Spektakulärer Brand in Penzing
Aus noch unbekannter Ursache war am Montag Abend in der Loudonstrasse
49 in Penzing ein acht mal drei Meter großer Holzschuppen in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Schuppen, der sich direkt neben
einem Einfamilienhaus befindet, in Vollbrand. Der Brand drohte auf grund der
großen Hitzeentwicklung auf dieses Haus sowie auf ein weiteres Haus
überzugreifen. Durch einen umfassenden Löschangriff konnte das Feuer
gelöscht werden, es gelang auch, ein Übergreifen der Flammen auf die beiden
Einfamilienhäuser zu verhindern. Vorhandene Glutnester im Dachraum konnten
freigelegt und ebenfalls gelöscht werden. Der Schuppen brannte vollkommen
aus, die Reste wurden mit Motorkettensägen und Ausräumhaken zerlegt. Zur
Brandbekämpfung musste wegen der schwierigen Wasserversorgung eine 200 Meter
lange Zubringleitung hergestellt werden. Zur Beleuchtung der Einsatzstelle
waren insgesamt zwei Lichtfluter und zwei Beleuchtungsmasten der
Löschfahrzeuge eingesetzt. Der Einsatz dauerte von 21.08 Uhr bis kurz nach
23 Uhr. Verletzt wurde niemand.

Penzing: Ausstellung "Vom Stellwagen
zum Gelenkbus"
Das Bezirksmuseum Penzing in Wien 14., Penzinger Straße 59,
präsentiert derzeit die Sonder-Ausstellung "Vom Stellwagen zum Gelenkbus".
Die interessante Schau wird noch bis Ende 2005 gezeigt. Fotografien,
Streckenpläne, Modelle und andere Exponate berichten über die einst und
jetzt in Penzing fahrenden Autobusse. Den Besuchern der Ausstellung wird ein
umfassender Einblick in die "Geschichte der Autobusse im 14. Bezirk"
geboten. Jeweils Mittwoch (17 bis 19 Uhr) und Sonntag (10 bis 12 Uhr) ist
das Penzinger Bezirksmuseum geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Schaustücke reichen von Bus-Modellen und Fotoaufnahmen zahlreicher
Fahrzeuge bis hin zu Ausrüstungsgegenständen der Bus-Fahrer aus früheren
Jahren, wie etwa eine alte Chauffeur-Kappe. Die Schau enthält Angaben zu
städtischen und privaten Bussen sowie über die Post- und Bahn-Autobusse.
Alte Autobus-Fahrkarten, Pläne verschiedener Strecken, Haltestellen-Tafeln
und sonstige Exponate können ebenfalls betrachtet werden. Auch eine
Lochzange und eine Umhängetasche aus alter Zeit sorgen für nostalgische
Gefühle und runden den Rückblick ab.
Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Penzing:
www.bezirksmuseum.at/penzing/

Erstmals Penzing im "Lokalrazzia -
Visier"
Ein Lokal wurde wegen fehlender Gewerbeberechtigung geschlossen
Der 14. Bezirk ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag erstmals Ziel
einer konzertierten Aktion von Magistrat, Polizei und Finanzbehörde gewesen.
In Anwesenheit der Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner und des
Poizeistadthauptmannes kontrollierten die Behörden insgesamt zehn Lokale.
Die meisten Betriebe wurden als in Ordnung befunden. Einem am Flötzersteig
gelegenen Rot-Licht-Lokal fehlte die Gewerbeberechtigung für das Führen
eines Gasthauses. Daraufhin wurde sofort das Lokal verschlossen. Zwei aus
Rumänien stammende Angestellte waren "schwarz" beschäftigt und wurden
angezeigt.
Pizzeria nahe des Hanappistadions: Hygienebestimmungen kläglich
vernachlässigt
Das Marktamt fand die Küche einer Pizzeria in einem erbärmlichen
Zustand vor. Der Chef der Pizzeria wurde angezeigt, ihm drohen empfindliche
Geldstrafen. Kontrolliert wurden auch mehrere Massagesalons, das
angetroffene Personal war ordnungsgemäß angemeldet.
Vier Notausgänge waren versperrt
In vier überprüften Lokalen war der Notausgang entweder versperrt oder
unbeleuchtet. Die Missstände wurden zwar auf der Stelle behoben, dennoch
erwartet die Lokalbesitzer saftige Geldstrafen. Der stellvertretende Leiter
des Büros für Sofortmaßnahmen und Leiter der nächtlichen Schwerpunktaktion
OAR Josef Wustinger bestätigte gegenüber der Rathauskorrespondenz Gespräche
mit der Wirtschaftskammer über Maßnahmen zur Verbesserung der
Notausgangssituation in Betrieben intensiv geführt zu haben. Wustinger
betonte: "In Kürze werden alle Lokalbetreiber mittels eines
Wirtschaftskammer - Merkblattes über die Bedeutung der
Sicherheitsvorschriften im Zusammenhang mit Notausgängen umfassend
informiert werden".

VP-Gerstl: Gerstelsuppe für sozial
benachteiligte Menschen
"Mit dieser Aktion will die ÖVP Penzing einen kleinen Beitrag dazu
leisten, dass eine sozial benachteiligte Familie im Bezirk doch noch ein
frohes Weihnachtsfest verbringen kann", betont der Bezirksparteiobmann der
ÖVP Penzing und Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl.
Am 11. und 18. Dezember startet die ÖVP-Penzing mit ihrer alljährlichen
Advent-Benefizaktion eine Sammlung für sozial benachteiligte Menschen des
Bezirks im Rahmen der Aktion "Licht ins Dunkel". Zwischen 10 und 13 Uhr
werden heuer 80 Liter Gerstel-Suppe mit gesponsertem Brot der Bäckerei "Felber"
ausgeschenkt. Diese Veranstaltung findet mittlerweile ununterbrochen seit
neun Jahren statt.
An zwei Einkaufstagen wird an Obdachlose vor der U3-Station "Hütteldorfer
Straße" in Breitensee kostenlos Gerstel-Suppe ausgeschenkt. Auch Passanten
können sich bei ihren weihnachtlichen Einkäufen mit einem Teller
Gerstel-Suppe oder einem Glas Punsch aufwärmen - gegen einen kleinen Obolus
für die sozial benachteiligten Menschen des Bezirks.
"Die Familie wird wie jedes Jahr von der Aktion "Licht ins Dunkel"
ausgesucht", betonte Gerstl abschließend.

Bezirksmuseum 14 zeigt Malereien von
Viktoria Lako
Unter dem Titel "Wien und Umgebung in Aquarell und Öl" stellt die Malerin
Viktoria Lako bis Sonntag, 28. März, im Bezirksmuseum Penzing in Wien 14.,
Penzinger Straße 59, einen Querschnitt ihres künstlerischen Schaffens aus.
Neben einigen recht hübschen Motiven aus dem 14. Bezirk, wie etwa die Kirche
zur Heiligen Anna, das Gotteshaus zum Heiligen Jakob sowie das einstige
"Baumgartner Casino", beinhaltet die rund 30 Arbeiten umfassende Bilderschau
liebevoll gemalte Ansichten aus anderen Bezirken Wiens. Von Schönbrunn und
Belvedere bis zum Heurigen-Lokal reichen die vielfältigen Bilderthemen. Die
Ausstellung ist jeweils am Sonntag (10 bis 12 Uhr) und am Mittwoch (17 bis 19
Uhr) und geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Viktoria Lako (Jahrgang 1934) stammt aus Subotica, nächst der
ungarisch-jugoslawischen Grenze, und lebt mittlerweile seit mehr als 30 Jahren
in Wien. Bei mehrfachen Präsentationen in Wiener Bezirksmuseen (Landstraße,
Alsergrund, Hietzing, u.a.) reagierte das Publikum im Laufe der letzten Jahre
durchwegs positiv auf die "Wien-Bilder" dieser ambitionierten Malerin.
Allgemeine Informationen:
o Bezirksmuseum Penzing:
www.wien.gv.at/ma53/museen/bm14/index.htm

Penzinger Bezirksvertretung für Ortskern-Idee der Jungen ÖVP
"Jetzt kann Penzing endlich wieder attraktiver und
lebenswerter gestaltet werden", freut sich BezR Markus Kroiher von der Jungen
ÖVP Penzing über die Annahme seines Antrags zur Aufstellung von Hinweistafeln
in den historisch gewachsenen Ortskernen von Penzing. Damit sollen die Zentren
jener ehemaligen Dörfer Penzing, Breitensee, Hütteldorf, Baumgarten und
Hadersdorf unter Berücksichtigung ihrer geschichtlichen Entwicklung neu belebt
werden. ****
Im Zentrum dieser "Ortskern-Belebung" steht eine Attraktivierung des
jeweiligen Zentrums des ehemaligen Orts (meist vor der entsprechenden Kirche
gelegen). Die im Antrag geforderten Hinweistafeln, die die geschichtliche
Entwicklung des Bezirksteils, seine aktuellen Attraktionen und die
ortsansässigen Betriebe vorstellen, sollen den Anfang machen. Die Junge ÖVP
Penzing hatte dieses Konzept im Gemeinderats-Wahlkampf 2001 präsentiert und zu
einer ihrer zentralen Forderungen gemacht.
"Es ist erfreulich zu sehen, wie hier parteiübergreifende Zusammenarbeit für
ein attraktives und lebenswerter Penzing vor kleinkarierten Parteienstreit
gestellt wurde. Dafür möchten wir uns bei allen Fraktionen bedanken. Jetzt
geht es darum, auch möglichst rasch mit der Belebung der Ortskerne zu
beginnen", so Kroiher abschließend.
