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Ehestress lässt Frauen früher sterben
Verheiratete Männer sind dicker und ungesünder als Singles

Verheiratete Frauen, die einem Streit mit ihrem Ehemann aus dem Weg gehen, haben ein vier Mal höheres Risiko an Herzerkrankungen und Schlaganfall zu sterben als unverheiratete Frauen. Auch Männer sterben doppelt so oft früher, wenn sie mit einer emotional unausgeglichenen Frau verheiratet sind. Zu diesem Ergebnis kommt ein US-amerikanisches Forscherteam der Boston University http://www.bu.edu unter der Leitung von Elaine Eaker, berichtet der amerikanische Branchendienst Science Daily http://www.sciencedaily.com . Es ist die erste Studie, die sich mit den Auswirkungen der Ehe auf das Auftreten und die Entwicklung von Herzkrankheiten und Sterblichkeit beschäftigt.

Das Forscherteam griff bei der Untersuchung auf das Datenmaterial der Framingham Offspring Studie zurück, einer 1948 ins Leben gerufenen Langzeit-Gesellschaftsstudie des National Heart, Lung and Blood Institutes http://www.nhlbi.nih.gov/ . Die Forscher analysierten ein Sample von 1.493 Männern und 1.501 Frauen, die verheiratet waren oder in einem eheähnlichen Beziehungsverhältnis lebten und verfolgten den Gesundheitszustand der Teilnehmer über eine Dauer von zehn Jahren.

Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass Ehemänner mit einer doppelt so hohen Wahrscheinlichkeit früher sterben wie unverheiratete Männer. "Verheiratete Männer sind zwar oft Nichtraucher, dennoch sind sie tendenziell dicker, haben schlechtere Blutwerte und höhere Cholesterinwerte als Singlemänner", erklärte Eaker. Männer, deren Ehefrauen verärgert und gestresst aus der Arbeit zurückkehrten, hatten ein zweifach höheres Risiko an Herzerkrankungen zu sterben als unverheiratete Männer. Frauen, die in einer angespannten ehelichen Situation ihre Gefühle für sich behielten, hatten gegenüber extrovertierten und emotionalen Frauen ein vierfach höheres Risiko zu sterben.

Die Forscher glauben, dass die Ergebnisse der Studie eine vermehrte Miteinbeziehung psychosozialer Faktoren in die medizinische Behandlungspraxis zur Folge haben wird. "Die Ergebnisse sind einzigartig. Wir haben Charakteristika der Ehe herausgefunden, die einen Einfluss auf die Gesundheit und die Lebensdauer der Ehepartner haben", erklärte Eaker. In Zukunft sollen den Krankenberichten und Patientenblättern auch psychosoziale Screening-Fragen angefügt werden, empfehlen die Experten.

 


 

Schwangere Frauen bevorzugen gesunde Männer
Abwehr vor Krankheit

Eine Studie hat ergeben, dass schwangere Frauen gesund aussehenden Männern den Vorzug geben. Dadurch wollen die Frauen sich und ihr ungeborenes Baby vor Krankheiten schützen. Dies geschieht im Unterbewusstsein, berichtet die BBC http://news.bbc.co.uk .

Ein Team bestehend aus Forschern der Universitäten St Andrews http://www.st-andrews.ac.uk und Aberdeen http://www.abdn.ac.uk zeigte schwangeren Frauen Fotos eines Mannes, die vom Computer manipuliert worden waren. Auf dem einen Foto sah der Mann gesund aus, auf dem anderen wirkte er ungesund und blass. Frauen mit einem hohen Progesteronspiegel wählten das gesunde Gesicht. "Jede Frau mag gesund wirkende Gesichter, aber schwangere Frauen sind im besondern Maße darauf bedacht", so David Perrett von der St Andrews University. Diese unterbewusste Reaktion werde von den Hormonen bewirkt und solle bewirken, dass die Frau von Krankheit verschont bleibt, wenn sie mit einem Mann in Kontakt kommt. Laut Ben Jones von der University of Aberdeen kompensiert dieses Verhalten der Mutter das schwache Immunsystem während der Schwangerschaft und schützt das Kind.

Perret: "Sind Frauen auf der Suche nach einem Freund oder einem Partner spielt die sichtbare Gesundheit eine wesentliche Rolle." Die Studie beweist, dass Frauen mehr auf gesunde Gesichter achten, wenn sie sich in der niedrigen Fruchtbarkeitsphase ihres Menstruationszyklus befinden. Frühere Studien hatten gezeigt, dass Frauen in ihrer größten Fruchtbarkeitsphase maskuline Männer bevorzugen. Sie tun dies vermutlich, weil sie auf die starken Gene des Mannes aus sind.

 


 

Wie man erfolgreich um seinen Mann kämpft

Eigentlich sind Sie die Einzige für ihn. Eigentlich! Denn wenn sich die Gelegenheit bietet oder es in der Beziehung Stress gibt ist er ganz schnell weg, auch wenn er Sie noch so liebt. Und das ist dann der Moment wo jede Frau um ihren Mann kämpfen will und muss. Was es da für unterschiedliche Strategien gibt verrät Sigrid Weiske vom Trend - Magazin JOY:


Also das hängt in erster Linie von dem Typ Mann ab. Wenn ein Workaholic zum Beispiel auf eine Kollegin trifft, die ebenso wie er von Arbeit, Erfolg und Karriere besessen ist, kann es schon mal zu erotischen Verwirrungen kommen. Bei diesem Typ Mann kann die "Holzhammermethode" helfen. Die Partnerin dieses Mannes könnte einen heißen Flirt vor seinen Augen anfangen. Denn der Rivale weckt den männlichen Jagdinstinkt in ihm und er wird sein "Revier" verteidigen wollen. Gleichzeitig steigert sie auf diese Weise ihren so genannten "Marktwert" und wird für ihn wieder zum Objekt der Begierde.

   Nun gibt es ja auch Männer, die sich vor der Verantwortung drücken und bei Problemen lieber in die Arme einer anderen flüchten. Wie soll eine Frau denn in so einem Fall um ihren Mann kämpfen?


   Ja, hier hilft Konsequenz. Wenn er zurückkommt, sollte sie ihn nicht mit offenen Armen empfangen, sondern erst mal die Tür verschlossen halten, denn sonst ist er beim nächsten Problem gleich wieder auf und davon. Die Schocktherapie ist ein gutes Mittel, ihn zur Vernunft zu bringen. Denn er muss einsehen, dass er nicht die Verantwortung auf die Partnerin abwälzen kann und dass Probleme nur gemeinsam gelöst werden können. Danach muss in einem Grundsatzgespräch die Aufgabenverteilung und zukünftige Problemlösungsstrategie geklärt werden.

   Was macht eine Frau denn, wenn ihre große Liebe ein Womanizer ist und er sich immer wieder nach anderen umschaut?


   In so einem Fall kommen die Waffen der Frau ins Spiel. Sie sollte

ihre äußeren Vorzüge zur Geltung bringen. Wenn die beiden zum Beispiel auf eine Party gehen, sollte sie immer perfekt gestylt sein, denn damit zieht sie die Blicke anderer Männer auf sich, und das schmeichelt wiederum seinem Ego. Denn wenn andere Männer seine Partnerin anstarren und ihn um diese Frau beneiden, wertet er das als eigenen Erfolg. Und dann hat er weder Zeit noch Lust, sich nach anderen Frauen umzudrehen.

   Alle Tipps finden sie in der Jubiläumsausgabe des Trend - Magazins JOY und außerdem ein ausführliches Interview mit Angelina Jolie und die Top-Trends des Sommers.
 


 

Größe entscheidet über Attraktivität
Volumen-Größen-Index gibt Aufschluss über "Sexy-Geometrie"

Es ist nicht das Gewicht, das einen Mann attraktiv erscheinen lässt, sondern seine Größe. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Hong Kong Polytechnic University, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature http://www.nature.com . Die Körpergröße und das Volumen zählen demnach wesentlich mehr als das Gewicht, wenn es um die Frage nach der "Liebe auf den ersten Blick" geht.

Verschiedene Körperparameter in der Feststellung nach einer objektivierbaren Attraktivität haben die Forscher seit Jahren interessiert. Einerseits war es die Relation zwischen Bauch und Hüfte - der Fettaufteilung zwischen dem oberen und unteren Körperbereichen - , dann wieder der Body-Mass-Index BMI, der als Maß herangezogen wurde. Die chinesischen Forscher um Jintu Fan glauben nun jedoch das wirklich objektivste Maß gefunden zu haben: Der Volumen-Größen-Index (Volume-Height-Index) VHI. Dabei wird das Körpervolumen in Liter durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat dividiert. Die attraktivste Maßeinheit, so die Wissenschaftler lag dabei bei einer Einheit von 17,5.

Mehr als 94 Männer wurden von knapp 50 Frauen und Männern nach ihrer Attraktivität nach einer Skala von eins bis neun beurteilt. Danach verglichen die Forscher diese Ergebnisse mit denen des Body-Mass-Index, des Volumen-Größen-Index und der Bauch-Hüft-Relation. Das deutlich beste Ergebnis erzielte der Volumen-Größen-Index. Durchschnittlich wiesen die Männer übrigens einen VHI von 20. In einem ähnlichen Experiment, kamen die Hongkonger Forscher zum Ergebnis, dass Frauen mit einem VHI von 14 als besonders attraktiv beurteilt wurden. Die Forscher räumen allerdings ein, dass aufgrund der Tatsache, dass sämtliche am Experiment Beteiligte chinesischer Herkunft waren, in einem anderen Kulturkreis andere Ergebnisse zu erwarten wären. Die Forscher nehmen trotzdem an, dass der VHI ein besseres Gesamtbild ergebe als die anderen Maßeinheiten: ein durchtrainierter, schwerer Mann, der durchaus fit ist, würde auf einen hohen BMI kommen. Das könne so nicht stimmen, meinen die Forscher.


 

Flirten: Der erste Eindruck zählt!

"Wie komme ich bei einer Frau gut an?" Diese Frage stellen sich Männer seit Urzeiten, und ebenso lange suchen sie bereits nach der richtigen Antwort. Neue Hinweise bringt nun eine Studie des Stuttgarter Instituts für Rationelle Psychologie zum weiblichen Flirtverhalten. Die wichtigsten Erkenntnisse veröffentlicht das Männer- und Lifestyle-Magazin MATADOR in seiner aktuellen Ausgabe. Chefredakteur Stefan Gessulat zur Bedeutung des ersten Eindrucks bei Frauen:

"Wenn der Mann einer Frau begegnet, dann entscheidet die Frau unterbewusst, also ohne, dass sie darüber nachdenkt, schon in den allerersten Sekunden, ob sie mit dem Mann etwas anfangen kann oder nicht. Und darauf wiederum hat dann der Mann natürlich nur relativ wenig Einfluss, die Frau allerdings auch, weil dieser Prozess halt unterbewusst abläuft. Da werden Daten abgeglichen in Bruchteilen von Sekunden im Gehirn, und da wird schon der erste Eindruck draus geformt."

   Hintergrund ist, dass für unsere Vorfahren eine sekundenschnelle Freund-Feind-Erkennung lebenswichtig war. Für die Männer ergibt sich daraus eine erfreuliche Nachricht:

"Bei jeder siebten Frau habe ich als Mann eine Chance. Das liegt einfach daran, dass es nicht so wahnsinnige viele verschiedene Suchraster gibt, und in jedes siebte Suchraster einer Frau passe ich einfach, statistisch gesehen, rein. Das heißt, ich kann an die ganze Angelegenheit 'Flirten' eigentlich viel optimistischer und selbstbewusster rangehen, als ich es vielleicht normalerweise tun würde."

   Das bedeutet aber nicht, dass Männer sich beim Flirten nun keine Mühe mehr geben müssen. Schließlich wollen die Frauen trotz allem noch erobert werden. Besonders großen Wert legen sie auf einen intensiven Augenkontakt. Stefan Gessulat weiß, wie es am besten

funktioniert:

"Es sollte jetzt nicht so sein, dass er sie die ganze Zeit brutal anstarrt, sondern er sollte auch mal wieder weggucken, das auch ein bisschen spielerisch machen, ein bisschen locker machen. Aber die Augen, und wie der Mann mit seinen Augen arbeitet sozusagen, das spielt für die Frauen eine ganz wichtige Rolle, und zeigt ihr natürlich auch wieder, dass der Mann es ernst meint und einfach auch den Kontakt zu ihr intensiv sucht."

   Außerdem sollte der Mann der Frau klarmachen, dass er sich nur für sie interessiert. Denn laut der Studie ist es 96 Prozent aller Frauen wichtig, die Einzige für ihn zu sein. Weitere Tricks und Tipps rund um das Thema "Flirten" gibt es in der aktuellen Ausgabe von MATADOR, unter anderem Interviews mit zehn Frauen, die schildern, worauf sie bei Männern zuerst achten.

   MATADOR ist ab Donnerstag, 9. Dezember im Handel erhältlich.
 


 

Tödlich endet der Seitensprung
Rechtsmediziner: Mehr als die Hälfte der Sex-Toten waren Ehebrecher

Mehr als die Hälfte aller Männer, die beim oder nach dem Sexualverkehr sterben, entschlummern in den Armen von Freundinnen oder Prostituierten, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin http://www.dgrm.de . Nur jeder Vierte stirbt in den Armen seiner Gattin. Den übrigen Opfern wurde die "autoerotische Betätigung" zum Verhängnis, berichtet das Medizinjournal Medical Tribune Deutschland http://www.medical-tribune.de .

Die Experten der Rechtsmedizin der Frankfurter Universität hatten alle 29.434 Obduktionen der vergangenen 30 Jahre analysiert. Insgesamt konnten sie 60 Todesfälle, die offensichtlich bei oder kurz nach der sexuellen Betätigung eingetreten sind, näher untersuchen. 93 Prozent der Opfer waren Männer über 59 Jahre, die aufgrund von Herzinfarkten oder anderen Herzerkrankungen verstorben sind. Pikantes Detail am Rande: die jeweiligen Sexualpartnerinnen, egal ob Geliebte oder Prostituierte, waren im Durchschnitt etwa 20 Jahre jünger als die Männer und 13 Jahre jünger als deren Gattinnen.

Prekäres Ergebnis der Untersuchung war die Tatsache, dass nur jeder Vierte der beim Liebesspiel Verstorbenen vor dem Tod über spezifische oder unspezifische Herzbeschwerden geklagt bzw. daran gelitten hatte.


 

Gewalt - frei - leben. Auch in der Partnerschaft!"
Kooperationsrunde gegen häusliche Gewalt bündelt Ansprechpartner und Adressen in einem Infoflyer

Lippstadt (lpr). Die eigene Wohnung sollte eigentlich Sicherheit, Geborgenheit und Schutz garantieren. Es gibt allerdings Fälle, in denen sich Männer anmaßen, über ihre Ehefrau oder Partnerin und die Kinder nach ihrem Willen zu verfügen - auch mit Gewalt. Die meisten Frauen schweigen aus Scham über diese Erlebnisse und erdulden jahrelang seelische und körperliche Misshandlungen. Mit Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes und der ergänzenden Novellierung des nordrhein-westfälischen Polizeigesetzes im Januar 2002 sind wichtige neue Impulse gesetzt worden. Danach wird die Problematik der häuslichen Gewalt nicht mehr als Privatsache gesehen und tritt damit in die öffentliche Diskussion. Um Vernetzungskompetenzen vor Ort zu entwickeln und zu bündeln, fand im Juli 2003 in Lippstadt die erste konstituierende Sitzung der Kooperationsrunde gegen häusliche Gewalt statt. Ziel der Vernetzung staatlicher Institutionen und nichtstaatlicher Hilfseinrichtungen ist es, den Opfern von häuslicher Gewalt im Einzelfall wirkungsvoll zu helfen, sie zu beraten und bei der Einleitung weiterer notwendiger Schritte zu begleiten. Die Kooperationsrunde gegen häusliche Gewalt in Lippstadt setzt sich zusammen aus Vertretern/innen der Stadtverwaltung Lippstadt, der Polizei, Beratungsinstitutionen, dem Frauenhaus Soest und dem Anwaltsverein. Durch die Einführung des Gewaltschutzgesetzes und die rechtlichen Möglichkeiten der Polizei, den Täter für zehn Tage aus der Wohnung zu verweisen, haben die Bundes- und Landesregierungen deutliche Signale gesetzt: "Wer schlägt, muss gehen".

Wer aber kennt sich schon mit den gesetzlichen Möglichkeiten aus oder hat Informationen zu Unterstützungs- und Hilfseinrichtungen im Falle häuslicher Gewalt zur Hand? Die Kooperationsrunde hat aus diesem Grund einen Informationsflyer erarbeitet, der gebündelt Ansprechpartner/innen und Adressen enthält und damit aufzeigt, wo Betroffenen im Falle häuslicher Gewalt Unterstützung und Beratung im Stadtgebiet Lippstadt finden. Das Faltblatt "Gewalt gegen Frauen und Kinder - Hilfsangebote in Lippstadt" wird von der Polizei bei Fällen von häuslicher Gewalt an Opfer überreicht. Zudem wird die Information in Arztpraxen, Krankenhäusern und Beratungsstellen ausgelegt.
 


 

Ehe-Verbote für lesbische und schwule Paare weltweit im Wanken

"Die aktuellen Bilder glücklicher frisch vermählter lesbischer und schwuler Hochzeitspaare aus San Francisco haben eine ungeheure Signalkraft", ist sich HOSI-Wien-Obmann Christian Högl sicher. "Inzwischen haben sich weit über 3000 gleichgeschlechtliche Paare in San Francisco das Ja-Wort gegeben. Für die meisten Menschen wird es immer unverständlicher, warum man Lesben und Schwulen eine Hochzeitszeremonie und eine rechtliche Absicherung ihrer PartnerInnenschaften verwehren sollte. In den letzten 15 Jahren haben weltweit immer mehr Staaten erkannt, dass es sich dabei um grundlegende Menschenrechte handelt. Das ist ein Umdenkprozess, der nicht mehr zu stoppen ist und der sich nun rasant beschleunigt."

Situation in den USA

   "Neben der bisher von den Gerichten nicht untersagten Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule in der Stadt San Francisco gibt es im Bundesstaat Vermont eine der Ehe in Rechten weitest gehend gleich gestellte Civil Union und in drei weiteren Staaten - Kalifornien, Alaska und Washington, D.C. - offizielle Eintragungsmöglichkeiten auf Landes- oder regionaler Ebene. In 38 Bundesstaaten herrscht (noch) ein explizites gesetzliches Verbot von gleichgeschlechtlichen Ehen. Ein solches Verbot wurde aber in Massachusetts im November 2003 in einem Aufsehen erregenden Urteil vom Supreme Court aufgehoben. Massachusetts wird voraussichtlich der erste US-Bundesstaat sein, der die Ehe für lesbische und schwule Paare öffnet", so Högl weiter.

Situation in Kanada und Europa

   "Auch in Kanada wurde von Höchstgerichten mehrerer Provinzen ein Eheverbot für verfassungswidrig erklärt und damit ab Mitte 2003 gleichgeschlechtliche Ehen ermöglicht. In Europa können Lesben und Schwule in den Niederlanden und in Belgien heiraten und in zahlreichen anderen Staaten der Ehe rechtlich gleichgestellte Eingetragene PartnerInnenschaften eingehen", ergänzt Högl weiter. "Aktuell führt das innerhalb der EU bereits oft zu Problemen, weil verpartnerte oder verheiratete gleichgeschlechtliche Paare beim Übersiedeln in einen EU-Staat mit konservativer Gesetzeslage dort zueinander rechtlich als Fremde gelten."

Österreichischer VfgH im Zwiespalt

   "Während gegenwärtig in mehr als der Hälfte der EU-Staaten eine rechtliche Absicherung der Partnerschaften von Lesben und Schwulen existiert, gibt es in Österreich noch nicht einmal eine Diskussion auf parlamentarischer Ebene. Eine Chance ähnlich wie in Kanada durch ein höchstgerichtliches Urteil eine Gesetzesänderung zu forcieren, hat der Österreichische Verfassungsgerichtshof in seiner heute veröffentlichten Entscheidung in einem Beschwerdefall eines heiratswilligen Wiener Schwulenpaares vertan. Auffällig ist jedoch, dass der für seine diesbezüglich eher konservative Spruchpraxis bekannte VfgH die Beschwerde nur formell als 'unbegründet' abweist und eine Aufhebung des Ehe-Verbots weder befürwortet noch ablehnt", erläutert Högl die aktuelle Entscheidung.

   "Auch in Österreich werden früher oder später lesbische und schwule Paare ganz selbstverständlich heiraten können und das Ehe-Verbot für Homosexuelle wird dann genauso ein schmerzliches Relikt der Geschichte sein, wie das noch bis 1967 in vielen US-Staaten geltende Ehe-Verbot zwischen Weißen und Schwarzen oder das Verbot katholisch-jüdischer und so genannter 'gemischt-rassiger' Eheschließungen im Dritten Reich", so Högl abschließend.
 


Studie: Ab 40 Verkehrsruhe im Bett
Österreich bei Frequenz im Europavergleich ex aequo mit Spanien Schlusslicht
 

Etwa 50 Prozent der Österreicher im Alter zwischen 40 und 80 Jahren haben mindestens vier Mal im Monat Geschlechtsverkehr. Damit liegt Österreich im europäischen Vergleich gemeinsam mit Spanien an letzter Stelle. Das zeigen die Daten einer weltweiten Studie des Pharma-Unternehmens Pfizer http://www.pfizer.com . Insgesamt wurden 26.000 Frauen und Männer in 30 Ländern zu deren Sexualverhalten befragt.
 

In Österreich wurden im Rahmen der Studie 250 Männer und 250 Frauen im Alter zwischen 40 und 80 befragt. Wie mitunter nicht anders erwartet, ist beim "Testosteronwesen" Mann das sexuelle Verlangen nach wie vor höher als bei Frauen und demzufolge ist es ihnen auch wichtiger als dem weiblichen Geschlecht. So haben auf die Frage: "Wie wichtig sind sexuelle Aktivitäten als Teil Ihres Lebens im Allgemeinen?" 43 Prozent der Männer "sehr wichtig" zu Protokoll gegeben, während nur 24 Prozent der Frauen Sex "sehr wichtig" ist.
 

Im internationalen Vergleich liegen die Österreicher im Mittelfeld. Für Koreaner (87 Prozent), Italiener (84 Prozent) und Schweden (82 Prozent) beiderlei Geschlechts hat der Geschlechtsverkehr einen hohen Stellenwert. Daran reihen sich Franzosen und Deutsche mit je 80 Prozent und Spanien bzw. Österreich mit 74 Prozent. Das Schlusslicht bilden Belgien mit 74 Prozent und die "kühlen" Briten mit 70 Prozent.
 

Die Lust auf "Matratzensport" nimmt aber laut Studie ab dem 40. Lebensjahr ab. Vier Mal im Monat reicht 50 Prozent der Österreicher, ebenso wie Spaniern beiderlei Geschlechts. Auf viermal lustvolles Tun kommen im Vergleich dazu 70 Prozent der 40- bis 80-jährigen Italiener und Italienerinnen, 68 Prozent der Deutschen und Franzosen sowie 60 Prozent der Briten bzw. 52 Prozent der Schweden.
 


Partnerwahl: Frauen vom "Duft der Väter" angezogen
Damenwelt bevorzugt Männer mit "väterlicher" Genaufmachung
 

Frauen bevorzugen den Geruch der Väter und das spiegelt sich auch in der Partnerwahl wider. Forscher der University of Chicago in Illinois haben - diese Tatsache verstärkend - festgestellt, dass Frauen den Geruch jener Männer als anturnend empfinden, wenn ihre Gene jenen des Vaters ähneln. Während das Team um Carole Ober einen "weiblichen Ödipus-Komplex" für möglich hält, kommt Kritik aus anderen Forscherkreisen. "Es gibt dutzende andere Gründe in der Partnerwahl. Werden Gerüche aus dem Kontext gerissen, ist es schwierig festzustellen, wie diese das Alltagsleben beeinflussen", erklärte Wayne Potts von der University of Utah in der aktuellen Online-Nature-Ausgabe http://www.nature.com .
 

Für die Studie schnüffelten 49 unverheiratete Frauen an zwei Tage lang getragenen T-Shirts von Männern. Die Düfte wurden anschließend mit Haushaltsgerüchen gemischt der Damenwelt präsentiert. Die Forscher entdeckten, dass Frauen jene Gerüche bevorzugten, die den Genen des weiblichen Immunsystems, das vom Vater vererbt wird, ähnelt. "Vom Geruch eines Mannes angezogen zu werden, der den väterlichen Genen nahe kommt, bedeutet für Frauen die größtmögliche Sicherheit für gesunde Nachkommen", erklärte Martha McClintock vom Ober-Team. Die Geruchspräferenzen können jedoch nicht mit einem bekannten Geruch aus der Kindheit begründet würden. Basierte die Auswahl lediglich auf der Erinnerung an den väterlichen Geruch, wären Frauen weniger pingelig. Frauen wollten nicht nur diese Sicherheit, sie suchten auch nach verschiedenen Genen, deren Anzahl groß genug ist, um das kindliche Immunsystem bestmöglich auszustatten.
 

Jeder Mensch trägt eine einzigartige Kombination von so genannten MHC-Genen (Major Histocompatibility Complex). Der Cluster aus Genen des Immunsystems ermöglicht es, fremde Zellen im Körper zu erkennen. Eine frühere T-Shirt-Schnüffel-Studie, deren Ergebnisse der aktuellen Studie widersprechen, hat gezeigt, dass Frauen Männer bevorzugen, deren Gene nicht den eigenen entsprechen. Wissenschaftler resümieren demzufolge, dass Frauen Kompromisse schließen. Sie werden von Männern angezogen, die dezent und ein bisschen wie der Vater duften.
 


Er soll ordentlicher sein, sie soll abnehmen


Worüber Paare nicht sprechen: Eine Umfrage in Österreich zu den Geheimnissen zwischen Frauen und Männern

Wer kennt das nicht: Der Kassenbon vom neuen Pullover verschwindet schnell im Papierkorb, den verstohlenen Blick zur Kollegin im Büro lässt man zu Hause lieber unerwähnt - in vielen Ehen gibt es Themen, die nicht angesprochen werden. Welches aber sind die größten Geheimnisse zwischen Frauen und Männern? Das Meinungsforschungsinstitut Emnid ist dieser Frage im Auftrag des Magazins Reader's Digest nachgegangen. Die exklusive Umfrage unter 500 repräsentativ ausgewählten Verheirateten in Österreich brachte verblüffende Ergebnisse. So haben 54 Prozent der Männer und 50 Prozent der Frauen dem jeweiligen Partner "schon einmal etwas verheimlicht". Für Angelika Faas, Leiterin der Sozialpsychologischen Akademie Norddeutschland, ist das aber kein Drama: "Manche Heimlichkeit dient dazu sicherzustellen, dass man auch in einer Beziehung eine eigenständige Person bleibt".

In seiner Januarausgabe 2002 veröffentlicht Reader's Digest die Umfrageergebnisse im Einzelnen. Und mancher dürfte bei der Lektüre durchaus Erfahrungen aus seinem Ehe-Alltag wieder erkennen. So wird das Vorurteil widerlegt, Männer wollten nur über Fußball, das neue Auto, die Finanzen und den Sex reden. 26 Prozent der Männer gaben bei der Befragung vielmehr an, sie würden "ihre Partnerin gern um mehr Zärtlichkeit bitten". Auch 24 Prozent der Frauen wünschen sich das. Bei ihnen steht aber ein anderer Punkt auf dem Wunschzettel ganz oben: 30 Prozent gaben an, der Partner möge Fragen über sie selbst stellen. Erst auf Platz drei folgt dann in beiden Lagern der Sex und die Diskussion darüber. Die Spitzenstellung des Faktors Zärtlichkeit ist auch aus der Sicht von Experten keine Überraschung. So meint der Wiener Universitätsprofessor Paul Weingarten: "Das alte, noch längst nicht überwundene Rollenklischee verlangt vom Mann Stärke, ja Härte. Deshalb können Männer ihren Wunsch nach Zärtlichkeit so schwer äußern. John Wayne bittet ja auch nicht darum".

Dazu passen auch andere Werte aus der Umfrage. 38 Prozent der Männer haben schon einmal der Partnerin gegenüber nicht eingestanden, dass sie eine andere Person attraktiv finden. Und 18 Prozent der Männer würden eine Affäre wagen, die ihre Ehe nicht bedroht. Von den Frauen wären nur zehn Prozent zu einem solchen Schritt bereit. Stellt sich die Frage, ob es harmlose Seitensprünge gibt. "Eine Affäre ist das Ende einer Beziehungsstörung und nicht ihr Anfang", sagt dazu Hannes Niggenaber, Psychologe aus München. Der Seitensprung wird sozusagen zum letzten Schritt. Oder wie Niggenaber es formuliert: "Es ist immer ein absolutes Warnzeichen in einer Ehe, wenn man nicht nur jemand anderen attraktiv findet, sondern wenn auch Taten folgen". Und dies geschieht offenbar nicht selten. So ergab die Umfrage, dass 15 Prozent der 40- bis 49-Jährigen dem Partner gegenüber die Zweifel an der eigenen Ehe verheimlichen.

Welche Themen werden von Frauen am häufigsten vor dem Partner verheimlicht? 34 Prozent schweigen vor allem, wenn es um Streiche der Kinder geht. "Frauen fühlen sich weiterhin stärker für die Kinder verantwortlich", begründet Niggenaber diesen Wert. Auf Platz zwei dieser Skala folgt das alte Streitthema Geld. So haben 28 Prozent der Frauen schon einmal den Preis einer Ware verschwiegen, die sie gekauft hatten. "Um Geld wird gern und viel gestritten", sagt Niggenaber dazu. Interessant sind in diesem Zusammenhang aber nicht nur die Geheimnisse, die man vor dem Partner hat, sondern auch die Themen, die zwar angesprochen, aber nicht umgesetzt werden. So fordern 36 Prozent der Frauen ihren Ehemann immer wieder auf, "ordentlicher zu sein". Hingegen hätten es 23 Prozent der Herren gern, wenn ihre Auserwählte "abnehmen" würde.

Bleibt die Frage: Wer ist offener in der Beziehung, die Männer oder die Frauen? 48 Prozent der Frauen geben an, dass sie es sind, die zuerst die Eheprobleme ansprechen. Das bestätigt auch Experte Niggenaber: "Den Männern ist das oft gar nicht bewusst".

Die Januarausgabe von Reader's Digest ist ab sofort an zentralen Kiosken erhältlich.
 


Wie sag ich's meiner Freundin? Mal offen, mal durchs Hintertürchen!


Ob kritisieren, Klatschen oder spitze Bemerkungen: verbale Rundumdschläge müssen wir alle einmal einstecken. Oder wir teilen selbst welche aus. Bei Menschen, die man nicht ausstehen kann, oder die man nur aus der Entfernung kennt, geht einem ein kritischer Satz oft locker über die Lippen. Wie aber ist das bei guten Freunden und Freundinnen? Gabriela Herpell, Redakteurin der Frauen-Zeitschrift Glamour, hat sich mit dem Thema einmal intensiver beschäftigt. In welchen Fällen darf Frau denn nun offen zu ihrer Freundin sein, wenn ihr irgend etwas auf die Nerven geht?



Zum Beispiel, wenn die Freundin zu Besuch kommt, dauernd den eigenen Wein trinkt und die eigenen Zigaretten raucht und so. Dann kann man halt irgendwie ziemlich direkt sagen "beim nächsten Mal bist Du dafür zuständig" oder "bringst Du mal den Wein mit". Und so ähnlich ist es auch, wenn man das Gefühl hat, dass die Freundin nicht so gut riecht. Das man dann eher fragt "nach was riechst Du denn?". Und sie dadurch darauf aufmerksam macht, das sie vielleicht etwas öfter duschen sollte.

Wichtig ist also ein offener Umgang mit Reizthemen. Allerdings sollte da der passende Zeitpunkt gewählt werden. Und das heißt: Bloß nichts auf die lange Bank schieben.



Wenn man zum Beispiel das Gefühl hat, sie meldet sich zu selten, dann kann man die Freundschaft gleich ansprechen und zum Thema machen. Und auch wenn es um andere geht, zum Beispiel das Gefühl hat, mit ihrem Freund da vergreift sie sich oft im Ton. Und da kann man ruhig einmal sagen, indem man seine Partei ergreift, dass einem der Ton nicht gefällt.

Es gibt aber auch Situationen, in denen ein wenig Zurückhaltung angesagt ist.



Vor allem dann, wenn man ihren Mann, ihren Freund mit einer anderen Frau gesehen hat. Wenn man noch so gar nicht weiß was da ist und so weiter. Da würde man jemanden nur verletzten wenn man sagen würde "ich habe übrigens Deinen Freund mit einer anderen Frau gesehen". Dann müsste man sich eigentlich erst mal erkundigen worum es da eigentlich geht, bei dem Freund dann. Bevor man da ein Fass aufmacht.

Mehr Informationen zum Thema "Wie sag ich's meiner Freundin?" finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Frauen-Zeitschrift Glamour.
 


Wie kriege ich im Bett, was ich will?

Das Feuerzeug flammt auf, genüsslich zieht er an der Zigarette und rekelt sich in den Kissen. Er scheint sehr zufrieden. Und sie? Hat sie auch bekommen, was sie wollte? Oder war es nur - ganz nett!? Viele Frauen wissen heute immerhin sehr genau, was ihnen gefällt und was nicht - auch im Bett. Doch wie dem Partner die eigenen Wünsche vermitteln, ohne unromantisch, unsensibel oder einfach platt zu sein, das ist immer noch die große Frage. Bei jemandem um Rat zu fragen ist vielen peinlich. Nicht so die Frauenzeitschrift Glamour. Martina Koch, Glamour-Redakteurin, hat in einer großen Umfrage andere Frauen nach ihrem Rezept gefragt:



Da reichen die Ausdrucksformen von der Körpersprache selbst über die nonverbale aber doch stimmliche Kommunikation, wie eine Frau mir antwortete, d.h. also über stöhnen, dann weitere Ausdrucksformen sind verbale Andeutungen bis hin zum direkten Ansprechen von Vorlieben oder dem direkten Einfordern von Sachen, die der Mann bei der Frau tun soll.

Da gehört schon eine Portion Mut dazu. Woher soll frau wissen, ob ihr Partner nun mehr auf dezente Hinweise steht oder auf kesse, direkte Forderungen. Was sagen denn die Männer dazu?



Männer schätzen es sehr, dass Frauen sagen, was sie wollen. Interessanter Weise ist es so, dass die Männer es tatsächlich am liebsten mögen, wenn die Frauen wirklich verbal reagieren oder ihnen direkt sagen, was sie wollen. Mein Eindruck war generell, dass die Männer sich nicht gerne dominiert fühlen von der Frau. Es gab da natürlich verschiedene Nuancen.

Selbstbewusst soll die Frau sein, aber eben nicht zu selbstbewusst. Sie soll sagen, was sie will, aber eben nicht zu viel, denn das ist wieder abturnend. Da den goldenen Mittelweg zu finden, ist nicht einfach.



Ich würde denken, dass es tatsächlich am besten ist, für sich selbst rauszufinden, wo bin ich am meisten bei mir, die zweite Frage ist dann erst, gefällt dem Mann das, wie ich es vermittele. Also in so fern würde ich sagen, gibt es keinen Königinnenweg, sondern es gibt nur das Stichwort Glaubwürdigkeit, die Frau sollte bei sich sein und eben ihre Ausdrucksform finden, in der sie ihm vermittelt, was sie haben möchte im Bett.

Weitere Informationen zum Thema Wie kriege ich im Bett, was ich will' finden Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Glamour.

 


Beziehungen im WWW haben "offline"-Parallele
Männer in Rolle der "Platzhirsche" - Frauen übernehmen "Aufbau"-Funktion
 

 Beziehungen im Internet, per E-Mail oder in Chat-Räumen laufen nicht viel anders ab als im richtigen Leben. Das Mann-Frau-Verhalten im Netz spiegelt das übliche Beziehungsverhalten "offline" wieder. Dies behauptet die Forscherin Monica Witty von der Universität West-Sydney http://www.uws.edu.au/uws auf der Jahreskonferenz der Britischen Psychologen Gesellschaft in Guildford.
 

Der Wissenschaftlerin zufolge führen sich Männer auch im Internet gern als Platzhirsche auf, indem sie etwa ihren sozialen und wirtschaftlichen Status deutlich durchblicken lassen. Auch Frauen fallen online in ihre typische Geschlechter-Rolle. Sie bauen den Gesprächspartner auf, unterstützen ihn und geben Rat. Wie im richtigen Leben sind Frauen auch im Internet mehr um ihre (Daten-)Sicherheit besorgt.
 

Bisher war man in der Forschung über Internet-Beziehungen oft davon ausgegangen, dass durch die schriftliche Form im Chat und E-Mail das reale Verhalten kaum eine Entsprechung im Internet finde. Doch die Menschen im Netz wissen sich zu helfen, wie Witty zeigt. So nutzen sie beispielsweise häufig die so genannten Emoticons wie ;-) und :-) oder auch einfach die Großschreibung, wenn sie einer Äußerung Nachdruck verleihen wollen.
 

Hinzu kommt, dass die Menschen wegen der relativen Anonymität im Netz sich gegenseitig sehr bald intime Details aus ihrem Leben anvertrauen. Dadurch entsteht eine Privatsphäre, die der von realen Beziehungen schon sehr nahe kommt. Einen anderen Stellenwert als im realen Leben hat laut Witty die Bekanntgabe der realen Adresse und der Telefonnummer. Während dies in einem persönlichen Kontakt nichts Besonderes ist, gilt es im Netz als Vertrauensbeweis und als Grundstein für die Entwicklung einer intensiveren Beziehung.


 

Der "Julia Sommerliebe Report 2001"  des Cora Verlags zeigt:
   Wer verführen will, muss Charme und gute Manieren beweisen -
   Männer lieben die erotische Abwechslung 
  
   Wenn in der heißen Jahreszeit die Laune steigt und die Hüllen
fallen, wird gern geflirtet und verführt. Für den "Julia Sommerliebe
Report 2001" des Cora Verlags  wurden über 1000 Personen im Alter von
16 bis 59 Jahren befragt, wie sie gerne erobert werden möchten. Das
Ergebnis zeigt: Männer wünschen sich Verführung als erotisches
Abenteuer. Während 55% der Männer gern  mit einem heißen Striptease
überrascht werden, wollen nur 19% der befragten Frauen sehen, wie
sich ihr Traummann vor ihren Augen kunstvoll entkleidet. Die
unbekannte Schöne ist besonders reizvoll: Jeder dritte Mann hätte
nichts gegen eine heiße Affäre mit einer Frau, die er nur vom Sehen
kennt (37 %). Doch grundsätzlich gilt: Der ideale Verführer ist für
Frauen und Männer immer noch der eigene Partner (80%). Darüber hinaus
wollen beide Seiten nur von jemandem verführt werden, der
gleichermaßen  ehrlich (97%), humorvoll (95%), intelligent (88%) und
höflich (90%) ist. Machos sind out: Lediglich 15% der Frauen wünschen
sich einen dominanten Herzensbrecher.
  
   Wer denkt, dass er die Traumfrau oder den Traummann mit einem
teuren Geschenk betören kann, ist auf dem Holzweg: 22% der Frauen und
sogar nur 12% der Männer lassen sich von einem edlen Schmuckstück
beeindrucken. Das stilvolle Candlelight-Dinner ist immer noch die
beliebteste Verführungstaktik, die auch Erfolg verspricht: 76% der
Männer und sogar 82%  der Frauen werden schwach bei einem gepflegten
Gaumenschmaus mit Kerzenschein. Vor allem Männer lieben außerdem die
Verführung im erotischen Ambiente: So würde es 70% der befragten
Männer aber nur 52% der Frauen gefallen, im Schaumbad mit einem Glas
Champagner erobert zu werden.
  
   Auch die schönste Verführung ist wirkungslos, wenn gewisse Regeln
nicht beachtet werden . Verführungskiller Nr. 1 ist Mundgeruch, da
sind sich über 90 %  der befragten Frauen und Männer einig. Egal wie
wortgewandt oder attraktiv der Herzensbrecher auch sein mag, die
Knoblauch- oder Bierfahne des Kneipenbesuchs am Vorabend ist alles
andere als sexy und kann das Objekt des Verlangens auf Dauer
vergraulen.
  
   Auch Schweißgeruch  hemmt bei beiden Geschlechtern die Lust auf
Intimität (Frauen 80%, Männer 75%), da hilft selbst ein betörendes
Parfüm nichts.

   Männern sei geraten: Die Angebetete sollte immer das Gefühl haben,
sie sei die schönste und tollste Frau seines Lebens. Denn nichts ist
für sie schlimmer, als dass er ständig von der Ex-Freundin spricht
oder sogar Vergleiche  anstellt (91%). 
  
   Knackige Figur und sexy Dessous: Wenn Frauen verführen wollen, ist
diese Kombination schon die halbe Miete. Die Antworten der Männer
zeigen, dass diese einen großen Wert auf ein angenehmes
Erscheinungsbild ihrer Verführerin legen. Immerhin 74% stören sich an
einem dicken Bauch oder an geschmackloser Unterwäsche. Insgesamt 92%
der Männer gaben an, dass ihnen die Attraktivität ihrer Herzdame
besonders wichtig ist. Die Frauen lassen sich von einer schönen
Fassade weniger beeindrucken und sind in diesem Punkt nicht ganz so
kritisch (75%). Empfindlich reagieren sie allerdings, wenn ihr
Partner Socken oder Bettschuhe beim Liebesspiel trägt (Frauen 77%,
Männer 68%).
  
   Auf die Frage "Wie fänden Sie es, an einem Ort verführt zu werden,
wo man Sie erwischen könnte?" antworteten über die Hälfte der Männer
(53%) "Das fände ich prickelnd". Dies sagten auch 35% der Frauen. Mit
einer Prise Risiko lässt sich demnach jeder zweite Mann "rumkriegen",
aber selbst  jede dritte Frau ist einem solchen "öffentlichen
Abenteuer" auch nicht abgeneigt.
  
   "Die perfekte Verführung muss heute originell und romantisch
sein", kommentiert Ilse Bröhl, stellvertretende Redaktionsleiterin
des Cora Verlags, das Ergebnis des Julia Sommerliebe Reports 2001.
"An diesem Trend orientieren sich auch die Autorinnen unserer
"Julia"-Romane. Humor, Intelligenz und Charme sind gefragt! Und die
Botschaft an die Frauen lautet: Habt Mut zum erotischen Abenteuer!"
  


Leichte Babys heiraten später seltener
Relation zwischen Geburtsgewicht, Größe und Partnerschaftsverhalten
 

Ein geringes Geburtsgewicht hat möglicherweise Einfluss auf die Persönlichkeit, Sozialisierung und Sexualität der Männer. Dies beeinflusst auch Faktoren wie die Partnersuche. Das fanden Wissenschaftler vom Southampton General Hospital in einer Studie heraus, die in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazin British Medical Journal http://www.bmj.com veröffentlicht wurden.
 

Das Forscherteam um David Phillips vom Southampton General Hospital hat Daten von mehr als 3.500 finnischen Männern analysiert, die zwischen 1924 und 1933 im Universitätskrankenhaus in Helsinki zur Welt kamen. Die Versuchspersonen wurden zu drei verschiedenen Zeitpunkten miteinander verglichen: im Geburtsjahr, mit 15 Jahren und im Jahre 1970.
 

Insgesamt waren von den Probanden 259 Männer ledig geblieben. Diese waren im Alter von 15 Jahren rund zwei Zentimeter kleiner, 2,4 Kilogramm leichter und dünner als die restlichen Testpersonen. Die Unverheirateten stammten überwiegend aus unteren sozialen Schichten und hatten ein geringeres Einkommen.


Psychologin: Seitensprung muss nicht unter allen Umständen gebeichtetwerden - Geständnis allein macht Partnerschaft nicht wieder heil

   49 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen
waren ihrem Partner laut einer repräsentativen Umfrage ("Durex-Report
2001") schon einmal untreu. In einem Partnerschafts-Report der
Zeitschrift FÜR SIE sagen Experten, wie Betroffene und Betrogene am
besten damit umgehen sollten. Zur Frage, ob der "Sünder" dem Partner
darüber berichten sollte, meint die Psychologin Dr. Anna Schoch, ein
Seitensprung, den man bereue, müsse nicht unter allen Umständen
gebeichtet werden. Sei der Ausrutscher nämlich bedeutungslos, könne
es nur einen Grund für die Beichte geben: sich vom Partner Absolution
erteilen zu lassen, um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Wenn der
betrogene Partner nicht verzeihe, habe die Beichte mehr zerstört als
gekittet.

   Bei einer Beichte, ob angebracht oder nicht, ist nach Ansicht von
Schoch viel Fingerspitzengefühl angebracht. Meistens wolle der
Betrogene alle Einzelheiten aus der Affäre wissen, um Vergleiche -
vor allem sexueller Art - zu ziehen. Gerade diese Details gehörten
aber keinesfalls auf den Tisch, warnt Schoch. "Damit gibt man der
Fantasie des Betrogenen Nahrung und verletzt ihn so noch mehr."
Vertrauensfördernd könne es dagegen sein, dem Partner mitzuteilen,
was einen in die Arme eines Dritten getrieben hat. Alle Gespräche,
die dazu beitragen, das Geschehene zu verarbeiten und die Beziehung
auf eine neue Basis zu stellen, seien schmerzhaft, aber wichtig. Nur
so habe die Partnerschaft noch Zukunft.

   Nach Überzeugung des Hamburger Diplom-Psychologen Michael Cöllen
muss ein Seitensprung nicht gleich das Ende einer Beziehung sein. Er
könne sogar als mögliche Bereicherung gesehen werden. Oft würden
Paare erst dadurch erkennen, was in ihrer Beziehung jahrelang schief
gelaufen ist. Voraussetzung sei natürlich, dass sie ein Paar bleiben
wollen. Allein mit gutem Willen sei es jedoch nicht getan. Manche
Hürde beim Aufarbeiten des Geschehenen könne die Beziehung im
Nachhinein scheitern lassen, etwa, wenn der betrogene Partner sein
Vertrauen nicht wiedergewinnen kann und dazu neige, den anderen
permanent zu kontrollieren, ihm nachzuspionieren. Dann werde das
Opfer zum Täter und setze die Beziehung aufs Spiel. Schoch rät, sich
in einem solchen Fall klar zu machen, dass verzeihen heisst: "Auch
ich bin schuld an der Sache, denn es hat ja irgendetwas nicht
gestimmt - und sei es, dass ich mich zu sicher gefühlt habe."

   Für die andere Seite gelte, dass eine Beichte allein die
Partnerschaft nicht wieder kittet. Nahtlos in den alten Trott zu
verfallen, sei ohnehin Gift. Der "Schuldige" müsse sich unangenehmen
Fragen stellen und sich mit den grundsätzlichen Problemen der
Beziehung auseinandersetzen. Übertriebene Gewissensbisse und ein zu
grosses Bedürfnis nach Wiedergutmachung seien aber auch gefährlich.
"Das kann unnatürliche Verhaltensweisen zur Folge haben", meint
Sozialpsychologe Professor Witte. Wer sich ständig bemühe, alles
richtig zu machen und permanent Abbitte leiste, erinnere den Partner
erst recht an den Fehltritt.



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:23
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