Porsche bremst Vorjahresergebnis aus
Nettogewinn im ersten Halbjahr um 27 Prozent gestiegen
Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
http://www.porsche.com wird
in den ersten sechs Monaten ihres laufenden Geschäftsjahres nach vorläufigen
Zahlen die Vorjahresergebnisse bei weitem übertreffen. Der Konzerngewinn vor
Steuern werde um 10,2 Prozent auf rund 154 Mio. Euro ansteigen, teilte der
Fahrzeugbauer heute, Freitag, mit. Unterm Strich wird der
Halbjahres-Nettogewinn 87,8 Mio. Euro betragen, was im Vergleich zum Vorjahr
ein Plus von 27 Prozent bedeutet. Der Konzernumsatz wird gegenüber der
Vorjahresperiode um 6,3 Prozent auf rund 1,83 Mrd. Euro zunehmen.
Porsche-Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking zeigte sich zuversichtlich,
diesen Wachstumstrend auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen zu können
und rechnet mit einem ähnlichen Ergebnis wie im Vorjahr.
Der Absatz werde sich um 0,7 Prozent auf voraussichtlich 23.370 Fahrzeuge
erhöhen, davon 13.090 Einheiten des Typs 911 (plus 15,5 Prozent) und 10.280
Boxster (minus 13,4 Prozent). Die Nachfrage nach beiden Modellreihen, ganz
besonders jedoch nach dem neuen 911, sei weltweit stark. Aber selbst wenn im
Gesamtjahr 2001/02 angesichts der unsicheren Entwicklung der Weltwirtschaft
die Absatzzahl des Vorjahres nicht erreicht werden sollte, erwartet Porsche
dank des besseren Modell-Mix hin zu den höherwertigeren Sportwagen ein
Vor-Steuer-Ergebnis zumindest auf Vorjahreshöhe."Nach unserer gegenwärtigen
Einschätzung wird die positive Entwicklung anhalten", so Wiedeking.
Seine "zurückhaltende Ergebnisprognose" erklärte der Porsche-Chef mit
erheblichen Entwicklungskosten für neue Sportwagen und das Geländefahrzeug
"Cayenne", das noch in diesem Jahr eingeführt werden soll. Mit dem geplanten
Absatz von über 25.000 Cayenne-Fahrzeugen werde das Unternehmen in eine neue
Größenordnung vorstoßen. Porsche bleibt auch weiterhin bei seiner Weigerung,
Quartalsberichte zu präsentieren. "Wer ständig gezwungen wird, sich öffentlich
vierteljährlich von Neuem zu rechtfertigen, kann kaum in längeren Zeiträumen
denken geschweige denn handeln", so Wiedeking.

Porsche bleibt auf der Überholspur
Q1: 911er weiterhin der Wachstumsturbo - Umsatz um 6,3
Prozent gestiegen
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die guten Geschäftszahlen des Geschäftsjahr 2000/01 auch im neuen
Geschäftsjahr fortgesetzt. Der Konzernumsatz stieg in den ersten vier Monaten
(August bis einschließlich November 2001) gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach
vorläufigen Zahlen um 6,3 Prozent auf rund 1,18 Mrd. Euro, teilte der
Autobauer heute, Mittwoch, ad hoc mit. Der Absatz erhöhte sich um ein Prozent
auf 14.615 Fahrzeuge. In der Pole-Position war wieder einmal die
911-Modellreihe, die überproportional um 5,7 Prozent auf 7.954 Einheiten
zulegte. Insgesamt wurden mit 16.286 Fahrzeuge um 3,3 Prozent mehr als im
Vorjahreszeitraum produziert.
Die Nachfrage nach beiden Modellreihen, ganz besonders jedoch nach dem
neuen 911er, sei weltweit stark. Selbst wenn im Gesamtjahr 2001/02 angesichts
der unsicheren Entwicklung der Weltwirtschaft die Absatzzahl des Vorjahres
nicht erreicht werden sollte, werde das Ergebnis von einem besseren Modell-Mix
hin zu den höherwertigeren Sportwagen profitieren. Dem Unternehmen soll dabei
ein höheres Absicherungsniveau für Fremdwährungen, wie insbesondere dem
Dollar, zugute kommen, hieß es weiter. Das Vorsteuerergebnis der Stuttgarter
hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals die Milliarden-Mark-Grenze (510
Mio. Euro) überschritten (pte berichtete:
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=010911014 ).

Porsche legt den Wachstums-Turbo ein
Ergebnis vor Steuern erstmals über einer Mrd. Mark
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das abgelaufene Geschäftsjahr 2000/01 (Ende 31. Juli) mit einem kräftigen
Wachstum auf allen Linien abgeschlossen. Wie der Stuttgarter Autobauer heute,
Dienstag, Ad-hoc mitteilte, konnten sowohl Umsatz, Absatz als auch Ertrag
deutlich erhöht werden. Der Umsatz im Porsche-Konzern wuchs von 7,1 Mrd. Mark
(3,63 Mrd. Euro) auf 8,5 Mrd. Mark (4,35 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Steuern
sei erstmals von 848,5 Mio. Mark (433,8 Mio. Euro) auf über eine Mrd. Mark
gestiegen (510 Mio. Euro). Angesichts der weltweit anhaltend starken Nachfrage
nach den beiden Modellreihen sowie des im Dezember 2001 bevorstehenden
Verkaufsstarts der Modelle 911 Targa (Foto) und Carrera 4S rechnet Porsche für
das Geschäftsjahr 2001/02 mit einem weiterhin hohen Niveau bei Produktion und
Absatz. Der zu erwartende bessere Modell-Mix, ein steigender Anteil
höherwertigerer Sportwagen, werde sich positiv auf Umsatz und Ertrag
auswirken.
Die Stuttgarter produzierten insgesamt 55.782 Sportwagen und damit 14,3
Prozent mehr als im Vorjahr (48.815 Einheiten). Der Absatz wurde nach
vorläufigen Zahlen um rund 12 Prozent auf 54.586 Fahrzeuge gesteigert. Im
Vorjahr waren es noch 48.797 Fahrzeuge. Als Zugpferd fungierte die
Elfer-Baureihe, auf die 26.721 Einheiten entfielen und die somit um 15,9
Prozent zulegte. Zu verdanken sei dies vor allem dem neuen Turbo, von dem in
seinem ersten vollen Verkaufsjahr 5.285 Einheiten abgesetzt werden konnten. An
den insgesamt 27.865 Einheiten der Boxster-Modellreihe (plus 8,2 Prozent)
hatte der Boxster S mit 12.960 Einheiten einen Anteil von 46,5 Prozent. Die
Zahlen entsprechen genau der Ansicht vieler Experten, dass sich im
Automobilsektor das Geschäft mit hochpreisigen Karossen mittlerweile von der
Konjunkturentwicklung weitgehend abgekoppelt hat.
Die "Politik der jährlichen Information" werde auch in diesem Jahr
weitergeführt. Da sich der Porsche-Konzern nach wie vor weigert, auch
Quartalszahlen zu veröffentlichen, ist das Unternehmen vor kurzem von der
Deutschen Börse AG aus dem MDax "hinausgeschmissen" worden (pte berichtete:
http://www.pte.at/show.php?pte=010808028 ). "Wir werden von der gängigen
Praxis nicht abweichen", hieß es auf Anfrage von pte. "Mir ist lieber, dass
das Unternehmen eine gute Performance hinlegt, als in irgendeinem unwichtigen
Index gelistet zu sein", so ein Porsche-Sprecher.
