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SOS Kinderdorf

 


 

 

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SOS-Kinderdorf: Bilanz einen Monat nach der Flut

Nachhaltige Hilfe und neue Existenz für 2000 Familien 

Einen Monat nach der Flutkatastrophe in Südostasien und nach den raschen Nothilfemaßnahmen der ersten Tage und Wochen setzt SOS-Kinderdorf nun den Fokus auf nachhaltige Wiederaufbauhilfe. In Südindien und Sri Lanka werden in den nächsten Monaten 2.000 Familien, die durch die Flut alles verloren haben, beim Wiederaufbau ihrer Existenzen unterstützt.

   Indien: Die Arbeiten zum Wiederaufbau dreier verwüsteter Fischerdörfer in den Distriktregionen Karaikal, Kanyakumari und Nagapattinam sind in vollem Gange. In Phase 1 werden Übergangsunterkünfte für 1.000 Familien errichtet (300 sind bereits fertig) - später werden stabile dauerhafte Häuser gebaut. Die Familien bekommen Kochutensilien und Nahrungsmittel, werden bei der Wiederanschaffung von Fischerbooten unterstützt und auch medizinisch versorgt. Damit sich die Erwachsenen - darunter auch viele alleinstehende Mütter und Großmütter, deren Männer bzw. Söhne ihr Leben im Tsunami verloren haben - ganz dem Neu-/Wiederaufbau ihrer Lebensgrundlagen widmen können, werden ihre Kinder und Enkelkinder in "SOS-Child Activity Centers" umfassend betreut inkl. therapeutischer und psychologischer Hilfe zur Bewältigung ihrer Traumata.

   Sri Lanka: Hier sind die SOS-Kinderdörfer vor allem in der südlich von Colombo gelegenen Stadt Galle tätig, in der es bereits ein SOS-Kinderdorf gibt, sowie im von der Flut besonders schwer getroffenen Osten des Landes, wo Teilgebiete von tamilischen Rebellen kontrolliert werden, und in Küstengebieten des Südostens. Auch dort liegt der Schwerpunkt bei der Wiederaufbauhilfe für ca. 1000 Familien. Im Fischerdorf Morakattanchenai (nahe der Stadt Batticaloa, wo seit dem Vorjahr ein SOS-Sozialzentrum und Kindergarten besteht), sowie den Dörfern Iraalodei und Komari werden in mehreren 'SOS Child Activity Centres' rund 1.500 Kinder betreut. Es wird vor allem in Iraalodei und Komari versucht, in behelfsmäßigen Räumen wieder einen geregelten Schulunterricht, vor allem der Grundschulstufen, anzubieten und die Kinder mit therapeutischer Hilfe zu begleiten.

   Indonesien: In der Region um Banda Aceh steht die rasche Nothilfe noch im Vordergrund. Zwei Teams von SOS-Kinderdorf mit rund 20 Personen sind unterwegs, um in den zahlreichen Nothilfecamps vor allem Kinder, die ihre Eltern und Familien verloren haben, psychologisch zu unterstützen. Sie erhalten Spielzeug, Bücher, Zeichenblöcke, Schreibutensilien und Malfarben sowie Unterrichtsmaterialien. Psychologen und Sozialarbeiter versuchen durch Spielen und Malen den Kindern bei der Bewältigung ihrer traumatischen Erlebnisse zu helfen und ihnen eine alters- und kindgerechte Tagesstruktur zu bieten.

   Für SOS-Kinderdorf-Präsident Helmut Kutin haben die "familienstützenden und stärkenden Programme" derzeit absolute Priorität. "Nur wenn es gelingt, die Familien beim Wiederaufbau ihrer Häuser, Dörfer und Existenzen nachhaltig zu unterstützen, haben auch die Kinder wieder Hoffnung und Zukunft. Und dann können auch ihre Eltern/Angehörigen neue Kraft schöpfen und mit neuer Zuversicht in die Zukunft blicken", so Kutin. Für Kinder, die alle Angehörigen verloren und wirklich niemand mehr haben, werden in der dritten Phase auch neue SOS-Kinderdörfer errichtet bzw. sie in bestehende SOS-Kinderdörfer aufgenommen.

Helfen: SOS-Patenschaft Tsunami
Tel. 0800/808081 oder www.sos-kinderdorf.at
PSK. 1.566.000 "SOS-Patenschaft Tsunami"
 


 

SOS-Patenschaft Tsunami

Um den Flutopfern in Südasien nachhaltig zu helfen, bietet SOS-Kinderdorf für die Katastrophengebiete SOS-Patenschaften Tsunami an. Mit 15 Euro im Monat werden betroffene Kinder, Jugendliche und Familien in den zerstörten Regionen in Südindien, Indonesien und Sri Lanka unterstützt. Die Patenschaft gilt zunächst für sechs Monate.

   Nach der verheerenden Flut betreuen die SOS-Kinderdörfer derzeit allein in Südindien und auf Sri Lanka mehr als 6.000 Kinder in 16 Notcamps. Hunderte Familien werden finanziell unterstützt, um ihre Hütten wieder aufzubauen und ihre Fischerboote zu reparieren. Hilfspakete in den unzugänglichen Gebieten in Sri Lanka versorgen die Überlebenden mit dem Allernotwendigsten.

   Im Süden von Indien konzentriert sich die Hilfe der SOS-Kinderdörfer auf die Städte Tiruvarur, Nagapattinam, Kanyakumari und auf Cuddalore bei Pondicherry. Tausende haben sich dort in die Tempelanlagen und Gemeindezentren geflüchtet: In den Notunterkünften haben die SOS-Kinderdörfer 13 Camps speziell für Kinder eingerichtet. Die Hilfsorganisation blickt auf vier Jahrzehnte Erfahrung in Indien zurück: Insgesamt gibt es auf dem indischen Subkontinent 35 SOS-Kinderdörfer, daran angeschlossen sind etliche SOS-Zusatzeinrichtungen, die jetzt auch in die SOS-Nothilfe miteingebunden werden können.

   Im Osten und Südosten Sri Lankas laufen die SOS-Hilfslieferungen weiter. Vom SOS-Sozialzentrum in Batticaloa aus wird die akute Nothilfe für Tausende in einer Region organisiert, die zum Teil noch von der tamilischen Rebellenorganisation LTTE (Tamil Tigers of Tamil Eelam) kontrolliert wird.

   Noch ist unklar, wie viele Kinder die tödliche Flut am 26. Dezember ohne Eltern und Angehörige zurückgelassen hat. Die meisten Kinder in den SOS-Notcamps sind schwer traumatisiert, die Flut hat sie zu Halb- oder Vollwaisen gemacht. Bis zu 500 Kinder können die bereits bestehenden SOS-Kinderdörfer vorübergehend aufnehmen.

   Tausende von Familien haben in den überfluteten Küstengebieten ihre gesamte Existenz verloren. Die Flut hat in Südindien vor allem Fischerfamilien ihrer Lebensgrundlagen beraubt. Mittelfristig will die SOS-Nothilfe rund 1.000 Familien in Indien und Sri Lanka soweit unterstützen, dass sie ihren Lebensunterhalt wieder selbst verdienen und ein gesichertes Leben führen können. In den zerstörten Regionen von Südindien, im Osten von Sri Lanka und in Indonesien könnten zudem neue SOS-Kinderdörfer errichtet werden.

   Wenn Sie eine SOS-Patenschaft Tsunami abschließen möchten, wenden Sie sich bitte an SOS-Kinderdorf, Stafflerstraße 10a, 6020 Innsbruck, sos-paten@sos-kd.org oder 0800/808081. Weitere Informationen unter www.sos-kinderdorf.at
 


 

Papermoon geben ein Ö3 Live-Konzert für 100 Kinder aus den SOS-Kinderdörfern

Mehr als 50 Jahre nach Gründung des ersten SOS-Kinderdorfes in Imst/Tirol, entsteht in Floridsdorf (Wien) das erste urbane SOS Kinderdorf-Projekt Österreichs und ist gleichzeitig ein internationales Pionierprojekt. Hitradio Ö3 wird im Rahmen von "Licht ins Dunkel 2004" den Bau des Kinderdorfes, welches Kindern und jungen Menschen als dauerhaftes Zuhause dienen soll, unterstützen. Als kleines Vorweihnachtsgeschenk  sind am kommenden Donnerstag, dem 16. Dezember, 100 Kinder aus den SOS-Kinderdörfern zu einem Unplugged Live-Konzert der österreichischen Band "Papermoon" bei Hitradio Ö3 eingeladen.

In einer gemütlichen Adventrunde werden Papermoon nicht nur ältere Hits wie "Tell Me A Poem" oder "Lucy`s Eyes" zum Besten geben, sondern auch das Ö3-Weihnachtslied für Licht ins Dunkel "On the Day Before Christmas". Der gesamte Reinerlös aus dem Verkauf der Single geht an das Hitradio Ö3 Projekt für Licht ins Dunkel.

Mit Musik, Kinderpunsch und Keksen, werden die Ö3 Moderatoren Peter L. Eppinger, Claudia Stöckl, Daniela Zeller und Marcus Wadsak die Kinder beim Unplugged-Konzert durch diesen Vorweihnachtsnachmittag begleiten.

Zu diesem Privatkonzert laden wir die Kolleginnen und Kollegen der Medien herzlich ein:

Am 16. Dezember 2004, ab 17 Uhr (voraussichtliches Ende:18:30 Uhr), im Ö3-Haus (1.Stock) Heiligenstädter Lände 27c, 1190 Wien.
 


 

SOS-Kinderdorf und DHL starten die weltweite Aktion "Zeit für die Welt"

DHL und SOS-Kinderdorf bringen Kinderzeichnungen aus der
ganzen Welt zum Thema "Zeit" nach Österreich.
- Ein multikulturelles Buch entsteht - Versteigerung zugunsten
von SOS-Kinderdorf.
- Weltweite Akzeptanz der in Österreich initiierten Aktion.

"Bereits seit 11 Jahren unterstützt DHL Österreich gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern die SOS-Kinderdörfer. Die 2001 gestartete internationale Aktion "Zeit für die Welt" stellt für beide Partner eine neue Herausforderung dar. Sie basiert auf den internationalen Netzwerken von SOS-Kinderdorf und DHL: Der weltweite Marktführer im Air Expressdienst hält Stationen in 228 Ländern der Welt, SOS-Kinderdorf ist in 131 Ländern tätig. Mit "Zeit für die Welt" werden Menschen auf der ganzen Welt angeregt, über die Bedeutung von Zeit nachzudenken und sich wieder mehr Zeit für andere zu nehmen.

Die Aktion

Im Mittelpunkt von "Zeit für die Welt" stehen die Kinder von SOS-Kinderdörfern auf der ganzen Welt. Sie zeichnen in diesen Tagen ihre Ideen zum Thema "Mein perfekter Tag". Prominente aus den selben Ländern geben Antworten auf die Frage "Was bedeutet Zeit für mich?". DHL bringt die Bilder und die Statements innerhalb kürzester Zeit nach Wien, wo sie zu einem überdimensionalen (ca. Format A 1), multikulturellen Buch gebunden werden. Dieses wird zu Gunsten von SOS-Kinderdorf versteigert werden. Als Botschafter für "Zeit für die Welt" konnte Gerry Friedle, bekannt als "DJ Ötzi", gewonnen werden. Der Reinerlös der Aktion wird am 24. 12. 2001 im Rahmen der ORF Sendung "Licht ins Dunkel" übergeben und kommt dem neuen SOS-Kinderdorf Projekt für Kinderflüchtlinge in Salzburg, "Clearing House", zugute.

Ein wesentlicher Teil der Aktion ist der Verkauf von Weihnachtsbillets und eCards mit den Sujets, die im Rahmen von "Zeit für die Welt" von Kindern aus den SOS-Kinderdörfern gemalt wurden. Der Verkauf der Billets beziehungsweise der Versand elektronischer Weihnachtsgrüße vergrößern daher die Summe, die dem "Clearing House" in Salzburg und den SOS-Kinderdörfern zur Verfügung gestellt wird. Die Karten der Aktion "Zeit für die Welt" können auf der DHL-Homepage bestellt werden (www.dhl.at). Die Bilder aus den internationalen Kinderdörfern werden weiters im November auch in Ausstellungen in Linz, Graz und Salzburg präsentiert.

Weltweite Beteiligung Trotz großer sprachlicher und kultureller Unterschiede ist die Aktion "Zeit für die Welt" weltweit auf große Zustimmung gestoßen. Kinder im Alter zwischen 9 und 16 Jahren zeichnen ihren "schönsten Tag". Durch die Verwendung der im jeweiligen Land üblichen Maltechniken wird die Vielfalt der Bilder gewährleistet. Die Aktion wurde in 131 Ländern initiiert. Die Liste jener Länder, die bereits Bilder nach Österreich geschickt haben, ist schon jetzt beeindruckend: Ägypten, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Belarus, Belgien, Bosnien Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, China, Demokratische Republik Kongo, Dominikanische Republik, Deutschland, Kroatien, Ecuador, Estland, Äthiopien, Frankreich, Gambia, Georgien, Griechenland, Ungarn, Indonesien, Israel, Italien, Jordanien, Kenia, Kirgistan, Laos, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauritius, Marokko, Mozambique, Namibia, Niederlande, Nicaragua, Niger, Norwegen, Österreich, Panama, Paraguay, Portugal, Republik Korea, Rumänien, Russland, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Spanien, Sudan, Suriname, Schweden, Taiwan, Tansania, Thailand, Togo, Türkei, Uganda, Großbritannien, USA, Usbekistan, Venezuela, Vietnam, Zambia, Zimbabwe und Zypern.

Der Weg der Bilder aus den internationalen SOS-Kinderdörfern zur Aktion "Zeit für die Welt" nach Österreich ist im Internet auf der DHL-Homepage live mitzuverfolgen. Ermöglicht wird dies durch das DHL-Service "Tracking & Tracing", das jederzeit Auskunft über den aktuellen Status von Paket- und Briefsendungen gibt

( http://www.dhl.at ).

Die Initiatoren Frank Zanger, Managing Director von DHL Österreich meint zu der Initiative: "Für DHL als Air-Express Dienstleister ist Zeit der wichtigste Faktor. Mit der Aktion "Zeit für die Welt" wollen wir uns auf einer anderen Ebene mit diesem Thema auseinandersetzen. Wie wichtig die Bedeutung von Zeit für Menschen ist, zeigt die große internationale Teilnahme an der Aktion."

Dr. Wilfried Vyslozil, Geschäftsführer von SOS-Kinderdorf Österreich: "Eigentlich handelt es sich um gegensätzliche Welten: Für DHL ist Zeit Geld, für das SOS-Kinderdorf steht alle Zeit der Welt zur Verfügung, um Kindern Sicherheit und Liebe zu geben. Dennoch gibt es grundlegende Gemeinsamkeiten; beide Unternehmen verfügen über eine weltweite Präsenz, sichern hohe Qualitätsstandards und bringen unterschiedlichen Kulturen tiefste Wertschätzung entgegen."

Gerry Friedle, bekannt als "DJ Ötzi", sagt zu seinem Engagement für die Initiative: "Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig Sicherheit und Geborgenheit für Kinder ist. Ich bin stolz und fühle mich geehrt, für diese tolle Aktion zu Gunsten der SOS-Kinderdörfer als Botschafter fungieren zu dürfen." DHL Österreich und SOS-Kinderdorf danken auch den Sponsoren der Aktion für Ihre Unterstützung: Druckerei Elena Steiner, Fotograf Andreas Scheiblegger und Druckerei Berger.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:34
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