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"Seniorkom.at: Das Internet ist reif!"

Mit Nachhaltigkeit gegen die digitale Zweiklassengesellschaft 

Seniorkom.at, die große Internetsensibilisierungs-Initiative des Österreichischen Seniorenrates, geht in ihr drittes Jahr. Auch 2005 darf die Initiative auf die Unterstützung des Herrn Bundespräsidenten Heinz Fischer und auf wirtschaftliche Partner wie Telekom Austria und Microsoft Österreich setzen.

     Mit einem europaweit einzigartigen Kommunikationskonzept trägt Seniorkom weiter dazu bei, die Internetnutzung der älteren Generation zu steigern.

     Konnte im Jahr 2003 mit der Herausgabe von zwei Fachbüchern ("Der Internet-Insider" und "Das Internet ist reif") und mit der Veranstaltung eines internationalen Symposiums zum "Digital Divide" eine Sensibilisierung von Wirtschaft und Politik erreicht werden, so richten sich die Aktivitäten seit Anfang 2004 direkt an die Zielgruppe der Senioren.

     Das Angebot reicht von Schulungen der Multiplikatoren (Schneeball-Effekt) über spezielle Breitband-Zugangspakete mit der erforderlichen Hard- und Software und ein eigenes seniorengerechtes und barrierefreies Internetportal bis zu landesweiten Informationstouren und Kursveranstaltungen.

     "Die neuen Technologien haben in den letzten Jahren zunehmend zu einer Spaltung der Gesellschaft geführt. Diese neue Form der Unterprivilegierung gilt es rasch zu beheben. Gerade eine so aktive und interessierte Bevölkerungsgruppe wie die Senioren darf nicht an den Rand der Informationsgesellschaft gedrängt werden", erklärt Karl Blecha, der Präsident des Österreichischen Seniorenrates. "Mit der Unterstützung von Unternehmen wie Microsoft Österreich, Telekom Austria und anderen Wirtschaftspartnern gelingt es uns, möglichst viele ältere Menschen für neue Technologien zu begeistern und ihnen die Skepsis vor Computer und Internet zu nehmen."

     Präsident Stefan Knafl begrüßt die verstärkte Seniorkom-Offensive 2005 in den Bundesländern, um österreichweit so viele ältere Menschen wie möglich an das Internet heranzuführen. Gleichzeitig kämpft Knafl gegen eine "neue Zweiklassengesellschaft", die dadurch ensteht, dass - aus welchen Gründen auch immer - viele keinen Zugang zur Bedienung und Handhabung von Computern haben. "Hier muss sofort gehandelt werden: Ich setze mich daher dafür ein, dass jetzt konkrete Maßnahmen gemeinsam mit der PC-Industrie zur Ausschöpfung aller technischen Möglichkeiten entwickelt werden, um höchste Chancengleichheit für viele hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher der älteren Generation in der Informationsgesellschaft von heute und morgen zu schaffen. Denn: Das Internet ist für alle da!"

Tausende Wiener Seniorinnen und Senioren "surfen" im Internet

     Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag. Renate Brauner zieht hinsichtlich der Wiener Seniorkom-Tour, die auch durch die Unterstützung der Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher ein voller Erfolg wurde, positive Bilanz. Bei Seniorkom-Schnuppertagen in 22 Wiener Bezirken informierten sich 2004 rund 12.000 ältere Menschen über die Benutzung von Internet und E-Mail. In Floridsdorf konnte der bisher älteste Teilnehmer begrüßt werden. Er bewies, dass man auch mit 100 Jahren fürs Internet nicht zu alt ist.

     "Mir ist wichtig zu betonen, dass es "die Älteren" nicht gibt. Die Seniorinnen und Senioren sind eine höchst heterogene Gruppe mit den unterschiedlichsten Wünschen und Bedürfnissen. Daher umfasst die Seniorenpolitik der Stadt Wien eine sehr große Bandbreite und deckt die jeweiligen Anforderungen gezielt ab. Das reicht von unseren vielfältigen Freizeit- und Bildungsangeboten - wie eben auch den Internetkursen - bis zur medizinischen und pflegerischen Betreuung. Es freut mich ganz besonders, dass unser Angebot im Bereich neue Technologien von den Wiener Seniorinnen und Senioren so gut angenommen wird", so Stadträtin Brauner.

Seniorkom tourt weiter durch Österreich

     Nach dem großen Erfolg in Wien rollt die Seniorkom-Tour weiter durch ganz Österreich.  "Es ist uns ein großes Anliegen, dass möglichst viele Pensionisten die Vorteile des Internets kennen lernen und diese für ihre Interessen auch nutzen. Und so möchten wir auf dieser Regionaltour die Handhabung des Internets erläutern und eventuelle Eintrittsbarrieren überwinden helfen. Und da man das am besten in einem persönlichen Gespräch kann, sind wir selbstverständlich bei dieser Tour mit dabei", erläutert Mag. Martin Schmutz, Vertriebsleiter von Telekom Austria, die Beweggründe des Unternehmens, an der Seniorkom-Tour teilzunehmen.

     Ab Februar ist in ganz Österreich "Internetschnuppern" angesagt. Bei Auftaktveranstaltungen in den Landeshauptstädten, die unter der Federführung von Microsoft Österreich stattfinden, hat jeder die Möglichkeit, gratis das Informationsangebot zu konsumieren; unter den Besuchern werden hunderte Einsteigerkurse verlost.

     "Nicht Information verändert die Welt, sondern Menschen, die mit diesen Informationen kommunizieren können. Daher ist auch moderne Technik nur dann revolutionär, wenn Menschen tatsächlich damit umgehen können", erklärt Thomas Lutz, Unternehmenssprecher von Microsoft Österreich. "Mit der Vermittlung des richtigen Know-hows wollen wir Senioren die Scheu vor dem Umgang mit dem Computer nehmen und ihnen die Teilnahme an der Informationsgesellschaft erleichtern. Daher sponsert Microsoft Österreich im Rahmen von Seniorkom eine eigene Trainingsinitiative und bietet eine ermäßigte Version von Microsoft Office 2003 speziell für die Zielgruppe Senioren an", so Thomas Lutz weiter.

www.seniorkom.at/ - das Internetportal von Senioren für Senioren

     Interaktivität und Community-Bildung auf www.seniorkom.at sind ein voller Erfolg. Seit Mai 2004 haben sich über 1.000 Mitglieder registriert, die "ihr" Internetportal aktiv mitgestalten können. Auch die Webstatistik kann sich sehen lassen: Ein durchschnittlicher User verweilt 35 Minuten auf www.seniorkom.at und ruft 25,7 Seiten auf. Seniorkom-Leiterin Gerlinde Zehetner: "Die Anforderungen der älteren Generation an das Internet unterscheiden sich nicht so sehr von denen der Jugendlichen. Senioren wollen genauso chatten, spezielle Vorteile als Community-Mitglieder genießen und Leute kennen lernen."
 


 

Microsoft Österreich setzt erfolgreiche Zusammenarbeit mit Seniorkom fort

Mit einem europaweit einzigartigen Kommunikationskonzept trägt Seniorkom (www.seniorkom.at) seit drei Jahren dazu bei, die Internetnutzung der älteren Generation zu steigern. Microsoft Österreich unterstützt diese Internetsensibilisierungs-Initiative gemeinsam mit Partnern aus Politik und Wirtschaft tatkräftig. So hat Microsoft Österreich eine eigene Trainingsinitiative im Rahmen von Seniorkom ins Leben gerufen. Teilnehmer dieser Trainings bekommen außerdem Microsoft Office 2003 um zwei Drittel günstiger zur Verfügung gestellt. Auch bei den Seniorkom-Schnuppertagen in 22 Wiener Bezirken im Jahr 2004 halfen Microsoft Mitarbeiter mit, mehr als 12.000 ältere Menschen von Internet und E-Mail zu begeistern. Für dieses Jahr sind Schnuppertage in allen Landeshauptstädten vorgesehen. Der Start der österreichweiten Roadshow ist im Februar 2005 in Graz.

"Die neuen Technologien haben in den letzten Jahren zunehmend zu einer Spaltung der Gesellschaft geführt. Diese neue Form der Unterprivilegierung gilt es rasch zu beheben. Gerade eine so aktive und interessierte Bevölkerungsgruppe wie die Senioren darf nicht an den Rand der Informationsgesellschaft gedrängt werden", erklärt Karl Blecha, der Präsident des Österreichischen Seniorenrates. "Microsoft Österreich zeigt mit seinem Engagement, dass es die Anliegen der österreichischen Gesellschaft ernst nimmt und einen wichtigen Beitrag für den Wandel in die Informationsgesellschaft leistet. Mit der Unterstützung von Unternehmen wie Microsoft Österreich gelingt es uns, möglichst viele ältere Menschen für neue Technologien zu begeistern und ihnen die Skepsis vor Computer und Internet zu nehmen."

Österreichweite Informationsveranstaltungen für ältere Menschen rund um PC & Internet

Nach den erfolgreichen Seniorkom-Schnuppertagen in Wien, an welchen mehr als 12.000 Senioren teilgenommen haben, finden 2005 in allen Landeshauptstädten Seniorkom Veranstaltungen statt. Wie bereits in Wien werden bei dieser österreichweiten Seniorkom-Roadshow Microsoft Österreich Mitarbeiter mit Rat und Tat zu Verfügung stehen. Alle Programme können - auf Wunsch auch mit Anleitung - ausprobiert werden. Es wird zudem gezeigt, welche besonderen Hilfsmittel älteren Menschen in den verschiedenen Microsoft-Programmen die Arbeit erleichtern können, wie beispielsweise eine digitale Lupe zur Vergrößerung der Schrift am Bildschirm.

"Wer die Begeisterung der vielen tausend Menschen bei den Seniorkom-Schnuppertagen in Wien miterlebt hat, weiss wie groß das Interesse gerade der älteren Bevölkerung an PC und Internet ist!"

"In Österreich sind bereits mehr als zwei Millionen Menschen über 60 Jahre alt. Gleichzeitig war die Internetnutzung in diesem Altersbereich bisher mit 9 Prozent in Österreich vergleichsweise gering. Aus diesem Grund unterstützen wir ausgewählte Projekte wie Seniorkom, um Senioren die Scheu vor dem Umgang mit dem Computer zu nehmen und ihnen den Einstieg ins Internet zu erleichtern", erklärt Herbert Schweiger, Geschäftsführer von Microsoft Österreich. "Wer allein die Begeisterung der vielen tausend Menschen bei den Seniorkom-Schnuppertagen in Wien miterlebt hat, weiss wie groß das Interesse gerade der älteren Bevölkerung an PC und Internet ist. Sind doch moderne Technologien für ältere Menschen ein ausgezeichnetes Mittel, um selbst aktiv Informationen abzufragen und so auch leichter am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben."

Trainingsinitiative mit Omnitech - Microsoft Office 2003 um 75 Prozent günstiger

Als führendes Unternehmen der IT-Industrie ist sich Microsoft seiner sozialen Verantwortung hinsichtlich der Einbindung aller Bevölkerungsgruppen ins Digitale Zeitalter bewusst. Deshalb unterstützt Microsoft Österreich nicht nur Seniorkom, sondern hat im Zuge des Projekts mit dem Trainingspartner Omnitech auch eine eigene Trainingsinitiative ins Leben gerufen. Damit die Teilnehmer dieser Trainings auch zu Hause möglichst kostengünstig weiter mit PC und Internet arbeiten können, stellt das Microsoft den Teilnehmern dieser Trainings Microsoft Office 2003 um zwei Drittel günstiger zur Verfügung.

Ehrenamtliches Engagement von Microsoft Österreich Mitarbeitern bei Senioren Veranstaltungen

Die Unterstützung von Seniorkom motiviert auch die - großteils deutlich jüngeren - Mitarbeiter von Microsoft Österreich ganz besonders. Im Zuge eines neu gestarteten "Employee Involvement" Programms engagieren sich Mitarbeiter ehrenamtlich bei ausgewählten Senioren-Veranstaltungen. So nahmen zum Beispiel acht Mitarbeiter von Microsoft Österreich an der Wiener Senioren Messe im November 2004 teil und standen mit einem Informationsstand Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Auch für 2005 sind bereits weitere Aktivitäten in Planung.

Weltweit unterprivilegierten Menschen Chancen zum Einsatz neuer Technologien geben

Diese Initiativen von Microsoft Österreich sind Teil eines weltweiten Microsoft Programms, des Unlimited Potential-Programms. Dieses eröffnet unterprivilegierten Personen Chancen für lebenslanges Lernen und vermittelt im Rahmen lokaler Projekte Fähigkeiten im Umgang mit neuen Technologien. Alleine seit dem Start der Initiative im Jahr 2003 hat Microsoft weltweit Geld- und Softwarespenden in der Höhe von 50 Mio. € zu diesem Zweck aufgebracht, im Jahr 2004 waren es weitere 25 Mio. €.

Microsoft Österreich hat in den letzten Jahren neben der Unterstützung für Seniorkom u.a. das Projekt "Microsoft EDV Akademie für Frauen" initiiert, in deren Rahmen rund 100 Wiedereinsteigerinnen nach der Babypause eine hochqualifizierte IT-Ausbildung für eine leichtere Rückkehr ins Berufsleben erhielten. Weitere Integrationsprojekte wie "ECDL-barrierefrei" - ein spezielles Schulungssystem für Menschen mit Behinderungen zum Erwerb des internationalen IT-Standards "Europäischer Computer Führerschein" in deutscher Sprache - sind derzeit gerade in Umsetzung.
 


 

Großer Andrang bei Pensionshotline der Arbeiterkammer: Hunderte nahmen Beratung in Anspruch

Seit 10. Jänner 2005 stehen jeden Montag und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr Experten der AK Oberösterreich über eine eigenen Telefonhotline (050/6906-3 zum Ortstarif) für Fragen zur Pensionsreform zur Verfügung. Der Informationsbedarf und die Verunsicherung sind enorm. Mehr als 300 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben die Beratung bereits in Anspruch genommen.

   Die zu erwartende Pensionshöhe kann zwar noch nicht genau berechnet werden, weil sie vom zukünftigen Berufsverlauf abhängt, die AK-Experten können den Ratsuchenden aber Tipps geben, wie sie noch am besten aussteigen - ob etwa die Hacklerregelung für sie gilt, ob es Sinn macht, Schul- und Studienzeiten nachzukaufen oder welche Fristen sie unbedingt einhalten müssen.

   Eine Frau, die im Juli 2006 60 Jahre alt wird und bis dorthin auf 527 Versicherungsmonate kommt, wollte zum Beispiel wissen, ob sie tatsächlich zu diesem Zeitpunkt in Pension gehen kann bzw. ob sie mehr Pension bekommt, wenn sie bis Ende 2006 arbeitet. Der Berater rechnete aus, dass sie mit 60 gehen kann und riet ihr, wegen der Pensionshöhe eine vergleichende Berechnung bei der Pensionsversicherung zu beantragen.

   Ein derzeit arbeitsloser Mann, geboren 1948, mit derzeit 510 Versicherungsmonaten, davon 50 Monate Ersatzzeiten inklusive neun Monaten Präsenzdienst, wollte wissen, ob er mit 60 Jahren am 1. Februar 2008 in Pension gehen kann. Das Beratungsergebnis: Da er wegen der Arbeitslosigkeit die erforderlichen 540 Beitragsmonate nicht erreicht, fällt er nicht unter die Hacklerregelung. Sein regulärer Pensionierungstermin im Übergangsrecht wird daher voraussichtlich der 1. Juli 2011 sein.

   "Wir können Unsicherheiten beseitigen und den Mitgliedern bei der Perspektivensuche helfen. Die Rückmeldungen der Anrufer bei der Pensionshotline waren durchwegs positiv und bestätigen, dass wir mit dieser neuen Serviceleistung richtig liegen", sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.
 


 

Österreichischer Seniorenbund fordert: Richtsatz für alleinstehende Ausgleichszulagenbezieher muss erhöht werden!

"Im Rahmen der Pensionsanpassung 2005 verlangt der Österreichische Seniorenbund eine Erhöhung des Richtsatzes für alleinstehende Ausgleichszulagenbezieher auf die Armutsgefährdungsschwelle von 675 Euro", so Bundesobmann Stefan Knafl. "Nur unter dieser Voraussetzung kann die Pensionsanpassung 2005 akzeptiert werden", so Knafl weiter, der auch die mangelnde Berichterstattung zu diesem Thema in den Medien kritisiert.

   Der Bundesvorstand des Österreichischen Seniorenbundes hat im Juni 2003 die Pensionssicherungsreform mit den Regelungen der Pensionsanpassung 2004 und 2005 unter der Voraussetzung akzeptiert, dass der Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende auf die im "Nationalen Aktionsplan zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" festgelegten Armutsgefährdungsschwelle angehoben wird.

   Die Einkommensschere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander, insbesondere steigen die Preise für Güter des täglichen Bedarfs - die für Senioren von besonders großer Bedeutung sind - wie Energie, Lebensmittel etc. stärker als die anderen. Die Pensionsanpassung 2005 kann daher nur akzeptiert werden, wenn auch der 2. Teil des Beschlusses vom Bundesvorstand des Österreichischen Seniorenbundes umgesetzt wird. Dazu ist erforderlich, dass die niedrigsten Pensionen stärker angehoben werden. Als ersten Schritt verlangt der Österreichische Seniorenbund eine Anhebung des Richtsatzes für Alleinstehende auf 675 Euro.

   Die Kosten dieser notwendigen Erhöhung auf 675 Euro betragen 30 Millionen Euro, bei einem Bundesbudget 2005 von 64 Milliarden Euro sind dies gerade einmal 0,05 %. "Ich frage mich, warum Finanz- und Sozialminister nicht in der Lage sind, einen so geringen Anteil des Bundesbudget für die Ärmsten der Armen zur Verfügung zu stellen", so Knafl.

   "In den Medien erfolgt zu vielen Themen wie Pisa-Studie, Bundesheer etc. eine breite Berichterstattung, beim Thema Armut mit immerhin rund 200.000 betroffenen Pensionisten wird - insbesondere im ORF - kaum berichtet. Ich erwarte mir daher nun vom ORF, dass zumindest in einer der kommenden Sendungen "Report" oder "Willkommen Österreich" dieses Thema behandelt wird", so Knafl abschließend.
 


 

Handy-Menüs überfordern Senioren
Projekt SENTHA liefert Grundlagen für barrierefreie Technik

 

 Untersuchungen im Rahmen des Projekts SENTHA (Seniorengerechte Technik an der TU-Berlin http://www.tu-berlin.de haben gezeigt, dass die Bedienung eines Handy-Menüs für ältere Menschen oft zum Problem wird. Um diese Barriere zu beseitigen genügt es auch nicht, die Tastatur einfach zu vergrößern, das Hauptproblem stellt vor allem die Logik des Menüaufbaus dar.

Ziel des Forschungsprojekts ist eine bessere, gebrauchsgerechtere Technik, die selbstständige Lebensführung von Rentnern in den eigenen vier Wänden ermöglicht. SENTHA stellt den gesunden Senioren in den Mittelpunkt der Forschung und thematisiert die mit dem demografischen Wandel einhergehenden neuen Anforderungen an Haushaltstechnik und Wohnumfeld.

Etwa 23 Prozent der Deutschen sind gegenwärtig über 60 Jahre alt. Eine nicht zu unterschätzende Zielgruppe, die von Produktentwicklern nicht unterschätzt werden sollte. "Zukünftig sollte sich die Technologie in die Lage älterer User hineinversetzen. Senioren wünschen sich nicht vollautomatische Hightech-Geräte, weniger ist oft mehr", erklärt der Sprecher der Forschergruppe Wolfgang Friesdorf.


 

Offener Brief des Österreichischen Seniorenrates an die Bundesminister Haupt und Grasser

Sehr geehrter Herr Bundesminister!

Gesetzlich ist vorgesehen, daß die Verordnung über die Pensionsanpassung und den Wertausgleich für das Jahr 2002 bis zum 30. November 2001 zu verlautbaren ist. Dazu bedarf es der Zustimmung des Ministerrates.

Der gesetzlichen Interessenvertretung der Senioren und Seniorinnen ist zugesichert worden, daß vor dieser Beschlußfassung Verhandlungen stattfinden werden.

Der Vorstand des Österreichischen Seniorenrates fordert mit allem Nachdruck die Festsetzung eines Gesprächstermins noch vor der Beschlußfassung der Verordnung über die Pensionsanpassung und den Wertausgleich für 2002 im Ministerrat.

Mit freundlichen Grüßen
BM a.D. Karl Blecha Präsident

LH Stv. a.D. Stefan Knafl Präsident

Dieses Schreiben ergeht wurde auch dem Bundeskanzler und der Vizekanzlerin zur Kenntnis gebracht.
 


1. Oktober, Internationaler Tag der älteren Menschen - Rotes Kreuz stellt Forderungen

Die Vereinten Nationen haben den 1. Oktober zum Internationalen Tag der älteren Menschen erklärt. Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) sieht aufgrund der sich verändernden Altersstruktur der Bevölkerung einen dringenden Handlungsbedarf. "Alt sein heißt nicht krank sein! Dennoch muss in Zukunft verstärkt Aufmerksamkeit auf den Teil der älteren Bevölkerung gerichtet sein, der hilfs- und pflegebedürftig ist - und das nicht nur am 1. Oktober! Das Rote Kreuz kann und muss hier klare Forderungen an die Politik formulieren", meint Bernhard Jany, Sprecher des ÖRK.

Die Forderungen des ÖRK sind:
1. Bedarfsgerechter zielgruppenorientierter Ausbau der mobilen Pflege und Betreuung. 2. Schaffung von bundesweit einheitlichen Qualifikationsprofilen für die landesgesetzlich geregelten Pflegeberufe (z.B. Altenhilfe oder Heimhilfe). 3. Ausbau der Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige. 4. Enttabuisierung von Pflege- und Betreuungsbedürftigkeit.

Nicht alle älteren Menschen sind pflegebedürftig, der Großteil unterstützt einerseits seine Kinder und Enkelkinder und ist andererseits sozial engagiert. Durch freiwillige und unentgeltliche Mitarbeit bei den Wohlfahrtsorganisationen und anderen Vereinen stellen sie ihre Erfahrung und Wissen den Mitmenschen zur Verfügung. "Aber aufgrund der demographischen und epidemiologischen Entwicklung wird sich in Österreich die Zahl der hilfs- und pflegebedürftigen Menschen bis 2011 um etwa ein Drittel auf knapp 800.000 Menschen erhöhen. Der professionellen Hauskrankenpflege und den sozialen Diensten wird aufgrund dieser Entwicklung immer größere Bedeutung zukommen", weiß Bernhard Jany.

Jany weiter: "Es fehlt an einem bedarfsgerechten Angebot an Dienstleistungen für pflegebedürftige Menschen außerhalb des Spitals. Das Thema Gesundheit und Pflege muss einen höheren gesellschaftspolitischen Stellenwert bekommen und die Rahmenbedingungen müssen den Anforderungen der Zukunft angepasst werden. Der Langzeitpflegebereich leidet bereits heute unter chronischem Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal. Damit die Altenbetreuung auch zukünftig gesichert ist, müssen wir jetzt handeln."
 


 

Computersystem speziell für Senioren
Lintec entdeckt ältere Menschen als Zielgruppe
 

Die Lintec Computer AG http://www.lintec.de hat heute, Mittwoch, seinen bereits auf der CeBit vorgestellten Senioren-PC auf den Markt gebracht. Der "Lintec Senior Club" ist eine Kombination aus Hardware, Software, Service und Schulungen und wurde gemeinsam mit der Universität Leipzig, dem Verband Sächsischer Bildungsinstitute und dem Verein Seniorinnen und Senioren in der Wissensgesellschaft entwickelt. http://www.lintec-senior-club.de
 

Der benutzerfreundliche Multimedia-PC soll älteren Menschen den Zugang zu Kommunikations-, Service- und Einkaufsmöglichkeiten im Internet erleichtern und trägt das Zertifikat "von Senioren für Senioren getestet". Herzstück des Softwarekonzeptes ist eine für den Lintec Senior Club entwickelte, intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche, mit der langwieriges Suchen vermieden werden soll. Auch ein virtueller Gesundheitscheck wurde integriert.
 

Der Computer soll von seinen Abmessungen und Anschlüssen her besonders wohnzimmergerecht sein. So lasse sich mit Abstrichen in der Bildqualität auch der Fernseher als Monitor verwenden. Ausgestattet ist der Senior-Rechner wahlweise mit einem 800 oder 1 GH-Prozessor sowie 128 MB Arbeitsspeicher. Als Festplatte kann zwischen 20 oder 40 GB an Speicherkapazität gewählt werden. Für den Support sorgen neben Hotline und Service-Website Computer-Händler, die speziell für das Senioren-Konzept geschult wurden. Nach Angaben von Lintec lagen bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart mehrere hundert Bestellungen vor. Innerhalb von einem Jahr sollen mehrere hunderttausend Geräte über den Ladentisch wandern. Zielmärkte sind Deutschland, Österreich und die Schweiz. Vertriebspartner werden noch gesucht.
 

Lintec mit Sitz in Taucha bei Leipzig wurde vor zehn Jahren von Hans Dieter Lindemeyer als Ein-Mann-Betrieb gegründet und beschäftigt heute europaweit 650 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist am Neuen Markt in Frankfurt notiert. Das Produktportfolio reicht vom Personal Computer über spezialisierte Netzwerktechnik (Server, Clients), Mobile Computing Produkte (Notebooks und Wired bzw. Wireless Connectivity) bis hin zu spezifischer kommerzieller Software.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:32
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