, das Volksbegehren zu unterschreiben, sagte Fischer, dass seine und auch die Haltung des SPÖ-Vorsitzenden klar sei. Wenn ein SPÖ-Mitglied das Volksbegehren anders beurteile und unterschreiben wolle, dann gebe es "sicher keine Sanktionen", so Fischer.

- NEWS-Umfrage zum Temelin-Volksbegehren: 44 Prozent kündigen

an, daran teilzunehmen.
- 59 Prozent sind der Meinung: Temelin ist nur nach Schließung
sicher, EU-Sicherheitsauflagen reichen nicht aus.
- Allerdings: Deutliche Mehrheit glaubt nicht, dass erfolgreiches
Volksbegehren Stilllegung Temelins bewirken würde. Utl.: 4. Vorausmeldung zu NEWS 2/02 v. 11.1.2002 =

Laut einer in der morgigen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS veröffentlichten Umfrage geben 44 Prozent der Österreicher an, an dem am kommenden Montag startetenden Anti-Temelin-Volksbegehren teilzunehmen. Gallup-Chef Prof. Fritz Karmasin, der die Umfrage für NEWS durchführte: "Üblicherweise gehen ungefähr die Hälfte derer, die ihre Teilnahme ankündigen, tatsächlich hin. Das würde in diesem Fall rund eine Million bedeuten und das wäre beachtlich." Damit hätte das von der FPÖ initiierte Volksbegehren die Chance, zu den drei bisher erfolgreichsten Volksbegehren zu zählen. Fast 1,4 Millionen Österreicher hatten 1982 gegen das Konferenzzentrum unterschrieben, mehr als 1,2 Millionen 1997 gegen Gentechnik.

Allerdings: eine Mehrheit der Befragten glaubt nicht, dass ein erfolgreiches Volksbegehren Eindruck auf Tschechien machen würde. 71 Prozent der Befragten glauben, dass das AKW auch nach einem überzeugenden Votum nicht stillgelegt wird.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:37
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