REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Presserat

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

SCHENNACH FÜR WEITERBESTAND DES PRESSERATES

"Der Presserat darf nicht sang- und klanglos aufgelöst werden. Er stellt eine wichtige Einrichtung der Selbstkontrolle abseits der Gerichtsbarkeit dar", erlärt der Mediensprecher der Grünen, Stefan Schennach, der für einen Weiterbestand des Presserates eintritt. "Im Kampf um Auflagenhöhen, Gebietsanteile und vor dem Hintergrund eines immer aggressiveren Journalismus ist ein Presserat als Selbstregulativ unverzichtbar. Es wäre wünschenswert, wenn alle maßgeblichen Herausgeber und Verleger von Tages-, Wochen- und Monatszeitschriften den Beitritt zu einem reformierten, offensiveren Presserat erklären würden", so Schennach, der an den VÖZ appelliert, den angekündigten Schritt zu überdenken. "Fällt das Selbstregulativ, bleiben nur noch die Gerichte. Das kann es doch nicht gewesen sein. Der Presserat ist wichtig, um zu korrigieren, zu sensibilisieren und auch zu mahnen. Ausserdem haben dem Presserat immer wieder namhafte Persönlichkeiten der Medienbranche und Journalistenzunft angehört, die ihre Aufgabe im Sinne einer Supervision mit dem Instrument der Rüge wahrgenommen haben. Die Mediengesellschaft braucht ein solches Korrektiv, der Journalismus auch. Wie leicht können in Schrift und Bild Privatgrenzen verletzt, Vorverurteilungen ausgesprochen, Kampagnen geführt und rassistische Untertöne einfließen. Der Presserat hat eben die Aufgabe des feed-back, der Sensibilisierung und auch der Verurteilung. Die Medien sollten nicht auf ihr eigenes Selbstregulativ verzichten", appelliert Schennach, der jedoch die Notwendigkeit von Reformen sieht. "Der Presserat muss künftig offensiver werden, langfristige Entwicklungen erkennen und in der Öffentlichkeit präsenter werden. Die mahnende Stimme des Presserates muss umgekehrt in den Redaktionen und Chefetagen der Medien mehr Gewicht erhalten. Auf einen Presserat kann ebenso wenig verzichtet werden, wie auf einen Werberat", schließt Mediensprecher Stefan Schennach.
 


 

VÖZ kündigt Presserat auf

   Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) will die Selbstkontrolle
der österreichischen Presse stärken und auf eine neue Basis stellen.
Daher hat der VÖZ mit Schreiben vom 27. Dezember 2001 den zwischen den
vier Trägerverbänden geschlossenen Vertrag über die Einrichtung des
Österreichischen Presserates und seine Mitwirkung in den Organen des
Österreichischen Presserates zum Ende der derzeitigen Funktionsdauer des
Präsidiums des Österreichischen Presserates - sie läuft mit 26. Jänner
2002 aus - aufgekündigt und die Mitglieder des Presserates hierüber
informiert.

   In gleichlautenden Schreiben an die Sektion Journalisten im ÖGB, den
Österreichischen Zeitschriften- und Fachmedien-Verband und den
Presseclub Concordia betonte der Verband sein Interesse an einer
nachhaltige Stärkung der freiwilligen Selbstkontrolle der Printmedien,
bei der er sich von folgenden Gesichtspunkten leiten
lasse:

   Klare Zielsetzungen für bessere Effizienz

   "In der Selbstkontrolle der österreichischen Zeitungen und
Zeitschriften sollen die Vertreter der Journalisten und Verleger
unmittelbar die wesentliche Trägerrolle übernehmen und nicht nur
mittelbare Gestaltungsmöglichkeit über Interessenvertretungen als
Trägerverbände haben.

   An der Wächterrolle für die Pressefreiheit soll nichts verändert
werden, deshalb werden auch die Grundsätze für die publizistische Arbeit
(Ehrenkodex für die österreichische Presse) unverändert Grundlage der
Tätigkeit der Selbstkontrolle der österreichischen Presse sein.

   Wir streben jedoch an, dass die Veröffentlichungen von Entscheidungen
der unabhängigen Beschwerdesenate in Hinkunft durch
Schiedsvereinbarungen Rechtsverbindlichkeit erhalten und damit auch
durchsetzbar werden. Die Selbstkontrolle der österreichischen Presse
soll Zähne bekommen, dies liegt auch im Interesse derer, die sich an
diese Selbstkontrolleinrichtung wenden.

   Die Verfahrensgrundsätze sollen ergänzt und präzisiert werden, in den
Senaten selbst werden erfahrene Publizisten mit rechtskundigen
Persönlichkeiten gemeinsam tätig sein."

   VÖZ-Präsident Franz Ivan und Generalsekretär Walter Schaffelhofer
unterstrichen in diesen Briefen ihre Überzeugung, dass damit eine noch
bessere Effizienz der Selbstkontrolle der österreichischen Presse
erreicht werden könne und sprachen an die Vertreter der bisherigen
Trägerverbände die Einladung zu Gesprächen über Struktur und
Arbeitsweise eines reformierten Presserates aus, heißt es in der
VÖZ-Aussendung von heute, Freitag.
 


 

Presserat spricht elf Rügen aus
Stern, Bild und Dresdner Morgenpost verstoßen gegen Grundsätze
 

Der Deutsche Presserat http://www.presserat.de hat elf Rügen ausgesprochen, von denen allein acht die Verletzung von Persönlichkeitsrechten betreffen. So wurde die Zeitschrift Stern http://www.stern.de für ihre Reportage über "Das einsame Leben und Sterben von Hannelore Kohl" gerügt. In dem Bericht wurden nach Angaben des Presserates neben einer Reihe von nachvollziehbaren Darstellungen auch private Details beschrieben, die zur Intimsphäre des Ehepaars Kohl gehörten.
 

Ebenfalls gerügt wurde die Dresdner Morgenpost. Die Zeitung hatte auf deutlich erkennbaren Fotos einen jungen Mann dargestellt, der - offenbar in Suizid-Absicht - auf einen Brückenträger geklettert war und Schüsse aus einer Pistole abgegeben hatte. Einen ähnlichen Fall behandelte der Beschwerdeausschuss in der Berichterstattung von Bild und Bild-Online http://www.bild.de sowie der Hamburger Morgenpost. Beide Zeitungen wurden gerügt, weil sie in ausführlichen Bildstrecken und unter voller Namensnennung den Tod eines jungen Mannes dargestellt hatten, der erfolgreich an einem Selbstmordversuch gehindert wurde, beim Abstieg von einem Gerüst jedoch zu Tode stürzte.
 

Wegen der Veröffentlichung ehrverletzender Behauptungen rügte der Deutsche Presserat die Zeitung Junge Freiheit http://www.jungefreiheit.de , die unter Nennung des Namens über einen Berliner Politiker geschrieben hatte, er habe der rechtsradikalen Wiking Jugend angehört und sei Spitzel des Verfassungsschutzes gewesen. Beide Behauptungen entsprachen offenbar nicht der Wahrheit.
 

In seiner vierten Sitzung in diesem Jahr sprach der Beschwerdeausschuss insgesamt 16 Missbilligungen gegen verschiedene Zeitschriften und Tageszeitungen sowie neun Hinweise aus. 21 Beschwerden wurden als unbegründet abgewiesen.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:27
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE