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Mehr Polizisten, regelmäßige Schwerpunktaktionen und Grätzelbesprechungen sollen Ottakring noch sicherer machen

Um Ottakring noch sicherer zu machen, hat Bezirksvorsteher Franz Prokop zu einem "Sicherheits Jour fix" eingeladen. Ergebnis dieser Besprechung, bei der hochrangige Beamte aus allen betroffenen Bereichen anwesend waren, sind weitere Schwerpunktaktionen gemeinsam mit den Sicherheitsdienststellen, Lokalüberprüfungen sowie Maßnahmen gegen Schwarzarbeiter und illegale Warenausräumungen auf den Gehsteigen.

An dem Jour fix haben Vertreter der Sicherheitswache, der Kriminalabteilung, dem Büro für Sofortmaßnahmen, dem Bürgerdienst, der Gewerbebehörde, der neu gegründeten Magistratsabteilung 17 und der Bezirksvorsteher teilgenommen.

Wichtigster Punkt für Prokop ist die Präsenz von mehr Polizisten auf der Straße. "Ich musste feststellen, dass alleine in Ottakring etwa 50 Beamte fehlen. Ich fordere Innenminister Strasser auf, diese Posten umgehendst nach zu besetzen!", sagt der Ottakringer Bezirksvorsteher. Durch persönlichen Einsatz der Beamten gebe es zwar vereinzelt Erfolge in der Kriminalitätsbekämpfung, vorbeugende Arbeit ist mit diesem Personalstand aber nicht möglich, stellt Prokop fest.

Dennoch wurden in sehr konstruktiver Weise weitere Schwerpunktaktionen vereinbart. Hinweisen auf Quartiergeber, die die Not anderer ausnutzen, wird sofort nachgegangen. So hat Bezirksvorsteher Prokop vor wenigen Tagen einen solchen Hinweis, der zur sofortigen Schließung des "Quartiers" geführt hat, an die zuständigen Stellen weitergeleitet. In einem Haus in der Koppstraße hat der Vermieter 5 Euro je Matratze und Tag verlangt. "Solche Geschäfte mit dem Ärmsten werde ich nicht dulden!", stellt Prokop klar. Es sollen auch Maßnahmen gesetzt werden, um den Arbeitsstrich in der Herbststraße verstärkt zu kontrollieren. Regelmäßige Kontrollen in den Geschäftsstraßen sollen zur Sicherheit beitragen. Der Alkoholausschank an Jugendliche soll ebenfalls scharf kontrolliert werden.

Als neues Service für die OttakringerInnen wird Bezirksvorsteher Franz Prokop regelmäßige Grätzelbesprechungen gemeinsam mit der Bevölkerung und den Sicherheitsstellen durchführen. Dabei sollen konkrete Probleme besprochen und Lösungen gefunden werden.


 

Eislaufsaison in Ottakring gestartet

Wien (SPW-K) - Der Natureislaufplatz bei der FUN&Sport-Halle in der Ottakringer Gallitzinstraße 4 hat wieder seine Pforten geöffnet - "alle Eislauffans kommen dort auf jeden Fall auf ihre Rechnung", freut sich SP-Bezirksrat und Jugendbeauftragter Heinrich Schneider.
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Der Eislaufplatz hat täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet bis 15 Jahre 50 Cent, ab 15 Jahre 1 Euro. Erreichbar ist der Platz mit der U3 bis Ottakring und den Buslinien 45b oder 46b bis Gallitzinstraße.


 

ÖVP Ottakring: Kein Parkpickerl westlich des Gürtels!


Wien, 22.02.02 - Vehement gegen die Einführung des Parkpickerls auch nur in Teilen von Ottakring sprach sich heute anlässlich der Präsen-tation eines Konzepts zur Parkraumwirtschaftung im Verkehrsausschuss der Bezirksvertretung die Obfrau der ÖVP Ottakring, Astrid Buk, aus.

"Durch das Parkpickerl wird kein einziger Parkplatz geschaffen. Statt dessen wird nur großflächig abgezockt!" ist Buk überzeugt. Buk spricht sich aber auch gegen die Einführung des Parkpickerls in den Nachbarbezirken, etwa in Fünfhaus aus, wie dies die dortige SPÖ-Mehrheit verlangt hat. Dadurch würde das Problem nur in andere Be-zirke, in diesem Fall nach Ottakring verlagert.****

"Statt Geldbeschaffungsaktionen zu überlegen, sollte rasch eine wei-tere Volksgarage am Ludo Hartmannplatz in der Nähe der Stadthalle gebaut werden" fordert Buk. Die dafür erforderliche Flächenwidmung wurde dieser Tage von den zuständigen Ausschüssen der Bezirksvertre-tung befürwortet. Ein Antrag auf Errichtung dieser Volksgarage ist längst gestellt. "Nun liegt es an SP-Stadtrat Schicker, den dringend erforderlichen Garagenbau umzusetzen", schloss Buk.



 
Joerg W. Baur [REGIO-PRESS] 91801237



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Stand der letzten Bearbeitung:
 13.02.2007 03:34:23
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