Neues Taschenbuch in Apotheken: Schilddrüse schützen und behandeln
Einen Schilddrüsentest zum Selbermachen, viele
Informationen über die einzelnen Schilddrüsenkrankheiten und wie man
sie merkt sowie ausführliche Aufklärung über die möglichen
Behandlungen - das alles bietet dieser völlig neu bearbeitete
Ratgeber. Wann muss operiert werden und wann genügen Arzneimittel?
Wie lange muss man die Mittel nehmen und wie schlimm sind die
Nebenwirkungen? Das beantwortet die Autorin und Apothekerin
fachkundig und verständlich. Und sie gibt die richtigen Tipps, wie
man zum Beispiel sicher einem Kropf vorbeugen kann. Mit farbigen
Abbildungen und einem kleinen Fachwörterlexikon zur Vorbereitung auf
das Arztgespräch.
Dr. rer. nat. Christiane Eckert-Lill:
Schilddrüse schützen und behandeln
2. vollständig überarbeitetet Auflage
GOVI Verlag, Eschborn
ISBN: 3-7741-0910-9
PZN: 199 82 42
für DM 17,60/Euro 9,00 in Apotheken
Die Schilddrüse: Leichtgewicht mit großer Wirkung
Frankfurt am Main (ots) - Rund die Hälfte der Deutschen hat
Probleme mit der Schilddrüse. Frauen sind wesentlich häufiger
betroffen als Männer. Doch welche Frau denkt schon an die
Schilddrüse, wenn sich das Wunschkind nicht einstellen will? Oder
daran, dass zu wenig Jod in der Schwangerschaft und Stillzeit die
normale Entwicklung ihres Kindes gefährdet? Auch heute noch führen
etwa 80 Prozent der Schwangeren nicht genug Jod zu. Dabei ließe sich
das hohe Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind leicht durch die
regelmäßige Einnahme von Jodid in Tablettenform vermeiden.
Die Schilddrüse liegt als schmetterlingsförmiges Organ
unterhalb
des Kehlkopfes. Im Normalfall wiegt sie bei der Frau bis zu 18 Gramm
und beim Mann bis zu 25 Gramm. Dieses "Leichtgewicht" hat eine
herausragende Aufgabe im Körper: Mit Hilfe ihrer Hormone steuert die
Schilddrüse den gesamten Stoffwechsel. Um reibungslos arbeiten zu
können, muss sie ständig mit dem Spurenelement Jod versorgt werden,
dem unentbehrlichen Bestandteil der Schilddrüsenhormone.
Bei Erkrankungen der Schilddrüse sind Frauen eindeutig das
"schwache Geschlecht". Dies liegt an den Hormonumstellungen, die
jede
Frau in ihrem Leben durchmacht. Nicht nur die monatliche
Regelblutung, auch Pubertät, Schwangerschaft, Stillzeit und die
Wechseljahre führen zu beträchtlichen Hormonschwankungen. Nicht
selten ist die Schilddrüse daran schuld, wenn sich der Kinderwunsch
nicht erfüllt. Aber auch, wenn der Nachwuchs unterwegs ist, ist das
gesundheitliche Risiko infolge einer Schilddrüsenerkrankung nicht
gebannt. Wird eine Fehlfunktion der Schilddrüse bei der Schwangeren
nicht früh genug erkannt und behandelt, kann es zur Fehl- oder
Frühgeburt kommen. Ebenso können Jodmangelkropf, Untergewicht,
Reifungsstörungen und Missbildungen beim Kind die Folge sein.
Jede werdende und stillende Mutter sollte sich von ihrem Arzt über
eine ausreichende Jodzufuhr beraten lassen. Bei Jodmangel
unerlässlich ist die vorbeugende Zufuhr von 100 bis 200 Mikrogramm
Jodid täglich. Am einfachsten geschieht dies durch Einnahme von
Jodid-Tabletten. Eine jodsalzreiche Ernährung reicht in der
Schwangerschaft und Stillzeit zur Vorbeugung einer
Schilddrüsenstörung bei Mutter und Kind keinesfalls aus, warnen
Experten.
Der Schilddrüsen-Informations-Dienst (SDID) versendet auf
Anfrage
kostenlos Broschüren rund um das Thema Jodmangel und
Schilddrüsenkrankheiten. Die Adresse des SDID lautet: Bolongarostraße
82, 65929 Frankfurt am Main. Darüber hinaus erteilt eine Ärztin jeden
Dienstag und Freitag von 13 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 069 /
31 40 53 - 24 anonym und kompetent Rat.