Kurzbahn-Schwimm-EM: Alles live im
ORF SPORT
Ab Donnerstag, dem 9. Dezember 2005, wird Wien vier Tage lang zum
ersten Mal Austragungsort einer Kurzbahn-Schwimm-EM. Was schaffen Rogan und
Jukic nach den höchst erfolgreichen Olympischen Spielen heuer in Athen? 2003
gewann Österreichs Team ein Mal Gold (Mirna Jukic, 200 Meter Brust) und drei
Bronzene (Mirna Jukic, 100 Meter Brust, Markus Rogan, 200 Meter Rücken, und
Fabienne Nadarajah, 50 Meter Delfin). Der ORF SPORT ist bei der insgesamt
achten Kurzbahn-Schwimm-EM auf TW1 bei allen Vorläufen und den Finals mit
dabei, ORF 1 zeigt sämtliche Finals live. Spezielles Augenmerk wird
selbstverständlich auf die Österreicher gelegt: Mittels virtueller Grafik
wird die jeweilige Schwimmbahn der Österreicher hervorgehoben. 19 Kameras im
und um das mobile Becken positioniert, darunter zwei Superzeitlupenkameras -
eine davon speziell für die österreichischen Schwimmer - drei
Unterwasserkameras, eine Schienenkamera sowie eine Deckenkamera. Kommentator
ist Robert Seeger, Moderator ist Andreas Du-Rieux. Regie führt Michael
Kögler.
Die Übertragungszeiten in ORF 1 im Detail:
Donnerstag, 9. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Semifinal- und Finalläufe
(16.00 bis 18.30 Uhr)
Freitag, 10. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Semifinal- und Finalläufe
(16.00 bis 18.25 Uhr)
Samstag, 11. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Semifinal- und Finalläufe
(15.50 bis 18.30 Uhr)
Sonntag, 12. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Semifinal- und Finalläufe
(15.50 bis 18.25 Uhr)
Die Übertragungszeiten auf TW1 im Detail:
Donnerstag, 9. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Vorläufe (9.30 bis 12.00
Uhr) sowie Semifinal- und Finalläufe (16.30 bis 18.45 Uhr)
Freitag, 10. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Vorläufe (9.30 bis 11.00
Uhr) sowie Semifinal- und Finalläufe (16.30 bis 18.45 Uhr)
Samstag, 11. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Vorläufe (9.30 bis 11.00
Uhr) sowie Semifinal- und Finalläufe (16.30 bis 18.45 Uhr)
Sonntag, 12. Dezember, live: Direktübertragung aus der Wiener Stadthalle:
"Schwimmen: Kurzbahn-Europameisterschaft 2004", Vorläufe (9.30 bis 11.00
Uhr) sowie Semifinal- und Finalläufe (16.30 bis 18.30 Uhr)

Elektronischer Schwimmtrainer für optimale Leistung
"Digi-Coach" analysiert Bewegungen und Beschleunigung von
Schwimmern
Wissenschaftler des European Media Laboratory (EML)
http://www.eml.villa-bosch.de entwickeln zurzeit einen handlichen,
elektronischen Assistenten, der die Bewegungen von Schwimmern während des
Trainings analysiert und so hilft, die Leistung zu optimieren. "DigiCoach"
besitzt aktuell noch die Größe eines Walkmans und wird mit einem Gürtel an den
Rücken des Schwimmers geschnallt. Er kann die Beschleunigung und verschiedene
Bewegungen des Schwimmers mit Hilfe von Sensortechnik messen, wie sie auch in
der Automobilindustrie eingesetzt wird.
Zum "DigiCoach" gehören außerdem die Übertragung der gemessenen Daten auf
den Computer am Beckenrand und eine spezielle Software, die die verschiedenen
Bewegungsmuster erkennt sowie die Daten für Trainer und Athleten aufbereitet.
Erste Versuche am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg verliefen laut
Entwicklern vielversprechend. "Zurzeit arbeiten wir daran, zusätzliche
Sensoren in das System zu integrieren", so Steffen Noehte, Leiter des
EML-Projekts "Dr. Feelgood", aus dem der digitale Trainer stammt. "Damit
können wir komplexe Bewegungsmuster messen, wie sie zum Beispiel beim
Brustschwimmen auftreten."
Die EML-Wissenschaftler arbeiten mit dem Lehrstuhl für Technische
Informatik der Universität Mannheim, dem Institut für Sport und
Sportwissenschaft (ISSW) der Universität Heidelberg und mit dem
Olympiastützpunkt Rhein-Neckar zusammen. Die dort bisher angewandten Methoden
- das so genannte Seilzugverfahren und die Analyse durch Videoaufnahmen -
geben dem Trainer Aufschluss über den Bewegungsablauf des Schwimmers. Die
Video-Analyse mit mehreren Kameras sei jedoch sehr aufwändig und könne erst
viel später ausgewertet werden. Das Seilzugverfahren beeinträchtigt die
Bewegungsfreiheit des Schwimmers erheblich, weil er gegen die Kraft eines
gespannten Seil anschwimmen muss, das an seinem Körper befestigt ist.
Das neue Messverfahren soll einen nur geringen Aufwand erfordern,
verspreche eine zeitnahe Auswertung und werde vom Athleten nicht als störend
wahrgenommen. Außerdem wird der "DigiCoach" im Gegensatz zu den bestehenden
Verfahren zum Beispiel auftretende Ermüdungserscheinungen oder den Endspurt
exakt berechnen können. Anschließend kann der "echte" Trainer auf einem
Laptop-Rechner am Beckenrand die gemessenen Daten auswerten. Bis dahin müssen
aber noch Hardware und Software verbessert werden. Dafür suchen die Forscher
nach geeigneten Partnern aus der Industrie.
Laut Noehte kann die Funktionsweise des Digi-Coaches auch auf andere
Sportarten wie Rudern oder Radfahren übertragen werden. "Außerdem könnte das
Messverfahren in der Bewegungstherapie eingesetzt werden", so der Physiker.
EML ist ein privates Forschungsinstitut für angewandte Informatik.
Forschungsziel ist es, neue informationsverarbeitende Systeme zu entwickeln,
bei denen der Nutzer die Technik nicht mehr als Hindernis wahrnehmen soll.
Schwerpunkte liegen in der Bioinformatik und in mobilen Assistenzsystemen.
