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Kondomwerbung fördert
Promiskuität
UK-Öffentlichkeit sieht Erniedrigung von Frauen durch
Trojan-Poster
Eine provokative Außenwerbung des US-Kondomherstellers
Trojan
http://www.trojancondoms.com entspricht nicht den Kriterien der
britischen Advertising Standards Association (ASA)
http://www.asa.org.uk . Die ASA hat das Poster als "verletzend"
eingestuft und die weitere Affichierung untersagt. Das Trojan-Plakat war
im August dieses Jahres an 3.500 Plakatwänden angebracht worden und
glich in der Gestaltung einem Zeitungscover mit Schlagzeilen wie "Come
online & play the sex organ". Laut ASA würden sich zahlreiche Menschen
gerade durch diese Textzeile angegriffen fühlen. Zusätzlich ermuntere
die Werbung Kinder, über die Trojan-Website zu sexuell-explizitem
Material zu gelangen. Die Poster-Kampagne stellte laut Media Guardian
eine Fortsetzung zu einer vorangegangenen TV-Kampagne dar.
Bei der ASA gingen insgesamt 42 Beschwerden ein, die die Trojan-Kampagne
als beleidigend, erniedrigend gegenüber Frauen und die Promiskuität
promotend bezeichneten. Noch dazu würde sie kriminelles Verhalten
provozieren und unverantwortlich gegenüber Kindern sein.
Carter Products, die für den UK-Vertrieb verantwortlich zeichnen,
verteidigen die Poster-Kampagne und das Bestreben, Safer-Sex in einem
Land zu promoten, wo die Rate sexuell-übertragbarer Krankheiten zunimmt.
Der Marketingverantwortliche von Carter bekräftigt auch das Vorhaben,
die Werbung weiterhin fortzusetzen.
Der Kondomhersteller war in Großbritannien im Juli dieses Jahres bereits
Ziel der Medienbehörde Ofcom geworden, die eine weitere Ausstrahlung
eines Trojan-TV-Spots in der Prime-Time untersagte. Trojan ließ die
Werbung dann zu einem späteren Zeitpunkt ausstrahlen. Insgesamt waren
209 Beschwerden bei der Medienbehörde eingegangen. pte berichtete:
http://www.pte.at/pte.mc?pte=040706036 .
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Hälfte aller Frauen erlebt
keinen Orgasmus
Gerät zum Training der Beckenbodenmuskulatur
vorgestellt
Im Rahmen einer Pressekonferenz hat der Wiener
Sexualwissenschaftler Karl Stifter neue Erkenntnisse zur
Beckenbodenmuskulatur präsentiert und in diesem Zusammenhang ein
Trainingsgerät für besagte Körperregion vorgestellt, das er auf Basis
seiner langjährigen Forschungsarbeit in dem von ihm geleiteten Institut
für Perineometrie entwickelt hat. Das Gerät berücksichtigt modernste
sportmedizinische und psychologische Erkenntnisse über Muskelaufbau und
Training.
Internationale Studien sind zu dem Schluss gekommen, dass die Hälfte
aller Frauen beim Geschlechtsverkehr keinen Orgasmus erlebt. Als
häufigster Grund gilt eine schwache Beckenbodenmuskulatur. Zunehmende
sexuelle Erregung führt dazu, dass sich die Vagina wie ein Ballon
aufbläht (ballooning-Effekt). Dadurch wird der G-Punkt, jener Bereich,
der für das Lustgefühl verantwortlich ist, durch mangelnden Kontakt mit
dem Penis nicht oder nicht ausreichend stimuliert. Ein vaginaler
Orgasmus ist daher nicht oder nur schwer möglich. Durch entsprechendes
Training kann der Vaginamuskel gestärkt werden, sodass der Muskel den
Penis beim Geschlechtsverkehr fest umschließt, wodurch der
ballooning-Effekt kompensiert wird. Damit steigert sich die
Wahrscheinlichkeit für einen Orgasmus.
Zahlreiche Ärzte verordnen betroffenen Frauen ein Beckenbodentraining,
das meist zeitlich intensiv ist. Zudem fehlt das Feedback, ob auch der
richtige Muskel trainiert wird. Das von Stifter entwickelte
Trainingsgerät, das den Namen C.O.M.E.
http://www.come.at
trägt, hat eine anatomisch optimierte Form und weist einen elastischen
Widerstand auf, wodurch Pseudokontraktionen vermieden werden. Weiters
kommt der so genannte Schmetterlingseffekt zum Tragen, der durch
einfaches Biofeedback anzeigt, ob der richtige Muskel kontrahiert wird.
Nicht zuletzt sei seine diskrete Kompaktheit erwähnt, die ein Höchstmaß
an Komfort und Hygiene bietet. Im Rahmen einer Studie an zwei Gruppen
mit je 34 Frauen wurde nachgewiesen, dass eine sechswöchige Übungsdauer
bei einem Training mit C.O.M.E. zu einem 2,7 Mal stärkeren Muskelzuwachs
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Urlaubssex mit bösen
Folgen
Studie warnt vor rapidem Anstieg sexuell
übertragbarer Krankheiten
Die spanische Urlaubsinsel Ibiza ist nach Angaben
einer Studie eine potenzielle Hochburg für sexuell übertragbare
Krankheiten, berichtet BBC-Online
http://news.bbc.co.uk heute, Mittwoch. Nach einer Befragung von über
1.500 jungen Urlaubsgästen aus Großbritannien am Flughafen von Ibiza
zwischen 2000 und 2002 lag die Zahl derjenigen, die bei ihrem
Urlaubsflirt Kondome verwendet hatte, relativ niedrig.
Jeder vierte Mann und jede siebente Frau im Alter zwischen 16 und 35
Jahren hatte während des Aufenthalts auf der Ferieninsel mehr als einen
Sexpartner. Die Forscher der Liverpool John Moores University
http://www.livjm.ac.uk regten nach den verheerenden
Umfrageergebnissen an, dass etwas für die Gesundheit der jugendlichen
Landsleute getan werden müsse. Denn die Zahlen der Syphilis- und
Gonorrhö-Fälle sind in den vergangenen zehn Jahren rapide nach oben
geschnellt. Die Umfrageergebnisse hatten die Forscher allerdings
erstaunt: Die Hälfte aller Reisenden, die ohne Partner angekommen waren,
hatten Sex. Nur 60 Prozent verwendeten regelmäßig Kondome. Die meisten
der Urlauber gaben zu, dass sie mehr als einen Sexpartner während der
Ferien hatten. Elf Prozent der Männer und drei Prozent der Frauen hatten
sogar mehr als sechs verschiedene Sexpartner.
Fast zehn Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Sexpartner aus einem
anderen Land stammte. Besonders draufgängerisch verhielten sich jene,
die schon sechs Monate vor ihrem geplanten Urlaub häufig wechselnde
Partner hatten. Sie tendierten eher dazu ungeschützten Verkehr mit
mehreren Partnern zu haben. "Das Verhalten der Jugendlichen stellt einen
signifikanten Risikofaktor bei der internationalen Verbreitung von
sexuell übertragbaren Krankheiten dar", so Studienleiter Mark Bellis.
Jeder fünfte Reisende gab an, dass er eigentlich nur wegen Sex auf die
Ferieninsel komme. Die Studie wurde im Fachmagazin STI ("Sexually
Transmitted Infections")
http://sti.bmjjournals.com , einer Publikation des British Medical
Journal, veröffentlicht.
Die britische Gesundheitsministerin Melanie Johnson zeigte sich vom
Ergebnis der Studie betroffen, berichtet BBC-Online. Die Regierung hatte
nämlich 2003 eine Aktion gestartet, bei der jugendliche Reisende zum
Flugticket über die Gefahren von sexuell übertragbaren Krankheiten
informiert wurden. Speziell bei den beliebten Destinationen wie Ibiza,
Rhodos, Mallorca, Zypern und Korfu wurden die Jugendlichen aufgefordert
"safe sex" zu praktizieren.
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Pittermann: Wien ermöglicht die anonyme Geburt
Utl.: Anonyme Entbindung in Spitälern der Stadt
Wien ab sofort möglich
"Frauen, die sich außerstande sehen, ihr Kind
großzuziehen, können ab sofort in allen öffentlichen Spitälern der Stadt Wien
anonym entbinden", stellt Wiens Gesundheitsstadträtin Dr. Elisabeth Pittermann
klar. "Die bislang herrschende Rechtsunsicherheit muß ein Ende haben", so
Pittermann. Ein Rechtsgutachten habe ergeben, dass die derzeitige Gesetzeslage
den Spitälern der Stadt Wien die Möglichkeit gibt, anonym Gebärende zu
betreuen.
"In den Spitälern der Stadt Wien wird keine
Mutter weggeschickt. Es kann anonym entbunden werden", so Pittermann. Die
Kosten für den Spitalsaufenthalt trägt die Stadt Wien. "Ich rufe den
Gesetzgeber sehr eindringlich dazu auf, endlich in einem Bundesgesetz
Rechtssicherheit für alle Frauen und auch für alle behandelnden Ärzte zu
schaffen, damit auch auf Bundesebene unzweifelhaft fest steht, was zulässig
ist", so Pittermann abschließend.

Schmerzstillende Mitteln steigern Risiko einer Fehlgeburt
Geburtsfehler, Geburtsgewicht und Geburtszeitpunkt
unbeeinflusst
Wissenschaftler des dänischen Odder Hospital haben einen Zusammenhang
zwischen der Einnahme von schmerzstillenden Mitteln und Fehlgeburten
nachgewiesen. Eine Verbindung mit Geburtsfehlern, geringem Geburtsgewicht und Frühgeburten
konnte nicht hergestellt werden. Das Team unter der Leitung von Gunnar Lauge
Nielsen untersuchte den Einfluss von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAIDs)
wie Aspirin, Ibuprofen, Ketoprofen und Naproxen auf die Schwangerschaft. British
Medical Journal http://www.bmj.com/content/vol322/issue7281/twib.shtml#322/7281/0/c
Das Risiko einer Fehlgeburt stieg mit fortschreitender Schwangerschaft. Die häufigsten
Fälle traten zwischen sieben und zwölf Wochen nach der Verschreibung der
Medikamente ein. Die Wissenschaftler untersuchten die Daten von 1.462
schwangeren Frauen, denen NSAIDs in einem Zeitraum von 30 Tagen vor der Empfängnis
bis zur Geburt verschrieben wurden. Zusätzlich wurden die Daten von 4.268
Frauen mit Fehlgeburten mit jenen von 29.750 Müttern gesunder Kindern
verglichen. Von der ersten Gruppe hatten 63 Frauen NSAIDs eingenommen. http://www.eurekalert.com/releases/BMJ.980944585.html
Nielsen erklärte, dass zwischen der Einnahme von NSAIDs während der
Schwangerschaft und dem gesteigerten Risiko einer Fehlgeburt ein deutlicher
Zusammenhang bestehe. Durch die hohe Verbreitung dieser Medikamente seien die
Auswirkungen eines derartigen Zusammenhanges auf das Gesundheitswesen nicht zu
unterschätzen. Die Wissenschaftler betonten allerdings, dass für eine endgültige
Bestätigung diese Ergebnisse weitere Forschungen notwendig seien. Ihre Daten
bewiesen nicht, dass die Einnahme von NSAIDs zu Fehlgeburten führe.
Nähere Informationen zu NSAIDS finden sich im Internet unter http://www.medinfo.co.uk/drugs/nsaids

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