Orange stellt neuartiges Verrechnungsmodell vor
Unabhängig der Zugangstechnologie soll künftig pro
Dienstleistung bezahlt werden
Orange
http://www.orangeworld.ch stellt ein neues Verrechnungsmodell für mobilen
Datenverkehr vor. Bisher wurde den Kunden über die Verbindungszeit oder über
die Menge übermittelter Daten eine Rechnung ausgestellt. In Zukunft wird den
Orange Kunden vermehrt die konkrete Dienstleistung verrechnet. Dabei soll es
keine Rolle spielen, welcher Zugangstechnologie sie sich dabei bedienen.
Das neue Verrechnungsmodell soll anlässlich der Orbit/Comdex Europe 2001
vorgestellt werden. Orange-Kunden werden in Zukunft für bezogene Dienste und
Inhalte einen im Voraus bekannten Preis bezahlen. Das neue Modell nennt sich
"Event Based Billing", was soviel bedeutet wie "bezahlen pro angeforderten
Inhalt oder genutzten Dienst" unabhängig davon, welcher Technologie man sich
dabei bedient.
Der Kunde muss beim "Event Based Billing" (EBB) eine monatliche
Optionsgebühr nebst seinem Standard-Preisplan bezahlen. Er erhält dann einen
unlimitierten Zugriff auf die Dienstleistungen von Orangeworld. Er bezahlt
erst zusätzlich, wenn er einen konkreten Dienst in Anspruch nimmt. Die neuen
Angebote "Orange Express" und "Orange Express Plus" machen einen ersten
Schritt in Richtung EBB: Neben der Abo-Grundgebühr wird noch eine
Optionsgebühr bezahlt, dafür stehen den Abonennten während der
Markteinführungsphase alle WAP-Dienstleistungen kostenlos zur Verfügung.
Später werden dann gewisse Mehrwertdienste (Premium Services) mittels EBB
berechnet.