Uraufführung von Gunkls "Via Emilia"
im RadioKulturhaus
Uraufführung im RadioKulturhaus: Kabarettist Günther Paal alias Gunkl
hat mit "Via Emilia" eine "Erzählung mit Orchester" verfasst, die am 18.
Februar im Rahmen der Reihe "Kabarett indirekt" erstmals über die Bühne
geht. Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft, kann aber via
Live-Streaming im Internet unter
radiokulturhaus.ORF.at
verfolgt werden.
Der Kabarettist Günther Paal alias Gunkl versucht sich mit seiner
"Erzählung mit Orchester" in einem neuen Genre: In "Via Emilia" erzählt
Gunkl eine pathosfreie Liebesgeschichte, in der acht befreundete Personen
einander regelmäßig zum Essen treffen und reden:
"Es ist beinahe alles schon gesagt, aber es muss immer wieder vieles
besprochen werden." Begleitet wird Gunkl vom Johann Strauß Ensemble, das
Musik von Thomas Barth spielt. Mit seinem aktuellen Kabarett-Programm "Vom
Leben" ist Gunkl zudem am 15. April im RadioKulturhaus zu erleben.
"Kabarett indirekt: Via Emilia - Eine Erzählung mit Orchester" ist eine
Veranstaltung mit Unterstützung von Wien Energie und findet am Freitag, den
18. Februar im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses statt. Beginn ist um
19.30 Uhr. Weitere Informationen zum Programm des RadioKulturhauses gibt es
auf der Homepage
radiokulturhaus.ORF.at oder über das Kartenbüro (Tel. 01/501 70-377).
RadioKulturhaus: Buchpräsentation
"Berührende Begegnungen" am 14. Februar
Am Montag, den 14. Februar wird im RadioKulturhaus das Buch
"Berührende Begegnungen" vorgestellt. Einige der Autoren lesen Auszüge, für
den musikalischen Rahmen sorgen "Bluatschink", Ute Kaiser und Afrikanische
Trommler. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Außergewöhnliche Menschen erzählen von außergewöhnlichen Begegnungen, die
Spuren hinterlassen: Begegnungen zwischen Menschen, die mitten im Leben
stehen, und Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt sind: Die
Begegnung zwischen einem international erfolgreichen Sportler und einem
schwer kranken Mann, zwischen einem Medienstar und einem obdachlosen Kind,
das in tiefster Armut lebt, zwischen einem Spitzenpolitiker und einer
körperlich und geistig behinderten Frau, Begegnungen zwischen Männern und
Frauen aus den höchsten Positionen in Politik, Medien, Wirtschaft, Sport,
Kirche und Kultur und Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt
sind - davon erzählt das Buch "Berührende Begegnungen" der Herausgeber
Marianne Hengl und Georg Schwärmer, erschienen im StudienVerlag. Die
Textbeiträge stammen von Hermann Maier, Ludwig Hirsch, Barbara Stöckl, Vera
Russwurm, Paul Flora, Monika Lindner, Sepp Forcher, Eva Glawischnig, Herbert
Haupt, Ute Kaiser, Toni Innauer, Louise Martini, Christoph Leitl und vielen
anderen.
"Wir alle sind außergewöhnlich. Wir alle sind gleich geschaffen, haben
die gleiche Würde, die gleichen Rechte - egal, ob wir behindert sind, krank
oder fremd im Land, oder ob wir als Prominente im Rampenlicht stehen" - so
beschreibt Marianne Hengl den Kerngedanken dieses Buches. An diesem Abend
werden einige Kostproben aus dem Buch von den Autoren selbst gelesen - u. a.
von Barbara Stöckl, Franz-Josef Huainigg und Louise Martini. Für die
musikalische Untermalung sorgen die Vorarlberger Band "Bluatschink", Pop-,
Jazz- und Gospel-Sängerin Ute Kaiser und eine afrikanische Trommler-Gruppe.
Es moderiert ORF-Redakteurin Mathilde Schwabeneder, zwei Gebärdendolmetscher
übersetzen simultan in die Österreichische Gebärdensprache.
Die Buchpräsenation "Berührende Begegnungen" findet am Montag, den 14.
Februar im RadioKulturhaus statt und ist eine Veranstaltung in Kooperation
mit dem StudienVerlag und der Wirtschaftskammer Österreich. Beginn ist um
19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten
um Ihre Zusage unter der Telefonnummer 01/501 01/18175. Weitere
Informationen zum Programm des RadioKulturhauses gibt es auf der Homepage
radiokulturhaus.ORF.at
oder über das Kartenbüro (Tel. 01/501 70-377)
"Mnozil Brass": Premiere des neuen Programms "Ragazzi" im ausverkauften
RadioKulturhaus am 15.Jänner
Die sieben Haudegen der Blasmusik haben - wieder gemeinsam mit
Kammerschauspieler Bernd Jeschek - neue Streiche ausgeheckt und präsentieren
das Ergebnis ihrer intensiven "Nachdenkphase" unter dem Titel "Ragazzi am 15.
und 26. Jänner im RadioKulturhaus. Viel war den sympathischen Burschen zum
neuen Programm nicht zu entlocken, außer: Noch schneller, noch höher, noch
witziger, noch mehr Mnozil. Und was sie damit meinen, das wissen treue
Konzertbesucher. Vorsicht: Extrem hoher Suchtfaktor!
Es waren einmal ein Wirtshaus und eine Universität. So könnte die Geschichte
von Mnozil Brass beginnen. Sieben Musiker, vorwiegend der Blasmusik
verschrieben, treffen einander nach der Uni beim "Mnozil" gegenüber. Wo ein
Wirt und ein Kellner einmal im Monat einer Meute von 200 begeisterten
Besuchern des Musikantenstammtisches gegenüberstehen. Verantwortlich für
dieses ungleiche Match: "Mnozil Brass", denn sie wissen innerhalb kürzester
Zeit ein Publikum auf Volltouren zu bringen, mit traditioneller Blasmusik
(heftig gespielt), mit Parodien (deftig gesungen) und den ganz subjektiv
gewählten Hits aus der nicht allzu weit zurückliegenden Jugend (z. B.
James-Brown-Versionen).
Neben der Musikalität, die von der Uni nicht verhindert werden konnte,
überrascht noch immer die Tatsache, dass alle Musiker mittlerweile gefragte
Solisten bei klassischen (Niederösterreichische Tonkünstler) und unklassischen
Orchestern (Vienna Art Orchestra) sind und noch immer 100 Mal im Jahr irgendwo
zwischen München und Wien zusammenfinden um "Mnozil Brass" zu sein, eine der
ungewöhnlichsten Blaskapellen zwischen Nizza und Prag.
Wenn sie wollten, könnten sie eine rekordverdächtige Erfolgsstatistik
präsentieren. In den vergangenen zehn Jahren haben sie bei mehr als 700
Konzerten 35.000 Besucher beglückt. Aber was ist das Erfolgsgeheimnis dieser
rauen Truppe? Vielleicht ist es die Basisdemokratie. Kein "Chef" ist auf der
Bühne erkennbar, kein Dirigent, Kapellmeister oder Bandleader macht sich
wichtig. Basisdemokratie heißt in "Mnozil"-Slang übersetzt: Freundschaft. Nur
so ist es möglich, dass seit zehn Jahren sieben Familienväter, Restauratoren,
Orchestermusiker, Jazzsolisten, Gesangsstudenten, Kapellmeister,
Musikschuldirektoren, Theaterkomponisten, Bandleader zwei bis drei Mal pro
Woche irgendwo zwischen Mainz und Mariazell auftauchen und vor drei Stunden
Konzert nicht nach Hause gehen.
"Ragazzi" - Das neue Programm von Mnozil Brass, Mittwoch, 15. Jänner, und
Sonntag, 26. Jänner, Großer Sendesaal, 19.30 Uhr. Beide Veranstaltungen sind
ausverkauft, Pressekarten sind erhältlich unter Tel. 50101-18175. Weitere
Informationen zum Programm des RadioKulturhauses gibt es auf der Homepage
http://kultur.orf.at/radiokulturhaus oder über das Kartenbüro (Tel. 01/501
70-377).