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Imprägnierte Bakterien töten Schweißgeruch
Vakuumpumpe saugt Escherichia Coli-Stämme in Kleidungsfasern

Bakterien-imprägnierte Fasern könnten künftig selbstreinigende Kleidungsstücke ermöglichen. Alex Fowler von der University of Massachusetts at Dartmouth http://www.umassd.edu entwickelte zu diesem Zweck eine Vakuumpumpe und verband diese mit den hohlen Fasern der Wolfsmilchpflanze. Die Pumpe saugt anschließend einige Tropfen Escherichia Coli-hältigem Agar-Nährboden in die Fasern. Abhängig von ihrer genetischen Manipulation können diese menschlichen Schweiß fressen, so ein Bericht im Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com .

Im Versuch verwendete Fowler harmlose Escherichia Coli-Bakterien, die durch genetische Manipulation so verändert wurden, dass sie beim Wachstum zu leuchten begannen. Dadurch konnten die Forscher den Prozess beobachten. "Gelangen die Bakterien in die Faser entwickeln sich rasch Kolonien", so Fowler. Er behauptet, dass er im letzten Versuch einige Hunderte Bakterien in die Fasern "schießen" konnte. Wie lange die Bakterien überleben steht derzeit noch nicht fest. Möglicherweise ermüden sie durch eine fehlende Nahrungsaufnahme nach einigen Wochen. Fowler hofft, dass er dies verhindern kann, indem er das Wolfsmilchgewächs in Nährstoffe tränkt.

Alex Lightman, CEO von Charmed Technology, einem Modeunternehmen in Kalifornien, äußert sich zur jüngsten Entwicklung: "Der Markt ist allerdings noch nicht reif für lebendige Kleidung. Ich halte die Erfindung allerdings für eine gute Idee". Andere genmanipulierte Bakterien, die Kleidung wasserfest machen oder eine Schutzschicht produzieren, um Kleidung länger zu erhalten, könnten folgen.

 

Tabuthema: Schwitzen

 

Der Mensch regelt über die Absonderung von Schweiß auf der Haut seine Körpertemperatur. Manche Menschen schwitzen besonders stark, das führt in vielen Fällen zu Problemen im sozialen Umgang. Salbeiextrakt kann die Schweißbildung bis zu 50 Prozent vermindern.

 

(Phpd 23/01 vom 13. Juni 2001) Ähnlich wie ein Thermostat reagieren Schweißdrüsen auf eine Überbelastung des Körpers, etwa bei körperlicher Anstrengung, erhöhter Außentemperatur, bei Krankheit, aber auch bei psychischer Belastung. Sie beginnen durch Schweißabsonderung den Körper zu kühlen. Der Zeitpunkt, wann ein Mensch wo zu schwitzen beginnt, ist individuell und hängt von vielen Faktoren ab. Besonders leicht schwitzen übergewichtige Personen und Frauen im Wechsel. Im Alltag können Schweißausbrüche für den Betroffenen eine schwere Belastung darstellen. Auch der Nachtschweiß ist eine verbreitete Form des übermäßigen Schwitzens. Ebenso kann Hand- und Fußschweiß in ausgeprägter Form, zu peinlichen Situationen führen, der die Betroffenen ins soziale Abseits stellt.

 

Salbei – das Hilfsmittel aus der Natur

 

Univ. Prof. Dr. Reinhard Länger vom Institut für Arzneipflanzenforschung der Universität Wien, erklärt kürzlich in einer Presseaussendung: „ Das Arzneimittel, das auch in der Volksmedizin eine große Tradition hat, ist der Salbei. Der Salbei hat vielfältige Anwendungsbereiche, einer davon ist der als schweißhemmendes Mittel“. Traditionell sei immer der Salbeitee angewendet worden. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Salbeiextrakt die übermäßige Schweißbildung bis zu 50 Prozent vermindern könne.

 

Salbei als Trockenextrakt, zum Beispiel in Kapseln, ersparen dem Körper  die Wasserzufuhr, was wiederum die Schweißproduktion anregen würde. Das sei der Vorteil der NOSWEAT-Kapseln, ein Arzneimittel auf pflanzlicher Basis. „Bei Trockenextrakten sind keine Nebenwirkungen zu erwarten,“ erklärt Länger.  Für die Normalisierung der Schweißabsonderung sind die in der Salbeipflanze enthaltenen Wirkstoffe bestens geeignet. Dies bestätige nicht nur die althergebrachte Naturheilkunde, sondern auch moderne wissenschaftliche Studien belegen die Wirkung des Salbeis.


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:32
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