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Hier erhalten Sie aktuelle Informationen aus der Schweiz:

 

Konflikt um Journalistengehälter dauert an
Schweizer Verleger sträuben sich gegen GAV

Der Konflikt um die Gehälter für die Schweizer Journalisten geht weiter. Der Europäische Journalisten-Verband (EFJ) http://www.ifj-europe.org hat die Schweizer Verleger aufgefordert, wieder am Verhandlungstisch Platz zu nehmen und einen neuen GAV auszuhandeln. Der EFJ wirft den Schweizer Verlegern vor, mit einer inakzeptablen Blockadenstrategie bewusst den Dialog mit den Sozialpartnern Comedia http://www.comedia.ch und Impressum zu untergraben.

Seit dem 1. August 2004 ist der Presse-GAV 2000 aufgrund der Kündigung der Verleger nicht mehr in Kraft. Seitdem haben verschiedene Medienhäuser damit begonnen, Löhne abzubauen, Sozialleistungen im Krankheitsfall zu kürzen und Kündigungsfristen zu beschneiden. Bisher blieben alle Bemühungen seitens der Gewerkschaften, den Dialog in Gang zu bringen, erfolglos. Die EFJ ist über die jetzige Situation sehr beunruhigt. Arne König, Präsident des EFJ: "Die Arbeitgeber einer der wichtigsten Europäischen Medienmärkte wollen das bewährte arbeitsrechtliche System in der Schweiz zerstören. Mit der Weigerung, Verhandlungen über einen neuen GAV aufnehmen zu wollen, greifen sie das Fundament der Sozialpartnerschaft in der Medienbranche an." Die Verleger verweigern jede Diskussion um Mindestlöhne und Mindesthonorare. "Sollten sie mit dieser Strategie erfolgreich sein, wird das nicht nur Folgen für die sozialen Standards überall in Europa haben, sondern auch für das demokratische System als Ganzes", warnt König.

In einem internationalen Aufruf fordert der EFJ seine über 250.000 Mitglieder in ganz Europa auf, sich mit den beiden Schweizer Berufsorganisationen solidarisch zu zeigen. "Die Auswirkungen für den Journalismus in ganz Europa sind nicht zu unterschätzen", so König.


 

Sirenentest in der Schweiz

Überprüfung der Sirenen am Mittwoch, 2. Februar 

Am Mittwoch, 2. Februar 2005 findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Je nach Witterung werden die Sirenen auch in Vorarlberg zu hören sein. Insgesamt wird die Funktionstüchtigkeit von über 8.500 Sirenen getestet.

   Ausgelöst wird um 13.30 Uhr in der ganzen Schweiz das Zeichen "Allgemeiner Alarm", das ist ein regelmäßiger auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn nötig kann die Sirenenkontrolle bis 14.00 Uhr wiederholt werden.

   Ab 14.15 bis spätestens 15.00 Uhr wird im gefährdeten Gebiet unterhalb von Stauanlagen das Zeichen "Wasseralarm" getestet. Er besteht aus zwölf Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je zehn Sekunden.

   Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.vorarlberg.at/Landeswarnzentrale und unter www.zivilschutz.sg.ch.
 


 

Schweizer Wirtschaft im Aufwärtstrend
Pharmaindustrie ist Branchenleader

2004 wurden die Erwartungen der schweizerischen Wirtschaft übertroffen. Sämtliche Branchen weisen positive Umsatztrends aus. Den kräftigsten Nachfrageschub erhielten die Sektoren Investitionsgüter und Finanzdienstleistungen sowie Chemie-, Uhren- und allen voran die Pharmabranche, so die Ergebnisse einer von der UBS http://www.ubs.com/ durchgeführten Umfrage in 4.500 Unternehmen.

Die befragten Unternehmen gehen von einer etwas verlangsamten, aber weiterhin positiven Dynamik im laufen Geschäftsjahr aus. Das Wachstum von Umsätzen bzw. Geschäftsvolumen wird besonders in jenen Branchen an Schwung einbüssen, die im Vorjahr am kräftigsten expandiert haben. Pharma dürfte gleichwohl auch 2005 klar die Nase vorn behalten. Ebenfalls ambitiöse Erwartungen hegt man in der Uhrenindustrie, Versicherung und Telekommunikation. Leicht rückläufige Volumen werden einzig im Baugewerbe und bei den Architektur- und Ingenieurbüros antizipiert, so die UBS.

Eine ähnliche Normalisierung zeichne sich auf der Ertragsseite ab. Im Durchschnitt aller Branchen werde sie sich gemäss UBS-Umfrage erneut verbessern, wenn auch langsamer als 2004. Am optimistischsten zeige sich die Uhrenindustrie vor Telekom, Pharma und Versicherung. Bereits 2004 konnte die Phase des Personalabbaus gestoppt werden. In der Einschätzung der Unternehmen wird sich die Beschäftigungslage aber erst allmählich verbessern. Außer in der Touristikbranche zeichnen sich für 2005 keine grösseren Mitarbeiterkürzungen ab.


 

40 Jahre Fernsehwerbung in der Schweiz
publisuisse SA feiert mit

Die Fernsehwerbung in der Schweiz feiert ihren 40. Geburtstag. Am 1. Februar 1965 wurde im Schweizer Fernsehen der erste TV-Spot ausgestrahlt. Was mitten in den 60er Jahren mit Spots in schwarz-weiss auf Filmrollen begann, ist heute ein breites Angebot an digitalisierten, cross-medialen Werbe- und Sponsoringmöglichkeiten in Fernsehen, Teletext, Radio und Internet.

Wie die Fernsehwerbung feiert auch publisuisse SA (vormals AG für das Werbefernsehen), die seit Beginn exklusive Vermarkterin sämtlicher Programme der SRG SSR idée suisse, ihr 40-jähriges Bestehen. Ende Januar 2005 werden wir Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen mit einer Medienmitteilung über das Jubiläum informieren.

Wenn Sie sich schon im Vorfeld und im Detail mit dem Thema auseinandersetzen wollen, finden Sie unter http://www.publisuisse.ch (anschliessend Über uns _ Pressecorner _ 40Jahre) folgende Informationen:

- Entwicklung der Technik im (Werbe-)Fernsehen
- Geschichte von publisuisse
- Inhaltliche und gestalterische Spotentwicklung
- Wirtschaftliche Bedeutung der Fernsehwerbung
- Bilder, Illustrationen und Tabellen zum Thema Fernsehwerbung
- 40 beste Schweizer TV-Spots
 


 

Einheitsbrei in den Schweizer Zeitungen - Verleger haben Zeichen der Zeit nicht erkannt

Am diesjährigen media coffee von news aktuell schweiz, dem Verbreitungsdienstleister für Medieninformationen, war das Thema "Zukunft der Medien und PR". Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass die Medien in der Schweiz grosse Strukturprobleme haben und keine Pressevielfalt mehr herrscht. Den baldigen Eintritt eines grossen deutschen Medienunternehmens in die Schweiz beurteilten alle als sehr wahrscheinlich. Die über hundert im Auditorium des Technopark Zürich anwesenden PR- und Medienprofis gaben der Diskussion und der ganzen Veranstaltung hervorragende Noten.

   Medien

   Urs Gossweiler, der Verleger der Jungfrau Zeitung, geht davon aus, dass es schon bald nur noch lokale und nationale Zeitungen geben wird. Regionalzeitungen werden verschwinden. Als realistisches Szenario sieht Urs Gossweiler zudem den baldigen Eintritt eines grossen deutschen Medienunternehmens in die Schweiz. "Vermehrte ausländische Konkurrenz wird auf die Schweizer Medienlandschaft zweifellos belebend wirken", ist Urs Rellstab, Kampagnenleiter und Geschäftsleitungsmitglied von economiesuisse, überzeugt.

   Nach Meinung der ehemaligen Chefredaktorin und heutigen Kommunikationsberaterin, Karin Müller, lähmt die Angst vor dem Jobverlust die Kreativität der Journalisten. Zudem führten Personalabbau und Bequemlichkeit zu "Pantoffel-Journalismus". Im Klartext: "Die Journalisten setzen keinen Fuss mehr vor die Türe und arbeiten nur noch von der Redaktion aus." Dies habe zur Folge, dass es in der Schweiz keine Pressevielfalt sondern nur noch eine Titelvielfalt gibt. Das Podium war sich einig, dass die Inhalte der Zeitungen zu Einheitsbrei verkommen sind.

   Nach Cyril Meier, Direktor des Schweizerischen Public Relations Institutes SPRI, werden viele Konsumenten nicht mehr länger bereit sein, für Informationen zu bezahlen, welche man längst aus elektronischen Medien kennt. Dem stimmt Urs Gossweiler zu und fragt:
"Wieso betreiben die Zeitungen einen riesigen Aufwand um Hockeyresultate abzudrucken, die bei Erscheinen der Zeitung längst durch Radio, Fernsehen und SMS-Dienste bekannt sind, aber für Inserate brauchen sie mindestens drei Tage Vorlauf?"

   Public Relations

   Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass auf Basis einer gemeinsamen Interessenlage das Miteinander von Medien und PR bereits heute gut funktioniert. Urs Rellstab wies dabei auf einen fundamentalen Unterschied zwischen Journalisten und PR-Leuten hin:
"Journalisten dürfen sich im Prinzip nicht überlegen, was sie mit ihren Meldungen für Wirkungen erzielen; für PR-Leute sind die konkreten Wirkungen aber das Ziel ihrer Arbeit."

   Durch den Personalabbau in den Redaktionen sei die Chance für die PR-Schaffenden gestiegen, die eigenen Meldungen praktisch 1:1 in die Medien zu bringen, ist sich Karin Müller sicher. Dass die PR-Branche immer mehr journalistische Vorarbeiten leistet, findet Cyril Meier zwar bezüglich der vierten Macht im Lande etwas bedenklich, teilt aber die Aussage von Frau Müller.

   Im Gegensatz zu den Medien prognostizierte das Podium der PR-Branche eine gute Zukunft. PR werde lokal bleiben und sogar noch lokaler werden. Allerdings werden die Anforderungen an Kommunikationsverantwortliche - gemäss Cyril Meier - insbesondere hinsichtlich Fach- und Methodenkompetenz noch steigen.
 


 

Filmstudie: Schweizer gehen oft ins Kino
Anteil der amerikanischen Filme stagniert

Schweizer gehen häufiger ins Kino als andere Europäer. Ob dies mit der Tatsache zu tun hat, dass der schweizerische Kinomarkt über ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot verfügt, lässt eine heute, Freitag, veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Statistik (BFS) http://www.bfs.admin.ch/ offen. Im Jahre 2003 wurden in der Schweiz über 1.400 Filme aufgeführt, etwa ein Drittel dieser Filme waren Erstaufführungen. Während es 1993 noch 205 Erstaufführungen gab, erhöhte sich 2003 die Zahl auf 389. Die Filme in den Schweizer Kinos stammten überwiegend aus den USA, obwohl der Anteil amerikanischer Filme seit zehn Jahren stetig abnimmt. "Er ist in diesem Zeitraum von 52 Prozent auf 31 Prozent gemessen am gesamten Filmangebot in der Schweiz gesunken", so die Studie.

Vom Rückgang des amerikanischen Films profitierten Filme aus der Europäischen Union. Hier ragten vor allem Produktionen aus Frankreich, Deutschland und Italien heraus. Obwohl Schweizer Filme in der Minderheit seien, habe sich ihr Marktanteil kontinuierlich und signifikant vergrößert. "1993 stammten nur drei Prozent aller Erstaufführungen aus der Schweiz, zehn Jahre später hat sich der Anteil mehr als verdreifacht - 2003 waren zehn Prozent aller Erstaufführungen Schweizer Filme", belegt die Studie. Die schweizerische Filmproduktion beherrsche den Markt bei den Dokumentarfilmen. "2003 stammten 60 Prozent der gezeigten Dokumentarfilme aus der Schweiz." Dieser Anteil sei seit 1995 relativ stabil.

Schweizer Frauen und Männer gehen in ihrer Freizeit gerne ins Kino. "2002 kaufte sich ein Schweizer durchschnittlich 2,56 Kinokarten pro Jahr." Dies sei mehr als in den meisten Ländern Europas. "Die Bewohner der Westschweiz führen die Spitze an - sie sahen sich durchschnittlich 2,7 Mal einen Film an, während es in der Deutschschweiz 2,1 Mal und in der italienischen Schweiz weniger als zwei Mal (1,8) waren." Nachdem die Zahl der Kinoeintritte in der Schweiz während 20 Jahren kontinuierlich abgenommen habe, sei sie in den vergangenen Jahren wieder angestiegen. Sie läge zwischen 15 und 19 Mio. pro Jahr.


 

Bald 16 Millionen Heimarbeiter in der Schweiz?
Work at Home.ch - Heimarbeitsvermittlung

 

[Pressefoto anzeigen]
 
Neue Mitarbeiter zu suchen ist trotz der momentan hohen Arbeitslosigkeit immer mit Aufwand verbunden. In welcher Form sollen die neuen Arbeitskräfte eingesetzt werden? Was kostet die zusätzlich benötigte Infrastruktur? Wie teuer sind allfällige Inserate resp. Vermittlungsbüros? Wie findet man am schnellsten Interessenten? Work at Home.ch ist das Schweizer Internetportal für Heimarbeit und hat für jede dieser Fragen eine Antwort.

Arbeitsform Heimarbeit
Heimarbeit bietet einem Unternehmen diverse Vorteile und kennt als innovative Arbeitsform keine Grenzen: Von der Datenerfassung oder Buchhaltung bis hin zur Montage von Bauteilen; zahlreiche Tätigkeiten können in Heimarbeit ausgelagert werden. Zum einen kann die Firma dadurch sehr flexibel auf Nachfrage- und Kapazitätsschwankungen reagieren. Zum anderen können Kompetenzlücken ohne zusätzliche Infrastruktur elegant gefüllt werden.

Schweiz im Vergleich zu den USA noch in den Kinderschuhen
Während in den Vereinigten Staaten bereits über 16 Millionen Leute in Heimarbeit tätig sind (entspricht mehr als 6% der arbeitenden Bevölkerung), beträgt die Anzahl der in Heimarbeit tätigen Personen in der Schweiz lediglich 65'000. Der prozentuale Anteil zur arbeitenden Bevölkerung liegt somit bei ungefähr 2%. Ein Zeichen dafür, dass noch zu wenig Firmen von dieser Arbeitsform Gebrauch machen. Oft scheitert es an der Vorstellung, wie der Mitarbeiter kontrolliert werden kann, wenn er nicht in den Büroräumlichkeiten der Firma tätig ist. Diese Unsicherheit kann jedoch problemlos mit angepassten Entlöhnungsmodellen aus dem Weg geräumt werden.

Kostenlose Vermittlung von Heimarbeitsuchenden
Firmen haben bei Work at Home.ch die Möglichkeit, sich kostenlos unter www.workathome.ch anzumelden. Innert weniger Minuten wird in Zusammenarbeit mit einem Experten ein Jobprofil mit sämtlichen Anforderungen ausgearbeitet. Alles weitere wird von Work at Home.ch erledigt: passende Heimarbeitsuchende werden kontaktiert, die Rückmeldungen werden ausgewertet und schlussendlich werden die Bewerber an die Firma weitergeleitet. Auch bei einer erfolgreichen Vermittlung entstehen für die Firma keinerlei Kosten oder Gebühren.

Gratisanmeldung und sämtliche Informationen gibt es unter www.workathome.ch.
 
 


 

Funkgeräte für die Schweizer Luftwaffe
Software-basierte Geräte definieren neuen Armee-Standard

Der deutsche Kommunikations-, Informations- und Messtechnikspezialist Rohde & Schwarz http://www.rohde-schwarz.de wird an die Schweizer Luftwaffe Software-basierte Funkgeräte liefern. Die Geräte der R&S M3TR-Familie werden die bisherigen Funkgeräte SE-229 der Schweizer Armee ersetzen und definieren den neuen Standard SE-239.

Die R&S M3TR-Familie ist mittels Software erweiterbar und unterstützt verschiedene Funkdienste. Die Geräte ermöglichen digitale Sprach- und Datenübertragung. Dabei können laut Rohde & Schwarz Hochgeschwindigkeitsdaten mit bis zu 64 kBit/s in Form von bewegten Bildern aus gängigen Videokameras ausgetauscht werden. Dabei sind verschiedene Entstör-Betriebsarten gleichzeitig verfügbar. Weitere Features sind hohe Frequenzsprungraten, unterschiedliche Standards (STANAG 4285 oder 4444, Have Quick I/II oder SATURN) und die Integration ins Internet/Intranet über Protokolle auf TCP/IP-Basis.

Die Funkgeräte basieren auf dem M3 (Multiband, Multimode, Multirole)-Software-Radio-Konzept, das den HF-, VHF- und UHF-Frequenzbereich abdeckt, und sind für alle taktischen und strategischen Kommunikationsnetze geeignet. Vorhandene und zukünftige Wellenformen können per Software herunter geladen oder ausgetauscht werden. Zur Luftverteidigung und Flugsicherung sind die bodengestützten UHF/VHF-Transceiver-Systeme M3SR und die UHF/VHF-Flugfunkgeräte M3AR verfügbar. Mit nur zwei Versionen des taktischen tragbaren M3TR Radios kann der gesamte Bereich von 1,5 bis 512 MHz abgedeckt werden.


 

Hoch potent: Hanf aus der Schweiz
"HANF - das magazin" liess Schweizer Cannabis-Sorten auf ihren THC-Gehalt testen.
 

Hanf aus der Schweiz ist ein höchst potentes Gewächs. Das zeigt eine Laboranalyse, die die Universität Bern im Auftrag der Zeitschrift "HANF ? das magazin" durchgeführt hat. Der Pharmazeut Rudolf Brenneisen analysierte zehn Schweizer Outdoor-Sorten auf ihren THC-Gehalt. Die Resultate lassen aufhorchen: Die potentesten der untersuchten Blüten wiesen einen THC-Anteil von über 20 Prozent auf. Das Schlusslicht brachte es immerhin noch auf mehr als 8 Prozent. Der Durchschnitt aller untersuchten Sorten lag bei 16,44 Prozent. Zum Vergleich: Der vom Bundesgericht festgelegte Grenzwert liegt bei 0,3 Prozent.
 

"Mit der Analyse wollten wir die Unsinnigkeit des THC-Grenzwerts aufzeigen", erklärt HANF-Herausgeber Roger Bottlang. Der in einem umstrittenen Grundsatzurteil des Bundesgerichts festgesetzte Grenzwert führe zu einer den Hanfbauern nicht länger zumutbaren Rechtsunsicherheit. So wurden in den letzten Wochen und Monaten in verschiedenen Kantonen Razzien durchgeführt. Die dabei beschlagnahmten Hanfprodukte überschritten in allen bekannten Fällen den amtlichen Grenzwert. In anderen Kantonen wiederum spielt der umstrittene Grenzwert in der behördlichen Praxis überhaupt keine Rolle, was aus der Sicht der Hanfbauern zu einer massiven Ungleichbehandlung führe.
 

"Der Grenzwert ist schlicht nicht einzuhalten", kritisiert Bottlang. "Selbst vom Bundesamt für Landwirtschaft bewilligte Sorten weisen mitunter einen höheren THC-Gehalt auf." Bestätigt wird diese Beobachtung vom Schweizerischen Bauernverband (SBV). Dort häufen sich die Klagen von Bauern, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, obwohl sie offiziell als THC-arm eingestuften Industriehanf anbauten. Der SBV fordert im Hinblick auf die Cannabis-Liberalisierung klare und einheitliche Richtlinien für die Produktion. In der Hanfbranche wird derweil die Forderung nach einer Amnestie immer lauter.
 

Die detaillierten Ergebnisse der Laboruntersuchung sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "HANF ? das magazin" nachzulesen. Das Magazin ist ab Mittwoch, 20. März, am Kiosk erhältlich.
 


 

Botschafter Borer auf Karneval-Mission
Onlinespiel um Schweizer Botschafter Borer als Fasnachtsnarr Wilhelm Tell
 

Die Schweizer Onlinespiele-Entwicklerin FunFox
Entertainment lanciert ein Ritterspiel wider den
tierischen Ernst - frei nach dem «Aachener Verzell
über Wilhelm Tell». Der humorvolle Auftritt des
Schweizer Botschafters Thomas Borer beim Karneval
in Aachen hinterlässt dabei Spuren. Auf dem
Onlinespieleportal www.funfox.ch startet zur
Fasnachtshauptsaison das Onlinegame “Borers
Tellspiele“, welches die Worte des populären
Schweizers - nach denen auch ein Botschafter
witzig und humorvoll sein darf - spielerisch in
Szene zu bringen versteht. Der Onlinespieler
schlüpft dabei in die Rolle des Botschafters als
kostümierter Nationalheld Wilhelm Tell und nimmt
das deutsche Polit-Establishment um den
Bundeskanzler so richtig aufs Korn. Auch die Dame
der Union mit Cabrio-Frisur erhält einen
Gastauftritt. Die besten Armbrustschützen stehen
nicht nur zuoberst in der Spielerrangliste,
sondern haben auch die Chance tolle Preise zu
gewinnen. Auf geht’s - mit Spielwitz und Humor zum
Ritterorden!
 


 

Crossair - Trauerfeierlichkeiten (mit aktualisierter Bundesratsvertretung)

Die Trauerfeierlichkeiten für die Opfer des
Absturzes von Crossair-Flug LX 3597 finden am Donnerstag, 29.
November um 14 Uhr im Basler Münster statt. Die Feier ist öffentlich.
Kaspar Villiger, Vizepräsident des Bundesrates, Vertreter der
Regierungen sowie diplomatische Vertreter aus verschiedenen Ländern
nehmen ebenso teil wie Vertreter der Kirchen, der Crossair und
Swissair. Es handelt sich um eine ökumenische Trauerfeier.

   Es wird eine Übertragung in der röm.-katholischen
Christ-König-Kirche in Kloten stattfinden. Dort findet zuerst eine
20-minütige Einstimmung statt. Anschliessend wird auf die
Live-Übertragung nach Basel geschaltet. Die Feierlichkeiten werden
auch live nach Lugano-Agno (Sala Aeroclub, Flughafen) und Genf
(Centre IATA, Flughafen) übertragen.
 


 

Absturz einer Crossair-Maschine bei Zürich

Zwischenstand vom Sonntag, 25. November, 12.30 Uhr

Ein Avro RJ 100 Jumbolino der Crossair ist am
Samstag, 24. November, kurz nach 22.00 Uhr beim Anflug auf Zürich
verunfallt. Es handelt sich um den Flug LX3597, der um 21.01 Uhr
Lokalzeit in Berlin Tegel abgeflogen ist und planmässig hätte um
22.15 Uhr ankommen sollen. Es stürzte auf einem waldigen Gebiet nach
Nürensdorf/Birchwil bei Bassersdorf ab. An Bord befanden sich 33
Personen, 28 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder. Bei der
fünfköpfigen Besatzung handelte es sich um schweizerische
Staatsangehörige; der Captain ist ein langjähriger Crossair-Pilot.
Die Besatzung hatte nur diesen Flugeinsatz, Zürich-Berlin und zurück.

   Laut Auskunft der Kantonspolizei gibt es zurzeit 10 Tote und 9
überlebende Verletzte. Bei 14 Personen ist das Schicksal nach wie vor
unklar. Für die Kantonspolizei ist die Phase der Suche und Rettung
abgeschlossen. Jetzt gehe es darum, die Spuren zu sichern. Die
Fluggäste stammten aus sechs verschiedenen Ländern, und zwar aus
Israel, Kanada, Holland, Österreich, Deutschland und der Schweiz.

   Der Avro RJ 100 Jumbolino verfügte per 24. November über 13'193
Flugstunden und befand sich im Besitz der Crossair. Das Flugzeug
wurde 1996 hergestellt. Die letzte technische Inspektion fand am 16.
November 2001 statt.

   Wir sind äusserst bestürzt, schon wieder von einem Unfall
betroffen zu sein», erklärt Crossair-CEO André Dosé. Die Crossair
spricht den Angehörigen ihr tiefes Beileid aus. Es handelt sich im
25-jährigen Bestehen der Crossair um den zweiten Unfall.

   Kunden, die aufgrund der Ereignisse ihren Flug annullieren
möchten, können dies kostenfrei tun.

   Es wurden für die Angehörigen verschiedene Hotlines eingerichtet:

   in Zürich: 0800 707 507
   aus dem Ausland: ++41 1 543 67 67
   in Basel ++41 61 325 71 20
 


 

Unglück im Schweizer Gotthard-Straßentunnel/Reaktion europäischer Eisenbahngewerkschaften

Die fünf europäischen Eisenbahngewerkschaften GdEÖ, transnet, CFDT, CGIL und SEV sind tief betroffen über den schweren Unfall im Schweizer Gotthard-Straßentunnel. Sie drücken Opfern, Angehörigen und der Bevölkerung der betroffenen Regionen ihre Anteilnahme aus und danken den Rettungskräften. Nur durch eine verstärkte Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene kann der Straßenverkehr sicher werden. Die fünf Schwestergewerkschaften werden sich dafür einsetzen.

Die fünf Schwestergewerkschaften aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz sind über die Tragödie, deren Ausmaß noch immer nicht gänzlich absehbar ist, tief betroffen.

Für die Verbände ist klar: Sie werden ihren Einsatz für eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene noch verstärken. Wenn möglichst viel Güter mit der Bahn transportiert werden, steigt die Sicherheit für die Autofahrer auf den Straßen. Die Fahrt durch Tunnels soll für Lastkraftwagen mit strengen Sicherheitsauflagen verbunden sein. Es stellt sich die Frage, ob es nicht angezeigt wäre, Lastkraftwagen die Durchfahrt langer Tunnels zu verbieten.

Die Umlagerung auf der Nord-Süd-Achse kann nur mit Hilfe europäischer Zusammenarbeit gelingen. Durch Kooperation der betroffenen Staaten sollen Eisenbahnlinien so ausgebaut werden, dass darauf der Mehrverkehr abgewickelt werden kann.

Die Eisenbahngewerkschaften sichern hierbei ihre tatkräftige Unterstützung zu. Sie werden in ihren Staaten die Anstrengungen unterstützen, dass die nötigen Mittel für einen Ausbau der Infrastruktur bereit gestellt werden. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmender und die Verminderung der Umweltschäden muss erhöht werden.

Mit Genugtuung haben die fünf Verbände zur Kenntnis genommen, dass die nationalen Bahnunternehmen sofort reagiert und ihr Angebot ausgebaut haben. Die Gewerkschaften werden mithelfen, dass die Güteroffensive der Bahn gelingt.
 


 

Es wird auch weiterhin eine Schweizer Airline geben
Der Bund sichert finanzielle Beiträge zu
 

Die Schweiz wird auch in Zukunft eine eigene Airline haben. Der Bundesrat http://www.admin.ch hat beschlossen, den Aufbau einer neuen Fluggesellschaft finanziell zu unterstützen und sich mit 22 Prozent am Aktienkapital zu beteiligen. Die Kantone werden 18 Prozent halten. Den Rest übernimmt die Wirtschaft. Die von Anfang an favorisierte Variante 26 + 26 hat sich durchgesetzt. So wird die Crossair http://www.crossair.com zusätzlich zu ihren 82 Maschinen noch 26 Kurs- und genauso viele Langstreckenjets der Swissair http://www.swissairgroup.com übernehmen. Jetzt muss die Crossair einen Businessplan ausarbeiten, der alle Einzelheiten festlegt.
 

Das Projekt benötigt 4,24 Mio. Franken. Davon werden 2,74 Mrd. Franken zur Eigenkapitalerhöhung der neuen Airline verwendet. Die Privatwirtschaft beteiligt sich mit insgesamt 1,69 Mrd. Franken. Vom Bund kommen 600 Mio. als subsidiäre Beteiligung (22 Prozent) und von den Kantonen 400 Mio. Franken. Die Crossair verfügt jetzt über ein Eigenkapital von 300 Mio. Franken. Die Beteiligung soll nach einer Startphase von wenigen Jahren abgebaut werden. Die Gesellschaft wird mit einem Satz von 35 Prozent kapitalisiert sein. Üblich sind etwa 25 Prozent. Der Bundesrat ist überzeugt, dass sie sich im harten Wettbewerb gut behaupten kann.
 

Mit einer Mrd. Franken wird die Überbrückung des reduzierten Flugbetriebes der Swissair bis zum Ende des diesjährigen Winterflugplanes finanziert. Die restlichen 0,5 Mrd. sind für die Konsolidierung der betriebsnotwendigen Funktionen der flugnahen Betriebe bestimmt. Das Betriebsdarlehen kann unter strenger Überwachung von Liquidität und Verwendung durch die eidgenösische Finanzverwaltung tranchenweise ausbezahlt werden.
 

Der Bundesrates wollte mit diesem Entschluss folgenschwere soziale und volkswirtschaftliche Schäden vermeiden, er begründet ihn auch mit einem übergeordneten Landesinteresse. Die Schweizer Luftfahrtsunternehmen trügen massgeblich zur wirtschaftlichen Wertschöpfung des Landes bei. Ein Nicht-Entscheid hätte die sofortige ungeordnete Stillegung des Langstreckenflugbetriebes bedeutet. Damit wären laut Bundesrat auch längerfristige Landesinteressen tangiert worden. Beide Kreditbeschlüsse des Bundes wurden unmittelbar nach der Bundesratssitzung von der Finanzdelegation der eidgenössischen Räte genehmigt. Die Kehrseite der Medaille sind die Entlassungen. Bei der Swissair allein wird es wohl 5.000 Kündigungen geben. Ohne diese Lösung wären es vier mal so viele gewesen. Insgesamt werden 9000 Stellen verloren gehen
 

Der Verwaltungsrat der Crossair begrüsst den Entscheid des Bundesrates. Das Aufsichtgremium hat das Projekt einstimmig genehmigt.
 


 

Ist die Schweiz gegen Cyber-Terrorismus gewappnet?
Stiftung InfoSurance initiiert umfassende Bestandesaufnahme
 

Weltweit sind in den Industrieländern nach den Terroranschlägen in New York und Washington zahlreiche Bedrohungsszenarien zu revidieren. Sehr hohe Risiken bergen die vernetzten elektronischen Informations- und Kommunikationssysteme, ohne die unsere Gesellschaft nicht mehr funktionsfähig ist. Die Stiftung InfoSurance, die in der Schweiz die wesentlichen Aktivitäten zur Wahrung der Sicherheit der Informations- und Kommunikations-Infrastruktur koordiniert, reagiert unverzüglich. Sie wird in einer Serie von Gesprächen am runden Tisch zusammen mit Vertretern der exponierten Sektoren unserer Gesellschaft und Wirtschaft in den nächsten Monaten eine aktuelle Bestandesaufnahme und Analyse der Gefährdungen vornehmen.
 

Gezielte, mit zweckgerichtet angeeigneten technischen Kenntnissen ausgeführte terroristische Grossangriffe gegen Nervenzentren eines Landes sind am 11. September dieses Jahres in einer Art und Weise Realität geworden, von deren Ausmass und Brutalität auch Sicherheitsexperten überrascht wurden. Politisch/ideologisch motivierte, mit modernster Technologie vertraute und gut organisierte Terroristen sind auch zu folgenschweren Attacken auf die verletzliche Informations- und Kommunikations-Infrastruktur unseres Landes fähig. Anschläge auf die elektronische Infrastruktur - sogenannter Cyber-Terrorismus – sind heute mehr denn je eine reale Bedrohung. Es gilt deshalb, die Krisenszenarien zu überarbeiten, Risiken zu erkennen, zu analysieren, zuverlässige Sicherheitsmassnahmen einzuleiten und ein wirksames Krisenmanagement vorzubereiten.
 

InfoSurance, die von weitsichtigen Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung gegründete Stiftung für die Sicherheit der Informations-Infrastruktur der Schweiz, hat die Initiative ergriffen. Sie lädt, in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wirtschaftliche Landesversorgung, Exponenten aus den kritische Sektoren zu den InfoSurance Round Tables ein, die der Thematik "Risiken und Abhängigkeiten in der Informationsgesellschaft" gewidmet sind.
 

Je eine der in den nächsten Monaten vorgesehenen ersten Gesprächsrunden wird einem der folgenden Sektoren gewidmet sein: Telekommunikation und Medien, Transportwesen und Logistik, Finanzdienstleistungen, Industrie, Gesundheitswesen, Energie- und Wasserversorgung, Verwaltung und öffentliche/nationale Sicherheit, IT-Security und Consulting sowie akademische Forschung.
 

Die meisten kritischen Infrastrukturen in der Schweiz sind genügend resistent gegen zufällige Störungen oder Unfallfolgen. Gegen gezielte Überraschungsangriffe jedoch, mit denen die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit unseres Landes beeinträchtigt werden soll, reicht dies nicht aus. Infolge Vernetzung und gegenseitiger Abhängigkeiten kritischer Infrastrukturen kumulieren Risiken in oft kaum übersehbarem Ausmass. So funktionieren zum Beispiel Energieversorgung und Telekommunikation nur mit Computersystemen, die wiederum abhängig sind vom Stromnetz und vom Netz der Telekommunikationsgesellschaften. Ziel der InfoSurance Round Tables ist deshalb, sektorspezifisch und sektorrübergreifend die Informationsrisiken und -abhängigkeiten in der elektronisch vernetzten Wirtschaft und Gesellschaft zu definieren und zu bewerten sowie Strategien und Massnahmen zur Risikovermeidung oder -verminderung zu erarbeiten.
 

Die Stiftung InfoSurance koordiniert die wesentlichen Aktivitäten zur Förderung der Sicherheit der Informations-Infrastruktur in der Schweiz. Sie positioniert sich an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Staat, arbeitet unabhängig und neutral, bindet jedoch die wichtigsten staatlichen Organe in ihre operative Tätigkeit ein. Sie pflegt enge Beziehungen zum Bundesamt für Wirtschaftliche Landesversorgung, das die Entscheide des Bundesrates in Krisen und Mangellagen vorbereitet, welche die Wirtschaft allein nicht zu bewältigen vermag.
 


 

Online-Kondolenzbücher zum Attentat in Zug
Auf der Kantons-Website und auf "Mortalino.ch" kann sich jedermann eintragen
 

Seit heute Freitag nachmittag besteht auf der offiziellen Website des Kantons Zug http://www.zug.ch ein Kondolenzforum, wo jedermann seinen Gedanken und seiner Trauer Ausdruck geben kann. In den ersten Stunden haben sich darin bereits viele Menschen eingetragen, hauptsächlich aus dem Kanton Zug selbst, aber auch aus anderen Orten im In- und Ausland.
 

Auch die Internet-Plattform "Mortalino.ch" http://www.mortalino.ch hat ein spezielles Forum zum Attentat in Zug eingerichtet. Bereits nach den Terroranschlägen in den USA war dort ein äquivalentes Forum eröffnet worden. Auf den Diskussionsplattformen zum Anschlag (pressetext.ch berichtete, siehe http://www.pressetext.ch/show_printable.php?pte=010927063&chan=2 ) geht es mittlerweile vor allem um die umstrittene Handhabung des Waffengesetzes in der Schweiz: Der Täter hatte bei seinem Massaker unter anderem ein Sturmgewehr der Schweizer Armee verwendet. Ein solches darf in der Schweiz jeder Armee-Angehörige mit nach Hause nehmen. Immer wieder werden mit solchen Waffen Bluttaten begangen.
 


 

Bundesrat bestürzt über Amoktat in Zug

Mit Bestürzung hat der Bundesrat vom Amoklauf im
Zuger Kantonsrat Kenntnis genommen, der mehrere Todesopfer, darunter
auch Mitglieder der Kantonsregierung und des Kantonsrates, sowie
Verletzte gefordert hat.

   Der Bundesrat ist fassungslos über diese schreckliche,
unverständliche Tat, welche an die Grundlagen unseres Zusammenlebens
greift. Er ist besorgt über die Zunahme der Gewalttätigkeit und der
Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft.

   Der Bundesrat spricht den betroffenen Familien, der Zuger
Regierung und dem Zuger Kantonsrat sein tiefes Beileid und sein
Mitgefühl aus.

   Selbstverständlich steht der Bundesrat den Zuger Behörden für
Unterstützung zur Verfügung.

   Die zuständigen Bundesstellen sind in ständigem Kontakt mit dem
Kanton Zug. Die für Sprengstoffanschläge zuständige
Bundesanwaltschaft ist an den Abklärungen beteiligt. 
 

Terrorangriffe in den USA: Information durch den Bundesratssprecher

Der Bundesrat hat sich in seiner heutigen Sitzung mit
der Lage nach den Terroranschlägen in den USA befasst. Noch immer
gilt seine Sympathie den Opfern dieser Katastrophe sowie deren
Angehörigen, aber auch den vielen selbstlosen Helfern.

   Der Bundesrat hat von den internationalen Bemühungen Kenntnis
genommen, eine möglichst grosse Zahl von Staaten in das Vorgehen
gegen den internationalen Terrorismus einzubinden. Er hat erneut
seine Entschlossenheit bekräftigt, gegen den Terrorismus resolut
voranzugehen und dabei eng mit der internationalen
Staatengemeinschaft, im speziellen auch mit den USA,
zusammenzuarbeiten.

   Der Bundesrat ist überzeugt, dass beim Kampf gegen den Terrorismus
der internationalen Zusammenarbeit einschliesslich der Vereinten
Nationen grösste Bedeutung zukommt. Die zuständigen Stellen von Bund
und Kantonen arbeiten in diesem Bereich eng zusammen und stehen in
direktem Kontakt mit den entsprechenden ausländischen Behörden.

   Der Bundesrat duldet keinen Missbrauch des schweizerischen
Finanzplatzes durch Terroristen und wird es auch in Zukunft nicht
dulden. Im Rahmen der Terrorismusbekämpfung kann das Bankgeheimnis
aufgehoben werden. Es stellt bei der Strafverfolgung und der
internationalen Zusammenarbeit kein Hindernis dar. Zahlreiche
polizeiliche Untersuchungen sind im Gang, um jede Spur zu verfolgen.

   Der Bundesrat erwartet, dass bei militärischen Schlägen gegen
terroristische Ziele die Verhätnismässigkeit gewahrt wird, und vor
allem auf die Zivilbevölkerung Rücksicht genommen wird. Sie dürfen
nicht zu einer Gewaltspirale führen. Um erfolgreich gegen den
Terrorismus zu kämpfen, muss auch nachhaltig das Verständnis zwischen
den Völkern sowie der Ausgleich der wirtschaftlichen Unterschiede
gefördert werden. Die Schweiz hat sich stets dafür engagiert.

   Der Bundesrat ist weiterhin der Überzeugung, dass die Schweiz
keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt ist. Auch funktionieren die
ordentlichen Sicherheitsorgane normal. Der Bundesrat verfolgt die
Bemühungen der europäischen Staaten um eine Verstärkung der inneren
Sicherheit nach den Anschlägen in den USA mit besonderer
Aufmerksamkeit.
 


 

Terror in USA beeinflusst Inseratemarkt Schweiz
Viele Inserate wurden verschoben aber wenige storniert
 

Die Terroranschläge in den USA zeigen auch Auswirkungen auf den Schweizer Werbemarkt, wie persönlich.com http://www.persoenlich.com heute Freitag berichtet. In einer Blitzumfrage bei den wichtigsten Tages- und Sonntagszeitungen kommt das Online-Portal zum Fazit: Es wurde geschoben – aber kaum storniert. Teils wurden auch wegen der umfangreicheren Berichterstattung Inserate umplatziert.

Bei Blick und SonntagsBlick seien es Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Banken gewesen, die einzelne Anzeigen auf Ende September verschoben hätten. Namen seien aber keine genannt worden.
 

Bei der Neuen Zürcher Zeitung seien es ebenfalls vor allem Banken und mit American Airlines auch eine Fluggesellschaft, die Inserate gestoppt hätten. Ebenfalls storniert habe die Swiss Re, möglicherweise würden die Inserate aber auch nur verschoben.
 

Zwei Kunden hätten bei der Aargauer Zeitung einzelne Sujets gestrichen, die im Zusammenhang mit den Anschlägen missverstanden hätten werden können.
 

Bei der Berner Zeitung seien es insgesamt drei Kunden, die schon platzierte Inserate fürs erste sistierten. Der Grund seien auch hier unvereinbare Sujets gewesen.
 

Publicitas Bern und Publicitas St. Gallen erwähnten, dass Inserate umplatziert wurden, weil die Zeitungen für den redaktionellen Teil mehr Platz benötigten.
 

Beim St. Galler Tagblatt und bei der Neuen Luzerner Zeitung stoppte die Swissair Inserate. Auf dem Inserat wäre New York zu sehen gewesen, was in Anbetracht der Ereignisse natürlich unsinnig und geschmacklos gewesen wäre.
 

Metropol meinte, es hätte weder direkte Stornierungen noch Verschiebungen gegeben. Dafür sei sowohl am Donnerstag als auch am Freitag der Auftragseingang rund 40 Prozent unter dem Tagesdurchschnitt gelegen.
         
 

Bei 20 Minuten sei am Freitag niemand zu erreichen gewesen. Und beim Tages-Anzeiger und der SonntagsZeitung habe man dazu keine Stellung nehmen wollen.
 


 

Miss-Schweiz-Wahl wird verschoben
Gemeinsamer Entscheid aller Beteiligten wegen Terroranschlägen in den USA
 

Die Miss-Schweiz-Wahl wird aufgrund der Terroranschläge in den USA verschoben. Die Direktübertragung von SF DRS http://www.sfdrs.ch war auf nächsten Samstag, den 15. September 2001 20.15 Uhr vorgesehen gewesen. Sie wird nun auf den 10. November verschoben. Dies teilt SF DRS heute Donnerstag mit.
 

Der Entscheid wurde von Programmdirektor Adrian Marthaler und Unterhaltungschef Max Sieber gemeinsam mit Christoph Locher von der Miss Schweiz Organisation gefällt. Dies geschah in Absprache mit TSI und TSR sowie allen anderen am Anlass Beteiligten. Programmdirektor Adrian Marthaler meinte dazu: "Die Durchführung der Miss-Schweiz-Wahlen zu diesem Zeitpunkt wäre völlig deplaziert."


 


 

Pendlerzeitungen innert weniger Stunden restlos vergriffen
Trams und Züge waren mit Zeitungen übersäht
 

Die Pendlerzeitung 20 Minuten http://www.20min.ch war heute morgen innert weniger Stunden restlos vergriffen. In allen drei Städten, die von 20 Minuten beliefert werden – Zürich, Basel und Bern – waren innert Kürze keine Zeitungen mehr erhältlich. Dies obwohl heute als Reaktion auf den erwarteten Grossansturm wegen den Terroranschlägen in Amerika die Auflage um rund 10 Prozent auf 350.000 Exemplare erhöht wurde.
 

Bereits um 9.00 Uhr sei die gesamte Auflage in allen drei Städten verteilt gewesen, ebenso seien alle Boxen bei den Kiosken leergeräumt gewesen, berichtete Rolf Bollmann, Verlagsleiter von 20 Minuten gegenüber pressetext.schweiz. Gleiches bestätigte auch die Pendlerzeitung Metropol. Innert Kürze waren alle Exemplare weg, die Trams und Züge seien mit Zeitungen übersäht gewesen.
 


Sabotageakte: Ausserordentliche Sitzung des kantonalen Krisenstabes

Lage im Kanton überprüft

Aufgrund der terroristischen Anschläge in den USA
ist am Dienstag der kantonale Krisenstab unter Leitung von Hermann
Suter, Stabschef des kantonalen Krisenstabes, zu einer
ausserordentlichen Sitzung zusammengetreten. An der Sitzung nahm
Regierungsrätin Margrit Fischer, Vorsteherin des
Sicherheitsdepartementes des Kantons Luzern, teil. Vertreten waren
weiter Verantwortliche der Bereiche Polizei, Feuerwehr, des Militärs,
der Sanität und des Zivilschutzes.

   Die Sitzung galt der Analyse der Lage im Kanton Luzern aufgrund
der Terroranschläge in den USA. Es wurden die notwendigen
Sofortmassnahmen angeordnet. So wurde überprüft, ob Personen und
Einrichtungen im Kanton Luzern einen speziellen Schutz erfordern. Der
Krisenstab hat beschlossen, die Situation in den nächsten Tagen
periodisch zu überprüfen und gegebenenfalls die getroffenen
Massnahmen den veränderten Verhältnissen anzupassen. Weiter wurde die
Koordination mit dem Bund, den Behörden der übrigen Kantone und dem
Militärs erörtert.

   "Das Unmögliche denken"

   Sich in Situationen einzudenken, welche die gängigen Vorstellungen
sprengen, ist Teil der Aufgabe des kantonalen Krisenstabs.
Regelmässige Übungsanlagen, die von mehreren tausend Toten und
Verletzten ausgehen, gehören zu diesen Szenarien.

   Der Kanton Luzern unterhält keine eigene Hotline für Fragen zu den
Terroranschlägen in den USA. Er weist auf seiner Homepage www.lu.ch
auf die bestehenden Informationsmöglichkeiten hin, die von Bund und
Swissair angeboten werden.
 


 

Website der Woche: news.at.de.ch
Infotainment bei news.at – Biedere Nachrichten bei news.ch – Hartgesottenes bei news.de
 

"News", das auflagenstärkste österreichische Wochenmagazin, kann auch im Internet beachtliche Zugriffsraten verzeichnen: Drei Mio. Visits und 102 Mio pageimpressions verzeichnete news.at nach offizieller Zählung der Österreichischen Webanalyse im Juni. Auch die Schweiz und Deutschland haben mit news.ch und news.de ihre news-Portale, dahinter stehen aber andere Verlage und andere Konzepte. pte hat die drei Portale miteinander verglichen.
 

Den Wettlauf um topaktuelle News konnte das deutsche Portal im Dreiländervergleich für sich entscheiden. So war beispielsweise die Meldung, dass Peking den Zuschlag für die Olympiade 2008 erhalten hat, 20 Minuten früher bei news.de zu finden, als bei news.ch. Ein klassisches Nachrichtenportal mit tagesaktuellen News aus allen Bereichen ist aber nur news.ch. Die Stärken von news.at und news.de liegen in anderen Bereichen.
 

"News" war in Österreich die erste Zeitschrift, die das Prinzip der Videoclips in ein Printprodukt transferiert hat: Viele bunte Seiten mit kurzen Infohappen, die man schnell und leicht verdauen kann. Dieses Prinzip wurde im Online-Auftritt weiter perfektioniert. http://www.news.at bietet Infotainment, wie man es professioneller nicht machen kann. Typisch dafür ist die Rubrik "News im Bild", eine Slide-Show zu den laufenden Weltnachrichten. Ätna wieder aktiv, Jubel bei der chinesischen Delegation über Olympia 2008, Hochwasserkatastrophe Indien – hier kommen die Meldungen im Stakkato und vermitteln gemeinsam mit Agenturfotos die Illusion einer schönen, heilen Welt.
 

Aus der Printausgabe stellt news.at nur die Topstories ins Netz. Diese Woche "Das Selbstmord Drama" von Hannelore Kohl, illustriert mit einer Diashow zum Thema: "Stressberuf First Lady". Kleines technisches Manko: Von der Inhaltsseite der Printausgabe führt kein Weg zurück zur Hauptnavigation. Diese bietet am linken Rand der Seite schnellen Zugriff auf die Grundberdürfnisse des homo perpetuum erectus, die da sind: Sport, Geld, Game, Computer, Erotik, Kino, Reise. Die Erotik-Seite bringt von Pinup-Show über Miss Blond bis zu Best of Pirelli alles, was das Männerherz begehrt. Sinniger Weise endet das Menü dieser Seite mit einem Link auf die Formel 1.
 

Das Kontrastprogramm zur österreichischen news-Site liefert die Schweizer Site http://www.news.ch . Die linke Navigationssäule entspricht der klassichen Ressortaufteilung von Tageszeitungen: Inland, Wirtschaft, Ausland, Sport, Kultur. Das Nachrichtenangebot stammt vorwiegend von der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA) und setzt natürlich Schweizer Akzente. Die kurzen, prägnanten Berichte gewährleisten einen schnellen Überblick über das aktuelle Geschehen.
 

Aus dem Info-Rahmen fällt die Navigationsleiste am oberen Rand der Seite. Diese definiert E-Commerce als omnipräsente Meta-Ebene, die mit Suchfunktion beim Surfen auf news.ch offenbar jederzeit zu einem passenden Produkt führen soll. Die Meldung "Drei Bergsteiger starben in den Walliser Alpen" löst sicher bei vielen Lesern einen Impulskauf ein. Das Stichwort "Bergschuhe" führt jedoch im Testlauf von pte zu keinem befriedigenden Ergebnis.
 

Ähnlich wie news.ch liefert auch das deutsche Portal http://www.news.de einen aktuellen Nachrichtenüberblick aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Kultur, und Vermischtes. Nachrichten aus diesen Ressorts werden direkt von den Agenturen dpa und ddp eingspielt, das Ressort Finanzen wird außerdem von gatrixx beliefert. Weiters bieten die Rubriken Sport, Computer, Entertainment, Auto & Reise, sowie Lifestile eine beachtliche Informationstiefe. Jede Rubrik ist mit einer Leitfarbe hinterlegt und bietet immer Zugang zur Hauptnavigation auf der linken Seite des Portals. Einzig unter "Finanzen" wird diese Layout nicht konsistent durchgehalten.
 

Man fragt sich unweigerlich, wie dieses breite Informationsangebot finanziert wird. Eine dezente Navigationsleiste am oberen Seitenrand gibt Aufschluss: Mit Shopping und Cashclick wollen die Macher von news.de Geld verdienen. Hinter beiden Navigationspunkten findet sich der Hinweis: Coming soon. Die Cashcow verbirgt sich jedoch hinter dem Punkt Erotik. Im Gegensatz zu den Kuschelsex-Angeboten von news.at geht es hier ans Hartgesottene mit primären und sekundären Geschlechtsteilen in allen Lebenslagen.
 

www.news.de wird von der Vartex Media Marketing GmbH, Kaarst, produziert. Hinter dem österreichischen news-Portal steht die Verlagsgruppe News, an der Gruner+Jahr die Mehrheit hält. news.ch (auch unter nachrichten.ch zu finden) ist ein Projekt der Vadia.net AG in Kooperation mit der Internet Medien AG.
 


 

Studie: Über 50.000 Schweizer sind Internetsüchtig
Gefährdete befinden sich 2,8 Stunden pro Tag im Netz

Eine wissenschaftliche Studie der Humboldt Universität Berlin http://www.hu-berlin.de in Kooperation mit der Offenen Tür Zürich http://www.offenetuer-zh.ch konnte nun auch in der Schweiz das Phänomen Internet-Sucht nachweisen. Ausgehend von einer anonymen Online-Erhebung müssen 6 Prozent der Befragten als süchtig oder gefährdet eingestuft werden. Süchtige verbringen durchschnittlich 35, Gefährdete 20 Stunden Stunden pro Woche auf dem Netz. Von den Abhängigen sind rund 2/3 unter 20 Jahre alt, rund 2/3 sind männlich und knapp 2/3 ohne feste Beziehung.

Jugendliche gehören zur Risikogruppe, vom Netz abhängig zu werden. Unter den über zwei Millionen Menschen, die im Januar 2001 in der Schweiz das Internet genutzt haben, befinden sich somit nach zurückhaltender Einschätzung über 50.000 Internet-Süchtige oder -Gefährdete. Präventive Massnahmen und weitere Untersuchungen, um das genaue Ausmass des Phänomens zu ermitteln, sollen sich aufdrängen.

Am 23. September 2000 wurden im Rahmen einer Chatparty mit ca. 400 Teilnehmenden, welche sich vorwiegend übers Internet kennen, 17 Personen mittels standardisierter Interviews "face to face" befragt. Ein Fragebogen wurde vom 24. September 2000 bis zum 31. Januar 2001 mit der Homepage von Bluewin, auf der Zugangsseite zu den Chats sowie mit der Homepage der Offenen Tür Zürich verlinkt. 565 vollständige Datensätze konnten schliesslich ausgewertet werden.

Von den Befragten wurden 2,3 Prozent als süchtig und 3,7 Prozent als gefährdet eingestuft. Süchtige verbringen durchschnittlich 5 Stunden/Tag oder 35 Stunden/Woche und Gefährdete 2,8 Stunden/Tag oder 20 Stunden/Woche auf dem Netz. Während Süchtige täglich online sind, loggen sich Gefährdete im Durchschnitt während 6,5 Tagen pro Woche ein. Von den Süchtigen sind 69 Prozent unter 20 Jahren, 69 Prozent männlich und 62 Prozent leben ohne festen Partner. Knapp die Hälfte der Abhängigen ist seit einem Jahr auf dem Netz. Die Mehrheit der Betroffenen ist ausschliesslich (69 Prozent) privat auf dem World Wide Web.

 

 


Schweizer Firmen in Angst vor Cyber-Kriminalität
Studie: Schäden in Milliardenhöhe

Schweizer Unternehmen fürchten sich vor der Wirtschaftskriminalität im Zusammenhang mit Informationstechnologien. Dies zu Recht, so Pierre Brun gegenüber persoenlich.com http://www.persoenlich.com, Partner von PriceWaterhouseCoopers, die soeben eine Studie zum Thema Wirtschaftskriminalität veröffentlich hat. Der weltweit bezifferte Schaden von 4 Mrd. Dollar durch Cyber-Kriminalität ist nach Ansicht von Brun zu knapp berechnet.

Heute hätten Hacker, kriminell motivierte Crackers, politisch motivierte "Hacktivisten" oder Mitarbeiter eines Betriebes dank entsprechenden Anleitungen relativ einfachen Zugang in fremde Systeme, sagte Brun weiter. Derzeit seien weltweit rund 54'000 Viren bekannt. Gemäss Berechnungen der Schweizer Rückversicherungsgesellschaft Swiss Re habe alleine der Virus "I Love You" Schäden von 2.6 Mrd. Dollar verursacht.



 

Erster US-Staat anerkennt Schweizer Führerausweis
Nach Louisiana sollen weitere Staaten und Kanada dazukommen

Die Schweizerische Botschaft in den USA und das Louisiana Office of Motor Vehicles haben eine Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung der Führerausweise unterzeichnet. Zudem sind Bestrebungen im Gange, mit den für den Strassenverkehr zuständigen Behörden der anderen amerikanischen Bundesstaaten sowie der Provinzen Kanadas Vereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung und den Umtausch der nationalen Führerausweise abzuschliessen. Die Vereinbarung tritt am 1. Juli 2001 in Kraft.

Künftig können die Inhaberinnen und Inhaber eines gültigen schweizerischen Führerausweises für Personenwagen (Kategorie B) nach Verlegung ihres Wohnsitzes nach Louisiana das Dokument gegen einen entsprechenden Führerausweis des Bundesstaates Louisiana umtauschen. Umgekehrt können die Bewohnerinnen und Bewohner des Bundesstaates Louisiana, die sich in der Schweiz niederlassen, ihren Führerausweis gegen ein Schweizer Dokument umtauschen.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) http://www.uvek.admin.ch ist bestrebt, mit den für den Strassenverkehr zuständigen Behörden der anderen amerikanischen Bundesstaaten Vereinbarungen über die gegenseitige Anerkennung und den Umtausch der nationalen Führerausweise abzuschliessen, da diese in Bezug auf Ausbildung und Prüfung dieselben Anforderungen stellen wie die Schweiz. Dasselbe gilt für die Provinzen Kanadas, wo mit Ontario bereits ein entsprechendes Abkommen besteht.

 


Neuer Präsident des Schweizer Presserates

Der Stiftungsrat der Stiftung "Schweizer
Presserat" hat Peter Studer zum neuen
Präsidenten des Schweizer Presserates
gewählt.Der 65jährige Studer war zuvor
Chefredakteur des Schweizer Fernsehens
DRS und des "Tages-Anzeigers". Peter
Studer wird am 1. März Roger Blum
ablösen, der diese Funktion während der
vergangenen 10 Jahren wahrgenommen hat.


Professionelle Schreiber sind selten
SPRI bietet Ausbildung zum PR-Redaktor

Schreiben ist eine Kernkompetenz der Public Relations und anderen Disziplinen der Kommunikation. Professionelle Schreiber gibt es aber viel zu selten, meint das Schweizerische Public Relations Institut SPRI und lanciert für den kommenden Herbst eine berufsbegleitende Ausbildung zum Dipl. PR-Redaktor.

Der vom SPRI http://www.spri.ch organisierte Kurs Dipl. PR-Redaktor/innen zielt auf PR-Fachleute, Journalisten, Kommunikationsfachleute aus Werbung sowie auf Quereinsteiger mit einem nach eignen Angaben Flair fürs Schreiben. Die Ausbildung findet zu einem grossen Teil im eigens für den Kurs entwickelten virtuellen Klassenzimmer statt. Während des Kurses wird das Handwerk des professionellen Schreibens vermittelt sowie Massnahmen und Mittel des Corporate Publishings erklärt. Die Teilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit, Corporate-Language-Strategien mitzuentwickeln und mehr über sich als Produzenten zu erfahren. Der Lehrgang startet am 27. Oktober. Anmeldungen für die Kursunterlagen, welche Mitte Februar verschickt werden, nimmt das SPRI unter http://www.spri.ch entgegen.

Neu im Angebot ist auch der Kurs "Einstieg Plus". Wie der Name es schon sagt, richtet sich der 6-tätige Kurs an Public Relations Einsteiger, welche sich auf die Ausbildung als PR-Redaktor vorbereiten wollen. Das erste Seminar beginnt am 28./29. September und wird im Oktober jeweils Freitags und Samstags fortgesetzt.

 

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:31
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