Sony stärkt sein
LCD-Geschäft
Elektronikriese kauft TFT-LCD-Produzenten für 134
Mio. Euro
Elektronikriese Sony
http://www.sony.net
wird die in Japan ansässige TFT-LCD-Sparte des taiwanesischen
Herstellers Chi Mei Optoelectronics, International Display
Technology (IDTech)
http://www.idtech.co.jp/en , übernehmen. Wie der Konzern heute,
Freitag, mitteilte, hat der Deal einen Wert von 18,5 Mrd. Yen (134,2
Mio. Euro) und soll im März 2005 abgeschlossen sein. Im Rahmen der
Transaktion übernimmt Sony alle Aktien von IDTech sowie die
komplette Produktionsausstattung, die Fertigungsstätten und das
Personal.
Darüber hinaus will Sony nach eigenen Angaben weitere 27 Mrd. Yen
(195,8 Mio. Euro) in den Umbau der Fertigungsstätten stecken.
Derzeit stellt IDTech hauptsächlich TFT-LCD-Panels für den Einsatz
in PC-Monitoren her. Sony will dagegen nach Abschluss der
Akquisition TFT-LCDs auf LTPS-Basis (low-temperature polysilicon)
für Handys und Digitalkameras herstellen. Im April 2006 soll die
Massenproduktion der LTPS-TFT-LCDs beginnen.
Die Akquisition ist laut Wall Street Journal Teil der Bestrebungen
Sonys, sich Kernkompetenzen wie die Herstellung von
Flachbildschirmen und Halbleitern ins Haus zu holen. Der Schritt
könnte die Gewinnmargen der schwächelnden Elektroniksparte
vorantreiben. |
Sony Desktop-PC für Webdesigner
Vaio PCV-RX1 ab November im Handel
Nachdem Sony
http://www.sony.de im Juli dieses Jahres seinen Highend-Design-PC Vaio
PCV-LX1 auf dem Markt eingeführt hat, wird im Herbst ein weiteres
Midrange-Modell folgen. Der Vaio RX soll durch ausgeprägte Audio- und
Video-Features sowie bereits vorinstallierten Webdesign-Tools vor allem
Multimedia-Fans begeistern.
Das Gerät verfügt über einen Intel Pentium 4-Prozessor mit 1,7 GHz, 80 GB
Festplatte, 128 MB Rambus DRAM (aufrüstbar auf 512 MB) sowie DVD- und
CD-RW-Laufwerke. Als Grafikkarte kommt eine GeForce2 MX 32-MB mit
3D-Darstellung. Der Vaio wurde ferner mit einem Ethernet-Port, mehreren
USB-Anschlüssen und einem integrierten 56K-Modem ausgestattet. Dank dem
bereits vorinstallierten Callserves Internet Telephone Programm kann der
Anwender Voice-over-IP-Services nutzen oder Ferngespräche über das Internet
erledigen Als Monitore für den VAIO RX1 bietet Sony LCD- oder
Kathodenstrahl-Röhrenmonitore an.
An Software hat der Hersteller neben dem Vaio-Softwareparket auch Adobes
Premiere 6.0 LE (Video Editing), Photoshop Elements (Bildbearbeitung),
LiveMotion (Animation) und GoLive (Web-Authoring) vorinstalliert. Die Hardware
ist Windows XP-fit. Der Sony Desktop-PC kommt ab November 2001 zum Preis von
1.790 Euro in den Handel.