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Computer verteidigt sich selbst gegen
Attacken
Software erkennt neue Schädlinge in Rechnernetzen
Andreas Zeller, Professor für Softwaretechnik an der
Universität des Saarlandes
http://www.st.cs.uni-sb.de , und sein Team haben eine Methode
entwickelt, mit der Computer sich selbstständig auch vor unbekannten
Schädlingen verteidigen können. Die Software "Malfor" (MALware FORensics)
hat zum Ziel, dass der Rechner selbst experimentiert und erkennt, welche
Netzwerkpakete zum Angriff geführt haben.
"Der befallene Rechner, möglichst ein Honeypot (Honigtopf), kann so
andere Rechner warnen, die dann diesen und ähnliche Angriffe ebenfalls
selbstständig abwehren", erläutert Zeller. Ein Honeypot ist ein Rechner,
der nur dem Zweck dient, Angriffe auf sich zu ziehen. Analysiert wird
der Angriff auf ein Rechnersystem laut Zeller in zwei Schritten: Zuerst
werden alle Programmaktivitäten in einer großen und sehr detaillierten
Protokolldatei aufgezeichnet. In einem zweiten Schritt werden
verschiedene Kombinationen von Teilaktivitäten ausgewählt und wieder
eingespielt. Dadurch kann analysiert werden, ob diese Auswahl den
Angriff hervorruft.
Im Gegensatz zu den gängigen Methoden arbeitet das Verfahren rein
experimentell und erkennt dadurch auch bisher unbekannte Angriffe.
Herkömmliche Werkzeuge untersuchen dagegen Protokolldateien und
schließen daraus, was passiert sein muss. Dieser Ansatz funktioniert gut
für bekannte und schon analysierte Attacken, versagt aber bei neuartigen
Viren. "Mit unserem Ansatz können wir neue, bisher noch völlig
unbekannte Angriffe analysieren und gleich durch Experimente
bestätigen", so Zeller. Erstmals präsentiert wird die Malfor-Software
auf der CeBIT (10. bis 16. März) in Hannover.
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Bots als Computergeißel
2005
Mehr als 380 verschiedene Bedrohungen im vergangenen
Jahr
Im Jahr 2004 sind Unternehmen primär von Bots und
Massen-Mailern attackiert worden. Bei Konsumenten und Heimanwendern
überwogen hingegen Bedrohungen durch Exploits und Adware mit 60 Prozent.
Dies ist das Ergebnis einer Analyse des US-amerikanischen
Sicherheitsexperten McAfee
http://www.nai.com .
Die Top-10 Bedrohungen des Jahres 2004 gehörten alle zu den
Hauptgebieten Spyware/Adware, E-Mail-Viren und als Spam verschickte
Malware.
Für 2005 prognostizieren die Analysten von McAfee einen enormen Anstieg
von Bedrohungen durch Bots. Ein Bot ist ein automatisches Programm, das
Befehle aus einer anderen Quelle annimmt (Robot). Laut McAfee gibt es
derzeit bereits über 7.000 verschiedene Arten von Bots. Ihre Zahl wächst
wöchentlich um etwa 150 bis 200 Varianten. Der Trend bei Bots geht zu
Versionen, die Adware auf das System des betroffenen Users laden. Diese
Programme sind auch in der Lage, sich auf dem kompromittierten System
schnell zu verbreiten. Wie bei anderen Sicherheitsbedrohungen entwickeln
die Autoren dieser Eindringlings-Programme weiterhin neue Varianten, die
sich auf Systemen verbreiten, die nicht speziell gegen Overflows
geschützt sind.
Der McAfee-Dienst "VirusScan-Online" meldete mehr als zwei Mio. erkannte
Exploits unterschiedlicher Art. Die Sicherheitsexperten gehen davon aus,
dass diese Zahl weiter ansteigen wird, da Hacker nach wie vor daran
interessiert sind, ungepatchte Systeme von Endanwendern für ihre
kriminellen Zwecke zu nutzen. Laut McAfee wurden 2004 mehr als 2.800
Sicherheitslücken entdeckt, 25 Prozent weniger als im Vorjahr. Die
Anti-Phishing Working Group, der McAfee vor kurzem beitrat, meldete im
Januar 176 neue und verschiedene Phishing-Attacken. Im Juni 2004 war
diese Zahl bereits auf 1.422 hochgeschnellt und im November lag die Zahl
der gemeldeten Phishing-Angriffe bereits bei 1.518. Insgesamt gab es im
vergangenen Jahr mehr als 380 Bedrohungen. Das bedeutet eine Zunahme von
mehr als 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. |

Wasserzeichen als
Kopierschutz
Elektronischer "Fingerabdruck" soll Raubkopierer
überführen
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte
Publikations- und Informationssysteme IPSI
http://www.ipsi.fraunhofer.de haben eine neue Technologie
entwickelt, mit der Audiodateien fälschungssicher gekennzeichnet werden
können. Dabei werden MP3-Files leicht verändert, ohne dass es das
menschliche Ohr hört. Dieser automatisch durchgeführte Vorgang lässt
sich mit dem Hinzufügen von Rauschen oder einer minimalen Verzerrung
einzelner Frequenzen vergleichen.
Einer spezielle Software kann später die Markierung auch aus Kopien der
Datei wieder auslesen werden. So kann ein Online-Anbieter eine
Kundennummer zwischen den "Zeilen" verstecken. Laut IPSI merkt der Kunde
davon jedoch nichts. Wie bei einem gewöhnlichen Online-Einkauf wählt er
zum Beispiel ein Hörbuch und klickt es in seinen Warenkorb. Um zu
bezahlen gibt er Name, Adresse und Zahlart ein. Per Mausklick kann der
User die Datei anschließend auf seinen Rechner laden. "Beim Donwload
bekommt der Käufer seine individuelle Hörbuchkopie", erläutert Martin
Steinebach vom IPSI. "Während der Übertragung wird diese jedoch mit
einem Wasserzeichen markiert. Der Anbieter speichert die Nummer zusammen
mit den persönlichen Kundendaten. Erscheint nun eine illegal
verbreitete, gekennzeichnete Kopie im Internet, führt dieser
elektronische 'Fingerabdruck' direkt zum Käufer", so Steinebach.
Laut IPSI markiert die neue Technologie sehr schnell und ist überaus
robust. Das bedeutet, dass das Wasserzeichen in der gesamten Datei
verteilt ist und nicht ohne weiteres, etwa durch das Herausschneiden von
Pausen, entfernt werden kann. Dadurch soll es in der Lag sein, selbst
eine analoge Rundfunkübertragung oder eine Aufnahme vom Lautsprecher auf
Band zu überstehen. |

Supercomputer mit 40
Terabyte Memory
SGI-Engine schafft 33 Bio. Teraflops pro Sekunde
Am Leibnitzer-Rechenzentrum in München
http://www.lrz-muenchen.de wird derzeit ein neuer Supercomputer
installiert. In der ersten Ausbaustufe wird der Höchstleistungsrechner
bis zu 33 Bio. Rechenoperationen pro Sekunde (33 Tflop/s) durchführen.
Im Endausbau soll er sogar bis zu 69 Teraflops pro Sekunde schaffen.
Ausgerüstet ist das System der Firma Silicon Graphics (sgi) mit Intel
Itanium-Prozessoren.
Die Besonderheit des ausgewählten Systems ist sein sehr großer,
einheitlich adressierbarer Hauptspeicher. Dadurch wird die
Programmierung von parallel ablaufenden Anwendungen deutlich
erleichtert. Die gegenwärtige Hauptplatine mit 1,3 Terabyte
Hauptspeicher wird derzeit auf 20 TB ausgebaut und soll in der letzten
Ausbaustufe 40 Terabyte fassen. Die Kapazität des Plattenspeichers, die
10 Terabyte fasst, wird sukzessive auf 660 Tbyte vergrößert.
Eingesetzt wird der neue Superrechner vor allem für die Simulation
komplexer Systeme und Prozesse in der Physik, Materialforschung,
Strömungsdynamik, Astrophysik, Chemie sowie in den Geo- und
Biowissenschaften. Seinen Betrieb soll der Rechner Anfang 2006
aufnehmen, 2007 soll die Endausbaustufe des Supercomputers erreicht
sein. |

Unterschrift statt
Passwort beim Log-in
Biometrie-Anwendung beschleunigt Anmeldung beim PC
Der deutsche Spezialist für Unterschriftenprüfungen
Softpro
http://www.signplus.com hat eine Alternative zur herkömmlichen
Anmeldung am Rechner mittels Nutzer-Kennung und Passwort präsentiert.
Die Biometrie-Anwendung "Sign Secure" soll das Log-in an PCs und in
Netzwerken mit eigenhändigen Unterschriften ermöglichen.
Tablet-PCs und speziell ausgewählte Schreibtabletts (Pen-Pads) nehmen
statische Bilder und dynamische Signale einer Unterschrift auf.
SignSecure erfasst diese Merkmalsätze, speichert und verschlüsselt sie
und ermöglicht damit eine verlässliche Prüfung. Laut Softpro
berücksichtigt die automatische Verifizierung auch natürliche
Schwankungen in den Ausprägungen der Unterschrift von ein und demselben
Unterzeichner. Gedacht ist die Lösung vor allem für Nutzer von so
genannten Slates (Tablet-PCs ohne Tastatur), da damit die umständliche
Passworteingabe via Software-Tastatur entfällt.
Der Ersatz von Passwörtern durch die eigenhändige Unterschrift soll
unproduktive Kosten des Arbeitsablaufs reduzieren. Passwörter sind laut
Softpro auch nicht kostenlos. Vergessene Codes verursachen in der
Systemverwaltung jährliche Kosten von bis zu 350 Euro pro User. Die
eigenhändige Unterschrift wird dagegen nie vergessen und kann auch
nicht, wie Geheimzahlen und Passwörter, ausgespäht werden. Unter
http://www.signplus.com/de/downloads können Interessierte die
Version 2.2 von SignSecure herunter laden und 30 Tage lang gratis
testen. |

Top-PC-Herstellern droht
das Aus
Gartner prognostiziert Marktkonsolidierung - Wachstum
geht zurück
Aufgrund von schwächerem Marktwachstum und geringeren
Margen droht dem PC-Markt in den kommenden Jahren eine Konsolidierung.
Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner
http://www.gartner.com könnten bis zum Jahr 2007 drei der zehn
größten PC-Hersteller vom Markt verschwinden, berichtet das Wall Street
Journal heute, Montag. Der PC-Markt wird sich nach den Erwartungen der
Marktforscher im laufenden Jahrzehnt deutlich abkühlen.
Für die Jahre 2006 bis 2008 rechnet Gartner bei den PC-Verkäufen mit
einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,7 Prozent gegenüber
11,3 Prozent in der Zeit zwischen 2003 und 2005. Der Umsatz der Branche
wird in den Jahren 2006 bis 2008 nur um zwei Prozent jährlich zulegen.
Für 60 Prozent des Wachstums zeichnen allein die aufstrebenden Märkte
wie China und Indien verantwortlich.
Der Preiskampf soll laut Gartner entscheidend zunehmen. Der PC-Markt der
kommenden Jahre wird demnach durch einen schwachen Geräteaustausch und
die steigende Bedeutung der Entwicklungsmärkte gekennzeichnet sein. Nach
Stückzahlen gerechnet führt Dell derzeit die Top Ten der PC-Hersteller
an. Dahinter folgen Hewlett-Packard, IBM und Fujitsu.
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USA sagen Spyware den
Kampf an
Hohe Strafen für Spyware-Installation ohne Zustimmung
des Users
Der US-Kongress geht scharf gegen Spyware vor. Der so
genannte Spy Act wurde im Repräsentantenhaus
http://www.house.gov mit nur einer einzigen Gegenstimme angenommen.
Weitere Anti-Spyware-Gesetze liegen im US-Parlament, berichtet die BBC.
Der US-Provider Earthlink
http://www.earthlink.net begrüßte das Gesetz. Das Unternehmen hatte
seit Jahresbeginn in einer Untersuchung (Spy Audit Scans) rund 83 Mio.
Spyware-Programme auf US-Computern festgestellt. Jeder mit dem Internet
verbundene PC enthält demnach im Schnitt 26 Spyware-Programme.
Spyware sind Programme, die User-Daten ohne die Zustimmung und das
Wissen der PC-Benutzer ausspähen. Dieses unerlaubte Einschleusen von
Spyware ohne ausdrückliche Zustimmung des Users wird nun mit
zivilrechtlichen Strafen von bis zu drei Mio. Dollar bestraft.
Ein weiterer Gesetzesentwurf, der dem US-Kongress vorliegt, sieht sogar
Gefängnisstrafen vor. Der Internet Spyware Prevention Act (I Spy Act)
droht jenen mit Gefängnis, die gezielt die Installation von Spyware
verschleiern und persönliche Daten der User sammeln. Spyware-Programme,
die persönliche Daten klauen und die verwendeten Tastenkombinationen
aufzeichnen, sind schon jetzt in den USA verboten |

Europas schnellster Supercomputer in Betrieb
Neun Bio. Rechenoperationen pro Sekunde möglich
Das Forschungszentrum Jülich
http://www.fz-juelich.de hat heute, Montag, die Inbetriebnahme des nach
eigenen Angaben schnellsten Superrechners Europas gemeldet. Der IBM-Rechner soll
nahezu neun Bio. Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können. Weltweit nimmt
er damit unter den zivilen Großrechnern den sechsten Platz ein.
Der Supercomputer setzt sich aus 41 Rechnerknoten mit insgesamt 1.312
Prozessoren zusammen. Der Arbeitsspeicher hat eine Größe von 5,2 Terabyte. Die
Arbeitsleistung erreicht knapp neun Teraflops. Er soll Wissenschaftlern helfen,
Fragen wie die nach der Entstehung eines schwarzen Lochs mithilfe komplizierter
mathematischer Gleichungen zu beantworten. Der Supercomputer bietet nach
Aussagen des Forschungszentrums mehr als das Zehnfache der derzeit verfügbaren
Rechenleistung.
"Früher waren Naturwissenschaftler allein auf Experiment und Theorie angewiesen,
um zu Ergebnissen zu gelangen", sagte Thomas Lippert, Leiter des
Zentralinstituts für angewandte Mathematik am Forschungszentrum Jülich.. "Das
wissenschaftliche Rechnen hat ihre Arbeit revolutioniert", so Lippert weiter.
Die Hälfte der Rechenkapazität des Superrechners nutzen Wissenschaftler des
Forschungszentrums Jülich und der Industrie. Die andere Hälfte wird durch das
John von Neumann-Institut für Computing bundesweit für Projekte aus Wissenschaft
und Forschung vergeben.

Mydoom auf Platz eins der Viren-Charts
Sophos präsentiert die aktuelle Malware-Hitliste
Der britische Anti-Viren-Spezialist Sophos
http://www.sophos.com hat heute, Freitag, die aktuelle Viren-Top-Ten für den
Monat Januar 2004 vorgestellt. Die absoluten "Stars" der Jänner-Hitliste sind
die beiden Neueinsteiger Mydoom und Bagle. Obwohl Mydoom-A erst vor wenigen
Wochen startete, eroberte er sofort mit 25,1 Prozent Verbreitung den obersten
Platz am Podest. Mydoom, der eine Denial-of-Service-Attacke auf die Website von
SCO und Microsoft auslösen soll und Tausende von E-Mail-Konten verstopfte, trat
erstmals am 26. Januar in Erscheinung und machte rund ein Viertel aller
eingegangenen Berichte aus.
Mit dem respektablen Abstand von 8,8 Prozent folgt auf dem zweiten Podest der
Bagle-Wurm mit 16,3 Prozent. Bagle-A war ein richtiger Shooting-Star. Mitte des
Monats entdeckt, kletterte er rasant auf die Top-Plätze der Charts. Doch sein
Ruhm währte nur kurz, er war so programmiert, dass er sich am 28. Januar selbst
abschaltete. Gerade noch auf das Podest schaffte es Sober-C. Die Modifikation
des Wurms "Made in Germany" erreichte mit 9,9 Prozent Verbreitungsgrad einen
guten dritten Platz.
Der "alte Bekannte" Dumaru-A sicherte sich mit 5,3 Prozent den vierten Rang vor
den Mimail-Migrationen. Für die Mimail-Wurm-Familie war es ein "Heimspiel". Sie
sicherten sich geschlossen die Plätze fünf bis neun. Mimail-J (3,12 Prozent),
Mimail-A (2,7 Prozent), Mimail-K (2,6 Prozent), Mimail-C (2,2 Prozent) und
Mimail-I (ein Prozent) ließen gerade noch den zehnten Platz für den Klez-H-Virus
(0,8 Prozent) übrig.

Bill
Gates präsentiert intelligente Armbanduhren
Erste
marktfähige SPOT-Produkte von Microsoft
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microsoft |
Zu seiner
Keynote bei der "2003 International Consumer Electronics Show" (CES) hat
Microsoft-Gründer Bill Gates seine Visionen des digitalen Alltags weiter
beworben. Für Microsofts Hoffnungsgebiet der "Smart Personal Objects Technology"
(SPOT) stellt Gates erstmals konkrete marktfähige Produkte vor. Der
Softwarekonzern hat in Zusammenarbeit mit den Uhrenherstellern Fossil, Suunto
und Citizen Watch drei intelligente Armbanduhren entwickelt. Die Uhren sollen
bereits im kommenden Herbst in den Handel kommen.
http://www.microsoft.com/presspass/press/2003/jan03/01-08CES2003OverallPR.asp
Die Uhren sollen ihren Benutzern einen begrenzten Zugang zu ihren Kalendern und
persönlichen E-Mails auf dem PC bieten. Gleichzeitig können sie Nachrichten aus
dem Internet empfangen. Für die benötigte Verbindung zum Internet hat Microsoft
eine eigene Funktechnologie entwickelt. DirectBand verfügt über einen
Empfänger-Chip und ein Funk-Protokoll. SPOT-Geräte können so Informationen
laufend vom Heim-PC oder von speziellen Services empfangen aber nicht versenden.
Microsofts Partner Fossil setzt mit seiner Zusammenarbeit mit Microsoft auf zwei
Pferde gleichzeitig. Das Unternehmen vertreibt bereits eine Uhr mit
Palm-Betriebssystem.
Mit SPOT macht sich Microsoft daran, alle Bereiche des Alltags zu erobern. Nach
Gates Vision der Digitalen Dekade sollen digitale Daten nahtlos in das tägliche
Leben integriert werden. "Computer-Technologie ist nicht mehr nur nützlich, sie
wird ein umfassender und entscheidender Teil unseres täglichen Lebens", so
Gates.
Neben den neuen SPOT-Produkten präsentierte Gates in seiner Ansprache auch den
Prototypen der tragbaren Multimedia-Players Media2Go. Die Referenz-Plattform
wurde zusammen mit Intel entwickelt, für die Produktion des Gerätes will
Microsoft mit Produzenten für Unterhaltungselektronik wie Samsung, ViewSonic und
Sanyo zusammenarbeiten. Der Media2Go-Player verfügt über einen Vier-Zoll-Schirm
und eine Festplatte. Das Gerät soll Video- und Audio-Content abspielen können.

Optimale
Mikrostruktur für Materialien: Computer-Programm ermittelt
System
erkennt effizienteste Form bei zwei konkurrierenden Eigenschaften
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Ein Chemiker der
Princeton University
http://www.princeton.edu hat ein mathematisches System für das Design von
Materialien entwickelt, die zwei Funktionen gleichzeitig erfüllen. Das
Computerprogramm erfüllt laut Forscher selbst dann seinen Zweck, wenn die
gewünschten Eigenschaften miteinander "in Konflikt" geraten. Die Ermittlung der
optimalen Mikrostruktur wurde erstmals an einem Verbundwerkstoff, der sowohl
Wärme als auch Strom leitet, gezeigt. Wissenschaftler um Salvatore Torquato
hoffen, dass die theoretischen Arbeiten Materialforschern als Leitfaden dienen.
Mit Computerunterstützung kalkulierten die Wissenschaftler um Torquato die
optimale Struktur für jedes Material, das aus zwei Substanzen mit
unterschiedlichen Eigenschaften besteht. Wie das Team im Fachblatt Physical
Review Letters schreibt, wurde das Modell erstmals bei der Erforschung der
idealen Struktur eines Gemisches demonstriert, das Hitze und Strom leitet (im
Bild die ideale Struktur des Gemisches). "Es gibt bereits viele Materialien, die
zwei Funktionen gleich gut erfüllen", erklärte der Forscher. Torquato wählte
aber Materialien, die nur einer der Fähigkeiten zufriedenstellend nachkamen. Zum
Erstaunen der Wissenschaftler ermittelte der Computer auf die Suche, wie sich
zwei Materialien auf mikroskopischer Stufe optimal mischen sollten, sehr
komplexe Formen.
Die Technik könnte über mögliche Anwendungen in der Materialwissenschaft hinaus,
auch Biologen in der Erforschung natürlicher Materialien helfen und z.B. für ein
besseres Verständnis der Bauweise von Zellwänden sorgen. Letztendlich könnten
von Menschenhand geschaffene Materialien im Aufbau jene Effizienz erreichen wie
diese biologische Materialien charakterisiert. Biologische Materialien sind von
Natur aus multifunktional. Sie haben sich über Millionen von Jahren entwickelt,
um unterschiedliche Situationen bewältigen zu können.

IBM
installiert schnellsten Supercomputer der Schweiz
260
Prozessoren für Materialwissenschaft und Biochemie
IBM
http://www.ibm.com hat nach
eigenen Angaben an seinem Forschungsstandort in Zürich den schnellsten
Supercomputer in der Schweiz installiert. Das System soll mit einer
Rechenleistung von 1,35 Teraflop auf der Top500-Liste der leistungsfähigsten
Supercomputer die Position 70 erreichen. IBM will den Supercomputer zur
Simulation und Visualisierung von biomolekularen Prozessen und
Materialstrukturen auf atomarer und molekularer Ebene einsetzen.
Der Supercomputer besteht aus acht eServer p690 und einem Kompilationsserver der
Serie p630. Insgesamt verfügt das System über 260 Power4-Prozessoren mit einer
Taktfrequenz von 1,3 GHz und einem Hauptspeicher mit einer Gesamtkapazität von
516 GB. Die acht Türme mit einem Gewicht von jeweils 1,2 Tonnen sind über
Gigabit-Ethernet-Switches miteinander vernetzt. Die Speicherkapazität der
installierten Festplatten beträgt 2,13 TB.

PC-Markt 2001 weltweit um 4,6 Prozent geschrumpft
Wachstum erst Ende 2002 erwartet - Dell mit hohen Zuwächsen
erstmals Nummer eins
Zum zweiten Mal in der Geschichte (nach 1985) ist im Jahr 2001 der PC-Markt
weltweit geschrumpft. 128,1 Mio. PCs wurden rund um den Globus ausgeliefert, was
einem Rückgang von 4,6 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 entspricht, teilte der
Marktforscher Gartner Dataquest
http://www.gartner.com/ in einer Aussendung mit. Dell
http://www.dell.com/ geht aus
dem abgelaufenen Jahr als der große Sieger hervor: Der US-Direktverkäufer konnte
mit einem deutlichen Zuwachs von 18,3 Prozent als einziger großer PC-Hersteller
wachsen und überflügelte Compaq als weltweite Nummer eins. Für 2002
prognostiziert Gartner im ersten Quartal noch ein Minus von vier Prozent, danach
soll es bis zum vierten Quartal "nicht mehr schlechter werden". Zu Jahresende
wird schließlich eine Steigerung von vier Prozent erwartet.
Dell lieferte exakt 17 Mio. PCs aus und konnte seinen Marktanteil von 10,7
auf 13,3 Prozent steigern. Compaq
http://www.compaq.com/ setzte hingegen mit 14,25 Mio. um 17,2 Prozent
weniger Stück ab und hält dadurch nach 12,8 nur mehr 11,1 Prozent der weltweiten
Marktanteile. Auf Platz drei rangiert Hewlett-Packard
http://www.hp.com/ mit 9,18 Mio.
Stück (Absatzminus 10,3 Prozent) vor IBM
http://www.ibm.com/ (8,25 Mio.
Stück, minus 11,4 Prozent) und NEC
http://www.nec.com/ (4,92 Mio. Stück, minus 15,4 Prozent). Die gesamten
Verluste aller anderen PC-Hersteller hielten sich im Vergleich dazu mit 3,7
Prozent in Grenzen. Sie lieferten zusammengerechnet 74,45 Mio. Heimcomputer aus
und erhöhten ihren Gesamt-Marktanteil von 57,6 auf 58,1 Prozent.
Als Gründe für den rückläufigen Markt nannte Gartner die gefallenen
Verkaufspreise sowie das schlechte wirtschaftliche Umfeld. Dell habe Anfang 2001
mit Preisreduktionen begonnen, woraufhin die Konkurrenz gezwungen war,
mitzuziehen. Im US-Markt konnte Dell um 14 Prozent zulegen und den Marktanteil
auf 24,5 Prozent ausbauen. Damit setzte die Nummer eins mit 10,75 Mio. Stück
exakt doppelt so viele PCs ab wie die Nummer zwei am US-Markt, Compaq.
Weltweit abgesetzte PCs (2001):
Dell 16,996 Mio. Stück (+18,3%)
Compaq 14,253 Mio. (-17,2%)
HP 9,184 Mio. (-10,3%)
IBM 8,254 Mio. (-11,4%)
NEC 4,920 Mio. (-15,4%)
Rest 74,452 Mio. (- 3,7%)
-------------------------
Gesamt 128,06 Mio. Stück

Volles Risiko: Deutschen PC Nutzern droht der Datenverlust
40% sichern ihre Daten nicht
Eine im Auftrag von Iomega International S.A. durchgeführte Studie der GfK
belegt, dass persönliche Computerdaten nur unregelmäßig gesichert werden. Über
ein Drittel der Anwender nimmt den Verlust von Daten in Kauf.
Knapp 40% der deutschen PC Nutzer sichern ihre Daten nicht regelmäßig. Dies
ist das Ergebnis einer von Iomega in Auftrag gegebenen GfK Studie. Ziel des
weltweiten Anbieters von Geräten zur Datensicherung und speicherung war es,
mehr über das Daten-sicherungsverhalten von privaten PC Nutzern zu erfahren.
Dabei wurden Personen im Alter von 14 bis 70 Jahren befragt, die ihren PC
vorzugsweise zu Hause und zu privaten Zwecken nutzen.
Das Ergebnis des mangelnden Sicherungsverhaltens ist umso erstaunlicher, da
über ein Drittel der privaten Nutzer (32,5%) schon einmal wichtige Daten
verloren haben. Obwohl 30,4% Angst davor haben, gehen fast 40% der Nutzer
vorsätzlich das Risiko eines Datenverlusts ein. Vor allem selbständig und
freiberuflich arbeitende Personen (40,8%) und solche, die sich noch in der
Ausbildung befinden (42,2%) schätzen den Wert ihrer Daten als besonders hoch
ein. Dabei kann es sich um wichtige Textdokumente, aber auch Datensammlungen
oder Bildarchive handeln.
Kaum eine Woche vergeht ohne Meldungen über neue Computerviren und kein PC
ist vor einem Defekt gefeit. Trotzdem neigt ein großer Teil der privaten Nutzer
dazu, ihre persönlichen Daten lediglich auf der Festplatte zu archivieren.
Forscht man nach den Gründen für das leichtsinnige Verhalten, geben 61%
derjenigen, die kein regelmäßiges Backup betreiben an, dies schlichtweg für
unwichtig zu halten. Knapp 10% unterlassen die Datensicherung, weil sie ihnen zu
kompliziert erscheint und 12,6% machen sich noch immer die Mühe, alle Dokumente
Blatt für Blatt auszudrucken.
Man mag es kaum glauben: Im Zeitalter fast unbegrenzter Speicherlösungen
kennen die Hälfte der männlichen Befragten (44,3%) keine Möglichkeit der
externen Sicherung ihrer Computerdaten. Bei Frauen sind es sogar 52,9%. Das
bekannteste Speichermedium ist immer noch die Floppy Disk (41%), dicht gefolgt
von der CD-ROM (29,7%). Relativ wenig verbreitet sind dagegen Zip-Disks (7,6%),
Bandlaufwerke (6,1%) oder magneto-optische Speichermedien (3,4%).
Die Unkenntnis und Nachlässigkeit vieler User stellt die Hersteller von
modernen Speichermedien vor echte Herausforderungen. Die Tatsache, dass trotz
des enormen Datenaufkommens 39,6% der User ihre Daten überhaupt nicht, nur mit
der überholten Floppy Disk oder mit empfindlichen CD-ROMs sichern, stimmt
bedenklich und wirft die Frage nach alternativen Speicherlösungen auf.
Seit über fünf Jahren bietet Iomega mit der Zip-Disk und den dazu gehörenden
Zip-Laufwerken ein interessantes und bewährtes Paket an. Die Laufwerke sind
sowohl als interne als auch externe Geräte erhältlich und bieten ergonomische
Vorteile und erhöhte Mobilität. Die Kapazität einer Zip 250MB Diskette
entspricht dem Speichervermögen von 173 herkömmlichen Disketten, und dies bei
wesentlich höheren Zugriffszeiten. In Verbindung mit der Quik Sync 2 Software
von Iomega ist auch am Heim-PC professionelle Datensicherung möglich. Quik Sync
2 speichert vorher gekennzeichnete Dateien automatisch von der Festplatte auf
ein Iomega Laufwerk, wodurch nicht nur Zeit eingespart wird, sondern auch
verhindert wird, dass Viren oder Abstürze des PC großen Schaden anrichten
können. Diese Kombination aus Hard- und Software verringert das Risiko eines
unwiederbringlichen Datenverlusts erheblich.

Ein Billion Computer in einem Tropfen Wasser
Pro Sekunde eine Milliarde Operationen möglich
Wissenschaftler des Weizman Institute of Science
http://www.weizmann.ac.il
haben aus biologischen Molekülen einen winzigen Computer geschaffen, einen so
genannten programmierbaren Zustandsautomaten mit zwei Zuständen und zwei
Symbolen. Laut Nature
http://www.nature.com ist dieser biologische Nanocomputer so klein, dass bei
Raumtemperatur eine Billion (1.000.000.000.000) dieser Computer in einem Tropfen
einer wässrigen Lösung von einem Zehntelmillimeter Größe parallel arbeiten.
Gemeinsam führen sie eine Milliarde Operationen in der Sekunde mit einer
Genauigkeit von mehr als 99,8 Prozent durch und verbrauchen dafür weniger als
ein Milliardstel eines Watts. In Zukunft sollen derartige Computer innerhalb des
menschlichen Körpers für umfangreiche biologische und pharmazeutische
Anwendungen eingesetzt werden.
Input, Output und Software der Nanocomputer bestehen aus DNA-Molekülen. Als
Hardware dienen zwei natürlich vorkommende Enzyme, die die DNA manipulieren.
Werden sie in einer Lösung zusammengemischt, arbeiten die Software- und
Hardware-Moleküle in gemeinsam für die Schaffung des Output-Moleküls am
Input-Molekül. So entsteht ein einfacher Rechner, der Zustandsautomat. Dieser
Nanocomputer kann durch die Auswahl verschiedener Software-Moleküle für die
Ausführung einfacher Aufgaben programmiert werden. Der leitende Wissenschaftler
Ehud Shapiro
http://www.wisdom.weizmann.ac.il/~udi erklärte, dass lebende Zellen
unglaubliche molekulare Maschinen beinhalteten, die informationsverschlüsselnde
Moleküle wie DNA und RNA grundsätzlich ähnlich wie bei Berechnungen
manipulierten. "Da wir derzeit nicht in der Lage sind, diese Maschinen zu
tatsächlich verändern oder neue zu schaffen, besteht die Herausforderung darin,
natürlich vorkommende Maschinen zu finden. Werden sie zusammengeschlossen,
können sie dazu gebracht werden zu rechnen." Details:
http://www.weizmann.ac.il/math/users/lbn/public_html/new_pages/Press_Room.html

Superschnelle Festplatte mit 8 MB Buffer
Western Digital steigert Leistung um 25 Prozent
Western Digital bringt eine superschnelle Festplatte auf den Markt. Die WD
Caviar 100 GB Special Edition verfügt über einen 8 MB Buffer-Speicher und dreht
sich mit 7.200 Umdrehungen in der Minute. Das Eide-Laufwerk soll nach Angaben
des Unternehmens eine Leistungssteigerung von 25 Prozent gegenüber normalen
Festplatten mit üblichen 2 MB-Buffern ermöglichen.
http://www.westerndigital.com/company/releases/20011008.html
Der groß dimensionierte Buffer soll es der WD Caviar 100 GB spezial Edition
ermöglichen, Daten genauso schnell zu liefern wie ein SCSI-Laufwerk mit 15.000
Umdrehungen in der Minute. Der Zwischenspeicher hält die Ergebnisse der letzten
Abfragen und "pre-fetch" -Informationen, die benötigt werden könnten, bereit.
Damit muss seltener auf die Festplatte selbst zugegriffen werden.
Western Digital hat die Festplatte besonders für Spiel-, Video- oder
File-Server-Anwendungen vorgesehen. Das Unternehmen bietet die Caviar 100 GB
Special Edition in begrenzten Stückzahlen über seinen Online-Store und
ausgesuchte Händler an. In den USA kostet das Modell 379 Dollar.

Wettrennen um erste Rechner mit Windows XP
HP und Gateway kündigen PCs für kommende Woche an
Der Computerhersteller Hewlett-Packard
http://www.hp.com will in der
kommenden Woche mit der Auslieferung von Rechnern mit dem Betriebssystem Windows
XP beginnen. Laut einem Bericht des
Informationsdienstes CNet soll es sich bei den ersten Geräten um vorgefertigte
Standardausführungen aus dem HP-Sortiment handeln. Individuell zusammengestellte
Rechnerkonfigurationen könnten bei HP von Freitag dieser Woche an bestellt
werden. Der Computerkonzern will die Geräte ab Montag verschicken. Am selben Tag
werden laut HP-Planung erstmals auch PCs mit Windows XP im Handel erhältlich
sein.
Windows XP kommt offiziell erst am 25. Oktober auf den Markt. Hersteller
Microsoft
http://www.microsoft.com hat seinen Partnern jedoch die Genehmigung erteilt,
bereits ab Ende September Geräte mit dem neuen Betriebssystem zu verkaufen.
Seitdem liefern sich die Produzenten von PCs ein Wettrennen darum, wer als
erster Systeme mit Windows XP ausliefert. Bislang hat außer HP jedoch lediglich
Gateway http://www.gateway.com
konkrete Liefertermine genannt. Auch Gateway bringt am kommenden Montag erstmals
mit Windows XP bestückte Rechner in den Handel.

Verschlüsselungsprogramme im Kreuzfeuer der Kritik
Der mit den Terroranschlägen in den USA
in Verbindung gebrachte Terrorist Osama bin Laden soll bereits in der
Vergangenheit mit Hilfe von Steganographie versteckte Informationen
für die Koordination von terroristischen Akten genutzt haben.
Seit längerem wird vermutet, dass unterschiedliche
Terrororganisationen sich kryptographischer und steganographischer
Techniken bedienen. Möglicherweise kam auch bei den jüngsten
Angriffen Steganographie zum Einsatz.
Die Steganos GmbH (http://www.steganos.com)
als Hersteller der
weltweit meistverbreiteten Steganographie-Software verurteilt in
aller Schärfe die terroristischen Anschläge. Das Unternehmen war in
den letzten Tagen vermehrt Ziel kritischer Anfragen seitens der
Presse. Die Geschäftsleitung von Steganos wird in den nächsten Tagen
diesbezüglich detailliert Stellung nehmen.
Die Steganos GmbH hat auf Grund des hohen Informationsbedarfs eine
Linksammlung zu dem Thema "Steganographie und terroristische
Aktivitäten"
(http://www.steganos.com/de/bin_laden_1.htm)
eingerichtet, die ständig aktualisiert wird.

Speicherschnittstelle mit 200 MB/s Übertragungskapazität
Entwicklergruppe gibt Spezifikation für Serial ATA frei
Die Serial ATA Working Group
http://www.serialata.org hat die Spezifikation für Serial ATA Final 1.0
freigegeben. Die serielle ATA-Schnittstelle wird in der ersten Version eine
Datenübertragungsrate von 200 MB in der Sekunde ermöglichen. Das ist beinahe
eine Verdreifachung gegenüber den zurzeit verwendeten parallelen
ATA-Speicherschnittstellen mit einer Kapazität von 66 MB in der Sekunde. Die
Technologie ist mit bestehenden Betriebssystemen kompatibel.
http://www.serialata.org/news/Press%20Release%20Aug%202001.pdf
Serial ATA bietet Systemherstellern einige Vorteile wie geringere Kosten
durch kleinere Abmessungen und einfachere Verkabelung. Der
Schnittstellen-Standard benötigt weniger Anschluss-Pins und weist auch
verbesserte thermische Eigenschaften auf. Auf dem Motherboard kommen kleinere
Steckverbindungen zum Einsatz und die Verdrahtung lässt sich flexibler
gestalten.
Der Entwicklungsgruppe gehören unter anderem APT Technologies, Dell, IBM,
Intel, Maxtor und Seagate an. Die ersten Geräte wie Festplatten und
DVD-Laufwerke werden für 2002 erwartet. Die interne Speicheranbindung der
nächsten Generation wurde auf dem Intel Developer Forum in San Jose vorgestellt.

Digitalprozessor für die Satellitenkommunikation
Leistung soll mehr als 3.000 Pentium III Rechnern entsprechen
Boeing Satellite Systems (BSS), eine Tochter der Firma Boeing und IBM, haben
den nach eigenen Angaben weltweit leistungsstärksten Digitalprozessor für
Satellitenkommunikation angekündigt. Der Prozessor sei das Kernstück des Thuraya
Fernmeldesatelliten und soll ihn künftig mit einer Rechnerleistung versorgen,
die mehr als 3.000 Pentium III Rechnern entspricht, teilte IBM am Donnerstag
mit.
http://www.ibm.com/news/2001/07/11.phtml
Der digitale Fernmeldesatellit der Firma Thuraya Satellite Telecommunications
mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten soll mehrere Zehntausend
Telefongespräche gleichzeitig verarbeiten und damit die
Telekommunikationsstruktur in 20 Ländern verbessern, in denen wenige oder gar
keine Fernmeldeeinrichtungen existieren. Mit der so genannten Application
Specific Integrated Circuit Chip Technologie (ASIC) sollen sich die Leistung und
Zuverlässigkeit des Satellitensystems gegenüber anderen Systemen erhöhen und die
Kosten für satellitenunterstützte Kommunikation senken lassen.

Moleküle steigern Rechenleistung von PCs
Aus Fluoreszenz-Signalen sind Informationen für Schaltkreise
ablesbar
Ein einzelnes isoliertes Molekül soll die Rechenleistung von Computern
signifikant steigern können. Davon sind Forscher der Hebrew University in
Jerusalem http://www.huji.ac.il/
und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching http://www.mpq.mpg.de/
überzeugt. Sie haben ein Molekül gefunden, das theoretisch die Funktion eines
ganzen logischen Schaltkreises übernehmen könnte.
Die Entdeckung basiert auf der neuen Interpretation einer an sich
altbekannten Reaktion der Salpetersäure. Wird ein Salpetersäuremolekül erst
mit Infrarotlicht und kurz darauf mit ultraviolettem Licht bestrahlt, zerfällt
es in zwei Bruchstücke. Die überschüssige Energie wird dabei in Form von
Fluoreszenz wieder abgegeben. "Durch die Brille der Boolschen Algebra
betrachtet, ist das Experiment ein Analogon für den logischen Operator
UND", erläuterte Karl L. Kampa vom Max-Planck-Institut. "Denn nur,
wenn das Molekül sowohl die Information Infrarot-Blitz als auch die Information
UV-Blitz erhält, sendet es ein Fluoreszenz-Signal als Antwort."
Wenn man die Reihenfolge der Blitze vertauscht, so der Wissenschaftler
weiter, bringt man noch eine zusätzliche Variable ins Spiel. "Liegt die
zeitliche Verzögerung zwischen den Blitzen in der Größenordnung weniger
Pikosekunden, kann man beide Fälle anhand der Intensität der Fluoreszenz
unterscheiden. Daraus können schließlich die Informationen für einen
logischen Schaltkreis abgeleitet werden."
Die Zukunftsvision des molekularen Schaltkreises hat allerdings einen Haken:
Das Molekül wird bei der Datenübertragung zerstört. Die Forscher wollen daher
jetzt herausfinden, ob es Moleküle gibt, die sich unmittelbar nach dem Zerfall
wieder regenerieren lassen.

Mobile Mini-Maus mit Reisetasche
PocketMouse von Kensington fürs Surfen unterwegs
Der kalifornische PC-Zubehör-Hersteller Kensington folgt dem Trend zur
reisefreudigen Mini-Maus und bringt mit seiner PocketMouse ein nur 8,6 x 5,8 x
3,4 cm großes Eingabegerät auf den Markt. Die optische PocketMouse verfügt
wie ihre großen Geschwister über zwei programmierbare Tasten und einem
integrierten Scrollrad fürs Surfen unterwegs. http://www.kensington.com/products/pro_mic_d1400.html
Die mobile Maus wird mittels USB-Kabel an Notebook oder PC angeschlossen,
Systemvoraussetzungen sind Windows 98/2000 oder Me bzw. Mac OS 8.1. oder höher.
Um die kleine Maus unterwegs nicht zu verlieren, hat der Hersteller eine eigene
kleine Reisetasche zum Lieferumfang beigefügt. Die PocketMouse ist ab sofort für
rund 70 Mark (490 Schilling/53 Franken) erhältlich.

Freeware entfernt lästige Werbe-Spione
Ad-Aware 4.6 säubert Rechner von unerwünschten Dateien
Das Gratis-Programm Ad-Aware von Lavasoft erkennt und entfernt unerwünschte
Werbe-Spione oder Registry-Einträge, die sich vor allem beim Herunterladen von
Freeware oft unbemerkt am Rechner einnisten. Ad-Aware steht auf der
Lavasoft-Homepage in der Version 4.6 als 662 KB große Datei zum Download
bereit. Die Sprache ist Englisch, eine deutsche Hilfsdatei kann zusätzlich
herunter geladen werden.
http://www.lavasoft.de/aaw/downloads.html
Die aktuelle Version erkennt die gängisten Werbe-Spione wie Adware, Alexa
1.0-5.0, Aureate v1.0 - 3.0, Comet Cursor v1.0 - v3.0, Cydoor, Doubleclick,
Gator, TimeSink v1.0 - v5.0, HotBar, Web3000 und Webhancer. Diese Tools werden
u.a. von Werbeunternehmen dafür eingesetzt, um das Surfverhalten von Anwendern
zu analysieren. Die Werbe-Spione setzen sich oft hartnäckig in der Registry
fest, belegen Systemresourcen und verschlechtern damit die Performance.
Per Mausklick durchforstet Ad-Aware Registry, Speicher und Festplatte. In
einem eigenen Fenster zeigt das Programm alle gefundenen Spione an und
entfernt sie auf Wunsch rückstandslos vom Rechner. Mittels Options-Menü ist
eine benutzerdefinierte Suche möglich. Die auf der Homepage bereits
angekündigte Version 5.0 von Ad-Aware soll mehrere Sprachen unterstützen und
über eine intuitive Benutzeroberfläche verfügen.

Ausstellung zur Geschichte der PCs
Museum für Kommunikation zeigt technische und
gesellschaftliche Entwicklung auf
Das Museum für Kommunikation in Bern http://www.mfk.ch
startet am 22. Juni 2001 mit der Sonderausstellung "Control-Alt-Collect. Präsentiert
wird eine Sammlung von Personalcomputers. Die Ausstellung will Aufschluss über
die Gebrauchsweisen der früheren PCs, über den veränderten Umgang mit ihnen
und über die Bildung von User-Gemeinschaften geben.
Das Museum für Kommunikation präsentiert mit "Control-Alt-Collect"
dieses Jahr erstmals seine gesammelten PCs. Mit der Ausstellung soll gezeigt
werden, dass der PC eine dominante Stellung in unserem Leben erobert hat und wie
er gleichzeitig bereits Geschichte ist. Der Besucher kann sich bewusst werden,
wie rasant die Entwicklung von Computern vor sich geht, obwohl es erst 20 Jahre
her ist, als die ersten Geräte auftauchten.
Der PC hat jedoch nicht nur eine technische Entwicklung erlebt, sondern auch
eine gesellschaftliche: Auch wenn seine Leistungsfähigkeit heute exponentiell wächst,
hat der PC seine Exklusivität und seine Bedeutung als Statussymbol verloren.
Auch die Berührungsangst hat bei vielen Benutzern vor allem durchs Internet
abgenommen.
Das Museum für Kommunikation sammelt seit Jahren die Meilensteine der
PC-Geschichte. Darunter befinden sich Geräte, Zubehör, entsprechende Software
sowie Spiele.

Anonymes IP-Protokoll soll Privatsphäre schützen
NymIP Forschergruppe legt erste Standardisierungsvorschläge
vor
Wissenschafter der Harvard University http://www.harvard.edu
und der kanadische Anbieter von Pricacy-Lösungen Zero Knowledge Systems http://www.zeroknowledge.com
wollen einen einheitlichen Standard zur Anonymisierung von Netzwerken entwicklen.
Bereits Anfang des Jahres wurde die unabhängige NymIP Research Group http://nymip.sourceforge.net/
gegründet, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Identifikation von
Internet-Anwendern anhand ihrer IP-Adresse unmöglich zu machen. http://nymip.sourceforge.net/cvs/nymip-rg/structure/framework.html
Die Forschungsgruppe unter Harvard-Professor Scott Bradner hat nun einen
ersten Entwurf für den Standard der Internet Engineering Tast Force vorgelegt.
Wie es in einer Mitteilung heißt, sei das Standard-Protokoll für
"Anonymität und Pseudonymität" besonders im Hinblick auf das
kommende Internet-Protokoll IPv6 notwendig, weil dort dynamisch zugewiesene
IP-Adressen längere Gültigkeit haben und somit von der selben Person ein
ganzes Jahr lang benutzt werden könnten.
Der NymIP-Gruppe haben sich mittlerweile auch Sun Microsystems, die TU
Dresden sowie die Datenschutzakademie Schleswig-Holstein angeschlossen.
Interessierte können sich unter http://lists.sourceforge.net/mailman/listinfo/nymip-res-group
in eine Mailinglist eintragen.

AltaVista Österreich startet
Vier neue Suchemaschinen-Patente angemeldet
Morgen, Dienstag, wird AltaVista Österreich offiziell gelauncht und im
Rahmen einer Pressekonferenz in Wien präsentiert. Dies bestätigte
Pressesprecher Thomas Müller gegenüber pressetext.austria. Bereits heute sind
die entsprechenden Seiten online verfügbar. http://www.altavista.at
Nach Österreich ist der Launch von 34 weiteren länderspezifischen Web-Sites
sowie die Lizensierung einer Such-Software geplant. Darüber hinaus kooperiert
AltaVista verstärkt mit IT-Unternehmen, die die Suchtechnologie in die
IT-Infrastrukturen von Unternehmen integrieren.
AltaVista gab zudem bekannt, vier neue Patente für seine Suchtechnologie
erhalten zu haben. Damit hält die Internet-Suchmaschine nach eigenen Angaben
ingesamt 38 Patente. Die neuen Patente beziehen sich auf folgende Bereiche:
Identifizierung und Beseitigung von Duplikaten in einem Index, Auflistung der
Suchergebnisse nach dem Grad der Relevanz, Datenstrukturen für Suche und
Indizierung und "Spidering"-Techniken, die das World Wide Web
durchsuchen und eine zentrale Rolle beim Aufbau eines Index spielen.
Mehrheitseigner von AltaVista ist die CMGI, Inc. Die Compaq Computer Corp. hält
die verbleibenden Minderheitsanteile.