REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Strafverfolgung

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

FORMAT: Rettberg kann Kaution für Aufhebung des Haftbefehls nicht zahlen

Landesgericht Wiener Neustadt hat Kaution in der Höhe von 200.000 Euro angeboten 

Andre Rettberg, seit über einem Jahr flüchtiger Ex-Chef von Libro, kann ein Angebot  des Landesgerichtes Wiener Neustadt, den Haftbefehl gegen Zahlung einer Kaution aufzuheben, nicht annehemen, weil ihm das Geld dazu fehlt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe..

   Elmar Kresbach, Rechtsanwalt des seit fünftem Februar des Vorjahres flüchtigen Rettberg, bestätigt die Variante Freigang gegen Kaution gegenüber FORMAT. Der Haftbefehl bleibt allerdings vorerst aufrecht, weil sich Rettberg die Kaution in der Höhe von 200.000 Euro nicht leisten kann: bisher waren nicht einmal enge Freunde bereit, ihm das Geld zu leihen.

  Wie FORMAT weiter berichtet, ist die überraschende Bereitschaft der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, den Haftbefehl aufzuheben, die Reaktion auf ein internes Gutachten der Oberstaatsanwaltschaft, in der die Einstellung des Verfahrens gegen den Ex-Libro-Chef angeregt wurde. Die Entscheidung über eine Anklageerhebung soll vom Justizministerium in Kürze getroffen werden.
 


 

Rettberg in NEWS: "Hebt Haftbefehl auf, dann komme ich..."

Wende im Kriminalfall Libro. Flüchtiger Rettberg in NEWS:
"Aufgebauschte Anschuldigungen gegen mich werden zusammenfallen." 

In einem Interview für die morgen erscheinende Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS appelliert der seit genau einem Jahr untergetauchte frühere Vorstandsvorsitzende der Libro AG an die Justizbehörden, ihm jetzt freies Geleit für die Rückkehr zu geben:
"Hebt den Haftbefehl auf, dann komme ich sofort zurück." Rettberg, der per internationalen Haftbefehl gesucht wird, sieht sich zudem durch ein neues Gerichtsgutachten entlastet und ortet Anzeichen, dass auch der Verdacht der betrügerischen Krida im Zusammenhang mit seiner Privatschuldentilgung ad acta gelegt wird.

   "Die aufgebauschten Anschuldigungen gegen mich werden zusammenfallen", zeigt Rettberg in einer Stellungnahme in NEWS neuen Mut. An seinem Durchhaltevermögen lässt der einst gefeierte Topmanager aber nicht zweifeln: "Ich will es durchstehen, solange es dauert. In Handschellen will ich nicht zurückkommen. Die Hoffnung auf Gerechtigkeit gibt mir Kraft", so Rettberg zu NEWS.

   Tatsächlich sieht es derzeit aus, als hätte Rettberg berechtigten Grund zur Hoffnung, denn in seiner Causa zeichnen sich entscheidende Wendungen ab. Im Fall Libro, in dem noch immer Voruntersuchungen wegen des Konkurses laufen, sieht Rettberg nun seine Verteidigungslinie durch ein erstes Gerichtsgutachten bestätigt: "Es beweist, was ich immer gesagt habe: Wir haben als Libro-Vorstand sämtliche Schritte der Unternehmensexpansion durch Expertengutachten absichern lassen", so Rettberg in NEWS. Im zweiten Fall, in dem es um den Vorwurf der betrügerischen Krida im Zuge seiner persönlichen Schuldentilgung geht, wird in den Kreisen der Oberstaatsanwaltschaft Wien sogar über die Verfahrenseinstellung diskutiert.

   "In keinem Fall ist aber eine Untersuchungshaft für meinen Mandanten gerechtfertigt", betont Rettbergs Verteidiger Elmar Kresbach in NEWS. Der Anwalt bemüht sich um freies Geleit für den früheren Libro-Boss. "Bei freiem Geleit wäre ich am nächsten Tag da. Ich war und bin kooperationsbereit", betont Rettberg In NEWS.


 

Weitere Betrugsversuche  mit "Tsunami-Masche"

Bundeskriminalamt Österreich warnt vor betrügerischen E-Mails 

Schon vor einigen Wochen musste das Bundeskriminalamt Österreich (.BK) das erste Mal vor betrügerischen E-Mails warnen, die angeblich von Tsunami-Opfern stammen. Die Mails enthalten die Bitte von angeblichen Opfern beim Transfer von hohen Geldbeträgen ins Ausland behilflich zu sein und sind selbstverständlich nur ein Vorwand, um einen Betrug einzufädeln.

   In den letzten Tagen sind zu dieser bekannten Betrugsform weitere Maschen gekommen, mit denen versucht wird, gutgläubige E-Mail Empfänger zu betrügen.

   Besonders hinterhältig sind dabei E-Mails, die direkt an Angehörige von Vermissten geschickt werden.  In den Mails wird behauptet, dass die vermisste Person aufgefunden wurde und  um Kontaktaufnahme gebeten.  Ziele dieser Nachrichten ist es, die verzweifelten Hinterbliebenen zu einer Antwort zu bewegen, um sie durch weitere fingierte Informationen zu Geldüberweisungen zu verleiten. Die Adressen der Angehörigen besorgen sich die Täter aus den diversen Vermisstenlisten im Internet.

   Andere Betrugsmaschen tarnen sich als Spendenaufrufe für Opfer, wobei aber kein Hinweis auf die weitere Verwendung der Spenden erfolgt. Für die Überweisung der  "Spenden" werden ausschließlich anonyme Internetkonten angegeben, bei denen etwaige Zahlungen nicht verfolgt werden können.

   Ein Abart dieser Betrugsform ist der Aufruf eines angeblich "Überlebenden" des Unglücks, der jedoch nach wie vor nach vermissten Angehörigen sucht und dafür um Geld bittet.

Das Bundeskriminalamt Österreich empfiehlt:    nie antworten

   Sollte jemand ein solches Mail bekommen haben, bittet das Bundeskriminalamt es formlos an folgende Adresse weiterzuleiten:

Bmi-ii-bk-spoc@bmi.gv.at

   Geschädigte, die bereits Zahlungen geleistet haben, sollten sich unbedingt  unter der Telefonnummer 01-24836-85025 an das Bundeskriminalamt Österreich wenden.
 


 

Bundeskriminalamt (.BK) nimmt verdächtigen Großbetrüger fest

BK-Zielfahnder schnappen in Villach einen entkommenen
      Untersuchungshäftling 

In einer Kooperation zwischen Bundeskriminalamt-Zielfahndung, der Kantonspolizei Zürich und der Bundespolizeidirektion Villach, konnte am 20.01.2005 der aus schweizer Gewahrsam geflohenen  Untersuchungshäftling Menno F. ( 59 ) in Villach festgenommen werden.

   Der Verdächtige, der deutscher Staatsbürger ist,  soll  im Jahr

2002 in der Schweiz durch Vermittlungsbetrügereien Bankinstitute um ca. 28 Millionen Schweizer Franken (ca. 16,2 Millionen Euro) betrogen haben. Im September 2002 wurde er in Untersuchungshaft genommen, konnte aber im Dezember 2004 fliehen. Seine Hauptverhandlung war für Ende Jänner 2005 angesetzt.

   Nach der Flucht des Verdächtigen verständigte die Kantonspolizei Zürich das Bundeskriminalamt, dass Menno F. sich unter Umständen in Österreich aufhalten könnte. Nach intensiven kriminalpolizeilichen Recherchen der .BK-Zielfahndung gelang es, den Verdächtigen und seine Lebensgefährtin in Villach zu lokalisieren, wo sich das Pärchen ein Appartement gemietet hatte. Dabei mussten die Ermittler  feststellen, dass Menno F. schon wieder versuchte im Bereich Villach diverse "Geschäfte" anzubahnen, bei denen es bis zu seiner Festnahme aber zu keinen Abschlüssen oder gar Geldflüssen kam.

   Im Zuge einer Hausdurchsuchung  konnten ein gefälschter kroatischer Reisepass, mehrere Mobiltelefone und  ein Laptop sichergestellt werden.

   Menno F. wurde nach seiner Festnahme in Auslieferungshaft genommen und wird dem Landesgericht Klagenfurt überstellt.
 


 

Betrug mit "Tsunami-Masche"

In Österreich ist das erste betrügerische e-mail aufgetaucht, das angeblich von Tsunami-Opfern stammt. Das Mail enthält die Bitte des angeblichen Opfers beim Transfer von hohen Geldbeträgen ins Ausland behilflich zu sein. Als Belohnung für die Mithilfe werden hohe Provisionen in Aussicht gestellt.

   Mails dieser Art werden schon seit Mitte der 90er Jahre unter verschiedenen Vorwänden unaufgefordert an Privatpersonen, Behörden und Firmen versandt.  Bekundet jemand sein Interesse an dem angebotenen "Geschäft", erhält er zahlreiche offiziell aussehende Schreiben von angeblichen Banken oder anderen Firmen zur Bestätigung der Existenz des hohen Geldbetrages. In Einzelfällen werden Passkopien oder Fotos der Interessenten übersandt, die sich später in aller Regel als gefälscht, erschlichen oder gestohlen herausstellen.

   Hat das Opfer "angebissen", werden vor der vermeintlichen Auszahlung in allen Fällen Provisions-, Verwaltungs- oder Versicherungsgebühren oder sonstige teure "Geschenke" gefordert. Hat der Interessent dann Zahlungen geleistet, wird die Auszahlung des Millionenbetrages immer wieder verzögert. Die Täter geben dafür unterschiedlichste "Schwierigkeiten" vor, die nur durch Zahlung weiterer Beträge beseitigt werden könnten.

   Leider werden auch immer wieder aktuelle Ereignisse, wie jetzt zum Beispiel die Flutkatastrophe in Süd-Ostasien, als Aufhänger für neue betrügerische Mail-Serien verwendet.

   Das Bundeskriminalamt Österreich empfiehlt:  nie antworten

   Sollte jemand ein solches Mail bekommen haben, bittet das Bundeskriminalamt es formlos an folgende Adresse weiterzuleiten:

Bmi-ii-bk-spoc@bmi.gv.at

   Geschädigte, die bereits wegen eines solchen "Geschäftes" Zahlungen geleistet haben, sollten sich unbedingt  unter der Telefonnummer 01-24836-85025 an das Bundeskriminalamt Österreich wenden.
 


 

Kabas: Videoüberwachung im U-Bahnbereich ohne Datenaufzeichung ist völlig sinnlos!

Vor allem die gestiegene Suchtgiftkriminalität könnte in den U-Bahnstationen nachhaltiger bekämpft werden!

Vor dem Hintergrund der gestiegenen Suchtmittelkriminalität in den Wiener U-Bahnstationen erneuerte heute der Klubobmann der Wiener FPÖ, Mag. Hilmar Kabas, seine Forderung, wonach die bereits bestehenden Überwachungskameras im Wiener U-Bahnnetz offensiv für die Verbrechensbekämpfung genutzt werden sollen.

Es sei, so Kabas, nicht einzusehen, daß rechtschaffende Bürger tagtäglich in den U-Bahnen mit der offensichtlichen Suchtmittelkriminalität sowie mit Eigentums- und Vandalismusdelikten konfrontiert werden, sich die Wiener Linien jedoch beständig weigern, das bereits bestehende Videoüberwachungsnetz so zu nutzen, daß auch die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft die Daten verwenden können.

Die Wiener Linien wären laut Sicherheitspolizeigesetz dazu berechtigt, Bild- und Tonaufzeichungen in ihren Stationen vorzunehmen. Warum sich die Verantwortlichen beständig weigern, diese Präventionsmaßnahme umzusetzen sei niemanden zu erklären, am allerwenigsten den Opfern von Verbrechen, so Kabas abschließend.


 

Das Handy als Funkgerät:
Die Kriminalpolizei Wien testet Push-to-Talk-Handys von mobilkom austria

Gespräche auf Knopfdruck: Push-to-Talk bringt Walkie Talkie Funktionen aufs Handy - Kriminalamt Wien testet 15 Push-to-Talk Handys von mobilkom austria - guter Empfang auch in geschlossenen Räumen und Unauffälligkeit als große Pluspunkte in der Verbrechensbekämpfung - schon 55 Festnahmen mit Handy-Unterstützung in nur einem Monat

"Push-to-Talk" funktioniert ähnlich wie ein Walkie Talkie: Ein Knopfdruck am Handy genügt, und schon wird man von einem oder mehreren Empfängern gehört. Zurzeit erprobt eine Gruppe der Kriminalpolizei Wien die neue Technologie im Kampf gegen die Suchtgift-Kriminalität.

Gespräche auf Knopfdruck - wie funktioniert Push-to-Talk?

Der Technologieführer mobilkom austria hat das in den USA bereits sehr populäre Push-to-Talk als Erster nach Österreich gebracht. Dieses Produkt kann sowohl Businesskunden als auch Privatkunden einen deutlichen Mehrwert bieten.

"Push-to-Talk nutzt das Walkie-Talkie-Prinzip: Durch Drücken eines Sprechknopfes am Handy wird eine Verbindung zu einem oder mehreren Teilnehmern einer "Buddy List" - einem übersichtlichen Adressverzeichnis - aufgebaut", erklärt Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Service. Auf Knopfdruck steht die Verbindung, und der Empfänger hört die Nachricht sofort am Handy-Lautsprecher ohne abheben zu müssen. Gesprochen wird immer abwechselnd bei gedrücktem Push-to-Talk-Button. Die Funktionalität kann auch stumm geschaltet oder ausgeschaltet werden, sollte die Situation dies erfordern.

Bei Push-to-Talk wird die Sprache paketweise über GPRS übertragen. Die Verbindung ist augenblicklich da, was Telefonkonferenzen und Durchsagen genauso wie ungezwungenes Geplauder unter Freunden wesentlich vereinfacht. Seit Oktober diesen Jahres testen über 400 Kunden - darunter auch die Kriminalpolizei Wien - Push-to-Talk kostenlos im Rahmen eines Friendly User Trials.

Push-to-Talk bei der Kripo Wien

Um zu beweisen, dass sich die neue Technologie auch im härtesten Praxiseinsatz bewähren kann, sind zurzeit Push-to-Talk-Handys bei der Kriminalpolizei Wien probeweise im Einsatz. Die 15 Damen und Herren von der "Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität" des Kriminalamt Wien verwenden die Mobiltelefone sehr erfolgreich im Kampf gegen den Drogenhandel auf der Straße.

"Wir benutzen die Push-to-Talk-Handys während des gesamten Einsatzes, von der Observation bis zur Festnahme des Täters", erklärt Major Wolfgang Preiszler vom Kriminalamt Wien. "Die Geräte werden auch auf offener Straße verwendet, besonders aber in geschlossenen Gebäuden wie U-Bahn-Stationen oder Kellern, wo herkömmlicher Funk einfach nicht mehr funktioniert." Denn für eine optimale Funkverbindung ist offenes Gelände nötig - die Mobiltelefone von mobilkom austria hingegen bieten kristallklare Verbindung.

Ein weiterer Vorteil der Push-to-Talk-Handys von mobilkom austria: "Sie sind unauffällig. Heute benutzt praktisch jeder Handys oder Headsets. Bei Observationen ist das sehr hilfreich." Und der Erfolg gibt ihm Recht: "Wir haben die Handys seit 12. November im Einsatz", freut sich Preiszler, "und seitdem gelangen uns 55 Festnahmen mit Unterstützung von Push-to-Talk."
 


 

Totalversagen der Wiener Linien bei Drogenbekämpfung in Hernals!

"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten lehnen die Wiener Linien eine ausreichende Videoüberwachung auch der denkmalgeschützten Stationen zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit ab"

Wien, 2004-02-17 (fpd)- Ein Totalversagen der Wiener Linien bei der Drogenbekämpfung in Hernals konstatierte heute FP-Bezirksvorsteherstellvertreterin Veronika Matiasek.

Faktum sei, dass es zu einer massiven Verlagerung des Drogenhandels in den U-6-Bereich gekommen sei. Nachdem Jahre lang vor allem die SPÖ das Problem des ausufernden Drogenhandels negiert und ignoriert habe, sei es jedenfalls beachtlich, dass seit Juli des Vorjahres 70 Dealer festgenommen wurden. Die U6 sei heute die Linie mit der höchsten Kriminalitätsrate von ganz Wien. Taschendiebstahl, tätliche Angriffe auf Fahrgäste, aggressive Bettelei und vor allem auch ein schwunghafter Drogenhandel seien an der Tagesordnung, zeigte Matiasek auf.

Eine ausreichende Videoüberwachung im U-Bahnbereich wäre das Gebot der Stunde. Vor allem die alten, denkmalgeschützten Stationsgebäude von Otto Wagner bieten durch ihre Bauweise ideale Schlupfwinkel für kriminelle Handlungen bzw. Drogenhandel und müssen speziell überwacht werden. Dennoch verweigern die Wiener Linien die Umsetzung eines darauf abzielenden FPÖ-Antrages, der von allen Fraktionen im Bezirk unterstützt wurde.

"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten kommen die Wiener Linien ihrer Verpflichtung zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit nicht nach", kritisierte Matiasek und kündigte an, die Wiener Linien hier nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen.


 

Gegenüberstellung im Fall "Tresordiebstahl Oberpullendorf" verlief negativ

Heute, um 17.00 Uhr, führte die Kriminalabteilung Burgenland in Wien eine Gegenüberstellung zwischen dem auf dem in den Medien abgebildeten und Österreichweit gesuchten Julius Z. und dem Vermieter des zwischenzeitlich abgebrannten  LKW durch.

Ergebnis der Gegenüberstellung: der Vermieter schließt nun aus, dass es sich bei dem LKW-Chauffeur um jene Person handelt, welche den Lieferwagen angemietet hat, der am 4. Oktober 2004 von bisher unbekannten Tätern in Wien in Brand gesetzt worden ist. Die Person sieht dem Mann auf dem Lichtbild, laut dem Vermieter, zwar sehr ähnlich, ist aber mit Sicherheit nicht ident.

Die ermittelnden Beamten überprüfen trotzdem noch das Alibi des Julius Z., um eine Mittäterschaft gänzlich ausschließen zu können. Eine weitere Frage stellt sich nun den Kriminalisten: Wie ist das Foto von Julius Z. in den gefälschten Führerschein gekommen.



Mann auf Fahndungsfoto im Fall "Postverteilerzentrum Oberpullendorf" ausgeforscht!

Der seit 4. Oktober 2004 in ganz Österreich gesuchte "unbekannte Mann", der im Zusammenhang mit dem Tresordiebstahl vom 1. Oktober 2004 im Postverteilerzentrum Oberpullendorf steht, und nach dem mittels Foto in der Öffentlichkeit gefahndet wurde, konnte jetzt von der Kriminalabteilung Burgenland ausgeforscht werden.

   Aufgrund des Fahndungsfotos wurde der Oberösterreicher von einem Zeitungsleser erkannt. Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge befand sich der LKW-Chauffeur zum Tatzeitpunkt mit seinem LKW aber in Italien. Zurzeit werden die Angaben des Mannes überprüft. Oberstleutnant Rainer Erhardt, Leiter der KA Burgenland, kann derzeit weder eine Mittäterschaft, noch die völlige Unschuld des 35jährigen Oberösterreichers bestätigen. Laut Erhardt steht lediglich fest, dass der bei der Anmietung des LKW vorgelegte Führerschein samt Foto eine Totalfälschung sein dürfte. Woher dieses Foto allerdings stammt, ist Gegenstand von derzeitigen Ermittlungen.


Fahndung per SMS: Strache für Einführung auch in Wien

 Die SMS-Fahndung, wie sie deutsche Polizeibehörden ab sofort gegen Straftäter einsetzen können, wäre auch für das kriminalitätsgeplagte Wien eine hervorragende Hilfe für die Polizei, so heute der Wiener FPÖ-Sicherheitssprecher Heinz-Christian Strache. ****

"Wir dürfen hier nicht den gemütlichen Weg gehen", so Strache. Hierzulande stehe diese neue Fahndungsmethode immerhin seit eineinhalb Jahren zur Diskussion. Einziges Ergebnis: Man wolle die Entwicklung in der Bundesrepublik verfolgen. "Der explosionsartige Anstieg der heimischen Kriminalität rechtfertigt nicht länger das Zuwarten und Beobachten. Hier sind Handlungen gefragt. Die SMS-Fahndung ist mit Sicherheit ein tauglicher Weg, die Fahndung nach Kriminellen zu vereinfachen", so Strache.

"Während in Wien illegale Demonstrationen oder auch Straftaten längst mit SMS koordiniert werden und die Exekutive mit durchaus antiquierter Technik das Auslangen finden muß, kann es nur als sicherheitspolitische Fahrlässigkeit gewertet werden, wenn wir weiterhin Platz in der Beobachtungs-Loge nehmen. Nicht noch länger prüfen, zuwarten, schauen, beobachten, während wir zweistellige Kriminalitätszuwächse haben, sondern endlich handeln", so Strache, der dazu aufforderte, dass wir uns quasi im Huckepack-Verfahren an die nun in der Bundesrepublik implementierte SMS-Fahndung anschließen.


 

DNA-Datenbank zur Verbrechensaufklärung
"Dimensions" verwaltet Profile von Tatortspuren und verdächtigen Personen

Die Wiener Firma Ysselbach Security Systems (YSS) http://www.ysselbachsecurity.at hat in Kooperation mit AWsoft http://www.awsoft.at und dem Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Universität Linz http://www.faw.uni-linz.ac.at das Softwareprojekt "Dimensions" nach einjähriger Entwicklungszeit fertig gestellt. Es handelt sich dabei um eine DNA-Datenbank, die sowohl Profile von am Tatort gefundenen Spuren als auch solche von verdächtigen Personen verwalten kann. Laut YSS haben bereits mehrere Länder Interesse an Dimensions gezeigt. In zwei Ländern stehen umfangreiche Testläufe kurz vor einem Abschluss.

Der große Nutzen von Dimensions besteht laut Entwicklern darin, dass in dieser Datenmenge automatisch nach möglichen Übereinstimmungen gesucht wird. Dies geschieht einerseits automatisch für jedes neu hinzugekommene Profil, um Verbindungen zu anderen Ermittlungen herstellen zu können, und andererseits interaktiv, um gezielt nach Treffern für bestimmte Profile zu suchen. So kann beispielsweise eine Person aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen werden, wenn keine Übereinstimmung mit der Tatortspur vorliegt.

Um auch vermischte Spuren von Tatorten (so genannten Mischspuren), die von mehreren Personen stammen, und schlecht erhaltenes DNA-Material, das in den medizinischen Labors nicht vollständig untersucht werden konnte, zu berücksichtigen, können bei der Suche so genannte "Unschärfeparameter" festgelegt werden. Zu jedem gefundenen Treffer werden Informationen über den Grad der Unschärfe angegeben, damit das Ergebnis richtig interpretiert werden kann. Die Resultate solcher DNA-Analysen werden als Hinweise bei den kriminalistischen Ermittlungen gewertet, vor Gericht haben sie keine Gültigkeit.

Das FAW, mit Sitz im Softwarepark Hagenberg, hat bereits Erfahrung mit DNA-Datenbanken, da 1998 das vom österreichischen Innenministerium in Auftrag gegebene und momentan im Einsatz befindliche System ebenfalls hier entwickelt wurde. Dimensions ist eine Weiterentwicklung dieses Systems, bei dem die Ermittlungsbeamten über ein gesichertes Netzwerk auf den zentralen DNA-Daten Server zugreifen können. Verschiedene Techniken, wie hohe Verschlüsselung der Übertragung, Benutzer Identifizierung oder Security Logs werden eingesetzt, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten. Weiters wird der Arbeitsablauf der Untersuchungen durch verschiedene Module unterstützt, indem beispielsweise Barcode Etiketten zur eindeutigen Kennzeichnung der DNA-Proben erstellt werden können.

Dimensions ist mehrsprachig und kann daher international eingesetzt werden. Als Schnittstelle zu den DNA-Untersuchungslabors dienen von den Analysegeräten generierte Dateien, die automatisch importiert werden. Die Performance des Systems konnte soweit optimiert werden, dass der Vergleich eines Profils gegen eine Million anderer nur wenige Sekunden in Anspruch nimmt. Bei der Programmierung kamen Technologien wie Microsoft.NET zum Einsatz. Auch von Interpol propagierte Standards fanden Einzug in die Struktur des Systems.


 

Schakalblut schafft perfekte Schnüffelhunde
Huskie-Kreuzung als Drogenfahnder in Russland erfolgreich
 

Eine Kreuzung aus Schakalen und Huskies verfügt über eine der besten Schnüffelnasen im Tierreich und werden auf russischen Flughäfen als Drogen- und Sprengstofffahnder eingesetzt, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk . Die neue Hunderasse sollen nach Angaben von Wissenschaftlern die Eigenschaften beider Tierrassen verzeichnen: den guten Riecher der heulenden Wildtiere und die Freundlichkeit der Schlittenhunde.
 

Die Tiere sollen über einen extremen Geruchssinn verfügen und den Duft jeder einzelnen Person erkennen können. Die neue Hunderasse ist eigens von russischen Wissenschaftlern des DS Likhatschew Forschungsinstituts für Heritage and Environmental Protection als der ultimative Drogen- und Fahndungshund gezüchtet worden. Nach Angaben der Forscher wurden Schakale für die Zucht genommen, da diese über einen besseren Geruchssinn verfügen als die meisten domestizierten Hunde. Reine Schakale sind für diesen Zweck nicht geeignet gewesen, da sie den Menschen zu wenig vertrauen und auf Befehle nicht gehorchen.
 

"Nordische Hunde haben einen besseren Geruchssinn als alle anderen Hunde", so Forschungsleiter Klim Sulimov. Das Hundezucht-Projekt begann 1975, zurzeit sind 25 der neuen Hunde am Sheremetjevo-Flughafen in Moskau, zehn weitere in der Abteilung für forensische Kriminologie.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:35
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE