Energie
ucp entwickelt Ö3-SMS-Strompreiskalkulator
Der SMS Spezialist baut B2B-Geschäft aus
Das auf SMS und GPRS spezialisierte Softwareunternehmen ucp entwickelte und
betreibt für den Radiosender Ö3 und die Stromregulierungsbehörde e-control den
Ö3-SMS-Strompreiskalkulator. Rechtzeitig mit der Liberalisierung des
Strommarktes für Privathaushalte per 1. Oktober 2001, bietet der
Ö3-Strominfoberater in Sekundenschnelle einen Überblick über den günstigsten
Stromtarif nach Haushaltsgröße.
Die jeweiligen Antworten werden gratis per SMS auf jedes österreichische
Handy, unabhängig von Netzbetreiberzugehörigkeit, zugestellt. Man sendet eine
Kurznachricht an die Telefonnummer 0900 600 600. Dieses SMS enthält ein
Rufzeichen ("!") und die Postleitzahl (z.B. "!5020" für Salzburg). Es folgen
drei Antwort-SMS mit den günstisten Anbietern für einen kleinen, mittleren und
größeren Haushaltsbedarf im jeweils angegebenen Bezirk. Der
Ö3-Strominfoberater ermittelt also die Billigstlieferanten für den
Jahresverbrauch an Strom für typische österreichische Haushaltsgrößen. Die SMS
an Ö3 kostet den üblichen SMS-Tarif, also genauso viel wie jede andere
herkömmlich verschickte Kurznachricht.
Christian Lutz, ucp-Chef, erklärt: "Der Ö3-SMS-Strominfoberater ist ein
Beweis für die Machbarkeit von erfolgreichen und nützlichen Handyapplikationen
mit bestehenden Mobilfunktechnologien." Lutz weiter: "SMS Applikationen sind
ideale Instrumente zur Kundenbindung, Informationszustellung oder Markenpflege
und bieten die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Zusätzlich können SMS
Applikationen im Unterschied zu anderen Mobilfunktechnologien wie WAP und GPRS
von jedem Handybesitzer genutzt werden."
Zu ucp ( http://www.ucpag.com
)
ucp konnte sich in den letzten 25 Monaten des Unternehmensbestehens in den
europäischen Schlüsselmärketen Deutschland und England, aber auch in der
Schweiz und Österreich mit uboot.com als Marktführer im Bereich der
jugendaffinen, mobilen Kommunikationscommunities positionieren.
ucp hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit seinen internationalen
Partnern bestehend aus unterschiedlichsten Netzbetreibern, Content-Providern
und Hardware-Herstellern heute und in Zukunft die besten Applikationen am
jeweils aktuellen Stand der Technik zu realisieren. Heute im Bereich der GSM &
GPRS Applikationen und morgen mit den zur Verfügung stehenden neuen
Kommunikationstechnologien.
EU-Kommissarin: Keine Engpässe durch
Strom-Liberalisierung
Österreich ist fünftes EU-Land mit völliger Freigabe des
Strommarktes
Die Versorgungssicherheit an Strom soll mit der heute, Montag, in Kraft
getretenen vollständigen Liberalisierung weiter gewährleistet sein. "Die
Mitgliedsstaaten sind verpflichtet, neue Kapazitäten auszubauen und ein
Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu erhalten", erklärte Loyola de
Palacio del Valle-Lersundi (Bild), Vizepräsidentin der EU-Kommission und
Kommissarin für Verkehr und Energie
http://europa.eu.int/comm/dgs/energy_transport/index_de.html anlässlich
dieses "historischen Tages" vor Journalisten in Wien. Damit sei sicher
gestellt, dass es zu keinen Engpässen wie in Kalifornien kommen werde.
"Der gute Wille für die Gewinnung erneuerbarer Energien ist in Österreich
vorhanden", so de Palacio. Grundsätzlich gehe es darum, erneuerbare
Energiearten "so viel wie möglich zu fördern". Aber auch die Atomenergie habe
Vorteile wie die CO2-Neutralität, die Preisstabilität und die
Versorgungssicherheit. Das Problem liege hier ihrer Meinung nach nicht bei der
Betriebssicherheit, sondern bei der Entsorgung der Abfällen, so die
EU-Kommissarin.
Wirtschaftsminister Martin Bartenstein
http://www.bmwa.gv.at hob
hervor, dass Österreich zum einen in kurzer Zeit die Voll-Liberalisierung
vollzogen habe und zum anderen auch nach Großbritannien, Schweden, Finnland
und Dänemark der fünfte EU-Staat sei, der diesen Schritt geschafft habe. Das
Datum der hundertprozentigen Liberalisierung des Gasmarktes ist in Österreich
mit 1. Oktober 2002 angesetzt. Damit wird Österreich lange vor dem von der EU
vorgegebenen Jahr 2005 den Energiemarkt vollständig liberalisiert haben.
Netztarife in Salzburg und Steiermark gesenkt
STEWEAG-Kunden sollen sich 300 Mio. Schilling ersparen
Wirtschaftsminister Martin Bartenstein hat heute, Dienstag, auf Basis eines
Gutachtens der E-Control-GmbH
http://www.el-co.at/econtrol die Netztarife der Salzburg AG
http://www.salzburg-ag.at
und der steirischen STEWEAG
http://www.steweag.com gesenkt. "Mit dieser Verordnung wird in Salzburg
der Netztarif für Haushalte und Kleingewerbe durchschnittlich um 10,8%
reduziert", heißt es in einer Ausendung des Wirtschaftsministeriums.
http://www.bmwa.gv.at/news/news_fs.htm
In der Steiermark sollen die Strom-Durchleitungstarife der STEWEAG und der
an ihr Netz angeschlossenen Weiterverteiler um 300 Mio. Schilling oder 17
Prozent gesenkt werden. Hier lag der Anteil der Netzkosten an der
Gesamtstromrechnung nach Angaben des Wirtschaftsministeriums mit rund 85
Prozent weit über den Bundesdurchschnitt von 63 Prozent.
"Es ist zu erwarten, dass durch die Senkung der Netzkosten und durch den
einsetzenden Wettbewerb die Strompreise für die Kunden der STEWEAG und
Salzburg AG bis zu 5% sinken werden", so Bartenstein. Dem widerspricht die
Salzburg AG. "Wir sind in unserer Kalkulation bereits von geschätzten
niedrigeren Netzkosten ausgegangen", erklärte Salzburg-AG-Vorstandsmitglied
Wolfgang Anzengruber in einer Aussendung. Da sich diese Schätzung mit den
jetzt veröffentlichten tatsächlichen Netztarifen deckt, werde es zu keiner
weiteren Reduktion der ab Oktober gültigen neuen Strompreise kommen.
http://www.salzburg-ag.at/content/default.asp?mainid=9&kapitel=53&newsid=152
Ab dem ersten Oktober, dem Zeitpunkt, ab dem die Strommarktliberalisierung
in Kraft tritt, kann jeder Endverbraucher seinen Stromlieferanten frei wählen.
Der Strompreis setzt sich aus Energie- und Netzkosten zusammen. Die nunmehr
vorgenommene Anpassung der Tarifstruktur sei eine erste strukturelle Maßnahme,
der weitere Senkungsschritte folgen werden, heißt es in der Aussendung des
Wirtschaftsministeriums weiter. So sei in der Steiermark durch die Kooperation
zwischen STEWEAG und STEG, die derzeit umgesetzt wird, eine weitere
Kostenreduktion realistisch. Hier werde es durch die Zusammenlegung der Netze
zu geringeren Tarifen kommen.
Stromversorger Bewag wächst zweistellig
Konzern sieht sich für die Integration in den
Nordost-Versorger gut gerüstet
Der Berliner Stromversorger Bewag
http://www.bewag.de ist im
abgelaufenen Geschäftsjahr nach vorläufigen Zahlen sowohl beim
Vorsteuerergebnis als auch beim Jahresüberschuss prozentual zweistellig
gewachsen. Der Jahresüberschuss stieg um gut 15 Prozent auf 147,8 Mio. Euro,
das Ergebnis vor Ertragsteuern um gut zwölf Prozent auf 247,2 Mio. Euro,
teilte Vorstandsvorsitzender Dietmar Winje am Donnerstag mit.
Der Umsatz im Stromgeschäft stieg vor allem durch die direkten Lieferungen
an Kunden außerhalb Berlins um rund zwölf Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Der
Umsatz aus dem Netzgeschäft mit Dritten belief sich auf 49 Mio. Euro. Die
Umsatzerlöse im Wärmegeschäft stiegen vor allem aufgrund des kalten Winters um
6,5 Prozent auf rund 420 Mio. Euro. Aus dem Gesetz zur Förderung der
Kraft-Wärme-Kopplung sowie erneuerbaren Energien hat der Konzern einen Gewinn
von 77 Mio. Euro gezogen.
Diesen Gewinn habe Bewag in die Finanzierung des weiteren Personalabbaus
fließen lassen. Die Zahl der Beschäftigten wurde im vergangenen Jahr um 1.086
auf 5.299 verringert. Bis Ende 2002 soll die Mitarbeiterzahl auf 4.300 gesenkt
werden.
Angesichts des geplanten Zusammenschlusses mit anderen Energie-Unternehmen
zu einem großen Nordost-Versorger "Neue Kraft" sieht sich Bewag gut gerüstet.
Laut Winje laufen die Verhandlungen weiter. Bis Ende 2002 sollen Bewag, die
ostdeutschen Veag und Laubag sowie die Hamburgischen Elektrizitätswerken (HEW)
als Verbund unter Führung des schwedischen Vattenfall-Konzerns und des
US-Konzerns Mirant Corp. den Marktführern E.ON und RWE Konkurrenz machen.
(Siehe:
http://www.pressetext.com/open.php?pte=010511060 ).
Menschen als Stromquellen der Zukunft
Firma sucht um Patent an Kritiker zeigen sich skeptisch
Der New Yorker Ingenieur Gary Henderson sieht in Straßen, Gehsteigen und
Bauernhöfen die Energiequellen der Zukunft. Er meint, dass das Gewicht von
Fahrzeugen, Menschen und Tieren ausreiche, um die durch deren Bewegung
entstehende Energie für die Stromversorgung "einer ganzen Stadt" zu
nutzen. Seine Firma Gravitational Systems Systems http://www.gravitationalsystems.com
hat bereits um Patente angesucht. Kritiker zeigen sich aber skeptisch.
Henderson bezeichnet die Bewegung von Menschen, Tieren und Fahrzeugen als
"die größte ungenützte Energiequelle" überhaupt. Seine Idee
klingt einfach. Menschen, Tiere und Fahrzeuge haben ein bestimmtes Gewicht,
das sie bei Bewegung von einem Punkt zum anderen befördern. Henderson hat nun
eine Technik entwickelt, um die Energie einzufangen, die entsteht, wenn die
Gravitation die sich bewegende Masse nach unten zieht.
Das Gerät, welches das Gewicht von Fahrzeugen nutzbar machen soll, nennt
sich "Traffic Tap". Es besteht aus einer mit Flüssigkeit gefüllten,
schlauchförmigen Hülle, die unter der Fahrbahn angebracht werden soll. Die
Bewegung der Fahrzeuge presst die Flüssigkeit durch einen Generator, der
Strom erzeugt. Henderson meinte: "Jedes Rad, das über das Gerät fährt,
generiert mindestens 500 Pfund an Druck. Wir stellen uns vor, dass man diese
Energie für sämtliche Straßeneinrichtungen verwenden kann. Wenn der Verkehr
besonders stark ist und viele dieser Geräte im Einsatz sind, könnte sogar
eine ganze Stadt mit Energie versorgt werden."
Hendersons Firma Gravitational Systems hat bereits um Patente angesucht und
mit Straßenbehörden in New York, Delaware und Virginia verhandelt.
Energie-Spezialisten wie Evan Mills vom Lawrence Berkeley National Laboratory
oder Dennis Maez vom National Renewable Energy Laboratory sind jedoch äußerst
skeptisch und meinen, dass das Gerät im Prinzip einen Verlust an
Treibstoff-Effizienz in Elektrizität umwandelt.