REGIO-PRESS-MEDIEN

Berlin - Wien - New York - Düsseldorf - München

Automobil Finanzmarkt Foren Gaestebuch Gesellschaft Grusskarten Horoskop Kontakt Int.-Versions Journalismus Justiz Kontaktanzeigen Kultur Links Literatur Medizin Mitarbeiter Models News Österreich PC u. Technik Politik Sport Stellenmarkt Suchen WAP Wissenschaft

Post

 


 

 

Home
Nach oben  

REGIO-PRESS ist Mitglied im Journalisten-Ring
<< Info Alle >>

REGIO-PRESS-Medizin, Passwortgeschützter Bereich für medizinische Berufsgruppen!

 

     Voting.. Top-99 Site

        

                       

 

Riepl verlangt Sonderpostmarke für Flutopfer

Mit 10 Cent Überfrankierung könnten tausende Private und Firmen helfen 

   Wien (SK) "Ich habe mich heute mit der Bitte an den Vorstand der Post AG gewandt, angesichts der Flutkatastrophe in Süd-Ostasien eine Sonderpostmarke aufzulegen, um für die Opfer und den Wiederaufbau eine längerfristige Hilfe zu sichern", teilte SPÖ-Abgeordneter Franz Riepl heute dem SPÖ-Pressedienst mit.

"Eine solche Briefmarke könnte 65 statt 55 Cent kosten, so dass mit einer leicht verschmerzbaren Überfrankierung von 10 Cent tausende Privatpersonen und vor allem Firmen ihren Beitrag zur Hilfe für die Flutopfer leisten könnten. Natürlich muss diese Aktion von der Post entsprechend beworben werden. Dann kann ich mir vorstellen, dass über diese Aktion auch noch in einigen Monaten Gelder aufgetrieben werden können, wenn die Spendenbereitschaft durch die Betroffenheit der ersten Wochen bereits längst versiegt ist. Die so aufgebrachten Mittel könnten einer der österreichischen Hilfsaktionen zugute kommen", erläutert Riepl seinen Vorschlag.

Riepl betonte, dass er eine solche Aktion für eine Institution wie die Österreichische Post AG für angemessen halte und mit einer zustimmenden Antwort seitens des Vorstandes rechne.


 

Rennhofer: Wir pochen auf den Versorgungsauftrag der Post

"Die Forderungen der SP NÖ werden nicht glaubwürdiger, wenn sie auch noch so oft wiederholt werden. Wenn die SP NÖ vor einem Postamt, das gar nicht geschlossen werden soll, Demonstrationen abhält, disqualifiziert sie sich selbst. Wir von der VP Niederösterreich hingegen bestehen auf den Versorgungsauftrag der Post. Die Post ist nun gefordert, Lösungskonzepte auf den Tisch zu legen, denn die Post hat einen Versorgungsauftrag, den sie auch wahrnehmen muss", sagt der VP-Landtagsabgeordnete Franz Rennhofer, Bürgermeister der von den Schließungsplänen betroffenen Gemeinde Lichtenegg. Die SPÖ hatte im November vor dem Postamt Spratzern demonstriert, obwohl dieses nicht auf der Liste der von Schließungen betroffenen Ämtern stand, da es bereits lange vorher von einer möglichen Schließung ausgenommen wurde.

   "Die SPÖ hat mir ihrem Nein zum Finanzausgleich viele Millionen für unsere Gemeinden aufs Spiel gesetzt und sich dabei klar gegen die Interessen der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher gestellt. Die Forderungen der SPÖ zur Post sind daher in höchstem Maße unglaubwürdig", so Rennhofer.
 


 

Österreichische Post AG beantragt neue Tarife

Die Österreichische Post AG beantragte heute, Freitag 27. Dezember 2003 bei der Regulierungsbehörde im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie folgende Tarifänderungen:

Standardtarif Brief Inland 0,55 Euro derzeit: 0,51 Euro
Brief Inland bis 50g 0,75 Euro derzeit: 0,58 Euro
Brief Inland bis 100g 1,00 Euro derzeit: 0,87 Euro

Mit 0,55 Euro entspricht der Standardtarif in Österreich - vorausgesetzt der Genehmigung durch die Regulierungsbehörde - jenem der Deutschen Post.

Die Umsatzrückgänge der Österreichischen Post AG, bedingt vor allem durch die Substitution klassischer Postprodukte durch neue Technologien führen zu einer Steigerung der Stückkosten und machen die Erhöhung des Standardtarifes aus betriebswirtschaftlicher Sicht und zur Aufrechterhaltung des Universaldienstes notwendig. Der Standardtarif für den Brief Inland wurde zuletzt vor sechs Jahren angepasst. Mit dem geplanten Tarifmodell erfolgt eine Anpassung auf kostenorientiertes internationales Niveau. Während die Tarife für Inlandsbriefe in Österreich von 1998 bis 2003 im Durchschnitt um 4 Prozent gestiegen sind, ist der Verbraucherpreisindex im selben Zeitraum um beinahe 9 Prozent gestiegen.

Auch für Info-Mails mit persönlicher Anschrift hat die Österreichische Post AG neue Allgemeine Geschäftsbedingungen beantragt.

Das Postgesetz sieht vor, dass der sogenannte reservierte Dienst (ab 1. Jänner 2003 für Briefe bis 100g) der Genehmigung durch die Regulierungsbehörde bedarf und Dienste im Rahmen des Universaldienstes (Briefe bis 2kg sowie Pakete bis 20kg) anzuzeigen sind. Im Falle einer Genehmigung treten die Tarife für den reservierten Dienst ab 1. Juni 2003 in Kraft.

Brief Inland im nicht reservierten Bereich Unabhängig von der Genehmigung der Tarife im reservierten Dienst wird es mit 1. Mai 2003 zu folgenden Tarifänderungen beim Brief Inland kommen:

Brief Inland bis 350g 1,25 Euro derzeit: 1,38 Euro
Brief Inland bis 500g 1,75 Euro derzeit: 1,60 Euro
Brief Inland bis 1.000g 2,75 Euro derzeit: 2,47 Euro
Brief Inland bis 2.000g 3,75 Euro derzeit: 3,27 Euro

Die Tarifstufe Brief Inland bis 150g entfällt, da - in Anpassung an die Liberalisierungsschritte 2003 - stattdessen die Tarifstufe bis 100g eingeführt wird.

Zwtl.: Neue Tarife der Österreichischen Post im europäischen Durchschnitt

Die Österreichische Post AG liegt mit dem geplanten Tarifmodell insgesamt im europäischen Durchschnittspreisniveau. Der geplante Tarif von 0,55 Euro für den Standardbrief entspricht jenem der Deutschen Post. In den Nachbarländern Schweiz und Italien ist der Tarif für diese Leistung mit jeweils 0,62 Euro deutlich höher, auch insgesamt liegen die Tarife für Inlandsbriefe in Deutschland, der Schweiz und Italien über dem Niveau der Österreichischen Post. In den höheren Gewichtsstufen beim Brief Inland zählt die Österreichische Post AG auch ab Mai 2003 zu den preisgünstigsten europäischen Postgesellschaften. Für einen Brief bis 2.000g, der in Österreich ab 1. Mai 2003 3,75 Euro kostet, muss man etwa in Großbritannien 10,7 Euro oder in Italien 8,06 Euro zahlen.

Zwtl.:Brief International
Zur Gewährleistung der durchgehenden maschinellen Bearbeitbarkeit erfolgt eine Neudefinition der Höchstmaße für Sendungen zum Standardentgelt mit 235x120mm (derzeit: 235x162mm). Folgende Tarifänderungen treten mit 1. Mai 2003 in Kraft:

Europa Priority Standard 0,55 Euro derzeit: 0,51 Euro
bis 50g 1,10 Euro derzeit: 1,02 Euro
bis 100g 2,00 Euro derzeit: 1,53 Euro
bis 350g 6,00 Euro derzeit: 4,80 Euro
bis 500g 8,00 Euro derzeit: 7,27 Euro
bis 1.000g 11,00 Euro derzeit: 10,90 Euro
bis 2.000g 18,00 Euro derzeit: 18,17 Euro

Europa Economy Standard - -
bis 50g 1,00 Euro derzeit: 0,73 Euro
bis 100g 1,50 Euro derzeit: 1,09 Euro
bis 350g 3,50 Euro derzeit: 2,54 Euro
bis 500g 5,50 Euro derzeit: 4,36 Euro
bis 1.000g 7,50 Euro derzeit: 5,81 Euro
bis 2.000g 12,50 Euro derzeit: 10,17 Euro

Welt Priority Standard 1,25 Euro derzeit: 1,09 Euro
bis 50g 1,75 Euro derzeit: 1,45 Euro
bis 100g 3,75 Euro derzeit: 2,91 Euro
bis 350g 6,75 Euro derzeit: 5,81 Euro
bis 500g 10,75 Euro derzeit: 9,45 Euro
bis 1.000g 18,75 Euro derzeit: 16,71 Euro
bis 2.000g 33,75 Euro derzeit: 32,70 Euro

Welt Economy Standard - -
bis 50g 1,25 Euro derzeit: 1,02 Euro
bis 100g 2,25 Euro derzeit: 1,53 Euro
bis 350g 5,25 Euro derzeit: 4,80 Euro
bis 500g 6,25 Euro derzeit: 7,27 Euro
bis 1.000g 11,25 Euro derzeit: 10,90 Euro
bis 2.000g 18,25 Euro derzeit: 18,17 Euro

Zusatzleistungen Bei folgenden Zusatzleistungen kommt es mit 1. Mai 2003 zu Tarifänderungen:

Einschreiben 2,10 Euro derzeit: 2,03 Euro
Wertbrief über 1.500 Euro 36,00 Euro derzeit: 36,34 Euro
Eigenhändig 2,10 Euro derzeit: 2,03 Euro
Rückschein 2,10 Euro derzeit: 2,03 Euro
Nachnahme Barauszahlung 3,60 Euro derzeit: 3,63 Euro
Nachnahme Kontoüberweisung 2,60 Euro derzeit: 2,54 Euro
Einhebung Antwortsendung 0,10 Euro derzeit: 0,07 Euro
Einhebung sonstige Briefsendung 0,50 Euro derzeit: 0,51 Euro
Postvollmacht 15,00 Euro derzeit: 8,14 Euro
Nachsendung Urlaub 4,10 Euro derzeit: 4,07 Euro
Nachsendung Business 8,10 Euro derzeit: 8,14 Euro
Nachforschung 4,00 Euro derzeit: 3,63 Euro
Postlagernd 1,00 Euro derzeit: kostenlos

Zu einer Abrundung kommt es bei den Tarifen für Post- und Urlaubsfächer:
Postfach Privat 7,25 Euro derzeit: 7,27 Euro
Postfach Privat Plus 14,50 Euro derzeit: 14,53 Euro
Postfach Business 18,00 Euro derzeit: 18,17 Euro
Postfach Business Plus 25,25 Euro derzeit: 25,44 Euro
Urlaubsfach 14,50 Euro derzeit: 14,53 Euro

Pakete Bei Paketen für den Inlandsversand kommt es ab 1. Mai 2003 zu folgenden Tarifänderungen:

bis 2kg 3,70 Euro derzeit: 3,56 Euro
bis 4kg 4,70 Euro derzeit: 4,36 Euro
bis 8kg 5,70 Euro derzeit: 5,45 Euro
bis 12kg 7,00 Euro derzeit: 6,90 Euro
bis 20kg 9,00 Euro derzeit: 9,08 Euro
bis 31,5kg 12, 00 Euro derzeit: 12,72 Euro

Abhängig von der Zone des jeweiligen Bestimmungslandes kommt es auch bei Paketen für den Auslandsversand zu Tarifänderungen. Ebenso bei Zusatzleistungen für den Paketversand.
 


 

Post: Internet-Brief kommt im Sommer
Bezahlung über Provider wird angestrebt
 

Die österreichische Post http://www.post.at/ wird voraussichtlich ab Juli mit "Schreiber.link" ein Service anbieten, bei dem Briefe, Postkarten und Telefaxe übers Internet versandt und dann physisch zugestellt werden. Die Preise bezifferte Walter Trezek, Abteilungsleiter für neue Technologien der Post AG, gegenüber pressetext.austria mit 1,50 Euro pro Brief und einem Euro pro Postkarte. Die Abrechnung soll nach den Vorstellungen der Post über die Telefonrechnung des jeweiligen Providers erfolgen. Zu Beginn will die Post private User ansprechen, in weiterer Folge werde es weitere Produkte für Klein- und Mittelbetriebe und auch Mehrwertdienste für jedermann geben - wie den "eingeschriebenen Brief über das Internet", erklärte Trezek.
 

Bei dem "normalen" Online-Brief gibt der User auf der Post-Site Text, eigene Adresse sowie die Anschrift des Empfängers an. Nach dem Senden führt eine Maschine namens "Mail Printer" in einem geschlossenen Vorgang folgende Arbeitsgänge aus: Der Brief wird ausgedruckt, gefalzt, das Kuvert beschriftet sowie mit Briefmarke versehen, der Brief in das Kuvert gesteckt und verschlossen. Danach fällt der fertige Brief in einen Sack. "Durch dieses Verfahren bleibt das Briefgeheimnis gewahrt´", so Trezek. Beim Postkarten-Service kann zusätzlich noch ein gewünschtes Motiv ausgewählt werden.
 

Der "Mail-Printer" ist laut Trezek ein kleiner, handlicher Laserdrucker mit Kuvertiereinheit, der auf den Kleinanwendermarkt zugeschnitten ist. Er kann 1.800 bis 2.000 Briefe und Postkarten pro Tag "erzeugen" und kostet der Post in der Anschaffung knapp über 7.000 Euro. Die Maschinen werden in den Verteilzentren der Post aufgestellt und sollen je nach Bedarf zuerst in Wien und dann auch in den Bundesländern zum Einsatz kommen. Das System ist je nach Bedarf phasenweise erweiterbar. Weltweit einziger Hersteller ist die britische Firma PFE http://www.pfe.co.uk/ .
 

Die ersten Online-Briefe mit physischer Zustellung werden im Frühjahr von den so genannten "E-Points" der Post verschickt werden können. "Die Bezahlfunktion hält uns zurzeit noch von einem Roll-out ab", so Trezek. Derzeit werde mit Europay daran gearbeitet, die E-Points mit Bezahlfunktion auszustatten. Dann könne der Betrag per Bankomatkarte abgebucht werden.
 

Als weiterführende Services und Produkte denkt die Post unter anderem an spezielle Adress-Suchfunktionen oder die Möglichkeit, eingeschriebene Briefe mit dem "Internet-Verfahren" von zu Hause aus versenden zu können. "Dann können auch Anträge bei der Sozialversicherung vom Heimcomputer aus gestellt werden", so Trezek. Speziell sollen auch Angebote für Klein- und Mittelbetriebe gemacht werden: Der Massenversand wird dann möglich, "wenn die Fulfillment-Komponente auf eine andere Ebene gestellt wird".
 


 

Deutsche Post darf trans-o-flex übernehmen
Genehmigung des Bundeskartellamts unterliegt strengen Auflagen
 

Die Deutsche Post http://www.deutschepost.de kann den Zusammenschluss mit trans-o-flex vollziehen. Das Bundeskartellamt http://www.bundeskartellamt.de hat die im Juli dieses Jahres angemeldete Aufstockung der 24,8-Prozent-Beteiligung an der trans-o-flex Schnell-Lieferdienst GmbH http://www.trans-o-flex.de auf 100 Prozent unter strengen Auflagen vom Vollzugsverbot befreit. "Mit den Auflagen, die den Charakter einer Trennungsanordnung ("hold-separate-order") haben, wird sichergestellt, dass die wettbewerbliche Selbstständigkeit der trans-o-flex bis zum Abschluss des Verfahrens erhalten bleibt und das Unternehmen im Falle einer rechtskräftigen Untersagung auf einen Dritten übertragen werden kann", sagte Kartellamtspräsident Ulf Böge.
 

Damit wendet das Bundeskartellamt erstmals die mit der sechsten GWB-(Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen)-Novelle geschaffene Vorschrift an, nach der bei Vorliegen wichtiger Gründe der Vollzug eines Zusammenschlusses auch vor einer rechtskräftigen Entscheidung gestattet werden kann (Paragraph 41, Absatz 2, GWB). Für die Entscheidung sei zum einen ausschlaggebend, dass sich die trans-o-flex derzeit in einer schwierigen Sanierungsphase befindet. Es wäre zu befürchten, dass bei einem zu erwartenden mehrjährigen Rechtsstreit über die Zulässigkeit der Fusion infolge der daraus resultierenden Unsicherheit ein Sanierungserfolg gefährdet wäre.
 

Die Wettbewerbsfähigkeit der trans-o-flex hänge ganz entscheidend davon ab, dass ihre Gesellschafter den eingeschlagenen Sanierungskurs sowohl finanziell als auch organisatorisch aktiv unterstützen. Im Einzelfall hätte sich daraus jedoch ein Konflikt mit dem Vollzugsverbot ergeben können, so das Kartellamt. Die Befreiung vom Vollzugsverbot ermöglicht es nunmehr der DP AG, ihre Verantwortung als Mitgesellschafterin der trans-o-flex in vollem Umfang wahrzunehmen und deren Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu fördern.
 

Auf der anderen Seite habe das Bundeskartellamt sicherstellen müssen, dass durch die teilweise Befreiung vom Vollzugsverbot einer abschließenden Entscheidung über die kartellrechtliche Zulässigkeit des Zusammenschlusses nicht vorgegriffen wird. Dabei war in Rechnung zu stellen, dass das Bundeskartellamt den Zusammenschluss tendenziell kritisch beurteilt. Nach Böge habe das Amt den Beteiligten umfangreiche Informationspflichten auferlegt. Damit werde die Einhaltung der "hold-seperate-order" bis zu einer abschließenden Entscheidung über die kartellrechtliche Zulässigkeit strikt überwacht. Verstöße gegen die angeordneten Auflagen wären eine Ordnungswidrigkeit und können mit einem Bußgeld von bis zu einer Mio. Mark geahndet werden.
 


 

Postpaid Calling Cards leiden unter Handy-Boom
Studie: Europamarkt schrumpft bis 2007 um knapp 30 Prozent
 

Der Europamarkt für Postpaid Calling Cards leidet unter dem Handy-Boom. Während die Mobiltelefontechnologie immer ausgereifter wird und Roaming-Vereinbarungen auch die internationale Telefonie per Handy zunehmend vereinfachen, erleiden die Anbieter von Postpaid-Telefonkarten derzeit empfindliche Verluste. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan http://www.frost.com wird der Europamarkt, dessen Wert im vergangenen Jahr noch bei 273,2 Mio. Dollar lag, bis 2007 auf 195,9 Mio. Dollar schrumpfen.
 

Postpaid Calling Cards sind Telefonkarten, bei denen die Abrechnung der Telefonkosten im Nachhinein über Bankkonto beziehungsweise Kreditkarte erfolgt. Sie lassen sich von jedem Telefon, Handy und Telefonzelle nutzen. Nach dem exponentiellen Anstieg der Mobiltelefonnutzer-Zahlen war zunächst der komplette Niedergang des Postpaid-Calling-Card-Marktes zu befürchten, Frost & Sullivan. Doch neben unbestreitbaren Vorteilen wie einfacher Nutzung, ständiger Verfügbarkeit und der Möglichkeit, jederzeit Anrufe zu tätigen und zu empfangen, bietet die Mobiltelefonie auch einen entscheidenden Nachteil: Bei internationalen Gesprächen fallen immense Roaming-Gebühren an. "Der Kostenfaktor hat inzwischen gerade bei den Firmenkunden zu einer Rückbesinnung auf die Postpaid-Lösung geführt," so Nathan Budd, Analyst bei Frost & Sullivan.
 

Bislang seien bereits 80 Prozent des Umsatzes im Europamarkt für Postpaid-Telefonkarten mit der Anwendung in Unternehmen und auf Geschäftsreisen erzielt worden, bis zum kommenden Jahr werde dieser Anteil auf 85 Prozent weiter steigen. In dieser Prognose spiegle sich die Vermutung wider, dass sich der Markt nächstes Jahr auf seinen festen Kundenkern reduziert haben wird, der dann fast ausschließlich aus geschäftlichen Anwendern bestehen werde.
 

Statt die Karten weiterhin als separate Einheit anzubieten, verstehe die Branche ihr Angebot mittlerweile als Erweiterung zu anderen Lösungen für Geschäfts- und teilweise auch Privatkunden und setzt auf die Konvergenz von Zahlungen. In diesem Zusammenhang zögen sich zurzeit viele der noch jungen Anbieter bereits wieder aus dem Markt zurück und überließen das Feld den traditionellen europäischen Post- und Fernmeldegesellschaften (PTTs) oder auch großen US-basierten Operatoren, die langsam wieder Marktanteile dazugewinnen würden.
 

Deutschland verbuche als größter Telekommunikationsmarkt in Europa dieses Jahr gerade einmal 7,5 Prozent der gesamteuropäischen Umsätze. Der Grund liege in der Verbreitung von ISDN-Anschlüssen, gerade bei geschäftlichen Nutzern. ISDN hat den Vorteil, dass sich der Datentransfer erheblich beschleunigt, allerdings werden keine Postpaid Calling Cards für ISDN angeboten. Die Möglichkeit, sich über Standardtelefonleitungen in das Internet einzuwählen und hierfür per Postpaid Calling Card günstige Tarife zu nutzen, werde von den deutschen Anbietern - allen voran der Deutschen Telekom mit ihren 72 Prozent Marktanteil - nicht beworben. Somit würden hierzulande auch überwiegend Privatpersonen Postpaid Calling Cards nutzen.
 


 

Deutsche Post will Jahresprognose nicht revidieren
Terroranschläge wirken sich nur auf Tochterunternehmen aus
 

Die Deutsche Post http://www.dpwn.de will ihre Ergebniserwartung trotz der Terroranschläge in den USA und der allgemein schwachen Konjunktur nicht korrigieren. Wie der Konzern am Freitag bekannt gab, bleibt die Post bei den bereits zum Halbjahr abgegebenen Prognosen und erwartet weiterhin bei Umsatz und Ergebnis eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr.
 

Die Auswirkungen der Terroranschläge in den USA auf das Geschäft des Konzerns betreffen den Angaben zufolge vor allem die Tochterunternehmen Danzas und DHL und damit die Unternehmenssparten Logistik und Express. Das Ausmaß der erwarteten Gewinneinbußen in diesen Geschäftsgebieten habe keinen Einfluss auf die Erwartungen für den Gewinn des Konzerns zum Jahresende. Die schnell eingeleiteten Maßnahmen nach den Ereignissen vom 11. September hätten den Schaden in den USA begrenzt, hieß es. Die rasche Wiederaufnahme des Postverkehrs mit den USA sorgte zudem dafür, dass der Rückstau von Briefen und Paketen umgehend abgebaut wurde. Die Post-Aktie verlor am Freitag in einem sehr schwachen Umfeld 2,38 Prozent und fiel auf 13,97 Euro.


 

Deutsche Post testet Paketzustellung in Automaten
Pilotversuch startet in Dortmund und Mainz
 

Die Deutsche Post http://www.dpwn.de startet ein Pilotprojekt zur Paketabholung über Ausgabeautomaten. Ab Mitte November können Geschäftskunden im Raum Dortmund und Mainz die Automaten testen, teilte die Post am Dienstag mit. Im nächsten Jahr sollen die Ausgabeautomaten in ganz Deutschland installiert werden. Die "Packstationen" seien als zusätzlicher flexibler Zustellservice gedacht und sollen die Postboten nicht ersetzen.
 

Der Empfänger einer Sendung könne individuell bei jeder Bestellung bestimmen, in welchem Automaten er sein Paket abholen will. Für die Abholung benötige der Kunde Kundenkarte und Geheimzahl. Bei Eintreffen des Paktes werde der Empfänger per SMS oder E-Mail benachrichtigt. Die ersten Automaten werden an öffentlichen, stark besuchten Plätzen in Zusammenarbeit mit den Kommunen, der Deutschen Bahn und der Aral-Kette aufgestellt. Der Pilotversuch soll zunächst die gesamte logistische Prozesskette prüfen, bevor in der zweiten Phase 2002 das Angebot auch auf Privatkunden ausgeweitet wird.
 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



This site is powered by the ICQ2Go Panel © 2002 ICQ Inc. All Rights Reserved. Use of ICQ2Go Panel is subject to the ICQ Terms of Service.

Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:26
Copyright REGIO-PRESS-MEDIEN
© 1998 - 2007
V.i.S.d.P. CR Joerg W. Baur
 
Diese Seiten sind optimiert für: IE 7 u. Netscape 8.1
sowie Mozilla Firefox 2 & Opera 9
Empfohlene Bildschirmauflösung : 1280 x 1024  

 

           WEBCounter by GOWEB 


Bitte stimmen Sie für diese Homepage ab.
Wählen Sie einfach den entspechenden Punkt.
naja... gut sehr gut zu empfehlen TOP SITE