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Taipeh wird zu riesigem Hotspot
Netzwerk mit 10.000 Access Points

Die taiwanesische Hauptstadt Taipeh soll zu einem einzigen riesigen Hotspot werden, an dem der drahtlose Zugang zum Internet für praktisch die gesamte Bevölkerung von jedem Ort aus möglich wird. Wie das asiatische IT-Portal DigiTimes berichtet, wurde ein entsprechender Vertrag zwischen Qware Systems & Services http://www.qware.net und der taiwanesischen Stadtverwaltung unterschrieben. Im Endausbau soll das WiFly genannte System über 10.000 Access Points verfügen. Qware erhofft sich für WiFly bis Jahresende rund 200.000 Kunden.

Ende des nächsten Jahres sollen bereits eine Mio. Taiwanesen zu den Usern von WiFly gehören, schreibt DigiTimes. In der ersten Ausbaustufe soll WiFly eine Fläche mit rund 20 Prozent der Einwohnerschaft von Taipeh City abdecken. In der zweiten Ausbaustufe soll die Abdeckungsrate 50 Prozent und im Endausbau, der für Dezember des laufenden Jahres angepeilt ist, 90 Prozent betragen, sagte Qware-Chef Chun-nan Kuo. Zum Start gibt es bereits 10.000 registrierte User, die den Dienst bis Ende April kostenlos nutzen können.

Taiwan ist nicht die einzige Metropole, die ein derart umfangreiches WLAN (Wireless LAN)-Projekt auf die Beine stellen will. Vorigen Herbst hatte die US-Millionen-Metropole Philadelphia ein ehrgeiziges Projekt angekündigt, mit dem allen 1,6 Mio. Einwohnern der Stadt ein drahtloser Zugang zum Internet ermöglicht werden soll. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=040902013


 

Taiwans Notebookhersteller kämpfen um Aufträge
Produzenten opfern Margen für höheres Liefervolumen

Unter den taiwanesischen Notebookherstellern, die für den Großteil der weltweiten Produktion verantwortlich zeichnen, ist ein harter Konkurrenzkampf ausgebrochen. Um an Großaufträge der internationalen Konzerne zu kommen, schrecken die Hersteller offenbar nicht davor zurück, ihre Margen zu opfern und sich bei den Preisen gegenseitig zu unterbieten, berichtet das asiatische IT-Portal DigiTimes. So hat etwa Compal http://www.compal.com einen Großauftrag von HP an den Rivalen Quanta Computer http://www.quantatw.com/e_default.htm verloren, das einen geringeren Verkaufspreis akzeptierte, um seine Lieferziele für das laufende Jahr erreichen zu können.

Taiwans Notebook-Industrie, die sich zum größten Teil der Auftragsherstellung widmet, ist in den vergangenen Jahren rapide gewachsen und wird laut den taiwanesischen Marktforschern des Market Intelligence Center (MIC) 2005 um weitere 21 Prozent zulegen. Taiwans Hersteller zeichnen mittlerweile für mehr als 70 Prozent der weltweiten Notebook-Produktion verantwortlich. Die meisten Produzenten setzen dabei auf eine massive Erhöhung ihrer Kapazitäten durch neue Werke in China (pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=040714041 ).

Dagegen sind die durchschnittlichen Verkaufspreise seit Jahren im Fallen begriffen und stürzten von rund 1.066 Dollar im Jahr 2000 auf 650 Dollar im vergangenen Jahr ab. Mit den Preisen fielen auch die Margen. Mittlerweile verzeichnen nur noch drei der 15 taiwanesischen Hersteller Bruttomargen von mehr als sechs Prozent. Erst im vergangenen Jahr hat sich mit Foxconn außerdem ein weiterer Player auf dem Markt etabliert. Foxconn wird laut DigiTimes unter anderem für Sony, Acer und Lenovo produzieren. Für 2005 rechnet MIC weltweit mit 54,9 Mio. verkauften Notebooks.


 

Cargo-Förderanlage für Airport in Taiwan
Siemens errichtet vollautomatische Logistiklösung

Der Siemens-Bereich Logistics and Assembly Systems (L&A) http://www.logistics-assembly.siemens.com wird am Chiang Kai Shek (CKS) International Airport in Taiwan eine neue Cargo-Förderanlage errichten. Die vollautomatische Anlage umfasst eine Gesamtfläche von 35.000 m2 und besteht aus drei ETVs (Elevated Transfer Vehicle), die für eine Lagerkapazität von 756 ULDs (Unit Load Device) ausgelegt sind.

15 Arbeitsstationen für den Produktivbereich des Terminals und vier automatische Regalbediengeräte, die in zwei Gassen angeordnet sind, bieten 2.400 Lagerplätze für Boxen zur Beförderung von Massengütern. Die Logistikdrehscheibe hat eine Jahreskapazität von 500.000 Tonnen und wird von Siemens als Generalunternehmer realisiert und von Far Glory Air Cargo Park betrieben. Laut Siemens ermöglicht das modulare Konzept eine Erweiterung auf ein Frachtaufkommen von einer Mio. Jahrestonnen.

Mithilfe der neuen Anlage soll Far Glory in der Lage sein, neben einer flexiblen Lagerkapazität auch mögliche Veränderungen der Verkehrsstruktur wie veränderte Flugzeug- oder ULD-Typen sowie Routenänderungen beim abgehenden, ankommenden und Transitverkehr auszugleichen. Der Auftrag hat einen Wert von 21 Mio. Euro. Der Fertigstellungstermin für das Projekt ist für Herbst 2005 vorgesehen.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:36
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