REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Psoriasis

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

 

Psoriasis-Patienten werden von ihren Mitmenschen gemieden
Umfrage weist Diskriminierung und Vorurteile nach

Telefoninterviews mit mehr als 5.000 Europäern haben ergeben, dass die Hälfte einen Menschen, der an Psoriasis leidet, weder küssen, mit ihm schwimmen oder ein von ihm zubereitetes Essen zu sich nehmen würden. Es spielte dabei keine Rolle, dass den meisten Befragten bewusst war, dass diese Hautkrankheit nicht ansteckend ist. Taylor Nelson Sofres http://www.tns-global.com befragte 5.029 Teilnehmer aus Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Am 29. Oktober findet der erste weltweite Psoriasis Tag http://www.worldpsoriasisday.com statt, der das Bewusstsein verändern und die bestehenden Vorurteile abbauen soll.

Die meisten der Befragten wussten, dass es sich bei Psoriasis um eine Art von Hautkrankheit handelte. Weniger als einem Drittel war jedoch bekannt, dass es sich um ein verbreitetes Leiden handelt, von dem einer von 50 Menschen betroffen ist. Fast zwei von zehn Teilnehmern glaubten, dass schlechte Körperpflege für die Erkrankung verantwortlich war. Trotzdem es drei Vierteln bekannt war, dass Psoriasis teilweise vererbt wird und teilweise auf Umweltfaktoren zurückzuführen ist. Viele lehnten engen körperlichen Kontakt wie Umarmungen ab. Männer reagierten in diesem Bereich ablehnender als Frauen. Laut Lars Ettarp von der International Federation of Psoriasis Foundations leiden weltweit rund 125 Millionen Menschen an Psoriasis. Für die Betroffenen kann das Leben laut BBC extrem schwierig sein und sie sind immer wieder Diskriminierungen ausgesetzt.
 

 


 

Durchbruch bei Erforschung der Ursachen von Psoriasis
Entscheidende CDSN DNA Variante nachgewiesen

Wissenschafter der University of Leicester http://www.le.ac.uk haben genaue genetische Unterschiede bei Menschen mit Psoriasis nachgewiesen. Sie gehen davon aus, dass diese Erkenntnisse zur Entwicklung von neuen effektiver wirkenden Medikamenten führen können. Frühere Studien hatten ergeben, dass das Chromosom 6 zumindest ein Gen enthält, das für eine Erkrankung anfällig macht. Eine genauere Untersuchung dieses Bereichs identifizierte als entscheidendes Gen CDSN. Jetzt konnte eine CDSN DNA Variante nachgewiesen werden, die bei Psoriasispatienten deutlich häufiger vorkommt. Diese Variante könnte für die Anfälligkeit verantwortlich sein, da sie eine Anhäufung des Proteins CDSN verursacht, die ihrerseits zur Entzündungsreaktion der Haut beitragen soll.

Laut dem leitenden Wissenschafter Richard Trembath kann Psoriasis bei Menschen, die über eine genetische Präsdisposition verfügen, durch eine Reihe von Umweltfaktoren wie bakterielle Infektionen oder Stress ausgelöst werden. "Wir haben lange nach den entscheidenden Faktoren gesucht, die Menschen für diese Faktoren anfällig machen." Psoriasis ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Haut zu rasch erneuert. Es sind viele verschiedene Formen dieser Erkrankung bekannt. Normalerweise tritt sie an roten, schuppigen Hautstellen auf, die wenn geschabt oder gekratzt wird, feine silbrige Schuppen sichtbar machen. Diese Stellen jucken und fühlen sich unangenehm an. Manche Patienten erkranken laut BBC in Zusammenhang mit Psoriasis an einer speziellen Form von Arthritis.

 


 

Neue Wege bei Psoriasis-Behandlung
Biologisches Therapeutikum als zielführende Methode

Es gibt nun wieder Hoffnung für die weltweit mehr als 125 Mio. Psoriatiker: Das Biotechnologie-Unternehmen Serono http://www.serono.com hat den neuen Wirkstoff Efalizumab eingeführt. Anlässlich einer Pressekonferenz in Florenz präsentierten Mediziner das neue Präparat, das auch von Patienten bereits erfolgreich getestet wurde. Heilbar ist Psoriasis aber weiterhin nicht.

Das Medikament wird von Patienten einmal wöchentlich injiziert und blockiert selektiv die an der Psoriasis maßgeblich beteiligten T-Zellen. Nach Meinung der Experten stellt dies einen entscheidenden Fortschritt gegenüber herkömmlichen Behandlungsmethoden dar, erklärte Carlo Pincelli, Dermatologe an der Universität von Modena und Reggio Emilia. "Mit biologischen Therapeutika verknüpfen die Mediziner die Hoffnung, den Patienten verbesserte Therapien anbieten zu können, die leichter anwendbar sind, welche die Erkrankung langfristig wirksam und sicher unter Kontrolle bringen können und dadurch deren Lebensqualität eindeutig verbessern", meinte Wolfram Sterry, Leiter der Klinik für Dermatologie an der Berliner Charite. Das Medikament Raptiva erhielt im September 2004 die Marktzulassung für die 25 EU-Staaten.

Anhand einer Studie konnte belegt werden, dass das neue Medikament vor allem Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zu Gute kommt, die nicht auf andere Therapien ansprechen. Auf die Frage nach den Nebenwirkungen des neuen Medikaments, das unter anderem auch an Patienten über einen Zeitraum von 30 Monaten getestet wurde, gab der Dermatologe Kim Papp von der University of Waterloo, Ontario/Kanada an, dass es gelegentlich zu Kopfschmerzen und grippeähnlichen Symptomen gekommen sei. Marca Maccarone, Präsidentin der italienischen Psoriasis Association, bemerkte in diesem Zusammenhang, dass das Leben für Patienten mit Psoriasis selbst ein Leben mit extremen Nebenwirkungen sei. "Es geht darum, dem permanenten Juckreiz zu entfliehen", so Maccarone. "Psoriatiker sind mit ihrem Leiden stigmatisiert und versuchen alle nur erdenklichen Methoden, um wieder ein relativ normales Leben führen zu können", erklärte die Präsidentin. Mehr als 55 Prozent der Patienten sind nach der Europso-Studie mit mehr als 55.500 Befragten mit dem bisherigen Angebot an Medikamenten nicht zufrieden.

Das neue Medikament ist ein humanisierter therapeutischer Antikörper, der die Aktivierung, Reaktivierung und den Austausch der für die Entstehung von Psoriasis verantwortlichen T-Zellen selektiv und reversibel blockiert. Das Medikament soll den Patienten helfen, die auf andere systemische Therapien nicht ansprechen.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:27
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE