Ehestress lässt Frauen
früher sterben
Verheiratete Männer sind dicker und ungesünder
als Singles
Verheiratete Frauen, die einem Streit mit ihrem
Ehemann aus dem Weg gehen, haben ein vier Mal höheres Risiko an
Herzerkrankungen und Schlaganfall zu sterben als unverheiratete
Frauen. Auch Männer sterben doppelt so oft früher, wenn sie mit
einer emotional unausgeglichenen Frau verheiratet sind. Zu diesem
Ergebnis kommt ein US-amerikanisches Forscherteam der Boston
University
http://www.bu.edu unter der Leitung von Elaine Eaker, berichtet
der amerikanische Branchendienst Science Daily
http://www.sciencedaily.com . Es ist die erste Studie, die sich
mit den Auswirkungen der Ehe auf das Auftreten und die Entwicklung
von Herzkrankheiten und Sterblichkeit beschäftigt.
Das Forscherteam griff bei der Untersuchung auf das Datenmaterial
der Framingham Offspring Studie zurück, einer 1948 ins Leben
gerufenen Langzeit-Gesellschaftsstudie des National Heart, Lung and
Blood Institutes
http://www.nhlbi.nih.gov/ . Die Forscher analysierten ein Sample
von 1.493 Männern und 1.501 Frauen, die verheiratet waren oder in
einem eheähnlichen Beziehungsverhältnis lebten und verfolgten den
Gesundheitszustand der Teilnehmer über eine Dauer von zehn Jahren.
Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Ehemänner mit einer doppelt
so hohen Wahrscheinlichkeit früher sterben wie unverheiratete
Männer. "Verheiratete Männer sind zwar oft Nichtraucher, dennoch
sind sie tendenziell dicker, haben schlechtere Blutwerte und höhere
Cholesterinwerte als Singlemänner", erklärte Eaker. Männer, deren
Ehefrauen verärgert und gestresst aus der Arbeit zurückkehrten,
hatten ein zweifach höheres Risiko an Herzerkrankungen zu sterben
als unverheiratete Männer. Frauen, die in einer angespannten
ehelichen Situation ihre Gefühle für sich behielten, hatten
gegenüber extrovertierten und emotionalen Frauen ein vierfach
höheres Risiko zu sterben.
Die Forscher glauben, dass die Ergebnisse der Studie eine vermehrte
Miteinbeziehung psychosozialer Faktoren in die medizinische
Behandlungspraxis zur Folge haben wird. "Die Ergebnisse sind
einzigartig. Wir haben Charakteristika der Ehe herausgefunden, die
einen Einfluss auf die Gesundheit und die Lebensdauer der Ehepartner
haben", erklärte Eaker. In Zukunft sollen den Krankenberichten und
Patientenblättern auch psychosoziale Screening-Fragen angefügt
werden, empfehlen die Experten.
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Schwangere Frauen
bevorzugen gesunde Männer
Abwehr vor Krankheit
Eine Studie hat ergeben, dass schwangere Frauen
gesund aussehenden Männern den Vorzug geben. Dadurch wollen die
Frauen sich und ihr ungeborenes Baby vor Krankheiten schützen. Dies
geschieht im Unterbewusstsein, berichtet die BBC
http://news.bbc.co.uk .
Ein Team bestehend aus Forschern der Universitäten St Andrews
http://www.st-andrews.ac.uk und Aberdeen
http://www.abdn.ac.uk zeigte schwangeren Frauen Fotos eines
Mannes, die vom Computer manipuliert worden waren. Auf dem einen
Foto sah der Mann gesund aus, auf dem anderen wirkte er ungesund und
blass. Frauen mit einem hohen Progesteronspiegel wählten das gesunde
Gesicht. "Jede Frau mag gesund wirkende Gesichter, aber schwangere
Frauen sind im besondern Maße darauf bedacht", so David Perrett von
der St Andrews University. Diese unterbewusste Reaktion werde von
den Hormonen bewirkt und solle bewirken, dass die Frau von Krankheit
verschont bleibt, wenn sie mit einem Mann in Kontakt kommt. Laut Ben
Jones von der University of Aberdeen kompensiert dieses Verhalten
der Mutter das schwache Immunsystem während der Schwangerschaft und
schützt das Kind.
Perret: "Sind Frauen auf der Suche nach einem Freund oder einem
Partner spielt die sichtbare Gesundheit eine wesentliche Rolle." Die
Studie beweist, dass Frauen mehr auf gesunde Gesichter achten, wenn
sie sich in der niedrigen Fruchtbarkeitsphase ihres
Menstruationszyklus befinden. Frühere Studien hatten gezeigt, dass
Frauen in ihrer größten Fruchtbarkeitsphase maskuline Männer
bevorzugen. Sie tun dies vermutlich, weil sie auf die starken Gene
des Mannes aus sind.
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Wie man erfolgreich um seinen Mann
kämpft
Eigentlich sind Sie die Einzige für ihn. Eigentlich! Denn wenn sich
die Gelegenheit bietet oder es in der Beziehung Stress gibt ist er ganz
schnell weg, auch wenn er Sie noch so liebt. Und das ist dann der Moment wo
jede Frau um ihren Mann kämpfen will und muss. Was es da für
unterschiedliche Strategien gibt verrät Sigrid Weiske vom Trend - Magazin
JOY:
Also das hängt in erster Linie von dem Typ Mann ab. Wenn ein Workaholic zum
Beispiel auf eine Kollegin trifft, die ebenso wie er von Arbeit, Erfolg und
Karriere besessen ist, kann es schon mal zu erotischen Verwirrungen kommen.
Bei diesem Typ Mann kann die "Holzhammermethode" helfen. Die Partnerin
dieses Mannes könnte einen heißen Flirt vor seinen Augen anfangen. Denn der
Rivale weckt den männlichen Jagdinstinkt in ihm und er wird sein "Revier"
verteidigen wollen. Gleichzeitig steigert sie auf diese Weise ihren so
genannten "Marktwert" und wird für ihn wieder zum Objekt der Begierde.
Nun gibt es ja auch Männer, die sich vor der Verantwortung drücken und
bei Problemen lieber in die Arme einer anderen flüchten. Wie soll eine Frau
denn in so einem Fall um ihren Mann kämpfen?
Ja, hier hilft Konsequenz. Wenn er zurückkommt, sollte sie ihn nicht mit
offenen Armen empfangen, sondern erst mal die Tür verschlossen halten, denn
sonst ist er beim nächsten Problem gleich wieder auf und davon. Die
Schocktherapie ist ein gutes Mittel, ihn zur Vernunft zu bringen. Denn er
muss einsehen, dass er nicht die Verantwortung auf die Partnerin abwälzen
kann und dass Probleme nur gemeinsam gelöst werden können. Danach muss in
einem Grundsatzgespräch die Aufgabenverteilung und zukünftige
Problemlösungsstrategie geklärt werden.
Was macht eine Frau denn, wenn ihre große Liebe ein Womanizer ist und er
sich immer wieder nach anderen umschaut?
In so einem Fall kommen die Waffen der Frau ins Spiel. Sie sollte
ihre äußeren Vorzüge zur Geltung bringen. Wenn die beiden zum Beispiel auf
eine Party gehen, sollte sie immer perfekt gestylt sein, denn damit zieht
sie die Blicke anderer Männer auf sich, und das schmeichelt wiederum seinem
Ego. Denn wenn andere Männer seine Partnerin anstarren und ihn um diese Frau
beneiden, wertet er das als eigenen Erfolg. Und dann hat er weder Zeit noch
Lust, sich nach anderen Frauen umzudrehen.
Alle Tipps finden sie in der Jubiläumsausgabe des Trend - Magazins JOY
und außerdem ein ausführliches Interview mit Angelina Jolie und die
Top-Trends des Sommers.

Größe entscheidet über
Attraktivität
Volumen-Größen-Index gibt Aufschluss über "Sexy-Geometrie"
Es ist nicht das Gewicht, das einen Mann attraktiv
erscheinen lässt, sondern seine Größe. Zu diesem Schluss kommen
Forscher der Hong Kong Polytechnic University, berichtet das
Wissenschaftsmagazin Nature
http://www.nature.com . Die Körpergröße und das Volumen zählen
demnach wesentlich mehr als das Gewicht, wenn es um die Frage nach
der "Liebe auf den ersten Blick" geht.
Verschiedene Körperparameter in der Feststellung nach einer
objektivierbaren Attraktivität haben die Forscher seit Jahren
interessiert. Einerseits war es die Relation zwischen Bauch und
Hüfte - der Fettaufteilung zwischen dem oberen und unteren
Körperbereichen - , dann wieder der Body-Mass-Index BMI, der als Maß
herangezogen wurde. Die chinesischen Forscher um Jintu Fan glauben
nun jedoch das wirklich objektivste Maß gefunden zu haben: Der
Volumen-Größen-Index (Volume-Height-Index) VHI. Dabei wird das
Körpervolumen in Liter durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat
dividiert. Die attraktivste Maßeinheit, so die Wissenschaftler lag
dabei bei einer Einheit von 17,5.
Mehr als 94 Männer wurden von knapp 50 Frauen und Männern nach ihrer
Attraktivität nach einer Skala von eins bis neun beurteilt. Danach
verglichen die Forscher diese Ergebnisse mit denen des
Body-Mass-Index, des Volumen-Größen-Index und der
Bauch-Hüft-Relation. Das deutlich beste Ergebnis erzielte der
Volumen-Größen-Index. Durchschnittlich wiesen die Männer übrigens
einen VHI von 20. In einem ähnlichen Experiment, kamen die
Hongkonger Forscher zum Ergebnis, dass Frauen mit einem VHI von 14
als besonders attraktiv beurteilt wurden. Die Forscher räumen
allerdings ein, dass aufgrund der Tatsache, dass sämtliche am
Experiment Beteiligte chinesischer Herkunft waren, in einem anderen
Kulturkreis andere Ergebnisse zu erwarten wären. Die Forscher nehmen
trotzdem an, dass der VHI ein besseres Gesamtbild ergebe als die
anderen Maßeinheiten: ein durchtrainierter, schwerer Mann, der
durchaus fit ist, würde auf einen hohen BMI kommen. Das könne so
nicht stimmen, meinen die Forscher. |

Flirten: Der erste Eindruck zählt!
"Wie komme ich bei einer Frau gut an?" Diese Frage stellen sich
Männer seit Urzeiten, und ebenso lange suchen sie bereits nach der richtigen
Antwort. Neue Hinweise bringt nun eine Studie des Stuttgarter Instituts für
Rationelle Psychologie zum weiblichen Flirtverhalten. Die wichtigsten
Erkenntnisse veröffentlicht das Männer- und Lifestyle-Magazin MATADOR in
seiner aktuellen Ausgabe. Chefredakteur Stefan Gessulat zur Bedeutung des
ersten Eindrucks bei Frauen:
"Wenn der Mann einer Frau begegnet, dann entscheidet die Frau unterbewusst,
also ohne, dass sie darüber nachdenkt, schon in den allerersten Sekunden, ob
sie mit dem Mann etwas anfangen kann oder nicht. Und darauf wiederum hat
dann der Mann natürlich nur relativ wenig Einfluss, die Frau allerdings
auch, weil dieser Prozess halt unterbewusst abläuft. Da werden Daten
abgeglichen in Bruchteilen von Sekunden im Gehirn, und da wird schon der
erste Eindruck draus geformt."
Hintergrund ist, dass für unsere Vorfahren eine sekundenschnelle
Freund-Feind-Erkennung lebenswichtig war. Für die Männer ergibt sich daraus
eine erfreuliche Nachricht:
"Bei jeder siebten Frau habe ich als Mann eine Chance. Das liegt einfach
daran, dass es nicht so wahnsinnige viele verschiedene Suchraster gibt, und
in jedes siebte Suchraster einer Frau passe ich einfach, statistisch
gesehen, rein. Das heißt, ich kann an die ganze Angelegenheit 'Flirten'
eigentlich viel optimistischer und selbstbewusster rangehen, als ich es
vielleicht normalerweise tun würde."
Das bedeutet aber nicht, dass Männer sich beim Flirten nun keine Mühe
mehr geben müssen. Schließlich wollen die Frauen trotz allem noch erobert
werden. Besonders großen Wert legen sie auf einen intensiven Augenkontakt.
Stefan Gessulat weiß, wie es am besten
funktioniert:
"Es sollte jetzt nicht so sein, dass er sie die ganze Zeit brutal anstarrt,
sondern er sollte auch mal wieder weggucken, das auch ein bisschen
spielerisch machen, ein bisschen locker machen. Aber die Augen, und wie der
Mann mit seinen Augen arbeitet sozusagen, das spielt für die Frauen eine
ganz wichtige Rolle, und zeigt ihr natürlich auch wieder, dass der Mann es
ernst meint und einfach auch den Kontakt zu ihr intensiv sucht."
Außerdem sollte der Mann der Frau klarmachen, dass er sich nur für sie
interessiert. Denn laut der Studie ist es 96 Prozent aller Frauen wichtig,
die Einzige für ihn zu sein. Weitere Tricks und Tipps rund um das Thema
"Flirten" gibt es in der aktuellen Ausgabe von MATADOR, unter anderem
Interviews mit zehn Frauen, die schildern, worauf sie bei Männern zuerst
achten.
MATADOR ist ab Donnerstag, 9. Dezember im Handel erhältlich.

Tödlich endet der
Seitensprung
Rechtsmediziner: Mehr als die Hälfte der
Sex-Toten waren Ehebrecher
Mehr als die Hälfte aller Männer, die beim oder
nach dem Sexualverkehr sterben, entschlummern in den Armen von
Freundinnen oder Prostituierten, berichtet die Deutsche Gesellschaft
für Rechtsmedizin
http://www.dgrm.de . Nur jeder Vierte stirbt in den Armen seiner
Gattin. Den übrigen Opfern wurde die "autoerotische Betätigung" zum
Verhängnis, berichtet das Medizinjournal Medical Tribune Deutschland
http://www.medical-tribune.de .
Die Experten der Rechtsmedizin der Frankfurter Universität hatten
alle 29.434 Obduktionen der vergangenen 30 Jahre analysiert.
Insgesamt konnten sie 60 Todesfälle, die offensichtlich bei oder
kurz nach der sexuellen Betätigung eingetreten sind, näher
untersuchen. 93 Prozent der Opfer waren Männer über 59 Jahre, die
aufgrund von Herzinfarkten oder anderen Herzerkrankungen verstorben
sind. Pikantes Detail am Rande: die jeweiligen Sexualpartnerinnen,
egal ob Geliebte oder Prostituierte, waren im Durchschnitt etwa 20
Jahre jünger als die Männer und 13 Jahre jünger als deren Gattinnen.
Prekäres Ergebnis der Untersuchung war die Tatsache, dass nur jeder
Vierte der beim Liebesspiel Verstorbenen vor dem Tod über
spezifische oder unspezifische Herzbeschwerden geklagt bzw. daran
gelitten hatte. |

Gewalt - frei - leben. Auch in der Partnerschaft!"
Kooperationsrunde gegen häusliche Gewalt bündelt Ansprechpartner und
Adressen in einem Infoflyer
Lippstadt (lpr). Die eigene Wohnung sollte eigentlich Sicherheit,
Geborgenheit und Schutz garantieren. Es gibt allerdings Fälle, in denen sich
Männer anmaßen, über ihre Ehefrau oder Partnerin und die Kinder nach ihrem
Willen zu verfügen - auch mit Gewalt. Die meisten Frauen schweigen aus Scham
über diese Erlebnisse und erdulden jahrelang seelische und körperliche
Misshandlungen. Mit Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes und der
ergänzenden Novellierung des nordrhein-westfälischen Polizeigesetzes im
Januar 2002 sind wichtige neue Impulse gesetzt worden. Danach wird die
Problematik der häuslichen Gewalt nicht mehr als Privatsache gesehen und
tritt damit in die öffentliche Diskussion. Um Vernetzungskompetenzen vor Ort
zu entwickeln und zu bündeln, fand im Juli 2003 in Lippstadt die erste
konstituierende Sitzung der Kooperationsrunde gegen häusliche Gewalt statt.
Ziel der Vernetzung staatlicher Institutionen und nichtstaatlicher
Hilfseinrichtungen ist es, den Opfern von häuslicher Gewalt im Einzelfall
wirkungsvoll zu helfen, sie zu beraten und bei der Einleitung weiterer
notwendiger Schritte zu begleiten. Die Kooperationsrunde gegen häusliche
Gewalt in Lippstadt setzt sich zusammen aus Vertretern/innen der
Stadtverwaltung Lippstadt, der Polizei, Beratungsinstitutionen, dem
Frauenhaus Soest und dem Anwaltsverein. Durch die Einführung des
Gewaltschutzgesetzes und die rechtlichen Möglichkeiten der Polizei, den
Täter für zehn Tage aus der Wohnung zu verweisen, haben die Bundes- und
Landesregierungen deutliche Signale gesetzt: "Wer schlägt, muss gehen".
Wer aber kennt sich schon mit den gesetzlichen Möglichkeiten aus oder hat
Informationen zu Unterstützungs- und Hilfseinrichtungen im Falle häuslicher
Gewalt zur Hand? Die Kooperationsrunde hat aus diesem Grund einen
Informationsflyer erarbeitet, der gebündelt Ansprechpartner/innen und
Adressen enthält und damit aufzeigt, wo Betroffenen im Falle häuslicher
Gewalt Unterstützung und Beratung im Stadtgebiet Lippstadt finden. Das
Faltblatt "Gewalt gegen Frauen und Kinder - Hilfsangebote in Lippstadt" wird
von der Polizei bei Fällen von häuslicher Gewalt an Opfer überreicht. Zudem
wird die Information in Arztpraxen, Krankenhäusern und Beratungsstellen
ausgelegt.

Ehe-Verbote für lesbische und schwule
Paare weltweit im Wanken
"Die aktuellen Bilder glücklicher frisch vermählter lesbischer und
schwuler Hochzeitspaare aus San Francisco haben eine ungeheure Signalkraft",
ist sich HOSI-Wien-Obmann Christian Högl sicher. "Inzwischen haben sich weit
über 3000 gleichgeschlechtliche Paare in San Francisco das Ja-Wort gegeben.
Für die meisten Menschen wird es immer unverständlicher, warum man Lesben und
Schwulen eine Hochzeitszeremonie und eine rechtliche Absicherung ihrer
PartnerInnenschaften verwehren sollte. In den letzten 15 Jahren haben weltweit
immer mehr Staaten erkannt, dass es sich dabei um grundlegende Menschenrechte
handelt. Das ist ein Umdenkprozess, der nicht mehr zu stoppen ist und der sich
nun rasant beschleunigt."
Situation in den USA
"Neben der bisher von den Gerichten nicht untersagten Öffnung der Ehe für
Lesben und Schwule in der Stadt San Francisco gibt es im Bundesstaat Vermont
eine der Ehe in Rechten weitest gehend gleich gestellte Civil Union und in
drei weiteren Staaten - Kalifornien, Alaska und Washington, D.C. - offizielle
Eintragungsmöglichkeiten auf Landes- oder regionaler Ebene. In 38
Bundesstaaten herrscht (noch) ein explizites gesetzliches Verbot von
gleichgeschlechtlichen Ehen. Ein solches Verbot wurde aber in Massachusetts im
November 2003 in einem Aufsehen erregenden Urteil vom Supreme Court
aufgehoben. Massachusetts wird voraussichtlich der erste US-Bundesstaat sein,
der die Ehe für lesbische und schwule Paare öffnet", so Högl weiter.
Situation in Kanada und Europa
"Auch in Kanada wurde von Höchstgerichten mehrerer Provinzen ein Eheverbot
für verfassungswidrig erklärt und damit ab Mitte 2003 gleichgeschlechtliche
Ehen ermöglicht. In Europa können Lesben und Schwule in den Niederlanden und
in Belgien heiraten und in zahlreichen anderen Staaten der Ehe rechtlich
gleichgestellte Eingetragene PartnerInnenschaften eingehen", ergänzt Högl
weiter. "Aktuell führt das innerhalb der EU bereits oft zu Problemen, weil
verpartnerte oder verheiratete gleichgeschlechtliche Paare beim Übersiedeln in
einen EU-Staat mit konservativer Gesetzeslage dort zueinander rechtlich als
Fremde gelten."
Österreichischer VfgH im Zwiespalt
"Während gegenwärtig in mehr als der Hälfte der EU-Staaten eine rechtliche
Absicherung der Partnerschaften von Lesben und Schwulen existiert, gibt es in
Österreich noch nicht einmal eine Diskussion auf parlamentarischer Ebene. Eine
Chance ähnlich wie in Kanada durch ein höchstgerichtliches Urteil eine
Gesetzesänderung zu forcieren, hat der Österreichische Verfassungsgerichtshof
in seiner heute veröffentlichten Entscheidung in einem Beschwerdefall eines
heiratswilligen Wiener Schwulenpaares vertan. Auffällig ist jedoch, dass der
für seine diesbezüglich eher konservative Spruchpraxis bekannte VfgH die
Beschwerde nur formell als 'unbegründet' abweist und eine Aufhebung des
Ehe-Verbots weder befürwortet noch ablehnt", erläutert Högl die aktuelle
Entscheidung.
"Auch in Österreich werden früher oder später lesbische und schwule Paare
ganz selbstverständlich heiraten können und das Ehe-Verbot für Homosexuelle
wird dann genauso ein schmerzliches Relikt der Geschichte sein, wie das noch
bis 1967 in vielen US-Staaten geltende Ehe-Verbot zwischen Weißen und
Schwarzen oder das Verbot katholisch-jüdischer und so genannter
'gemischt-rassiger' Eheschließungen im Dritten Reich", so Högl abschließend.

Studie: Ab 40 Verkehrsruhe im Bett
Österreich bei Frequenz im Europavergleich ex aequo mit
Spanien Schlusslicht
Etwa 50 Prozent der Österreicher im Alter zwischen 40 und 80 Jahren haben
mindestens vier Mal im Monat Geschlechtsverkehr. Damit liegt Österreich im
europäischen Vergleich gemeinsam mit Spanien an letzter Stelle. Das zeigen die
Daten einer weltweiten Studie des Pharma-Unternehmens Pfizer
http://www.pfizer.com .
Insgesamt wurden 26.000 Frauen und Männer in 30 Ländern zu deren
Sexualverhalten befragt.
In Österreich wurden im Rahmen der Studie 250 Männer und 250 Frauen im
Alter zwischen 40 und 80 befragt. Wie mitunter nicht anders erwartet, ist beim
"Testosteronwesen" Mann das sexuelle Verlangen nach wie vor höher als bei
Frauen und demzufolge ist es ihnen auch wichtiger als dem weiblichen
Geschlecht. So haben auf die Frage: "Wie wichtig sind sexuelle Aktivitäten als
Teil Ihres Lebens im Allgemeinen?" 43 Prozent der Männer "sehr wichtig" zu
Protokoll gegeben, während nur 24 Prozent der Frauen Sex "sehr wichtig" ist.
Im internationalen Vergleich liegen die Österreicher im Mittelfeld. Für
Koreaner (87 Prozent), Italiener (84 Prozent) und Schweden (82 Prozent)
beiderlei Geschlechts hat der Geschlechtsverkehr einen hohen Stellenwert.
Daran reihen sich Franzosen und Deutsche mit je 80 Prozent und Spanien bzw.
Österreich mit 74 Prozent. Das Schlusslicht bilden Belgien mit 74 Prozent und
die "kühlen" Briten mit 70 Prozent.
Die Lust auf "Matratzensport" nimmt aber laut Studie ab dem 40. Lebensjahr
ab. Vier Mal im Monat reicht 50 Prozent der Österreicher, ebenso wie Spaniern
beiderlei Geschlechts. Auf viermal lustvolles Tun kommen im Vergleich dazu 70
Prozent der 40- bis 80-jährigen Italiener und Italienerinnen, 68 Prozent der
Deutschen und Franzosen sowie 60 Prozent der Briten bzw. 52 Prozent der
Schweden.

Partnerwahl: Frauen vom "Duft der Väter" angezogen
Damenwelt bevorzugt Männer mit "väterlicher" Genaufmachung
Frauen bevorzugen den Geruch der Väter und das spiegelt sich auch in der
Partnerwahl wider. Forscher der University of Chicago in Illinois haben -
diese Tatsache verstärkend - festgestellt, dass Frauen den Geruch jener Männer
als anturnend empfinden, wenn ihre Gene jenen des Vaters ähneln. Während das
Team um Carole Ober einen "weiblichen Ödipus-Komplex" für möglich hält, kommt
Kritik aus anderen Forscherkreisen. "Es gibt dutzende andere Gründe in der
Partnerwahl. Werden Gerüche aus dem Kontext gerissen, ist es schwierig
festzustellen, wie diese das Alltagsleben beeinflussen", erklärte Wayne Potts
von der University of Utah in der aktuellen Online-Nature-Ausgabe
http://www.nature.com .
Für die Studie schnüffelten 49 unverheiratete Frauen an zwei Tage lang
getragenen T-Shirts von Männern. Die Düfte wurden anschließend mit
Haushaltsgerüchen gemischt der Damenwelt präsentiert. Die Forscher entdeckten,
dass Frauen jene Gerüche bevorzugten, die den Genen des weiblichen
Immunsystems, das vom Vater vererbt wird, ähnelt. "Vom Geruch eines Mannes
angezogen zu werden, der den väterlichen Genen nahe kommt, bedeutet für Frauen
die größtmögliche Sicherheit für gesunde Nachkommen", erklärte Martha
McClintock vom Ober-Team. Die Geruchspräferenzen können jedoch nicht mit einem
bekannten Geruch aus der Kindheit begründet würden. Basierte die Auswahl
lediglich auf der Erinnerung an den väterlichen Geruch, wären Frauen weniger
pingelig. Frauen wollten nicht nur diese Sicherheit, sie suchten auch nach
verschiedenen Genen, deren Anzahl groß genug ist, um das kindliche Immunsystem
bestmöglich auszustatten.
Jeder Mensch trägt eine einzigartige Kombination von so genannten MHC-Genen
(Major Histocompatibility Complex). Der Cluster aus Genen des Immunsystems
ermöglicht es, fremde Zellen im Körper zu erkennen. Eine frühere
T-Shirt-Schnüffel-Studie, deren Ergebnisse der aktuellen Studie widersprechen,
hat gezeigt, dass Frauen Männer bevorzugen, deren Gene nicht den eigenen
entsprechen. Wissenschaftler resümieren demzufolge, dass Frauen Kompromisse
schließen. Sie werden von Männern angezogen, die dezent und ein bisschen wie
der Vater duften.

Er soll ordentlicher sein, sie soll abnehmen
Worüber Paare nicht sprechen: Eine Umfrage in Österreich zu den Geheimnissen
zwischen Frauen und Männern
Wer kennt das nicht: Der Kassenbon vom neuen Pullover verschwindet schnell im
Papierkorb, den verstohlenen Blick zur Kollegin im Büro lässt man zu Hause
lieber unerwähnt - in vielen Ehen gibt es Themen, die nicht angesprochen
werden. Welches aber sind die größten Geheimnisse zwischen Frauen und Männern?
Das Meinungsforschungsinstitut Emnid ist dieser Frage im Auftrag des Magazins
Reader's Digest nachgegangen. Die exklusive Umfrage unter 500 repräsentativ
ausgewählten Verheirateten in Österreich brachte verblüffende Ergebnisse. So
haben 54 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen dem jeweiligen Partner
"schon einmal etwas verheimlicht". Für Angelika Faas, Leiterin der
Sozialpsychologischen Akademie Norddeutschland, ist das aber kein Drama:
"Manche Heimlichkeit dient dazu sicherzustellen, dass man auch in einer
Beziehung eine eigenständige Person bleibt".
In seiner Januarausgabe 2002 veröffentlicht Reader's Digest die
Umfrageergebnisse im Einzelnen. Und mancher dürfte bei der Lektüre durchaus
Erfahrungen aus seinem Ehe-Alltag wieder erkennen. So wird das Vorurteil
widerlegt, Männer wollten nur über Fußball, das neue Auto, die Finanzen und
den Sex reden. 26 Prozent der Männer gaben bei der Befragung vielmehr an, sie
würden "ihre Partnerin gern um mehr Zärtlichkeit bitten". Auch 24 Prozent der
Frauen wünschen sich das. Bei ihnen steht aber ein anderer Punkt auf dem
Wunschzettel ganz oben: 30 Prozent gaben an, der Partner möge Fragen über sie
selbst stellen. Erst auf Platz drei folgt dann in beiden Lagern der Sex und
die Diskussion darüber. Die Spitzenstellung des Faktors Zärtlichkeit ist auch
aus der Sicht von Experten keine Überraschung. So meint der Wiener
Universitätsprofessor Paul Weingarten: "Das alte, noch längst nicht
überwundene Rollenklischee verlangt vom Mann Stärke, ja Härte. Deshalb können
Männer ihren Wunsch nach Zärtlichkeit so schwer äußern. John Wayne bittet ja
auch nicht darum".
Dazu passen auch andere Werte aus der Umfrage. 38 Prozent der Männer haben
schon einmal der Partnerin gegenüber nicht eingestanden, dass sie eine andere
Person attraktiv finden. Und 18 Prozent der Männer würden eine Affäre wagen,
die ihre Ehe nicht bedroht. Von den Frauen wären nur zehn Prozent zu einem
solchen Schritt bereit. Stellt sich die Frage, ob es harmlose Seitensprünge
gibt. "Eine Affäre ist das Ende einer Beziehungsstörung und nicht ihr Anfang",
sagt dazu Hannes Niggenaber, Psychologe aus München. Der Seitensprung wird
sozusagen zum letzten Schritt. Oder wie Niggenaber es formuliert: "Es ist
immer ein absolutes Warnzeichen in einer Ehe, wenn man nicht nur jemand
anderen attraktiv findet, sondern wenn auch Taten folgen". Und dies geschieht
offenbar nicht selten. So ergab die Umfrage, dass 15 Prozent der 40- bis
49-Jährigen dem Partner gegenüber die Zweifel an der eigenen Ehe
verheimlichen.
Welche Themen werden von Frauen am häufigsten vor dem Partner verheimlicht? 34
Prozent schweigen vor allem, wenn es um Streiche der Kinder geht. "Frauen
fühlen sich weiterhin stärker für die Kinder verantwortlich", begründet
Niggenaber diesen Wert. Auf Platz zwei dieser Skala folgt das alte Streitthema
Geld. So haben 28 Prozent der Frauen schon einmal den Preis einer Ware
verschwiegen, die sie gekauft hatten. "Um Geld wird gern und viel gestritten",
sagt Niggenaber dazu. Interessant sind in diesem Zusammenhang aber nicht nur
die Geheimnisse, die man vor dem Partner hat, sondern auch die Themen, die
zwar angesprochen, aber nicht umgesetzt werden. So fordern 36 Prozent der
Frauen ihren Ehemann immer wieder auf, "ordentlicher zu sein". Hingegen hätten
es 23 Prozent der Herren gern, wenn ihre Auserwählte "abnehmen" würde.
Bleibt die Frage: Wer ist offener in der Beziehung, die Männer oder die
Frauen? 48 Prozent der Frauen geben an, dass sie es sind, die zuerst die
Eheprobleme ansprechen. Das bestätigt auch Experte Niggenaber: "Den Männern
ist das oft gar nicht bewusst".
Die Januarausgabe von Reader's Digest ist ab sofort an zentralen Kiosken
erhältlich.

Wie sag ich's meiner Freundin? Mal offen, mal durchs Hintertürchen!
Ob kritisieren, Klatschen oder spitze Bemerkungen: verbale Rundumdschläge
müssen wir alle einmal einstecken. Oder wir teilen selbst welche aus. Bei
Menschen, die man nicht ausstehen kann, oder die man nur aus der Entfernung
kennt, geht einem ein kritischer Satz oft locker über die Lippen. Wie aber ist
das bei guten Freunden und Freundinnen? Gabriela Herpell, Redakteurin der
Frauen-Zeitschrift Glamour, hat sich mit dem Thema einmal intensiver
beschäftigt. In welchen Fällen darf Frau denn nun offen zu ihrer Freundin
sein, wenn ihr irgend etwas auf die Nerven geht?
Zum Beispiel, wenn die Freundin zu Besuch kommt, dauernd den eigenen Wein
trinkt und die eigenen Zigaretten raucht und so. Dann kann man halt irgendwie
ziemlich direkt sagen "beim nächsten Mal bist Du dafür zuständig" oder
"bringst Du mal den Wein mit". Und so ähnlich ist es auch, wenn man das Gefühl
hat, dass die Freundin nicht so gut riecht. Das man dann eher fragt "nach was
riechst Du denn?". Und sie dadurch darauf aufmerksam macht, das sie vielleicht
etwas öfter duschen sollte.
Wichtig ist also ein offener Umgang mit Reizthemen. Allerdings sollte da der
passende Zeitpunkt gewählt werden. Und das heißt: Bloß nichts auf die lange
Bank schieben.
Wenn man zum Beispiel das Gefühl hat, sie meldet sich zu selten, dann kann man
die Freundschaft gleich ansprechen und zum Thema machen. Und auch wenn es um
andere geht, zum Beispiel das Gefühl hat, mit ihrem Freund da vergreift sie
sich oft im Ton. Und da kann man ruhig einmal sagen, indem man seine Partei
ergreift, dass einem der Ton nicht gefällt.
Es gibt aber auch Situationen, in denen ein wenig Zurückhaltung angesagt ist.
Vor allem dann, wenn man ihren Mann, ihren Freund mit einer anderen Frau
gesehen hat. Wenn man noch so gar nicht weiß was da ist und so weiter. Da
würde man jemanden nur verletzten wenn man sagen würde "ich habe übrigens
Deinen Freund mit einer anderen Frau gesehen". Dann müsste man sich eigentlich
erst mal erkundigen worum es da eigentlich geht, bei dem Freund dann. Bevor
man da ein Fass aufmacht.
Mehr Informationen zum Thema "Wie sag ich's meiner Freundin?" finden Sie in
der aktuellen Ausgabe der Frauen-Zeitschrift Glamour.

Wie kriege ich im Bett, was ich will?
Das Feuerzeug flammt auf, genüsslich zieht er an der Zigarette und rekelt sich
in den Kissen. Er scheint sehr zufrieden. Und sie? Hat sie auch bekommen, was
sie wollte? Oder war es nur - ganz nett!? Viele Frauen wissen heute immerhin
sehr genau, was ihnen gefällt und was nicht - auch im Bett. Doch wie dem
Partner die eigenen Wünsche vermitteln, ohne unromantisch, unsensibel oder
einfach platt zu sein, das ist immer noch die große Frage. Bei jemandem um Rat
zu fragen ist vielen peinlich. Nicht so die Frauenzeitschrift Glamour. Martina
Koch, Glamour-Redakteurin, hat in einer großen Umfrage andere Frauen nach
ihrem Rezept gefragt:
Da reichen die Ausdrucksformen von der Körpersprache selbst über die
nonverbale aber doch stimmliche Kommunikation, wie eine Frau mir antwortete,
d.h. also über stöhnen, dann weitere Ausdrucksformen sind verbale Andeutungen
bis hin zum direkten Ansprechen von Vorlieben oder dem direkten Einfordern von
Sachen, die der Mann bei der Frau tun soll.
Da gehört schon eine Portion Mut dazu. Woher soll frau wissen, ob ihr Partner
nun mehr auf dezente Hinweise steht oder auf kesse, direkte Forderungen. Was
sagen denn die Männer dazu?
Männer schätzen es sehr, dass Frauen sagen, was sie wollen. Interessanter
Weise ist es so, dass die Männer es tatsächlich am liebsten mögen, wenn die
Frauen wirklich verbal reagieren oder ihnen direkt sagen, was sie wollen. Mein
Eindruck war generell, dass die Männer sich nicht gerne dominiert fühlen von
der Frau. Es gab da natürlich verschiedene Nuancen.
Selbstbewusst soll die Frau sein, aber eben nicht zu selbstbewusst. Sie soll
sagen, was sie will, aber eben nicht zu viel, denn das ist wieder abturnend.
Da den goldenen Mittelweg zu finden, ist nicht einfach.
Ich würde denken, dass es tatsächlich am besten ist, für sich selbst
rauszufinden, wo bin ich am meisten bei mir, die zweite Frage ist dann erst,
gefällt dem Mann das, wie ich es vermittele. Also in so fern würde ich sagen,
gibt es keinen Königinnenweg, sondern es gibt nur das Stichwort
Glaubwürdigkeit, die Frau sollte bei sich sein und eben ihre Ausdrucksform
finden, in der sie ihm vermittelt, was sie haben möchte im Bett.
Weitere Informationen zum Thema Wie kriege ich im Bett, was ich will' finden
Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Glamour.

Beziehungen im WWW haben "offline"-Parallele
Männer in Rolle der "Platzhirsche" - Frauen übernehmen "Aufbau"-Funktion
Beziehungen im Internet, per E-Mail oder in Chat-Räumen laufen nicht
viel anders ab als im richtigen Leben. Das Mann-Frau-Verhalten im Netz
spiegelt das übliche Beziehungsverhalten "offline" wieder. Dies behauptet die
Forscherin Monica Witty von der Universität West-Sydney
http://www.uws.edu.au/uws
auf der Jahreskonferenz der Britischen Psychologen Gesellschaft in Guildford.
Der Wissenschaftlerin zufolge führen sich Männer auch im Internet gern als
Platzhirsche auf, indem sie etwa ihren sozialen und wirtschaftlichen Status
deutlich durchblicken lassen. Auch Frauen fallen online in ihre typische
Geschlechter-Rolle. Sie bauen den Gesprächspartner auf, unterstützen ihn und
geben Rat. Wie im richtigen Leben sind Frauen auch im Internet mehr um ihre (Daten-)Sicherheit
besorgt.
Bisher war man in der Forschung über Internet-Beziehungen oft davon
ausgegangen, dass durch die schriftliche Form im Chat und E-Mail das reale
Verhalten kaum eine Entsprechung im Internet finde. Doch die Menschen im Netz
wissen sich zu helfen, wie Witty zeigt. So nutzen sie beispielsweise häufig
die so genannten Emoticons wie ;-) und :-) oder auch einfach die
Großschreibung, wenn sie einer Äußerung Nachdruck verleihen wollen.
Hinzu kommt, dass die Menschen wegen der relativen Anonymität im Netz sich
gegenseitig sehr bald intime Details aus ihrem Leben anvertrauen. Dadurch
entsteht eine Privatsphäre, die der von realen Beziehungen schon sehr nahe
kommt. Einen anderen Stellenwert als im realen Leben hat laut Witty die
Bekanntgabe der realen Adresse und der Telefonnummer. Während dies in einem
persönlichen Kontakt nichts Besonderes ist, gilt es im Netz als
Vertrauensbeweis und als Grundstein für die Entwicklung einer intensiveren
Beziehung.

Der "Julia Sommerliebe Report 2001" des Cora Verlags zeigt:
Wer verführen will, muss Charme und gute Manieren beweisen -
Männer lieben die erotische Abwechslung
Wenn in der heißen Jahreszeit die Laune steigt und die Hüllen
fallen, wird gern geflirtet und verführt. Für den "Julia Sommerliebe
Report 2001" des Cora Verlags wurden über 1000 Personen im Alter
von
16 bis 59 Jahren befragt, wie sie gerne erobert werden möchten. Das
Ergebnis zeigt: Männer wünschen sich Verführung als erotisches
Abenteuer. Während 55% der Männer gern mit einem heißen Striptease
überrascht werden, wollen nur 19% der befragten Frauen sehen, wie
sich ihr Traummann vor ihren Augen kunstvoll entkleidet. Die
unbekannte Schöne ist besonders reizvoll: Jeder dritte Mann hätte
nichts gegen eine heiße Affäre mit einer Frau, die er nur vom Sehen
kennt (37 %). Doch grundsätzlich gilt: Der ideale Verführer ist für
Frauen und Männer immer noch der eigene Partner (80%). Darüber hinaus
wollen beide Seiten nur von jemandem verführt werden, der
gleichermaßen ehrlich (97%), humorvoll (95%), intelligent (88%) und
höflich (90%) ist. Machos sind out: Lediglich 15% der Frauen wünschen
sich einen dominanten Herzensbrecher.
Wer denkt, dass er die Traumfrau oder den Traummann mit einem
teuren Geschenk betören kann, ist auf dem Holzweg: 22% der Frauen und
sogar nur 12% der Männer lassen sich von einem edlen Schmuckstück
beeindrucken. Das stilvolle Candlelight-Dinner ist immer noch die
beliebteste Verführungstaktik, die auch Erfolg verspricht: 76% der
Männer und sogar 82% der Frauen werden schwach bei einem gepflegten
Gaumenschmaus mit Kerzenschein. Vor allem Männer lieben außerdem die
Verführung im erotischen Ambiente: So würde es 70% der befragten
Männer aber nur 52% der Frauen gefallen, im Schaumbad mit einem Glas
Champagner erobert zu werden.
Auch die schönste Verführung ist wirkungslos, wenn gewisse
Regeln
nicht beachtet werden . Verführungskiller Nr. 1 ist Mundgeruch, da
sind sich über 90 % der befragten Frauen und Männer einig. Egal wie
wortgewandt oder attraktiv der Herzensbrecher auch sein mag, die
Knoblauch- oder Bierfahne des Kneipenbesuchs am Vorabend ist alles
andere als sexy und kann das Objekt des Verlangens auf Dauer
vergraulen.
Auch Schweißgeruch hemmt bei beiden Geschlechtern die Lust
auf
Intimität (Frauen 80%, Männer 75%), da hilft selbst ein betörendes
Parfüm nichts.
Männern sei geraten: Die Angebetete sollte immer das Gefühl
haben,
sie sei die schönste und tollste Frau seines Lebens. Denn nichts ist
für sie schlimmer, als dass er ständig von der Ex-Freundin spricht
oder sogar Vergleiche anstellt (91%).
Knackige Figur und sexy Dessous: Wenn Frauen verführen wollen,
ist
diese Kombination schon die halbe Miete. Die Antworten der Männer
zeigen, dass diese einen großen Wert auf ein angenehmes
Erscheinungsbild ihrer Verführerin legen. Immerhin 74% stören sich an
einem dicken Bauch oder an geschmackloser Unterwäsche. Insgesamt 92%
der Männer gaben an, dass ihnen die Attraktivität ihrer Herzdame
besonders wichtig ist. Die Frauen lassen sich von einer schönen
Fassade weniger beeindrucken und sind in diesem Punkt nicht ganz so
kritisch (75%). Empfindlich reagieren sie allerdings, wenn ihr
Partner Socken oder Bettschuhe beim Liebesspiel trägt (Frauen 77%,
Männer 68%).
Auf die Frage "Wie fänden Sie es, an einem Ort verführt zu
werden,
wo man Sie erwischen könnte?" antworteten über die Hälfte der Männer
(53%) "Das fände ich prickelnd". Dies sagten auch 35% der Frauen.
Mit
einer Prise Risiko lässt sich demnach jeder zweite Mann
"rumkriegen",
aber selbst jede dritte Frau ist einem solchen "öffentlichen
Abenteuer" auch nicht abgeneigt.
"Die perfekte Verführung muss heute originell und
romantisch
sein", kommentiert Ilse Bröhl, stellvertretende Redaktionsleiterin
des Cora Verlags, das Ergebnis des Julia Sommerliebe Reports 2001.
"An diesem Trend orientieren sich auch die Autorinnen unserer
"Julia"-Romane. Humor, Intelligenz und Charme sind gefragt! Und die
Botschaft an die Frauen lautet: Habt Mut zum erotischen Abenteuer!"

Leichte Babys heiraten später seltener
Relation zwischen Geburtsgewicht, Größe und
Partnerschaftsverhalten
Ein geringes Geburtsgewicht hat möglicherweise Einfluss auf die
Persönlichkeit, Sozialisierung und Sexualität der Männer. Dies beeinflusst
auch Faktoren wie die Partnersuche. Das fanden Wissenschaftler vom Southampton
General Hospital in einer Studie heraus, die in der jüngsten Ausgabe des
Wissenschaftsmagazin British Medical Journal
http://www.bmj.com
veröffentlicht wurden.
Das Forscherteam um David Phillips vom Southampton General Hospital hat
Daten von mehr als 3.500 finnischen Männern analysiert, die zwischen 1924 und
1933 im Universitätskrankenhaus in Helsinki zur Welt kamen. Die
Versuchspersonen wurden zu drei verschiedenen Zeitpunkten miteinander
verglichen: im Geburtsjahr, mit 15 Jahren und im Jahre 1970.
Insgesamt waren von den Probanden 259 Männer ledig geblieben. Diese waren
im Alter von 15 Jahren rund zwei Zentimeter kleiner, 2,4 Kilogramm leichter
und dünner als die restlichen Testpersonen. Die Unverheirateten stammten
überwiegend aus unteren sozialen Schichten und hatten ein geringeres
Einkommen.

Psychologin: Seitensprung muss nicht unter allen Umständen gebeichtetwerden
- Geständnis allein macht Partnerschaft nicht wieder heil
49 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen
waren ihrem Partner laut einer repräsentativen Umfrage ("Durex-Report
2001") schon einmal untreu. In einem Partnerschafts-Report der
Zeitschrift FÜR SIE sagen Experten, wie Betroffene und Betrogene am
besten damit umgehen sollten. Zur Frage, ob der "Sünder" dem Partner
darüber berichten sollte, meint die Psychologin Dr. Anna Schoch, ein
Seitensprung, den man bereue, müsse nicht unter allen Umständen
gebeichtet werden. Sei der Ausrutscher nämlich bedeutungslos, könne
es nur einen Grund für die Beichte geben: sich vom Partner Absolution
erteilen zu lassen, um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Wenn der
betrogene Partner nicht verzeihe, habe die Beichte mehr zerstört als
gekittet.
Bei einer Beichte, ob angebracht oder nicht, ist nach Ansicht von
Schoch viel Fingerspitzengefühl angebracht. Meistens wolle der
Betrogene alle Einzelheiten aus der Affäre wissen, um Vergleiche -
vor allem sexueller Art - zu ziehen. Gerade diese Details gehörten
aber keinesfalls auf den Tisch, warnt Schoch. "Damit gibt man der
Fantasie des Betrogenen Nahrung und verletzt ihn so noch mehr."
Vertrauensfördernd könne es dagegen sein, dem Partner mitzuteilen,
was einen in die Arme eines Dritten getrieben hat. Alle Gespräche,
die dazu beitragen, das Geschehene zu verarbeiten und die Beziehung
auf eine neue Basis zu stellen, seien schmerzhaft, aber wichtig. Nur
so habe die Partnerschaft noch Zukunft.
Nach Überzeugung des Hamburger Diplom-Psychologen Michael Cöllen
muss ein Seitensprung nicht gleich das Ende einer Beziehung sein. Er
könne sogar als mögliche Bereicherung gesehen werden. Oft würden
Paare erst dadurch erkennen, was in ihrer Beziehung jahrelang schief
gelaufen ist. Voraussetzung sei natürlich, dass sie ein Paar bleiben
wollen. Allein mit gutem Willen sei es jedoch nicht getan. Manche
Hürde beim Aufarbeiten des Geschehenen könne die Beziehung im
Nachhinein scheitern lassen, etwa, wenn der betrogene Partner sein
Vertrauen nicht wiedergewinnen kann und dazu neige, den anderen
permanent zu kontrollieren, ihm nachzuspionieren. Dann werde das
Opfer zum Täter und setze die Beziehung aufs Spiel. Schoch rät, sich
in einem solchen Fall klar zu machen, dass verzeihen heisst: "Auch
ich bin schuld an der Sache, denn es hat ja irgendetwas nicht
gestimmt - und sei es, dass ich mich zu sicher gefühlt habe."
Für die andere Seite gelte, dass eine Beichte allein die
Partnerschaft nicht wieder kittet. Nahtlos in den alten Trott zu
verfallen, sei ohnehin Gift. Der "Schuldige" müsse sich unangenehmen
Fragen stellen und sich mit den grundsätzlichen Problemen der
Beziehung auseinandersetzen. Übertriebene Gewissensbisse und ein zu
grosses Bedürfnis nach Wiedergutmachung seien aber auch gefährlich.
"Das kann unnatürliche Verhaltensweisen zur Folge haben", meint
Sozialpsychologe Professor Witte. Wer sich ständig bemühe, alles
richtig zu machen und permanent Abbitte leiste, erinnere den Partner
erst recht an den Fehltritt.
