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Aventis Stiftung: Preisträger an Universität Wien

 

Die frühere Hoechst Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich besteht nunmehr seit 37 Jahren und wird nun von der Firma Aventis weitergeführt. Den medizinischen Fakultäten von Graz, Innsbruck und Wien wird seit 1964 für diese Forschungspreise jährlich ein namhafter Betrag zur Verfügung gestellt, der zur Zeit 500.000 ATS (36.336,43 Euro) beträgt. Auf Wien entfällt ein Anteil von 235.000 ATS (17.078,12 Euro). Die Preisträger werden von einem Kuratorium aus Professoren der Universität bestimmt. Um den diesjährigen Forschungspreis in Wien hatten sich 23 Wissenschafter beworben.

 

Die Preisträger:

 

Für die Arbeit: “Darmbakterien schaffen sich eine verträgliche Umwelt“ erhielten

Dr. Markus D. Säemann und seine Co-Autoren vom Institut für Immunologie der Universität Wien, die Auszeichnung, die das Kuratorium mit 70.500 ATS (51.234,36 Euro) dotierte. Thema der Arbeit war das aus Bakterien stammende Stoffwechselprodukt Butyrat, das offenbar die Keimabwehr im Darm dämpft, indem es entzündungshemmend wirkt.

 

Mag. Dr. Martin Schreiber und seine Co-Autoren vom Institut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien, erheilten den Preis für die Arbeit : „Genforschung: Ohne Fra1 keine normale Embryonalentwicklung“, wofür auch sie 70.500 ATS (51.234,36 Euro) erhielten. Sie konnten durch ein Experiment an Labormäusen eine Funktion des Fra1-Gens identifizieren: Es ist unter anderem für die Ausbildung von Blutgefäßen in der Plazenta notwendig.

 

Dr. Karin Fasching, aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Renate Panzer-Grünmayer am CCRI im St.-Anna-Kinderspital, wurde ausgezeichnet für ihre Arbeit „ Akute lymphatische Leukämie bei Kindern: Krankheit aus dem Mutterleib. Sie erhielt 47.000 ATS (3.415,63 Euro) Preisgeld. Ergebnis dieser Forschung: der Ursprung der Erkrankung muss auf einem Ereignis in der Entwicklung des Ungeborenen im Mutterleib liegen.

 

Die Wissenschaftergruppe um Dr. Georg Schrett von der Universitätsklinik für Innere Medizin III, erhielt den Preis für ihre Arbeit „Mechanismen hinter der chronischen Polyarthtitis“, der ebenfalls mit 47.000 ATS (3.415,63 Euro) dotiert war. Sie erforschten die potentiellen spezifischen Angriffspunkte für zukünftige Behandlungsstrategien.

 


 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:24
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