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Qualvolles Sterben im Tiergarten Schönbrunn geht weiter

Der Tiergarten Schönbrunn beklagt den Tod eines seiner größten und  eindrucksvollsten Tiere. "Lisa", eine neun Jahre alte, trächtige Giraffenstute starb an den Folgen eines Darmverschlusses, auch das ungeborene Junge konnte nicht mehr gerettet werden. Zu Beginn des heurigen Jahres musste der Schönbrunner Tiergarten den Verlust aller seiner vier Kamele innerhalb von nur wenigen Wochen hinnehmen. Das Verschwinden von derart großen Tieren lässt sich schwer verheimlichen. Was aber geschieht mit kleineren, vielleicht weniger publikumsattraktiven Tieren, die hinter verschlossenen Zoomauern zugrunde gehen? Über ihren Verbleib wird behutsam geschwiegen.

   Der Österreichische Tierschutzverein fordert seit Jahren eine Offenlegung der Zahlen von Zootieren, die auf natürliche Weise sterben oder durch Unfälle ums Leben kommen. Ebenso sollen Zu- und Abgangszahlen öffentlich gemacht werden.

   Tiergärten nehmen für sich gerne in Anspruch, wichtige Lieferanten für wissenschaftliche Erkenntnisse zu sein und eine Bildungsfunktion inne zu haben. Der Österreichische Tierschutzverein ist der Auffassung, dass die verheimlichten Zahlen sehr viel zur "Bewusstseinsbildung" beitragen würden.
 


 

Von 1. Juli bis 31. August 2001 sind die Schauräume im Schloß Schönbrunn, die Berglzimmer im Erdgeschoß, die Aussichtsterrasse auf der Gloriette und der Irrgarten im Schloßpark jeden Tag bis 19.00 Uhr geöffnet. Mit dem neuen VIP-Ticket, können Besucher dann einen wirklich langen Tag in Schönbrunn verbringen, denn es beinhaltet folgende Eintritte: Schloß Schönbrunn Schauräume, Berglzimmer, Irrgarten, Gloriette Aussichtsterrasse, Schloßtheater und der Apfelstrudelshow in der Hofbackstube des Cafe-Restaurant Residenz. (Preis ATS 195,--/ EUR 14,17 statt ATS 275,--/EUR19,99) Zusätzlich ersparen Sie sich mit diesem VIP-Ticket die Wartezeiten im Schloß.



Website der Woche: Schloss Schönbrunn
Homepage bemüht sich um Verbindung von Tradition mit Moderne
 

Das Schloss Schönbrunn http://www.schoenbrunn.at hat den ersten Rang in der Hitparade der Wiener Sehenswürdigkeiten gepachtet. Mit 1,57 Mio. Besuchern jährlich stand es auch 2000 wieder an der Spitze, dicht gefolgt vom Tiergarten Schönbrunn (1,35 Mio. Besucher) und mit deutlichen Abstand dem Riesenrad (762.000 Gäste). Auch im Internet kann sich der Prunkbau großer Beliebtheit erfreuen. Monatlich (Stand April 2001) sorgen knapp 25.000 Besucher aus aller Welt für rund 263.000 PageViews, Tendenz stark steigend.
 

Der virtuelle Besuch des im 18. Jahrhundert errichteten Schlosses beginnt mit einer schlichten Startpage, auf der der Gast außer einem Bild der Sehenswürdigkeit nur die Wahl zwischen deutscher und englischer Sprachversion hat. Entscheidet man sich für die deutsche Version, so erscheint eine nüchterne, aber übersichtliche Seite, auf der unter anderem Informationen zur Geschichte, den Öffnungszeiten und möglichen Anfahrtswegen zu finden sind. Nicht nachvollziehbar ist dabei die Unterteilung in eine horizontale Taskleiste, die Rundgänge, Kalender, Geschichte und Info umfasst, sowie in eine vertikale mit Anfahrt, Öffnungszeit, Gästebuch usw. Für jene Surfer, die ähnlich wie japanische Touristengruppen so vieleN Sehenswürdigkeiten wie möglich in kurzer Zeit ihre Aufwartung machen möchten, finden sich bereits auf dieser Seite in zwei Absätzen die wichtigsten Fakten. Auch sind hier die Telefon- und Faxnummern sowie die Mailadressen der Verwaltung sowie der Reservierungssstelle angeführt. Jedoch wurde dabei auf die Adresse des Schlosses vergessen (1130 Wien, Schönbrunner Schloßstraße).
 

Den Weg zum Schloss findet man jedoch sofort durch einen Klick auf "Anfahrt". Hier werden wirklich alle Anfahrtswege angeführt, sogar für besonders Eilige, die nichts besseres zu tun haben, als sofort direkt vom Flughafen nach Hietzing zu gelangen. Sehenswert sind die virtuellen Rundgänge. Hier wird jedes einzelne Zimmer und jede Attraktion im Park mit Foto und kurzer Geschichte vorgestellt, wobei die Bilder (wie übrigens auf der gesamten Homepage) - offenbar aufgrund eines technischen Fehlers - mit Netscape nicht vergrößert werden können. Leider wird auf schoenbrunn.at gänzlich auf bewegte Bilder verzichtet, kurze Videosequenzen würden sich vor allem bei den Rundgängen hervorragend anbieten.
 

Mager ist hingegen die Rubrik "Geschichte" ausgefallen. Ein einziges, winziges Foto und Textwüsten zu "Schloß", "Garten" und "Habsburger" verleiten den Besucher dazu, nach dem ersten Absatz wegzuklicken. Hier sucht man vergeblich nach Bildern von Maria Theresia, Sisi oder Kaiser Franz Joseph. Diese sind - obwohl sich sicherlich auch Erwachsene für deren Leben interessieren - ausschließlich in der Rubrik "Kinder" zu finden. Mit Ausnahme von Infos für Lehrer und Eltern sowie Details zu der vom Schloss angebotenen speziellen Kinderführung findet man hier sonst nur ein Kinder-Quiz. "Die Kinderseite soll im kommenden Jahr ausgebaut werden", so Schönbrunn-Pressesprecherin Brigitte Wachtl. Weiters soll in zwei Wochen eine überarbeitete englische Sprachversion ins Netz gestellt werden, Italiener können sich laut Wachtl ab Ende Juni in ihrer Sprache informieren.
 

Als Zuckerl bietet die Page, online Tickets für Führungen zu reservieren bzw. ZU bestellen. "Rund 3.600 Einzelpersonen bzw. 6.000 Gruppen teilen jährlich via Internet ihre Reservierungsanfragen mit", so Wachtl. Diese würden dann via E-Mail oder Fax nach Überprüfung der freien Kapazitäten darüber informiert, ob ihr Reservierungswunsch erfüllbar ist oder nicht. Daneben haben noch 120 Reisebüros via Passwort direkten Zugang zum Reservierungssystem und können so Tickets selbst ordern.
 

Fazit: Die schönen Dinge der Webpage sind verborgen, aber nicht versteckt. Wie ein Spaziergang im Schlosspark lohnt sich ein virtueller Rundgang, um all die Details zu erforschen. Die Site wirkt keinesfalls überladen, die große Gefahr einer kitschigen Sisi-Film-Imitation im Web wurde glücklicherweise nicht verwirklicht. Dennoch drängt sich ein wenig der Eindruck auf, dass mit den Schönheiten gegeizt wird. Vor allem die technische Umsetzung der Inhalte sollte verbessert werden. Alleine ein Austausch der kleinen und langweiligen Schriftart könnte schon eine spürbare Verschönerung bringen. Somit weckt schoenbrunn.at Interesse, einen richtigen Schlossbesuch kann die Site jedoch niemals ersetzen.
 


 

Museumsfrühling in Schönbrunn

Am Sonntag, 1. April 2001 können Besucher in Schönbrunn zwei Attraktionen bei freiem Eintritt bewundern: Der Irrgarten im Schloßpark und die Berglzimmer im Erdgeschoß des Schlosses sind ab Sonntag zwischen 8.30 und 17.00 Uhr geöffnet.

Das Schloß Schönbrunn beteiligt sich an der seit zwei Jahren bestehenden Aktion "Museumsfrühling", die heuer unter dem Motto "Landschaft" steht. Mit dem Losungswort "Museumsfrühling" bekommen die Besucher am 1. April 2001 freien Eintritt für diese beiden Attraktionen in Schönbrunn. Für die Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H. ist dieses Projekt, das von den Museen in Frankreich ins Leben gerufen wurde, eine gute Möglichkeit auf die Vielfalt des Kultur- und Freizeitangebotes in Schönbrunn aufmerksam zu machen.

Die Berglzimmer und der Irrgarten sind fixer Bestandteil des neuen VIP-Passes, der kostengünstig anbietet, einen "Tag in Schönbrunn" zu verbringen: Der VIP-Paß bietet eine Schloßbesichtigung, den Besuch der Berglzimmer, des Irrgartens, der Aussichtsterrasse auf der Gloriette und eine Backvorführung in der Hofbackstube inklusive Verkostung. Außerdem erspart sich der Gast mit dem VIP-Paß Wartezeit vor dem Drehkreuz im Schloß, er kann sofort das Drehkreuz passieren und ohne Verzögerung die Schauräume besichtigen. Und das zu einem Preis von ATS 195,-- (statt ATS 275,--). Vom 1. April bis 31. Oktober 2001 ist dieser VIP-Paß täglich im Schloß an der Kassa erhältlich.

Vorreservierungen per Telefon: 01-81113-239 oder übers Internet:
http://www.schoenbrunn.at/

Die Berglzimmer wurden Mitte des 18. Jh. von Johann Wenzel Bergl im Auftrag Maria Theresias gestaltet. Diese mit illusionistischen Landschaften und Tieren bemalten Räume im Erdgeschoß mit Gartenzugang wurden als Kinderzimmer und Aufenthaltsräume für die kaiserliche Familie genutzt, wenn es im Sommer in der Nobeletage im ersten Stock zu schwül wurde.

Der Irrgarten im Schloßpark (Eingang im Blumenparterre in der Nähe des Neptunbrunnens) wurde im Herbst 1999 eröffnet. Unter größtmöglicher Berücksichtigung des historischen Vorbilds wurde ein moderner Irrgarten angelegt, der in den nächsten Jahren noch erweitert wird. Im Zentrum stehen zwei vom Feng-Shui-Meister Dr. Yes Lim aktivierte Harmoniesteine, die dem, der sie umarmt, Energie spenden.

PS: die Aktion ist kein Aprilscherz

Rückfragehinweis: Brigitte Wachtl
Tel.: 01-81113-225
Email: wachtl@schoenbrunn.at
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:31
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